Hallo noch Interessierte!
So dann werde ich die derzeitige Flaute im SDF, auch Sommerloch genannt, mit ein paar Worten und schwach beleuchteten Bildern auflockern.
Schon langsam trudelt noch benötigtes Material und Werkzeug ein und es kann weitergehen.
Anfangen muss ich mit den Rädern, sie sind die Basis für die späteren PTFE gelagerten Achsen.
Ich habe teilweise die alten Räder genommen, wenn alles nicht so geklappt hätte wie nachfolgend beschrieben wären diese in die Restekiste gewandert und die gekauften, neuen -mit Messingradsternen-, siehe dazu Anfang des Threads, verwendet worden.
Also auspressen der Kunststoffradsterne mit dem Bohrfutter der Fräse in einem Billigstschraubstock, dafür tut es der allemal:

Getrenntes Paar:

Nebenbei gesehen, zwischen Innenseite des Rades und dem Radstern ist eine schöne Dampfölschmierschicht, das hätte unter Belastung sicher lange gehalten

Loctite 620 habe ich nicht bekommen bzw. war zu teuer, dieses muss es auch tun:

Bei den Treibrädern musste ich vorher noch Spuren meine ersten, vor Jahren gemachten, Sicherungsmaßnahme beseitigen. Damals hatte ich statt der Nabendichtung Sekundenkleber verwendet, den ich jetzt schön wieder herunterkratzen und schleifen musste

In den letzten Tagen hab ich ein wenig an einer Press-und Zentriervorrichtung gearbeitet, damit im Schraubstock, im wahrsten Sinne des Wortes, nichts schief läuft:


Nach entfetten, Dichtung aufbringen und vorsichtig zusammenstecken etc., ab in den Schraubstock:

Überschüssige Flüssigdichtung quillt über, härtet an der Luft sehr schnell aus

Vorher aber noch schnell eine dilettantische Rundlaufkontrolle ob auch nichts "eiert":

Auch neue Achsen habe ich mir besorgt, ich hoffe man erkennt auf dem Bild warum:

Die Kuppelräder hatte ich noch als Ersatzteil neu, hier noch mal ein kleiner Vergleich was der Zahn der Zeit und die Messing auf Messing-Lagerung so alles angerichtet haben:

Das Auspressen der Kuppelräder, besser gesagt säubern war aber nicht so aufwändig wie bei den Treibrädern, dank der ab Werk Regner nicht vorhandenen Sicherung gegen Verrutschen, verdrehen oder wie auch immer waren die Flächen sauber, geradezu jungfräulich rein und werden nun auch in der oben beschriebenen Prozedur behandelt und dingfest gemacht.
Bitte wieder oben zu lesen anfangen.
Und somit habe ich einen Perpetuum-Mobile Beitrag erfunden
Gruß an alle, Gerald
