SchienenDampf.com

Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
Aktuelle Zeit: 22.01.2017, 00:40

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 40 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 24.07.2016, 20:40 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2016, 20:50
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
Hallo Dampffreunde,

Ich hatte zwar wenig Zeit war aber nicht untätig in den letzten Wochen. Wann immer es mir möglich war habe ich Einzelteile bearbeitet. Das Fahrwerk habe ich ersteinmal zu Seite gelegt. Anfang Juni habe ich den Kessel bekommen und am 13.7. auch den Gehäusebausatz.

Als erstes habe ich mich mit dem Dampfregelventil beschäftigt. Ein erster Test zeigte, das Ventil ist nicht Dicht. Ich habe nach Montage des Innengewindenippels in das Hahngehäuse die Hahnspindel eingeschraubt und mit Druck beaufschlagt. Bei drei Bar zeigte sich eine Kette von kleinen Luftbläschen. Ob die nun dazu geführt hätten, wie im Forum passiert, dass die Lok fröhlich losfährt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich möchte aber, dass das Ding dicht ist. Also, Spindel poliert, brachte nichts.

Bild

Dann habe ich mit dem Polierkegel und einen Dremel den Ventilsitz bearbeitet, auch kein Erfolg. Letztendlich habe ich den Kegel auf der Spindel neu gedreht, das Hahngehäuse in das Drehfutter gespannt und die Spindel mit dem Reitstock und reichlich Molykote in den Ventilsitz eingefahren und einlaufen lassen. Danach war das Ventil, wie in der Bauanleitung beschrieben, nach Anlegen (nicht Festknallen) der Spindel dicht.

Bild


Bild


Bild

Im Moment sieht mein Kessel so aus. Auf den Wasserstand von Reppingen werde ich noch genauer eingehen, es gibt für mich in Zukunft keinen Grund den Regner Wasserstand zu ersetzen.

Bild

Ich habe jedes einzelne Teil dass ich bearbeitet habe auf Dichtheit geprüft, bei den Teflonpackungen fiel mir auf, dass ich immer wesentlich mehr Teflonschnur benötige als angegeben.

Viele Grüße
Christian


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 29.07.2016, 12:57 
Offline
*** SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 26.08.2011, 15:27
Beiträge: 372
Wohnort: Wien (A)
Also in der Regel reicht es den Ventilsitz durch oftmaliges hin-und herbewegen dicht zu bekommen. Nicht mit Gewalt sondern mit etwas Öl oder Fett am Ventilsitz. Ich habe so noch jedes Ventil in Ordnung gebracht. Wichtig ist diese Nachbehandlung, weil die Bauteile so wie sie von der Maschine fallen eingepackt werden. Jeder noch so feine Bearbeitungsgrat fördert die Undichtheit der Ventile, speziell das Gasventil sollte fein nachbearbeitet werden.
VlG Friedl


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 26.09.2016, 21:10 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2016, 20:50
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
Hallo,

auf Arbeit hat sich das viel zitierte Sommerloch bis über den Rand gefüllt und wenn ich abends von der Tages Knechtung mattgepaukt nach Hause komme, kann ich mich manchmal doch nicht mehr aufraffen an der Lok rumzuprimeln.

Was geschah im Sommer.
Vor dem nächsten Arbeitsschritt, die Montage des Umlaufblechs, habe ich einige Nächte in Gedanken wachgelegen. In meinen Kindheitserinnerungen war das Umlaufblech immer unten rot und oben schwarz und seitlich durch einen roten Streifen abgetrennt. Von der echten 4701 habe ich nur ein Foto gefunden wie sie auf irgendeinem Abstellgleis rumoxidiert, ich kann ihr aber nicht unter die Schürze blicken. Ich nehme aber an die Farbe wäre rot.
Lange Rede gar kein Sinn, ich musste das Blech lackieren. Bei ebay habe ich ein paar Dosen Zweikomponenten Acryllack (wusste gar nicht das es das auch bei Acryllack gibt) in dem entsprechenden Farbton RAL 3002 zu einem irrsinnigen Preis erworben, das Blech (Mittelblech und Führerstandsbleche zuvor verschraubt und angepasst) mit Tamiya Abdeckband abgeklebt und lackiert. Die Dose hatte einen feinen Sprühnebel und ließ sich hervorragend in mehreren Schichten mit kurzem Zwischenlüften auftragen. Bislang der beste Sprühlack aus der Dose den ich hatte. Die Farbe ist wohl von MIPA, kenne ich nicht.



