Unbeantwortete Themen | Aktive Themen
| Autor |
Nachricht |
|
Heinz
|
Verfasst: 29.11.2011, 14:54 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 29.12.2008, 13:24 Beiträge: 478 Wohnort: Breitenbrunn (A)
|
|
Hallo Pàl, hallo die Runde,
Ich habe den ganzen Link kopiert und es geht. Ist sehr aufschlussreich.
VG Heinz
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Schienenfresser
|
Verfasst: 29.11.2011, 23:30 |
|
Registriert: 07.12.2009, 10:31 Beiträge: 148 Wohnort: Rorschach
|
Hallo Dampffreunde Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden. Ich habe eher ein Problem mit zu wenig Druck denke ich. Bei meiner Wilag S 3/6 ist der Gastank im Tender die Leistung der Lok nimmt bei zunemender Betriebszeit bedenklich ab. Es fliest kaum noch Gas durch den Hahn alles ist voll Kondenswasser. Ein Telefon bei Aster Europ und diese raten mir denselben mit Warmwasser zu heizen wärend der Fahrt. Gehört getan und siehe da das Gasproblem ist zum grossen Teil behoben. Ist der Druck jetzt unzulässig hoch, besteht die Gefahr, dass meine Lok in die Luft fliegt? Freundliche Grüsse Georg
_________________ Ein Dampfmodell lebt
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Thomas
|
Verfasst: 30.11.2011, 06:11 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 13.11.2008, 12:30 Beiträge: 1123 Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (D)
|
Hallo Georg Ist der Druck jetzt unzulässig hoch, besteht die Gefahr, dass meine Lok in die Luft fliegt?  NEIN das ist eine gängige Methode bei grossen Schlepptenderloks, Aster, Accukraft usw.., du kochst ja den Tank nicht. Hier ging es um eine Gasleitung aus Kunststoff, und da war der Hinweis das diese im schlimmsten Fall einen Hohen Druck aushalten muss, und sich nicht ablösen bzw aufreisen darf.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
rhb fan
|
Verfasst: 01.12.2011, 13:38 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 02.11.2010, 00:39 Beiträge: 108 Wohnort: Region Tokyo (JP)
|
|
Hallo,
Aster liefert seine Versorgungswagen (Gas und Wasser) serienmässig mit Polymerschläuchen für das Gas aus. Scheint wohl damit kein Problem zu geben?
Gruß,
Andreas
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Heinz
|
Verfasst: 01.12.2011, 16:27 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 29.12.2008, 13:24 Beiträge: 478 Wohnort: Breitenbrunn (A)
|
|
Hallo an die verunsicherten Gasbenützer.
Ich hatte viele Jahre beruflich mit Propangas zu tun und erzähle nur aus meiner Erfahrung. Auf jeder Gasflasche ist ein Druckminderer! ! Für Lötbrenner und Flämmer wird mit 1,5 – 2 bar gearbeitet. Mit diesem Druck würde jede Kochgelegenheit nicht funktionieren denn dort werden Druckminderer mit 0,5 bar verwendet. Z.B. bei einem Wohnwagen wird die Kochgelegenheit, der Eiskasten und die Heizung mit diesem geringen Druck betrieben. Natürlich steht in der Leitung nur dieser Druck. Auf unsere Lokomotiven übertragen heißt das: Wo sitz mein Gashahn, den bis zu diesem ist hoher Druck möglich. Bei zwei Gastanks welche ohne Druckminderer verbunden sind (z.B. Regner Mh.6 oder IVK u.s.w.) kann wie schon beschrieben sehr hoher Druck entstehen. Ist jedoch nach dem Gashahn nur die Leitung zur Düse, ist da sicher kein hoher Druck mehr, es sei denn die Düse ist komplett verstopft.
Ich hoffe es bringt etwas Licht in die Unsicherheiten.
VG Heinz
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Friedl
|
Verfasst: 01.12.2011, 22:02 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 26.08.2011, 15:27 Beiträge: 27 Wohnort: Wien (A)
|
|
Bei der LGB Aster Frank S ist der Gasregler gleich nach dem Gastank angebracht , dadurch habe ich geregelten Druck auf dem Gasschlauch. Bei Georgs Lösung , Gashahn nach dem Gastank , Kunststoffschlauch und dann in den Orginal Märklintank bin ich mir sehr sicher, dass der TÜV mir das nicht abnimmt . In Deutschland und bei uns sind Schläuche bei Gas nicht mehr erlaubt. Die Fa. REGNER hat die Gasschläuche schon vor längerer Zeit nicht mehr ausgeliefert, mit dem Kataloghinweis dass lose Schläuche nicht mehr verkauft werden dürfen. Es gibt nur mehr feste Kupferspiralverbindungen. Ich bin der Meinung dass schon bevor etwas passiert, alles mögliche in Betracht bezogen werden muss um eventuellen Schaden zu vermeiden. Es steht ja auch bei manchen Anleitungen für die Microwellenherde drinnen, dass man Haustiere nicht trocknen darf. Wird wahrscheinlich schon passiert sein.
