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Felix Roth
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Verfasst: 02.06.2011, 17:29 |
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Registriert: 15.11.2010, 13:31 Beiträge: 28 Wohnort: Uhu
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Hallo
ich versuche gerade, von einen Messingmodell die Farbe runterzukriegen. Weder Einlegen in Nitroverdünner noch Aceton hat was genützt.
Habt ihr vielleicht einen Tipp?
Grüsse Felix
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erwa20
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Verfasst: 02.06.2011, 18:03 |
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Registriert: 13.02.2010, 15:30 Beiträge: 222
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Hallo Felix Ich habe schon mit dem Produkt von der Firma Farbe von Modellen entfernt. Allerdings waren es Modelle aus Zinkdruckguss. Wie sich das Mittel mit Messing verträgt weiss ich (noch) nicht. Wenn du Geduld hast kann ich es am Montag ausprobieren und dir dann über das Ergebnis berichten. Beim oben genannten Produkt handelt es sich um ein Konzentrat. Ich verwende eine Lösung mit 4% in vollentsalztem Wasser. Um die Sache zu beschleunigen habe ich das Modell im Ultraschallbad bei 60°C entfärbt, es geht aber auch ohne Ultraschallbad und kalt. Kleine Rückstände an Kanten und Details können zurückbleiben, sind jedoch so gut angelöst dass sie sich einfach mit einer weichen Nylonbürste entfernen lassen.
_________________ Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom
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Christian
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Verfasst: 02.06.2011, 22:13 |
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| Administrator |
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Registriert: 11.11.2008, 01:00 Beiträge: 2427 Wohnort: Wien (A)
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Tja, lieber Felix, kommt ganz drauf an, aus was die "Farbe" besteht - ist es eine Pulverbeschichtung, bekommst Du es nur mechanisch runter, ist es ein Speziallack (wie bei der Frank S.) geht´s vermutlich auch nur mechanisch. Für alle herkömmlichen Lacke gibt´s Abbeizmittel im Supermarkt ... Die bessere Alternative zum Abbeizen ist allerdings Sandstrahlen Ich hab übrigens gerade böse Erfahrung mit WD-40 gemacht  Hat dieses Zeugs doch tatsächlich das Fahrwerk einer meiner Loks - mit Dupli-Color Supertherm lackiert - aufgeweicht und zum Schrumpeln gebracht vlg, Christian
_________________  Habe die Ehre!
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Felix Roth
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Verfasst: 03.06.2011, 06:57 |
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Registriert: 15.11.2010, 13:31 Beiträge: 28 Wohnort: Uhu
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Hallo Beat und Christian
Danke für eure Tipps, werds wohl erstmal mit Sandstrahlen versuchen.
Das "Fin Clean All" tönt nicht schlecht, aber ein 5l-Kanister (offenbar kleinste Verkaufseinheit) ist mir dann doch zuviel. Würde mich aber schon interessieren, ob es sich mit Ms verträgt! Vielleicht verkaufst du (Beat) mir evtl. einen Joghurtbecher davon?
Grüsse Felix
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Gerald
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Verfasst: 03.06.2011, 09:43 |
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Registriert: 02.01.2009, 17:14 Beiträge: 365 Wohnort: Eugendorf (A)
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Hallo Felix! Ich kann hier nur über meine Erfahrungen mit Lacken der Firma Regner berichten. Habe die Teile in Nitroverdünnung eingelegt, nach einiger Zeit hat der Lack dann zum "schrumpeln" angefangen, sich teilweise abgelöst. Hartnäckige Stellen habe ich unter Zugabe von Nitroverdünnung dann mit einer alten Zahnbürste abgetragen. Alles was dann noch Widerstand geleistet hat wurde mit einem Dremel und den neuen Schleifaufsätzen (Quick-Verschlusssystem) von Dremel vorsichtig entfernt. Gruß, Gerald 
_________________ Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....
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Christian
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Verfasst: 03.06.2011, 11:39 |
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| Administrator |
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Registriert: 11.11.2008, 01:00 Beiträge: 2427 Wohnort: Wien (A)
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Hallo Felix! Hab noch vergessen - Du kannst die Farbe natürlich auch mit Flamme abbrennen, wenn da nix weich gelötet wurde vlg, Christian
