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Thomas
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Verfasst: 15.04.2010, 07:51 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 13.11.2008, 13:30 Beiträge: 1171 Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (D)
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Hallo Profis: Kann man den Auspuffschlag einer Lok verbessern?  Unter verbessern verstehe ich den Klang dumpfer tiefer zu machen, einfach dem Vorbild "näher". Ich freue mich auf hilfreiche Tips lg Thomas
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Florian
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Verfasst: 15.04.2010, 08:02 |
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Registriert: 11.11.2008, 22:55 Beiträge: 626 Wohnort: Glarnerland (CH)
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Hallo Thomas Ja, man kann. Wichtig ist vorallem, dass der Kamin nicht zu lang ist. (so ca. 2-3 cm maximum). Dann muss der Abdampf genug schnell austreten, damit ein schön akzentuierter Klang entsteht. Schau dir mal das Video von meinem an. Die Rauchkammer tönt wahnsinnig gut, aber sie hat auch ein grosses Volumen. Was ich beobachtet habe: der Klang von meinem Kohlekessel (welcher ja eine ziemlich kleine Rauchkammer hat) wird auch tiefer und vorallem dumpfer wenn ich den aufgesteckten Kamin wegnehme. Das wichtigste wär, dass du eine Abdampfdüse hast. Denn einfach aus dem Röhrchen geblasen kann der Dampf ja nicht tönten, das ist wie wenn man entweder mit offenem Mund ausatmet oder (verglichen mit der Düse) die Lippen zusammenpresst und einen "dünnen Luftstrahl" rauspustet. Meine Empfehlung an dich: Nimm dir ne kleine Dose und mach ein paar Versuche mit dem "Abdampf" einer Lok, die du mit Druckluft laufen lässt... Ahja: auch einen Einfluss hat, ob die Zylinder mit Volldruck laufen oder nicht. Wenn nämlich Volldruck verwendet wird, hats ja mehr Druck im Zylinder, welcher bei Öffnung den Ton erzeugen kann. Gruss Florian
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ZwiebelX
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Verfasst: 15.04.2010, 10:53 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 19.11.2008, 19:24 Beiträge: 645 Wohnort: bei Fürth/Bayern (D)
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Hallo Thomas, schau mal hier : Ähnlichs habe ich schon nachgebaut - funktioniert ganz gut ! VlG Oliever
_________________ "Nach der Steinzeit kam die Bronzezeit und die Eisenzeit und seit 2003 die Teflonzeit. Der Ursprungsort ist Wien." - Wolfgang F. K.
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Florian
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Verfasst: 15.04.2010, 10:57 |
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Registriert: 11.11.2008, 22:55 Beiträge: 626 Wohnort: Glarnerland (CH)
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Hallo Oliever
Das Problem bei all diesen ist halt, dass der Ton nicht tief und dumpf wird... Andersrum spucken die Loks mit Abdampfdüse dafür...
Gruss Florian
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schmalspur17
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Verfasst: 15.04.2010, 12:02 |
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Der für die meisten Dampflokfans typische Dampflokauspuffschlag entsteht als Kombination verschiedener Faktoren, dies zur Hauptsache bei 2-Zylindermaschinen. Wie schon erwähnt braucht es auf alle Fälle eine Abdampfdüse, da der akkustische Schlag durch die zusätzliche Geschwindigkeitserhöhung des Abdampfes an der Düse entsteht. Ein weiteres wichtiges Element ist die Verbrennungsart in der Feuerbüchse. Für eine Feuerung mit kontinuierliche Verbrennung durch eine Brenn- oder Einblasdüse (Öl, z.T. Kohle) braucht es keine Anfachung durch den Unterdruck in der Rauchkammer (ist im Sinne einer guten Verbrennung in diesen Fällen auch nicht unbedingt erwünscht). Die klassische Verbrennung auf dem Feuerrost braucht zur Feueranfachung Zuluft, welche durch den Unterdruck in der Rauchkammer durch das Feuer geleitet wird. Genau dies bewirkt eine akkustische Verstärkung, das Zusätzliche "Fauchen" bei hoher Belastung. Bitte beachten, dass "Anfachen" und "Luftzug durch die Rohre" (z.B. mit Bläser) nicht das gleiche ist.