Bild



Bild

Nun hatte ich meinen roten Zierstreifen.
Zuvor hatte ich mir noch einen Kessel aus Kupferrohr und Endkappen gelötet, den ich als Kondensatbehälter verwenden wollte. Die Idee war das Abdampfkondensat in einem speziellen Chuffer zu sammeln und in diesen Kessel zu leiten. Der Kessel sollte mit Messingbändern unter der linken Führerstandsseite hängen. Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr frage ich mich, was habe ich mir eigentlich dabei gedacht. Nun die Frage an Euch. Sammelt sich durch die Hitze in der Rauchkammer überhaupt soviel Kondensat an, dass es noch in flüssiger Form in den Kessel gelangen kann?
Da die Farbe nun aktiviert war und nur 24 Stunden zu verwenden habe ich den Kessel halt für eine andere Anwendung mit lackiert zusammen mit der Pfeife, die ich unter der rechten Führerstandsseite anbringen möchte.

Bild



Bild

Um die Pfeife zu befestigen habe ich in die hintere Pufferbohle (die ja keine mehr ist, dazu nächstes mal mehr :F01: ) eine 4,2mm Bohrung gebohrt, mit einem M5 Flachsenker eine zylindrische Senkung mit 10mm Durchmesser gesenkt, auf 5mm aufgebohrt und ein MF 6X0,75 Gewinde geschnitten. Somit kann ich die Pfeife in die Bohle einschrauben und habe durch die Senkung genug Gewinde um eine (notfalls abgedrehte) Überwurfmutter aufzuschrauben. Die Verbindung wollte ich als Stopfbuchse nach Regner Art ausführen. Den Anschluss der Pfeife habe ich ca. 5mm tief auf 3mm aufgebohrt. Da stecke ich ein abgebogenes Kupferrohr hinein, wickel ordentlich Teflonband herum und dichte mit der Überwurfmutter ab. Das trägt am wenigsten auf, viel Platz zu der neuen echten Pufferbohle habe ich nicht. Da sich bei der Pfeife kein hoher Druck aufbaut, müsste die Verbindung mehr als ausreichend sein.



Bild



Bild

Es ist schon wieder spät, in kürze mehr.
Ich möchte aus der Lok keinen Scale Nachbau machen, was ich anbaue sollte aber irgendwo schon einen Sinn haben. Die Pfeife könnte irgendwie als Kessel durchgehen, das finde ich in Ordnung. Das ist meine erste Lok und ich probiere ein bisschen rum. Sollte irgendetwas überhaupt nicht gehen, schreibt es ruhig, ich werde es in meine Überlegungen mit einbeziehen. Ich weiß, hier sind auch viele Detailversessene unterwegs, was ich auch bewundere, da bin ich aber noch weit entfernt.
Viele Grüße
Christian


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 27.09.2016, 06:37 
Offline
*** SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2014, 15:37
Beiträge: 874
Wohnort: Wien (A)
Hallo Christian, ich zähle nicht zu den Profis hier, aber mir gefällt's...

Ich habe an meinen Loks ebenfalls einige Kleinigkeiten angebaut, was nichts mit der Original zu tun hat, aber doch halbwegs "verkaufbar" ist...

LG Zoltan

_________________
StEAG - Somestaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft
BW Traktion Langkatzenhofen
SzvVT - Szamosvölgyi Vaspálya Társaság
Hosszúmacskás Vontatási Telep
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 27.09.2016, 08:17 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 02.01.2009, 16:14
Beiträge: 548
Wohnort: Eugendorf (A)
ChristianH hat geschrieben:
Sollte irgendetwas überhaupt nicht gehen, schreibt es ruhig, ich werde es in meine Überlegungen mit einbeziehen.


