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 Betreff des Beitrags: Dolbeer Steam Donkey
BeitragVerfasst: 21.11.2008, 08:03 
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Hallo Schienendampfer!

Ich habe schon lange vor, zu meiner Waldbahn auch ein funktionstüchtiges Dampfeselchen zu bauen.

Als Vorbild hab ich mir so ein Dolbeer-Modell mit einem Zylinder ausgesucht

Bild

Das Modell soll sehr einfach aufgebaut sein und einen gewissen Spaßfaktor haben.

Einfach heißt - ein kleiner Kupferkessel, ein kleiner oszilliernder Zylinder, kein Wasserstandsglas oder Manometer, keine Nachspeisung, Gasbefeuert.

Angetrieben wird eine Spule, die manuell ein- oder ausgekuppelt werden kann und ein Seil aufwickelt oder wieder frei gibt.

Und jetzt geht´s ans Planen ...

vlg, Christian

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Zuletzt geändert von Christian am 23.11.2008, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.11.2008, 11:16 
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Heute sind bereits die ersten Messingspäne geflogen :lol:
- der Zylinder wurde roh gebohrt und abgedreht

Wenn der Zylinder fertig ist, werd ich eine Konstruktionszeichnung einstellen ...

Bild

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BeitragVerfasst: 24.11.2008, 18:49 
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Zwischendurch hab ich jetzt den Zylinder mit 9,8 mm ausgebohrt und mit einer 10 mm Ahle ausgerieben

Bild

Auch die Deckel wurden gedreht, einer gebohrt und ein Gewinde für die Stopfbuchse geschnitten (M5 x 0,5)

Bild

Als nächstes wird der Zylinder gehohnt - dafür muss ich mir aber erst ein Werkzeug bauen ...

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 24.11.2008, 19:35 
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Hallo Christian

Was für ein Werkzeug hast du da vorgesehen?
Wenn du nicht schon dran bist, mach einen Dorn aus Holz! Mit Polierpaste vom Dremel gibt das super Obferflächen! Ich hab es schon ausprobiert. Ich hab auch schon einen aus Aluminium ausprobiert, wieder in Kombination mit Dremel-Polierpaste. Allerdings gibt dann dies eine ähnliche Oberfläche, wie wenn man eine Hohnahle verwendet (man kann die Schleifspuren sehr gut sehen; unter Umständen hat man sogar nen Kreuzschliff :wink: )

Bei grossen Zylindern ( d > 10 mm) lohnt es sich vielleicht, wenn man zuerst mit nem Aludorn die Bohrung absolut rund macht und schlussendlich mit dem Holzdorn die Oberflächenendbearbeitung vornimmt. Ich habs in Kombination noch nicht ausprobiert, werd ich aber dann noch machen.

Gruss Florian


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BeitragVerfasst: 24.11.2008, 19:43 
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Hallo Florian!

Ich möcht es mit einem spreizbaren Aludorn und Diamantpaste http://www.baiers.at/pastenundpulver/pa ... ulver.html
probieren :wink:

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 25.11.2008, 19:52 
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Josef hat mir inzwischen den Kessel zusammen mit dem Zylinder berechnet

Bild

und so hab ich mich heute auf die Suche nach Kupferresten gemacht

Ich hab aber u.a. nur ein Stück Kupferrohr 54 x 2 mm bekommen :wink: - die Berechnung stimmt nun nicht mehr ganz :oops:

Josef wird aber sicher beruhigt sein - ihm kann ja keine Kesselwand genug dick sein :lol: :lol: :lol:

Bild

Wenn nix dazwischen kommt, geht es am Donnerstag ans Löten ...

Also, bis dann ...

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 25.11.2008, 19:56 
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Übrigens, das 8 x 1 mm Kupferrohr gibts bei uns immer noch am preiswertesten im Bauhaus - 2,50 € der Meter :wink:

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BeitragVerfasst: 27.11.2008, 17:59 
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Heute ging´s daran, den Kessel zurechtzuschnitzen :lol:

Zuerst wurden die beiden Bodenbleche angezeichnet und mit dem Zentrierbohrer

Bild

und dann mit einem kleineren Bohrer vorgebohrt

Bild

dann ging´s mit dem 7,9 mm-Bohrer zur Sache

Bild

Da diese Spiralbohrer immer die Angewohnheit haben, dreieckige Löcher zu bohren, wurde auf 8 mm mit der Handreibahle nachgearbeitet, bis die 8 mm-Röhrln streng hindurchgingen

Bild

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BeitragVerfasst: 27.11.2008, 18:18 
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Dann wurden die Bleche rund ausgesägt. Die Bandsäge schaffte soger die recht kleinen Radien :lol:

Bild

anschließend wurde der Kesselkörper mit der Feile händisch gerade gefeilt - ich wollte das eigentlich mit der Drehmaschine abdrehen, aber leider ist da mein Drehfutter zu klein und auch meine Lünette schafft den Durchmesser von 54 mm nicht - alles einfach zu klein für diesen Riesenduchmesser :? :? :?

Bild

die beiden Kesselböden wurden nun mit der Powerfeile eingeschliffen

Bild

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BeitragVerfasst: 27.11.2008, 18:38 
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Damit die Böden nicht durch den Kessel durchfallen und ihre Position behalten, wurden jeweils 3 Löcher mit 1 mm gebohrt und 6 Cu-Nieten durchgesteckt - nun haben die Böden einen Halt

Bild

Um die Rohre zu fixieren hab ich einen kleinen Ambos aus einem Stück Alu gesägt

Bild

und dann die Röhrln durch die Böden durchgefädelt und diese oben mit einem konischen Werkzeug (ich hab einen Körner verwendet) aufgeweitet

Bild

Dann wurde der Kessel umgedrecht und die Rohre von der anderen Seite ebenfalls aufgebördelt

Nun ist die gesamte Kesselkonstruktion so fixiert, dass sich nix mehr verschiebt :lol:

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BeitragVerfasst: 27.11.2008, 18:46 
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Zum Schluss wurden noch die Anschlüsse für die Wasserspeisung, das Sicherheitsventil und die Dampfentnahme gedreht

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Da oben kein Platz mehr dafür für ist - Theorie und Praxis ist ja ein großer Unterschied :oops: - wurde eines der neun Rohre für die Wassereinspeisung geopfert :wink:

Die Anschlüsse für das Sicherheitsventil und die Dampfentnahme wurden seitlich gebohrt

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Nun steht dem Löten des Kessels nix mehr im Wege ...

vlg, Christian

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Zuletzt geändert von Christian am 29.11.2008, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.11.2008, 12:54 
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Heute Vormittag hab ich den Kessel gelötet :lol:

Die Schamottesteine hab ich vom OBI und haben schon einige Lötungen hinter sich; die beiden Gasbrenner sind vom Bauhaus - sie geben ausreichend Hitze ab und haben sich schon sehr bewährt; das Silberlot ist vom Hofer - nein, nicht vom Aldi, sondern vom Ing. Hofer - www.ing-hofer.at - die mit Abstand günstigste Quelle in Wien :lol:

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