Deshalb sind moderne Dampfloks mit Heizölfeuerung bei den Dampflokfans nicht sehr beliebt, da sie nicht nach Dampflok tönen.
Beim Modell fehlen dies Bedingungen für den typischen Auspuffschlag meist und können eigentlich nur mit zusätzlichen Massnahmen minimal erreicht werden. Das einfachste wäre eine Düse auf dem Abdampfrohr, allerdings sehe ich da bei den niedrigen Drücken und auch dem fehlenden Dampfvolumen ein Problem.
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ZwiebelX
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Verfasst: 15.04.2010, 13:30 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 19.11.2008, 19:24 Beiträge: 645 Wohnort: bei Fürth/Bayern (D)
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Servus,
das Hör-Empfinden ist natürlich nur subjektiv. Verglichen mit dem kleinen Kupferrörchen (z.B. bei Reg. und Rep.) klingen diese "Pfeifen" deutlich voller und kräftiger - schliesslich hat haben sie auch einen Resonanzkörper - ist halt eine Frage der Eigenfrequenz/Resonanz.
"ChooChoo"
sagt
Oliever
_________________ "Nach der Steinzeit kam die Bronzezeit und die Eisenzeit und seit 2003 die Teflonzeit. Der Ursprungsort ist Wien." - Wolfgang F. K.
Zuletzt geändert von ZwiebelX am 15.04.2010, 14:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Thomas
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Verfasst: 15.04.2010, 13:39 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 13.11.2008, 13:30 Beiträge: 1171 Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (D)
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Hallo Oliever, ChooChoo hört sich schon besser an als Pftpftpft. Interessantes Thema: Könntest du uns mal eine Baubeschreibung geben,zeichnen? Irgenwo hab ich mal eine Bericht gesehen mit einer richtigen Trommel und den Abgasrohren, find Ihn aber nicht mehr. lg Thomas
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Hannes
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Verfasst: 15.04.2010, 15:53 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 619 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Freunde, das ist ein interessantes Thema. Meine erste Lok habe ich nach Plänen von Frank Rösler gebaut. Das Ding war mit Wilesco-Zylindern versehen und hatte nach einigen Betriebsstunden leider wenig Leistung. Vieles habe ich damals falsch gemacht ... Aber: Die Abdampfleitungen waren getrennt von jedem Zylinder in die Rauchkammer verlegt und am Ende als kleine Düsen gebaut. Auch wenn sich der Fahrspaß wegen vieler Ungenauigkeiten beim Bau (nur mit Bohrmaschine, Laubsäge, Feile und zwei linken Händen  ) in Grenzen hielt hatte diese kleine Maschine einen wunderschönen Sound. An meiner "Neuen" will ich das unbedingt auch wieder haben und werde dazu einige Versuche machen. freundliche Grüße Hannes
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ZwiebelX
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Verfasst: 15.04.2010, 19:14 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 19.11.2008, 19:24 Beiträge: 645 Wohnort: bei Fürth/Bayern (D)
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`Nabend! Wenn Ihr euch z.B. die Modelle von Roundhouse anseht ( ) könnte ihr sehen, dass diese (sehr oft) getrennte Abdampfleitungen haben. Ich besitze (noch) keine Roundhouse Maschine, aber die Filmchen im Internet haben fast immer einen schönen Abdampfsound. Es ist sicher nicht unwahrscheinlich, dass bei unserer üblichen Konstruktion (T-Stück) der "Schlag" in den Leitungen Energie und somit Klang verliert. @ Thomas: Ich habe mit verschieden Rohrdurchmessern experimentiert. Das Ergebnis hängt nicht zuletzt von der verwendeten Maschine (Lok) ab. Auch ist die Lage der "Orgelpfeifenöffnung" relevant. Probiere es einfach aus, der Aufwand ist ja nicht so groß. Anregungen zu den Unterschiedlichen (möglichen) Ausführungen findest du ja auf der Chuffer-Homepage (Für den Vincent z.B. hier : ). Viel Erfolg Oliever
_________________ "Nach der Steinzeit kam die Bronzezeit und die Eisenzeit und seit 2003 die Teflonzeit. Der Ursprungsort ist Wien." - Wolfgang F. K.
