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wlommi
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Verfasst: 11.10.2011, 12:22 |
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Registriert: 25.08.2009, 13:08 Beiträge: 53 Wohnort: Köln (D)
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Hallo,
beim Bau meiner BR10 nicht aufgepasst und im Rahmen die Spitze eines M2 Schneiders versenkt. Gott sei Dank in einem Loch, auf das ich mit einem kleinen Workaround verzichten kann. Den Überrest kann ich werder von hinten noch von vorne packen und ist nicht sichtbar in dem 2,5mm MS. Was würde am besten helfen, wenn es ein wichtiges Gewinde gewesen wäre? Rundherum kleine Löcher bohren, heraus schlaen und dann das größere Loch mit flüßig-Metall füllen? Zulöten? Oder was gibt es sonst noch für Tricks, das Gewindeloch zu "retten"?
Gruß Wolfgang
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Gerald
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Verfasst: 11.10.2011, 12:35 |
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Registriert: 02.01.2009, 16:14 Beiträge: 283 Wohnort: Eugendorf (A)
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Hallo Wolfgang! Sowas ist mir selber schon mehrmals passiert. Habe es bisher aber nur einmal, mit einer ungewöhnlichen Methode geschafft die Spitze wieder herauszudrehen. Gewindeschneider haben ja 3 Längsfräsungen in der Schneide zu Abführen der Späne. Habe damals 3 Stecknadeln von oben in diese Schlitze gesteckt und dann alle 3 mit einer kleinen Zange umfasst und gegen den Uhrzeigersinn, bei Rechtsgewinden, gedreht. Hat geklappt, für einen Erfolg kann ich aber nicht garantieren. Wohl würde sich auch dünner aber sehr steifer Stahldraht (zB von einer Stahldrahtbürste) eignen. Aber probieren geht über studieren. Viel Glück wünscht Dir, Gerald 
_________________ Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....
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Davaaser
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Verfasst: 12.10.2011, 09:24 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 09.06.2009, 19:22 Beiträge: 256 Wohnort: Raum Winterthur (CH)
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Hallo Wolfgang,
ich glaube in einem anderen Forum wurde auch darüber diskutiert und eine Lösung war, den Rest mit Säure heraus zu ätzen, weiss aber nicht mehr welchen Saft verwendet werden soll. Ev. eine weitere Möglichkeit wäre mit VHM-Fräser herausfräsen, Messing-Rundstück hart einlöten, Loch neu bohren, neue Chance für den nächsten Gewindebohrer...... Wenn ganz übel, dann so ein Teil halt entweder selber neu machen oder nachbestellen. Meine Messing-Reste-Büchse füllt sich auch langsam mit Ausschussteilen. Hatte bis jetzt Glück, verwende aber auch nur gute und teure Gewindebohrer (DC-Swiss), sind in der Gesamtrechnung dann eben günstiger.....
Gruss, Ernst
_________________ Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...
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wlommi
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Verfasst: 12.10.2011, 16:06 |
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Registriert: 25.08.2009, 13:08 Beiträge: 53 Wohnort: Köln (D)
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Hallo Gerhard, wäre einen Versuch wert gewesen. Allerdings habe ich beschlossen, das der Rest bei diesem Loch drin bleibt. Werde ich mir aber für die nächste Schneiderleiche merken. Hallo Ernst, der Bohrer war kein schlechter. Nur wenn man pennt und gegen den eingedrehten Schneider stößt  Da kann er noch so gut sein, der bricht ab. Aber mit Säure ausätzen  Dann doch lieber ausfräsen und "Blombe" rein. Das betroffene Teil austauschen wäre sehr aufwendig (einer der Lokrahmen meiner BR10) War erst mal auch nur ein "horchen" nach Möglichkeiten, falls mir diese Panne an einer anderen Stelle noch mal passiert. Gruß Wolfgang
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Schienenfresser
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Verfasst: 12.10.2011, 16:42 |
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Registriert: 07.12.2009, 10:31 Beiträge: 148 Wohnort: Rorschach
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Hallo Wolfgang Ich habe auch meine Methode wem ist sowas noch nie pasiert? Zuerst versuche ich den Bohrerrest mit eine feinen Durchschlag etwas zu lokern dann nehme ich eine spitzige Pinzette die sind sehr kräftig und verbeigen nich so leicht. Bis jetzt hat das immer funktioniert. Hätte ich einmal keinen Erfolg damit und so ein spezieles Stück vor mir so würde ich mir ein Werkzeug (so eine Art 3Zack) fräsen. Dasselbe kann man ja für spätere Fälle immer wieder brauchen. Freundliche Grüsse Georg
_________________ Ein Dampfmodell lebt
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rhb fan
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Verfasst: 14.10.2011, 11:18 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 02.11.2010, 00:39 Beiträge: 108 Wohnort: Region Tokyo (JP)
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Hallo,
wenn ich mich recht erinnere, wurde über das Ätzen mit Schwefelsäure in einem Forum berichtet. Das Bauteil waagrecht legen, um das Loch mit dem abgebrochenen Gewindeschneider einen kleinen Trichter mit Kitt oder Knete formen und einige wenige Tropfe Säure reingeben. Das ist weder gefährlich noch ein Kunststück (wir gehen ja auch mit Batteriesäure um). Aber bitte dennoch eine Schutzbrille aufsetzen und die Kinder/Haustiere fernhalten, auch erstmal an einem Stück MS ausprobieren. Es wurde auch schon Eisen(III)chlorid als Ätzmittel empfohlen.
Alternativ zu einem Werkzeugbauer gehen und das abgebrochene Teil mit einem zylindrischen Kupferstift (ggf. mit Untermaß, so 1,8mm) raus erodieren.
Gruß,
Andreas
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Tüftler
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Verfasst: 01.11.2011, 02:29 |
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Registriert: 20.07.2009, 12:03 Beiträge: 22 Wohnort: Raum Châteaubriant (F)
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Hallo Schienendampfer, Roland (Kolbenfresser) hat in einem Beitrag vom 14.10.08 im BBF darüber berichtet, dass er auf Anraten von Thomas (Kupferschmied) ein 6 mm langes Stück eines 1,6 mm Gewindebohrers innerhalb zweier Tage mit 38 prozentiger Schwefelsäure ( Batteriesäure aus dem Autohandel) aus einem Sackloch geätzt hat. Messing und Weichlötung haben es gut überstanden. Das Loch sollte senkrecht stehen damit die entstehenden Gase entweichen können und frische Säure an den Gewindebohrer heran kommen können. Gruß Ullrich.
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Dampfmaschinenjoe
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Verfasst: 21.12.2011, 20:07 |
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Registriert: 06.01.2011, 23:15 Beiträge: 121 Wohnort: Region Aurich (D)
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Ich danke schon mal im Voraus für die vielen Tipps. Wenn ich endlich meine Drehbank habe, werde ich mir auch Werkzeug zum Gewindescheiden für innen wie aussen zulegen. Die Sache mit der Säure halte ich für nicht ganz ungefährlich,aber wenn es geholfen hat....... es ist ja jedes probate Mittel recht, um die" Schneiders" aus ihrem unberechtigt dauerhaft bezogenen Quartier zu vertreiben ! immer Hp1 Joe
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