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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 28.11.2009, 09:31 
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Servus Winfried!

Selbst zu schauen, ob die Gasleitung bis zur Düse dicht ist, gehört aber schon zu den Selbsverständlichkeiten - wurde hier auch schon mehrmals besprochen :wink:

Dazu gehör natürlich auch zu schauen, ob die Düse im Düsenstock dicht eingeschraubt ist. Ich persönlich habe früher auch Teflonband genommen, bin aber davon durch schlechte Erfahrung abgekommen.

Wenn man nämlich die Düse wieder rausschraubt, bleiben Reste vom Teflonband (so Fasern) im Gewinde des Düsenstocks, die man nicht so leicht wieder rückstandslos rausbekommt und auch noch in den Düsenstock fallen können. Eine Verstopfung der neu eingeschraubten Düse ist damit vorprogrammiert.

Ich verwende jetzt nur mehr Dichtungsringe aus Hitzefestem Material :lol:

Wenn Du nicht weißt, wie man die Gasleitung auf Dichte prüft, hier ein Tip:

Alles komplett zusammenschrauben und Gashahn aufdrehen und erst einmal hören, ob wo was - außer bei der Düse - rausbläst.

Wenn Du nichts auffallendes hörst, kommt die optische Kontrolle. Gas flimmert beim Austreten, und das kann man gut sehen, wenn man gegen ein Licht schaut.

Ist auch da nichts auffallendes, dann kommt die letzte Probe, die dann nicht mehr gefährlich ist, weil ja nach den ersten beiden Tests gewährleistet ist, dass (wenn schon) nicht mehr viel Gas austreten kann. Man nimmt ein brennendes Feuerzeug und fährt (in einer dunklen Ecke) die Gasleitung vom Gastank über Gashahn bis zur Düsenspitze langsam ab.

Am besten Du machst das aber im Freien :mrgreen:

So, und jetzt schau, dass Du wieder ganz gesund wirst
Alles Gute!

vlg, Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 28.11.2009, 09:35 
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Christian hat geschrieben:

Am besten Du machst das aber im Freien :mrgreen:

vlg, Christian


Und als Bartträger mit schutzschild, sonst fängt vielleicht plötzlich was an zu schwelen... :mrgreen:
Huch, der Winfried kommt; schnell weg...

Winfried: Schau mal die "Cheddar Puffin" an, die haben eine gute Alternative zu den Zylindern vom Lumber Jack find ich. Vorallem wenn die Druckfeder noch mit einer Kugel bestückt wird...

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 28.11.2009, 09:41 
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Florian hat geschrieben:
Und als Bartträger mit schutzschild, sonst fängt vielleicht plötzlich was an zu schwelen... :mrgreen:


Also am letzten Stammtisch-Foto (eingestellt von Thomas) hab ich keinen Bart mehr gesehen - ich glaub die Erfahrung hat Winfried schon gemacht ... :L01:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 28.11.2009, 10:20 
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*** SchienenDampfer
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@ Christian

Natürlich habe ich die Gasleitung auf Dichtigkeit überprüft. Da ist nix ausgetreten. Daher habe ich persönlich da so meine Zweifel, ob es an dem Teflonband um die Düse liegt, kann das aber erst nach eintreffen der Maschine und Vergleichsversuchen sicher sagen. Derzeit muß ich da auf das fachmännische Urteil von Herrn Regner vertrauen.

Allerdings gebe ich zu bedenken, daß der Lumber Jack aus der Easy Line stammt und sicherlich von sehr vielen Leuten montiert wird, die sich wie ich wortgenau an die Anleitung halten. Da sollte man die Anleitung aber nochmal gründlich überarbeiten. Nicht jeder tummelt sich in den Foren.

Der Lumber Jack ist meine siebte Dampfmaschine, zwei Wileso und eine Märklin Essbit Maschinen eingerechnet. Diese Probleme hatte ich noch mit keiner Maschine. Wären die Zylinder aller Chaddar Puffin befestigt, hätten die Probleme erst gar nicht entstehen können.

@ Florian

Der Bart ist mal da und dann wieder weg.
Und ja, genau so, wie bei der Puffin hab ich mir das gedacht. Die Puffin hatte ich in der Borkum. Die Maschine ist immer selbst angelaufen und hat problemlos funktioniert
Aber mit dem Reservesatz Federn kann ich ja noch dreimal Federn zerglühn.