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Janosch
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Verfasst: 15.04.2010, 20:18 |
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| Moderator |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 523 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Hallo Markus, ich finde die 52er von DLM tönt schon ordentlich...  Über das Aussehen lässt sich streiten... Auch, dass es keinen Unterdruck in der Rauchkammer bedarf, ist meiner Meinung nach falsch!In einem Ölbrenner wird nur Öl und Dampf(aber nur zur Zerstäubung) zugeführt.Ohne künstlichen Zug hätte man zwar einen Überdruck in der Feuerbüchse, aber die Rauchgase kämen als letztes auf die Idee durch die dünnen Rauchrohre zu gehen.Sie würden unten durch die Luftansaugöffnungen schlagen.Ein Hilfsbläser und bei Fahrt ein normales Blasrohr ist so meiner Meinung nach trotzdem nötig(wenn auch in geringerem Maße als bei den Kohleloks, aber nötig!) Ich sehe es allein, wenn ich zu Testzwecken meine 71er mit dem Gasbrenner anheizen möchte.Ich muss trotzdem ein Anheizgebläse und später den Hilfsbläser benutzen.Ansonsten kommt kaum etwas durch die Rauchrohre, sondern Nachlaufachse und der Rahmen werden geheizt. Hallo Oliever, Meine 71er hat auch nur dieses T-Stück, allerdings soll die 03 ein Y-förmiges Teil vor der Düse bekommen(wie im Original).Dadurch verspreche ich mir, dass der Dampf mit höherer Geschwindgkeit aus dem Blasrohr kommt.Ich finde, trotz T-Stück tönt die 71 nicht schlecht  . Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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schmalspur17
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Verfasst: 15.04.2010, 20:38 |
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Janosch hat geschrieben: Hallo Markus, ich finde die 52er von DLM tönt schon ordentlich...  Über das Aussehen lässt sich streiten... Auch, dass es keinen Unterdruck in der Rauchkammer bedarf, ist meiner Meinung nach falsch!In einem Ölbrenner wird nur Öl und Dampf(aber nur zur Zerstäubung) zugeführt.Ohne künstlichen Zug hätte man zwar einen Überdruck in der Feuerbüchse, aber die Rauchgase kämen als letztes auf die Idee durch die dünnen Rauchrohre zu gehen.Sie würden unten durch die Luftansaugöffnungen schlagen.Ein Hilfsbläser und bei Fahrt ein normales Blasrohr ist so meiner Meinung nach trotzdem nötig(wenn auch in geringerem Maße als bei den Kohleloks, aber nötig!) Ich sehe es allein, wenn ich zu Testzwecken meine 71er mit dem Gasbrenner anheizen möchte.Ich muss trotzdem ein Anheizgebläse und später den Hilfsbläser benutzen.Ansonsten kommt kaum etwas durch die Rauchrohre, sondern Nachlaufachse und der Rahmen werden geheizt. Hallo Oliever, Meine 71er hat auch nur dieses T-Stück, allerdings soll die 03 ein Y-förmiges Teil vor der Düse bekommen(wie im Original).Dadurch verspreche ich mir, dass der Dampf mit höherer Geschwindgkeit aus dem Blasrohr kommt.Ich finde, trotz T-Stück tönt die 71 nicht schlecht  . Gruß Janosch Deshalb mein Hinweis wegen "Anfachen" (des Feuers bzw. der Verbrennung) und "Luftzug durch die Rohre" (z.B. mit Bläser)!!
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