Hallo zusammen!
Meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung:
Also mein LumberJack ist an den großen Fahrtagen (Mondsee, St. Pölten, etc.) die Rampensau schlechthin. Wenn nix fährt, mein LumberJack fährt immer - wenn´s sein muss, 3 Stunden am Stück.
Nur voriges Jahr war einmal plötzlich Schluss - LumberJack blieb scheinbar grundlos stecken. Zerlegt zeigte sich sehr schnell die Ursache ...
Das Lager der Antriebswelle (auf die die Kolben einwirken) - also der Messingblock - war komplett ausgeschlagen - nicht im Hundertstel- oder Zehntelbereich - die Welle konnte ich auch auf einem Ende um 1,2 mm, auf dem anderen Ende um 1 mm hin und her bewegen

.
Vorgelege- und Vorderachswelle waren im Zehntelmillimeterbereich eingerieben, nur die Hinterachswelle war in Ordnung.
Ich habe daraufhin alle Lager aufgebohrt und die Wellen durch neue ersetzt und Teflonlager gedreht und eingebaut. In St. Pölten lief mein LumberJack wieder - wie gewohnt - als Rampensau.
Ich will damit jetzt niemandem vom Kauf eines LumberJack abhalten, sondern im Gegenteil.
Es ist meine verlässlichste Maschine und ich kann sie nur jedem heiß empfehlen
Die Frage ist nur, wie viel die Maschine gefahren wird -
und das gilt für alle Regner-EasyLine-Getriebeloks. Ich empfehle uneingeschränkt schon bei neuen Maschinen
Lager einzubauen, die gegebenenfalls getauscht werden können - bevorzugt aus Teflon, bei der Antriebswelle Kugellager, sonst fürchte ich, dass es früher oder später ein böses Erwachen geben könnte ...
vlg, Christian