VlG, Winfried

P.S. Der Vorschlag von Thomas, ein Wärmeschutzblech über der oberen Feder, könnte auch eine einfache Lösung des Problems sein. Mal schauen

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 03.12.2009, 22:03 
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*** SchienenDampfer
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So, Lok ist wieder da.
Diagnose leider sehr kurz und knapp.

"Fehler:
Fahrwerk zu eng :GR
Federn ausgeleiert

Erledigt:
Fahrwerk nachgestellt
Federn ausgetauscht
Düse neu eingedichtet
Probefahrt"

Ich habe die Lok sehr genau untersucht. Der Kessel wurde mit der Gewindestange unter dem senkrechten Teil im Führerhaus deutlich nach oben geschraubt, sodass der Kessel jetzt von vorne nach hinten sichtlich an steigt. :K Ich hatte den Kessel waagrecht montiert.

Das Fahrwerk war mit der Regner Lehre und meinen Gleisen so eingestellt, daß es sehr leicht lief. Das Fahrwerk hatte ich auch nicht bemängelt. :GR Da wundert mich die Diagnose dann doch, ich werde es nachmessen.

Das Brennergeräusch ist leiser. Das "gigantische Fauchen" hat die Lok jetzt nicht mehr. Auch das Gas Einströmgeräusch ist deutlich leiser. Der Gashahn läßt sich jetzt sehr fein dosieren. Die Flamme schlägt jetzt sofort in den Kessel zurück. Ich werde Bilder machen und posten. Auch die Probefahrt werde ich dokumentieren.

@ Christian, welchen Neigungswinkel hat der Kessel deiner Genoveva? Ich könnte mir vorstellen, dass der Neigungswinkel sich vorteilhaft auf das Zurückschlagen der Flamme aus wirkt. Dann könnte man aber im Umkehrschluß den Kessel wieder waagrecht montieren und beim Zünden die Lok hinten leicht anheben. So schaut die Lok jetzt irgendwie seltsam aus! :K

VlG, Winfried

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 03.12.2009, 22:38 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Winfried!

Der Neigungswinkel des Kessels kann doch nichts ausmachen? :WN
Schau doch bei:
34487225nx30160/fahrberichte-f23/zahnradbahnen-t212.html#p2010
Da ist der Neigungswinkel bei Zahnradstrecke 150/00 bzw. in der Ebene oder Bergabfahrt bei 30/00 immer anders.
:GR
VG Heinz


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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 03.12.2009, 22:44 
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*** SchienenDampfer
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Ja, das denke ich eigentlich auch. Aber warum sollten die Fachleute von Regner dann den Kessel mittels der Gewindestange so viel höher einstellen?

Ich hab die Bauanleitung nochmal angeschaut da steht:

Die Gewindestange 55 wird von unten in die Gewindebuchse
eingeschraubt und eine Mutter aufgeschraubt. Mit
dieser Mutter wird später die Höhe bzw. Waagerechte des
Kessels eingestellt. Vorne kommen rechts und links eine
Schraube mit Scheibe durch die Bohrung der Kesselstütze
in den Kessel. Nach der Höheneinstellung wird der Kessel
von unten mit einer Mutter fixiert.

Ich war also mit Waagrecht nicht verkehrt. Das Ganze rätselt mich. Jedenfalls schlägt die Flamme jetzt immer sofort in den Brennraum zurück. Ein Unterschied, wie er größer nicht sein könnte.

VlG, WInfried

P.S. ich ruf morgen den Herrn Regner an!

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 04.12.2009, 09:02 
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*** SchienenDampfer
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Ich habe gerade mit Herrn Regner telefoniert. Alle offenen Fragen sind beantwortet.

Die Düse wurde ausgetauscht, der Brenner wurde ausgerichtet.
Herr Regner sagte, daß die Lok kein Feuer gehabt habe, sondern eine " Krankheit"! :wink:
Man müsse DIE Lok auch als DIE (weiblich) behandeln. :mrgreen:

Das Fahrwerk war, wenn die Maschine warm war, zu eng, daher resultierte eine unterschiedliche vorwärts/rückwärts Fahrleistung. Also Fahrwerk warm nachmessen. :!:

Da Fa. Regner derzeit besonders viel Arbeit hat, wurde der Mitarbeiter angehalten, die Maschine zügig fertig zu stellen. Dabei hat er wohl die falsche Kesselhöhe übersehen. Herr Regner hat mit gesagt, ich solle den Kessel einfach wieder in die waagrechte Position einstellen.