Hallo Christian,

Nur so ein Gedanke:

hast die die Ringspaltpfeife schon mit Dampf getestet, nicht das die unter Dampf in waagrechter Position ersäuft ?
Der obere Teil ist ja der Resonanzraum, eventuell genügt eine kleine Schieflage, so kann das Kondensat nach hinten ablaufen.

Gruß Gerald :wink:

_________________
Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 27.09.2016, 20:40 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2016, 20:50
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
Hallo

Zitat:
Hallo Christian, ich zähle nicht zu den Profis hier, aber mir gefällt's...

Ich habe an meinen Loks ebenfalls einige Kleinigkeiten angebaut, was nichts mit der Original zu tun hat, aber doch halbwegs "verkaufbar" ist...

LG Zoltan


Hallo Zoltan,

verkaufbar finde ich gut. Ich glaube auch die Firma Regner oder andere werden Kompromisse machen in Maßstab und Details, muss ja irgendwie mit vertretbaren Aufwand zu fertigen sein. Ich würde z.B. keine Windleitbleche anbauen, nur weil sie mir gefallen.

Zitat:
Hallo Christian,

Nur so ein Gedanke:

hast die die Ringspaltpfeife schon mit Dampf getestet, nicht das die unter Dampf in waagrechter Position ersäuft ?
Der obere Teil ist ja der Resonanzraum, eventuell genügt eine kleine Schieflage, so kann das Kondensat nach hinten ablaufen.

Gruß Gerald :wink:


Hallo Gerald,

ich habe sie mal mit einer Dampfente getestet, sie hat schon bei leichter Strömung recht sauber gepfiffen, bei stärkerem Dampfstrahl war der Ton laut und nervig. Da die Glocke nicht ganz gerade gebohrt ist kann ich sie so kontern, dass sie sich zum Spalt leicht neigt. Würde bei Talfahrt sicher nicht reichen. Muss ich mal testen, Danke für den Hinweis.


Zur vermeintlichen hinteren Pufferbohle. Hätte ich mir die Fotos im Katalog mal genauer angesehen, hätte es mir auffallen müssen. Ich habe mir aber vor dem Bau des C Kuppler sehr sorgfältig den Bauplan angesehen und danach gearbeitet. Also Kupplung montiert und Gestänge gebogen. Als ich den Gehäusebausatz gesichtet habe und die Pufferbohlenverlängerung in den Händen hielt war klar, dass Gestänge ist wohl zu kurz.
Der Verlauf des Gestänges ist nun etwas anders. In dem hinteren Bereich sollte ein Freiraum entstehen. Da kommt eine L förmige Wanne von unten hinein die an eine Seite der Seitenbohle verschraubt wird. Diese kann ich dann nach lösen der Schrauben von unten entnehmen und bietet Platz für Akku und Servoleitungen. Muss ich aber noch biegen.

Leider unscharf

Bild

Als nächstes wollte ich das Umlaufblech montieren. Bald stellte sich heraus, dass ich die Verbindungsleisten für die Stufe im Umlaufblech vor dem lackieren falsch herum verschraubt habe. Die Leisten haben nach innen zum Rahmen einen Überstand der auf dem Rahmen aufliegen muss. Der Überstand ist schmaler als die Leistendicke, so das mein Überstand in der Luft hing. Habe leider kein Foto gemacht. Es war auch nur für mich kritisch weil ich das Umlaufblech lackiert habe und die Leisten nur auf einer Seite rot sind. Ich hatte Glück, die Leisten ließen sich ohne Lackschäden entfernen und durch drehen und vertauschen mit der anderen Seite auch wieder Farbenrichtig montieren. Als nächstes kam hinzu, das Umlaufblech hätte sich nach dem verschrauben mit den vorderen Böcken nach oben gewölbt. Die Lagerohren für die Umsteuerwelle waren zu hoch. Nach bearbeiten der Ohren mit einer Feile, ständigen kontrollieren und weiter bearbeiten liegt das Umlaufblech nun Plan auf der ganzen Länge, gestützt durch die Auflagen, auf.

