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Christian
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Verfasst: 08.09.2010, 07:41 |
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| Administrator |
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Registriert: 11.11.2008, 01:00 Beiträge: 2429 Wohnort: Wien (A)
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Ich find´s schon gut, dass Janosch das einmal ganz deutlich ausspricht.
Es kann beim Trockenfahren (auch bei Gas) eigentlich nicht allzuviel passieren, solange ...
Ja, solange man nicht den heißen Kessel mit Wasser nachspeist.
Oberstes Gebot: Keine Panik! Lok in Ruhe stehen lassen und warten bis sie abgekühlt ist. Nicht bewegen, damit auch zu heiß gewordene Lötstellen keine Risse bekommen und in Ruhe wieder stabil werden können!
vlg, Christian
_________________  Habe die Ehre!
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Janosch
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Verfasst: 08.09.2010, 11:06 |
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| Moderator |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 524 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Hallo Oliever, ich war zu der Zeit, als ich den Beitrag verfasst habe, schon ziemlich müde...Steffen wird das schon aufklären. Noch zur Kohle: Ich bin kein so großer Fan von Anthrazit(ist aber ohnehin bekannt  ).Es stinkt nicht, es raucht nicht und ja sie braucht IMMER einen Luftzug, sonst ist das Feuer ganz, ganz schnell aus.Außerdem brennt sie schlechter an. Bei meiner polnischen Steinkohle kann ich die Lok einen kleinen Moment auch mal ohne Bläser stehen lassen.Schöner Effekt ist dann ein gelber Qualm, der aus dem Kamin steigt.Oder ich kann eine Art Ruhefeuer einrichten mit einem Gemisch aus Holzkohle und feinem Gries.Der Gries fällt an, wenn ich die Kohle kleinklopfe und man kann auch nur den Gries verfeuern, dann kann es aber zu viel Hitze geben....So habe ich die Lok mit relativ wenig Aufwand eine halbe Stunde unter Dampf gehalten, bis eben wieder ein Gleis frei war.Einfach den Bläser minimal auf, immer wieder das Gemisch etwas nachfüllen und hin und wieder Wasser.Mit Anthrazit wäre das nicht möglich.Man müsste den Bläser ungleich weiter aufdrehen, hätte dann einen viel größeren Wasser und Kohlevebrauch.Das Sicherheitsventil würde andauernd Abblasen, man müsste noch stärker auf den Wasserstand achten.Etwas Anthrazit habe ich allerdings auch schon unter meine Fettkohle untergemischt.Der Vorteil, dass sie einen Moment länger brennt ist schon spürbar.Ich hatte Anthrazit da und warum nicht den Vorteil von beiden Sorten nutzen? Jedenfalls nehme ich das etwas mehr putzen in kauf  Ich liebe es, wenn die Kleine mit einer Rauchwolke durch die Gegend fährt und es so wunderbar duftet Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Steffen Waidelich
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Verfasst: 08.09.2010, 13:31 |
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Registriert: 29.12.2008, 18:37 Beiträge: 128 Wohnort: Karlsruhe (D)
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Hallo zusammen, also ich sehe auch keine Gefahr darin, dass ein Kupferkessel von einem Mal trocken fahren wirklich kaputt geht. Wie Christian schreibt, wenn es passiert ist Ruhe bewahren angesagt. Aber trotzdem bedeutet jedes Mal trocken fahren eine extrem hohe Belastung für einen Kupferkessel. Man merkt ja schon beim Löten wie schnell Temperaturunterschiede den Kessel an einer Lötnaht reißen lassen. Deshalb bin ich schon der Meinung, dass das nicht passieren darf. Man will ja auch lange Freude an seinem Kessel haben. Für mich bedeutet Kohlelok zu fahren, dass ich mit meinen Sinnen bei der Sache bleibe. Meine Meinung zur Kohle: Wie Janosch ja schon sagt, ist der Genuss für Dampfloksüchtige bei Flammkohle besser. Wenn man sich dann aber nach 3 Stunden Heizen fragen muss, wieso aus dem Schornstein kein Dampf mehr kommt, weil dieser komplett mit einer klebrigen Masse aus Staub und Asche zugewachsen war, überwiegt bei mir doch der Vorteil von Anthrazit. Gefühlsmäßig finde ich auch, dass die Brenndauer um einiges länger ist. Wenn man dann doch mal Spielereien wie Ruhefeuer machen möchte spricht ja nichts dagegen Flammkohle aufzulegen. Ich habe in meinem Kohlewagen immer einen Haufen von jeder Sorte mit dabei Gruß, Steffen