Herr Regner war von der Fahr- und Zugleistung meiner Lok sehr begeistert, was ich ja auch bin, was man in diesem Thread ziemlich am Anfang ja auch sieht. :B

Ich denke, jetzt sind sämtliche Probleme behoben. :G

Nach Probefahrten dann der finale Bericht.

VlG, Winfried

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 04.12.2009, 09:17 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Winfried!

Na, alles gut, wenn Ende gut! :D
Aber ich verstehe immer noch nicht, warum das so war:

„Mein Brenner des Lumberjack haut schon bei minimalster Öffnung des Drehrades -wir sprechen hier von 10tel mm bis 0,5 mm- sehr viel Gas durch, wodurch zum einen der Gastank sehr schnell leer ist (und auch leicht vereist) und zum anderen sehr viel Hitze produziert wird. Bisher war der Tank leer, bevor der Kessel leer war.“

Ich denke, die neue Düse, und die neue Ausrichtung könnte nichts bei Gasregelung ändern! :GR

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 05.12.2009, 00:07 
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*** SchienenDampfer
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Pal hat geschrieben:
„Mein Brenner des Lumberjack haut schon bei minimalster Öffnung des Drehrades -wir sprechen hier von 10tel mm bis 0,5 mm- sehr viel Gas durch, wodurch zum einen der Gastank sehr schnell leer ist (und auch leicht vereist) und zum anderen sehr viel Hitze produziert wird. Bisher war der Tank leer, bevor der Kessel leer war.“


Hallo Pál, so wie Du das beschreibst, war das bei mir auch.

Ich kann nur das Sagen, was mir Herr Regner heute telefonisch berichtet hat.
Das Ergebnis ist jedenfalls eine absolute Verbesserung.
Die Lok zündet besser, die Flamme schlägt sofort zum Brenner zurück, das Gas läßt sich viel besser regeln und das Brennergeräusch ist viel leiser.

Vielleicht haben wir Düsen, die etwas zu groß sind. Toleranzen?! Jedenfalls wurde die Düse gewechselt und eingedichtet. Der Brenner wurde ausgerichtet (eingestellt). Vielleicht hat dein Lumber Jack die gleichen Probleme, mit dem Unterschied, daß Du bisher noch keine Federn gebraucht hast. Eine kleiner Düse würde natürlich auch den Druck erhöhen und damit den Regelbereich verbessern.

Ich würde bei Herrn Regner mal anrufen oder Mailen.
Allerdings haben die momentan Weihnachtsstress.

VlG, Winfried

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 05.12.2009, 06:53 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Winfried!

Ich habe keine LJ!
Du hast diese Satz geschrieben: :lol: :H :WN

„Mein Brenner des Lumberjack haut schon bei minimalster Öffnung des Drehrades -wir sprechen hier von 10tel mm bis 0,5 mm- sehr viel Gas durch, wodurch zum einen der Gastank sehr schnell leer ist (und auch leicht vereist) und zum anderen sehr viel Hitze produziert wird. Bisher war der Tank leer, bevor der Kessel leer war.“

Gruß
Pál

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 Betreff des Beitrags: Re: Lumber Jack
BeitragVerfasst: 05.12.2009, 08:00 
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*** SchienenDampfer
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Ah drum hast Du das Problem so "präzise beschreiben können!" :mrgreen:
Dann hab ich dich missverstanden. Macht aber nix.
Wenn jemand ähnliche Probleme hat, hat er jetzt zumindest Anhaltspunkte.

VlG, Winfried

P.S. Zurück zu deiner Frage:
Herr Regner hat nach Erhalt der Lok als erstes die Überwurfmutter des Gashahns fester angezogen. Allerdings habe ich hinsichtlich der Leichtgängigkeit keinen Unterschied bemerkt. Da die Lok aber letztendlich von einem Mitarbeiter fein eingestellt wurde, könnte es sein, daß am Regler noch Arbeiten vorgenommen wurden, von denen ich nichts erfahren habe.

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