Bild

Jetzt endlich sollte der Kessel mal auf dem Rahmen zur Probe liegen. Ich dachte immer die Dampfentnahmeleiste sei etwas schief, beim auflegen zeigte sich aber, dass hintere Kesselblech ist minimal verdreht. Man hat bei Betrachtung von vorne gesehen, alle angebauten Teile sind leicht nach links geneigt. Nur leicht wahrnehmbar außer, durch die Länge, am Schornstein. Und da ich nicht wollte, dass der Auspuff nach links abbläst musste korrigiert werden. Zuerst lag nahe, die Rahmenauflage am hinteren Kesselblech etwas tiefer zu feilen. Bei seitlicher Betrachtung der Lok konnte man sehen, dass der Kessel zum Führerhaus hin leicht abfiel. Also habe ich die rechte Rahmenbohle mit einem 0,8mm Messingstreifen erhöht.

Bild

Alle Veränderungen wurden vor endgültiger Montage kontrolliert. Der Führerstand wurde provisorisch zusammengebaut und aufgesetzt um zu kontrollieren ob die Drehung und Erhöhung des Kessels mit dem Führerstand kollidiert. Passte soweit alles, war ja auch nur eine minimale Anpassung. Nun ist auch die Dampfentnahme gerade.
Die gegenüberliegende Kesselauflage habe ich leicht schräg gefeilt, damit diese ganz auf dem Rahmen aufliegt und nicht nur mit der Ecke auf dem Umlaufblech. Die Dicke der Unterfütterung wurde durch probieren ermittelt.


Bild

Beim schreiben wünsche ich mir manchmal mehr Fotos gemacht zu haben. Beim bauen denke ich oft gar nicht ans Fotografieren.

Bis demnächst, viele Grüße

Christian


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 07:53 
Offline
*** SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2014, 15:37
Beiträge: 874
Wohnort: Wien (A)
Hallo Christian, unter "verkaufbar" meinte ich nur "akzeptabel" und nichts kommerzielles :)

Und an einer kleinen Lok würde ich auch nie Windleitbleche anbauen.

Aber zB. an meinem 52-er gehören sie hin, auch wenn der 52 original zu Anfang keine hatte, weil es mir erstens mit mit viel besser als ohne gefällt, anderseits ist es "verkaufbar", da es sehr viele 52-er mit Windleitblechen gab, zB auch mein echter 1:1 Exemplar.

Aber kehren wir von der Windleitblech-Ausschweife zurück zu deiner Lok und Beitrag, was ich mit Begeisterung lese und es mir weiterhin sehr gefällt.

Sorry für den Umweg.

Alles Gute,

LG Zoltan

_________________
StEAG - Somestaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft
BW Traktion Langkatzenhofen
SzvVT - Szamosvölgyi Vaspálya Társaság
Hosszúmacskás Vontatási Telep
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 14:07 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 09.09.2013, 08:11
Beiträge: 175
Wohnort: Rüdesheim am Rhein (D)
Hallo Christian!

Zu Deiner Frage mit dem Kondensat in der Rauchkammer - ob es in den Kessel gelangen kann -. Ein klares Nein! Auf das Abdampfrohr wird die Pfeife aufgeschoben, die den Abdampf im Kamin nach unten leitet. Bei den alten Lokomotiven gab es diese Pfeife nicht und beim Anfahren wurde immer eine kleine Konservendose über den Kamin gehalten um einem Verschmutzen der Lokomotive entgegen zu wirken. Heute läuft diese "Soße" eben gleich nach unten weg und verölt den Bereich unter der Rauchkammer. Gelegentliches Reinigen mit einem Läppchen und Q-Tipps hilft hier aber. Öl kommt nur in den Kessel, wenn nach dem Fahren der Öler nicht geschlossen und der Dampfhahn offen ist. Will man die Dosiernadel des Ölers in seiner einmal gefundenen optimalen Stellung lassen muss zwangsweise der Dampfhahn nach jeder Fahrt geschlossen werden und der Restdruck kann über die Pfeife abgelassen werden. Diese kann man ja geöffnet lassen beim Ausschalten der Fernsteuerung. Willst Du ganz sicher gehen, kannst Du ja noch bei drucklosem lauwarmem Kessel zusätzlich das Sicherheitsventil etwas lösen.