VlG Friedl
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Palmerlivesteam
|
Verfasst: 03.12.2011, 11:58 |
|
Registriert: 21.09.2009, 14:19 Beiträge: 47 Wohnort: Niederlande, nahe Aachen ;-)
|
|
Beim Aster C&S Mogul gibt es ein tank im tender und einen in die cabine. Beide sind mit einen schlauch verbunden, haben aber beide einen regelkran.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Manni
|
Verfasst: 13.12.2011, 23:19 |
|
Registriert: 21.11.2011, 23:24 Beiträge: 20 Wohnort: Stuttgart
|
Hallo Zusammen, ich habe gerade die Beiträge zum Thema Gasleitung gelesen und da sind mir zwei Sachen/ Begriffe aufgefallen die mir nicht klar sind. 1. Was ist ein Sicherheitspolster im Gastank ? und 2. Was ist gegen Entlüftungsventile einzuwenden? Aus meiner seitherigen Erfahrung weis ich nur, dass ein Gastank nicht randvoll getankt werden sollte, weil sonst Flüssiggas an der Düse ankommt und die entweder nicht zündet oder die Lok "brennt". Entlüftungsventile sind doch notwendig wenn man während des Betriebes Gas nachfüllen muss, da sonst fast nichts in den Tank zu bekommen ist. Sehe ich da was falsch, dann klärt mich bitte auf. posting.php#LG Manni
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Friedl
|
Verfasst: 18.12.2011, 12:15 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 26.08.2011, 15:27 Beiträge: 27 Wohnort: Wien (A)
|
Hallo Manni! Die Antwort hat etwas gedauert, habe mir einige Füllventile organisiert. Jetzt kann ich es anschaulich zeigen Das grosse Ventil ist von Regner. Das Ronsonventil, und zum Schluss das Druckluftventil das von einigen Firmen angeboten wird. Wie man sieht, ist die normal zu ereichende Füllhöhe ( blau ) bei den Systemen sehr unterschiedlich. Bei einem Gastank sollte immer ein Sicherheitspolster ( gelb ) von ca 20 % vorhanden sein. Warum ? das wurde schon besprochen.  Wenn jetzt bei den verschiedenen Systemen entlüftet wird, senkt man den Gaspolster , der beim Druckluftventil und beim Ronsonventil sicher schon unter die 20 % Marke gefallen ist noch weiter. Bei den 2 Gastanksystemen ist man auf der sicheren Seite, wenn nur der kalte Tank randvoll mit Gas ist,und nicht abgesperrt wird . Der warme kleine Tank ist dann der Ausgleichstank. Um die Gastanks richtig zu füllen, müsste man immer ein Steigrohr beim Entlüftungsventil mit einbauen.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Manni
|
Verfasst: 18.12.2011, 14:27 |
|
Registriert: 21.11.2011, 23:24 Beiträge: 20 Wohnort: Stuttgart
|
|
Hallo Friedl!
Vielen Dank für Deine sehr ausführliche und toll bebilderte Antwort. Ich denke, ich habe alles verstanden und habe nur noch eine Frage dazu. Da ich in meinen Loks nur einen Gastank habe bräuchte ich einen Tipp wie man einen warmen leeren Gas-Tank nachfüllen kann.
Schon jetzt vielen Dank für die Antwort und noch einen schönen Sonntag.
Viele Grüße Manni
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Friedl
|
Verfasst: 18.12.2011, 16:06 |
|
 |
| *** SchienenDampfer |
 |
Registriert: 26.08.2011, 15:27 Beiträge: 27 Wohnort: Wien (A)
|
|
Na ja, das Problem haben wir ja alle. In einen warmen Tank bringt man Gas in flüssiger Form sehr schlecht hinein. Man muss den Tank erst abkühlen. Wenn man aber Gas opfert gelingt es. Du musst nur das Gas, das du so recht und schlecht in den Tank gebracht hast über das Füllventil auf 1x ablassen. Der Tank wird durch das ablassen kalt, und dann funktioniert es. Eine andere Methode ist, den Tank mit flüssigem Gas anblasen. Bei beiden Methoden aber Vorsicht !! es gibt immer Stellen wo sich das Gas sammelt und dann mit einer Stichflamme aus der Maschine kommt.
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
0 Mitglieder |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
|
|