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BeitragVerfasst: 30.09.2010, 20:53 
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Registriert: 11.11.2008, 22:55
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Hallo Christian

Kennst du den Trick auch um "zerknitterte" Kupferröhrchen glatt (resp. grade) zu kriegen? (Ich hab da deine Leitungen beim Gastank betrachtet.... :K Oder kommt das etwa vom Foto, dass die so wellig erscheinen..?)

So gehts:

1. Ausglühen
2. zwei Bretter nehmen
3. Das Röhrchen grob grad machen von Hand
4. zwischen den beiden Brettern "walzen".

So kriegt man fast perfekt grade Röhrchen hin! (man kann noch kleine Bögen sehen wenn man der Länge nach drübersieht aber sonst erkennt mans praktisch nciht mehr)

Gruss Florian


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BeitragVerfasst: 30.09.2010, 22:22 
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Hallo Florian!

Die Kupferrohre sind alle 3x ausgeglüht, kalt abgeschreckt und desshalb butterweich. Und gerade desshalb ergeben sich diese fürchterlichen Wellen :mrgreen:

Beim Anpassen an die Länge und Kurven musste ich leider auch das geradeste Rohr einige Male herumbiegen (bin da halt kein Meister dass ich das auf Anhieb schaffe) und zum Schluss war ich froh, dass alles halbwegs gerade und parallel ist. Mit Deiner hier angesprochenen und mir wohlbekannten Methode ist es allerdings schwer, die geraden Stücke der bereits gebogene Rohre wieder einzeln grad zu nudeln.

Ich hoffe, Du verzeihst es mir - aber mir ist es grob gesagt Wurscht bzw. Blunzen (wie wir in Wien sagen), ob da ein paar leichte Wellen drinnen sind oder nicht. Ich bein kein Nietenzähler und es ist mir nicht wichtig, jetzt spezielle Werkzeuge zu bauen, nur um die Rohre in eine perfekte Form zu bringen. In dieser Zeit mach ich lieber was anderes ...

Ich hab mir jetzt extra die Mühe gemacht, und das von oben noch einmal fotografiert:

Bild

Ok, Du hast Recht, es ist wirklich schrecklich, aber wie gesagt ...

Danke jedenfalls für Deinen Beitrag. Ich weiß schon, Du wolltest damit den Anderen sagen, wie man ein verbogenes Cu-Rohr wieder grad kriegt. Ich kenn Dich ja schon und hab Dich verstanden ... :wink:

vlg, Christian

_________________
:serv Habe die Ehre!


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BeitragVerfasst: 30.09.2010, 23:05 
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Registriert: 11.11.2008, 22:55
Beiträge: 626
Wohnort: Glarnerland (CH)
Hallo Christian

Wenns für dich in Ordnung ist so, dann passt das ja...
Ich hab mich einfach gefragt ob du das nicht besser hingekriegt hast (obwohl ich davon ausgegangen bin dass du schon weisst wie mans macht) oder ob es einfach egal ist...

Eine Möglichkeit, das mit bereits gebogenen Rohren zu machen, die gibt es aber, und zwar indem man einfach schmale Lättchen anstelle von einem Brett verwendet und das Ganze halt am Ende der Lättchen macht.

Eine andere Möglichkeit, solches "Gewurst" (verzeih mir den Ausdruck) zu vermeiden gibt es auch noch: Nimm vorher für die Leitung Elektrodraht (den starren) und bieg dir die Leitungen damit "zurecht". Dann kannst du nachher die Kupferleitung schön nach dem Elektrodraht biegen und erpsarst dir ein häufiges Korrigieren.

Ich biege immer direkt, aber glühe nur dort aus wo ein Bogen hinkommt. Und wenn ich ein Rohr um eine Ecke biege, dann drück ich es mit einer Holzleiste oder so (und nicht von Hand, da sonst eher Bögen ins Rohr kommen)

Gruss Florian


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BeitragVerfasst: 12.01.2011, 15:32 
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Beiträge: 138
Wohnort: Region Aurich (D)
Ja, ja Kupfer- und Stahlkessel mit entsprechende Prüfzertifikaten u.s.w. darüber streiten sich die "Gelehrten " in anderen Foren, hier zum Glück nicht ! :flt: :flt: :flt: :flt: :flt:

Immer Hp1
Joe


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BeitragVerfasst: 15.08.2011, 00:10 
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Beiträge: 12
Wohnort: Guntramsdorf (A)
Hallo Christian,

ich habe auch diesen Kessel und versuche damit eine Regner Oszi und eine Junior (mit Speisepumpe) zu betreiben. Das funktioniert nur annähernd (der Kessel liefert zu wenig Dampf zumal die Oszi ein komplette Werkstatt treiben muß). Warum ich die Überhitzer geteilt habe? Mit nur einem Überhitzer hatte ich immer genügend Druck im Kessel, aber zuwenig Druck an den Maschinen - jetzt gehts besser, zumal ich den Verteiler mit größeren Rohdurchmessern ausgelegt habe). Der Gastank ist lieb, aber bestenfalls für Minivorführungen geeignet (bei mir Brenndauer ca. 15 min) - ich betreibe die Brenner mit Lasperegelung und der 5kg Propanflasche. Schau mal bei deinem Kessel, ob in der Rauchkammer auch ein Rand zum Kamin übersteht - wenn ja, ausschleifen - der Kessel hat durch die Umlenkung sowieso nicht den besten Zug - Hindernisse im Rauchweg müssen weg. Wenn du es noch machen kannst, dann bitte den Deckel der Rauchumkehrkammer innen mit Nefalit oder ähnlichem isolieren.
Du kannst dir die Anlage ja nochmal genauer beim Alois in Vöcklamarkt ansehen - ich werde auch da sein.

Gruß, Josef


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BeitragVerfasst: 18.08.2011, 07:39 
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Beiträge: 2427
Wohnort: Wien (A)
Servus Josef!

Danke für die Hinweise! Ich werd aber eh erst wieder im Winter Zeit finden, das Trum fertig zu bauen. Ich hab´s ja noch nie angeheizt.

Das Ding soll wahlweise eine Regner "Primus" oder eine Bengs "Sophie" mit Dampf versorgen.
Die Primus sollte einen kleinen Generator antreiben, die Sophie vielleicht etwas Wasser in einen Wasserturm pumpen.

Wenn zu wenig Dampf produziert wird, kann ja die Sophie den Generator gemütlich drehen :lol:

Das ganze soll als Modell-Kesselhaus entlang eines Schienenovals stehen und nur zeitweise betrieben werden.

Wir können dann ja in Pfaffing darüber plaudern ...

vlg, Christian

_________________
:serv Habe die Ehre!


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BeitragVerfasst: 21.08.2011, 21:23 
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Registriert: 24.11.2008, 08:35
Beiträge: 12
Wohnort: Guntramsdorf (A)
Hallo Christian,

wenn schon Pumpe, dann Nachspeisepumpe für die Loks (über das Regnernachspeiseventil kann ja vorgewärmest Speisewassen nachgespeist werden) - wenn schon, denn schon - jetzt nicht kneifen :wink:

Gruß, Josef


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