Bild

Zur Befestigung des Akkupacks im Rahmen habe ich einige längere M2-Schrauben mit Hülsen verbaut auf denen der Akku lagert. Die Bohrungen und Gewinde für die Schrauben sind bereits im Rahmen.

Bild

Die Pfeife hat eine leichte Neigung und das Kondensat läuft sicher nach unten ab. Da die meisten von uns nicht Berg und Tal fahren genügt das.

Bild

Werkseitig sind bei den neueren Modellen bereits sehr hilfreich die Aussparungen für Schalter usw. ausgespart. Da ich diese nicht brauche gibt es eine schöne Kaschierungsmethode (Vorbild: Regner-Katalog). Die Verschraubungen der Holzleisten sind mit schwarzen Farbtupfern imitiert.

Bild

Bild

Bild

Nur so nebenbei - Du baust ein "blitzendes" Modell. Man sieht nichts mehr von den Bearbeitungswerkzeugen!

Mit lieben Grüßen
Thomas


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 15:15 
Offline
*** SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 07.03.2009, 09:06
Beiträge: 730
Wohnort: Wien/Stammersdorf (A)
Hallo Thomas!
Christian H. meinte seinen Kondensatkessel, nicht den Dampfkessel.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 16:15 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 09.09.2013, 08:11
Beiträge: 175
Wohnort: Rüdesheim am Rhein (D)
Hallo Wolfgang und Christian!

Danke für den Hinweis Wolfgang. Jetzt ist bei mir auch der Groschen gefallen!

Nach der "Dampfmaschinenbibel" - Handbuch Modell Dampfmaschinen von Rob van Dort und Joop Oegema, ISBN 3-7883-0153-8, Seiten 212 bis 218, Vorwärmer und Kondensatoren ist es grundsätzlich möglich auch in Modelldampfmaschinen das Öl vom Waser zu trennen. Im Buch wird die Watt´sche Methode und ein Oberflächenkondensator mit Bauzeichnungen und Text beschrieben. Aus urheberrechtlichen Gründen darf ich leider keine Fotos aus dem Buch einstellen.
In der kleinen Rauchkammer der 994701 ist eine Trennung des Kondensates mit einem Chuffer nicht möglich.
Dein Behälter ließe sich schön montieren und würde mit Druck bei geschlossenem Ablassventil nach kurzer Zeit mit der Öl-/Wasseremulsion voll sein. Nach längerer Abkühlungsphase könnten erst ein paar Tropfen Wasser und dann der Rest Öl - ähnlich wie im Rosco-Öler abgelassen werden.

Mit lieben Grüßen
Thomas


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 21:35 
Offline
SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 17.01.2016, 20:50
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
Zoltan hat geschrieben:
Hallo Christian, unter "verkaufbar" meinte ich nur "akzeptabel" und nichts kommerzielles :)



Hallo Zoltan,

ich meinte verkaufbar auch nicht kommerziell sondern eher als Umschreibung für schlüssig. Mir gefiel das Wort. Es kann für den Anbau von Teilen stehen, die im Original nicht vorhanden waren aber hätten sein können. Sorry, ist ein blöder Satzbau. Freut mich aber, dass Dir mein Bericht gefällt. Habe schließlich jede Menge Hinweise aus Deinem Vulkan Bericht erhalten. Dennoch gibt es noch viele Fallen.

Wolfgang hat geschrieben:
Hallo Thomas!
Christian H. meinte seinen Kondensatkessel, nicht den Dampfkessel.