_________________  Habe die Ehre!
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Felix Roth
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Verfasst: 03.06.2011, 11:50 |
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Registriert: 15.11.2010, 13:31 Beiträge: 28 Wohnort: Uhu
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Hallo Christian Da es sich um ein Modell in H0m handelt, riskiere ich es mit der Flamme nicht Grüsse Felix
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erwa20
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Verfasst: 04.06.2011, 15:20 |
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Registriert: 13.02.2010, 15:30 Beiträge: 222
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Felix Roth hat geschrieben: Hallo Christian Da es sich um ein Modell in H0m handelt, riskiere ich es mit der Flamme nicht Grüsse Felix Hallo Felix Bei deinem Modell sind mit Sicherheit diverse Teile weich gelötet, ich würde deshalb auf keinen Fall die Farbe mt der Flamme abbrennen
_________________ Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom
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erwa20
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Verfasst: 08.06.2011, 12:48 |
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Registriert: 13.02.2010, 15:30 Beiträge: 222
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Hallo Felix Ich habe nun das von mir weiter oben genannte Mittel ausprobiert. Zuerst habe ich dieses Messingteil: 24 Stunden in eine 4% Lösung eingelegt, benetzt war nur die Hälfte des Teils um vergleichen zu können. Das Ergebnis sieht so aus: Die Reinigungslösung hat sich leit grünlich verfärbt, eine braunliche Verfärbung hat sich am Übergang Lösung / Luft gebildet. Als nächstes habe ich das selbe Messingteil mit der selben Lösung auf 60°C erhitzt und 2 Stunden im Ultraschallreinigungsgerät "behandelt". danach sah das Teil so aus: Diejenige Hälfte welche sich in der Lösung befand hat sich sehr deutlich verfärbt. Ich habe nun das Messingteil gründlich mit vollentsalztem Wasser gespühlt und erst mal beiseite gelegt. Mal sehen ob es sich mit der Zeit noch mehr verändert. Es darf aber jetzt schon angenommen werden das sich dieses Reinigungsprodukt für Messingteile nicht eignet.
_________________ Zu den Quellen gelangt man gegen den Strom
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Gerald
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Verfasst: 08.06.2011, 13:12 |
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Registriert: 02.01.2009, 17:14 Beiträge: 365 Wohnort: Eugendorf (A)
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erwa20 hat geschrieben: Es darf aber jetzt schon angenommen werden das sich dieses Reinigungsprodukt für Messingteile nicht eignet. Die Oberfläche sieht aus wie brünierter Stahl, interessante Farbe. Wenn es schon nicht als Reinigungsmittel -in der Anwendung mit Wärme- taugt dann eventuell als neue Variante Messing zu färben. Gruß, Gerald 
_________________ Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....
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rhb fan
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Verfasst: 08.06.2011, 15:08 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 02.11.2010, 01:39 Beiträge: 135 Wohnort: Region Tokyo (JP)
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Hallo, das "Fine Clean All" http://www.interflon.net/de/InterflonFinCleanAll.htmlist doch eher ein Reinigungsmittel, aber kein Abbeizmittel für alte Lacke/Beschichtungen. Dem Messing tut es nichts, auch wenn sich dieses nach 2h "brutaler" Behandlung dunkel färbt, das sind doch nur Hundertstel.... Scheint eher geeignet vor dem Lackieren,um Fettspuren zu entfernen. Ich selbst nehme zum Abbeizen Dimethylformamid - klingt schlimm, gibt es in der Apotheke - und löst alles ab, ohne Metalle zu schädigen. Gruß, Andreas
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Davaaser
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Verfasst: 08.06.2011, 16:36 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 09.06.2009, 20:22 Beiträge: 267 Wohnort: Raum Winterthur (CH)
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Hallo Andreas,
da schlägt doch meine Vergangenheit zu, wenn ich Dimethylformamid lese....... War mal Giftmischer in Basel und uns wurde immer eingetrichtert, bei DMF nur mit Handschuhen zu werken, da die Lösung mit allem Gelösten durch die Haut dringe........ Bin ja sonst eher der Mutige, aber möchte diesen Rat doch anbringen.
Gruss, Ernst
_________________ Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...
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