Hallo Thomas,

Wolfgang hat es geschrieben, meine ursprüngliche Frage war, würde sich mein Kondensatkessel mit Flüssigkeit füllen. Dennoch hast Du mir reichlich Informationen gegeben, die mich nachdenklich gemacht haben, dafür vielen Dank. Das trennen von Wasser und Öl ist mir gar nicht so wichtig. Ich dachte an einen Chuffer der (z.B. durch eine Ummantelung) Kondensat sammelt und verhindert, dass es in die Rauchkammer spritzt und, wie Du beschrieben hast, die Lok verschmutzt. Das gesammelte Kondensatgemisch sollte dann in meinen Behälter geleitet werden. Aber findet ein in der Rauchkammer gesammeltes Kondensatgemisch überhaupt durch z.B. ein 3mm Rohr mit leichter Neigung den Weg zum Kesselende in den Kondensatbehälter. Oder verstopf das Rohr nach kurzer Zeit. Nach Deiner Beschreibung bin ich aber inzwischen geneigt diesen Plan sowieso zu verwerfen. Wenn das Reinigen kein Problem ist verwende ich die Regner Abdampfpfeife.
Das Buch habe ich auch, und mir die Seiten mal angesehen. Ich denke bei den Platzverhältnissen auf einer Lok wird solch eine Öl Wasser Trennung schwer möglich sein. Ich kenne diese Kondensatoren bei Schiffsmodellen, die sind aber recht groß. Man würde auch gesteinigt werden wenn sich durch einen kleinen Tropfen ein schillernder Fleck auf dem Wasser bildet. Also, Kondensatkessel abgehakt.

Deine Prignitzer sieht sehr schön aus. Die Verkleidung des Kohlekasten wollte ich auch so mit einem Holzrahmen absetzen. Deine Akkuhalterung ist interessant, klar, warum sollte ich nicht auch die Befestigungsschrauben der hinteren Bohle mit verwenden.

Zitat:
Nur so nebenbei - Du baust ein "blitzendes" Modell. Man sieht nichts mehr von den Bearbeitungswerkzeugen!


Ich lege nicht Wert auf ein „blitzendes“ Modell sondern, wie Du richtig bemerkt hast, auf die Beseitigung von Bearbeitungsspuren. Friedl hat geschrieben, die Teile werden so verpackt wie sie aus der Maschine fallen. Und das Polieren ist ein einfacher Weg Kanten zu brechen und dem Material ein abgerundetes Aussehen zu verpassen. Die Lok soll nicht hochglänzend in der Vitrine stehen. Im übrigen läuft das Messing teilweise schon an und wird in Kürze an der Oberfläche genauso oxidieren wie unbearbeitetes Material. Das ist auch völlig in Ordnung. Ich mag es nur, beim Bau, jedem Detail meine Aufmerksamkeit zu schenken und mit meinen Möglichkeiten gut zu behandeln. Ist so eine Macke von mir, stehe mir dabei auch oft selbst im Weg.

Viele Grüße

Christian


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Regner 994701 Prignitzer
BeitragVerfasst: 28.09.2016, 23:27 
Offline
*** SchienenDampfer
Benutzeravatar

Registriert: 07.03.2009, 09:06
Beiträge: 730
Wohnort: Wien/Stammersdorf (A)
Hallo Christian!
Es ist gut, dass du den Kondensatkessel "abhakst". Du hättest sonst noch eine Entlüftungsleitung für den Kessel gebraucht. In einer dünnen Leitung gegen die Fließrichtung die Luft aus dem Kessel zu bringen wäre nicht ohne Probleme gegangen, wen man bedenkt ,dass durch die langsame Erwärmung des Kessels sich die Luft drinnen ausdehnt und das Kondensat in der Rohrleitung wieder raus drückt.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 40 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

0 Mitglieder


Ähnliche Beiträge

Kleine 994701
Forum: Tuning
Autor: Sascha
Antworten: 16

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group


Hosted by iphpbb3.com

Impressum