_________________ Nur echt, wenns dampft und stinkt!
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Steffen Waidelich
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Verfasst: 14.02.2011, 13:17 |
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Registriert: 29.12.2008, 18:37 Beiträge: 128 Wohnort: Karlsruhe (D)
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Hallo zusammen, auch wenn es im Sommer mit der Probefahrt schnell gegangen ist, ist die Lok doch nun schon ein halbes Jahr herumgestanden und hat auf ihre Fertigstellung gewartet. In den letzten Tagen habe ich mal wieder mit Matthias zusammen den Weg in die Werkstatt gefunden. Als erstes musste der alte Lack ab! Hier haben wir nicht auf das sonst übliche Sandstrahlen zurückgegriffen, sondern, da Matthias die Möglichkeiten hat, die ganze Lok ins Ultraschallbad gelegt. Über so ein Schaumbad freut sich doch jede Lok mal Der Lack hat sich vollständig verabschiedet und es ist eine saubere, noch angeraute Oberfläche entstanden. (ohne die lästigen Sandkörner in jeder Ritze)   Was jetzt noch fehlt ist natürlich die Achspumpe. Gestern ist der Pumpenkörper entstanden. Es wird eine Pumpe mit zwei und 180° versetzten Kolben, die jeweils 4mm Durchmesser und 3mm Hub haben. Der 180° Versatz bewirkt, dass das Fahrwerk später nicht unrund läuft. Außerdem wird auch so die Förderleistung erhöht. Als Ventilkugeln kommen die Knupfer "Elastomere Gummikugeln" zum Einsatz.   Soviel bis jetzt. Bald gehts weiter Gruß, Steffen
_________________ Nur echt, wenns dampft und stinkt!
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Janosch
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Verfasst: 14.02.2011, 13:44 |
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| Moderator |
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Registriert: 11.11.2008, 22:26 Beiträge: 524 Wohnort: Bei Freiburg/Breisgau (D)
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Hallo Steffen, Zitat: Der 180° Versatz bewirkt, dass das Fahrwerk später nicht unrund läuft. Da hat scheinbar jemand aufgepasst Berichte dann bitte mal wegen den "Elastomere Gummikugeln", wie sie sich verhalten.Interessant wäre, ob sie aufschwimmen.Besonders würde ich beobachten, ob sie bei langsamer Fahrt weiterhin speist(Wasserstand bebobachten). Du hast wohl 2mm Kügelchen mit 1mm Bohrung gewählt?! Gruß Janosch
_________________ Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.
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Steffen Waidelich
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Verfasst: 21.01.2012, 16:03 |
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Registriert: 29.12.2008, 18:37 Beiträge: 128 Wohnort: Karlsruhe (D)
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Hallo Schienendampfer, nach längerer Pause geht es nun in den finalen Endspurt! Nachdem ich nun einige Wochen die Pumpe getestet hatte, bin ich nun endlich zufrieden. Anfangs gab es noch Probleme mit einem undichten Bypassventil. Einige von euch hab die Lok vielleicht auf dem Hallentreffen fahren gesehen. Dort hat mich auch Hannes bei der Frage nach dem richtigen Lack entschieden. Ich habe mich dann schlussendlich für den Dupli Color 800C° Hitzefesten Ofenlack entschieden. Meines Wissens sind alle Hermann Loks auch mit diesem lackiert. Am Wochenende habe ich mich nun ans Werk begeben und erst alle Teile entfettet und dann lackiert. Ich bin kein großer Meister, was das angeht, trotzdem bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.   Ich bin mir jetzt allerdings noch sehr unschlüssig, ob ich die Zylinder Lackieren oder Brünieren soll. Als Brünierung hätte ich die von RR da. Wie sind eure Erfahrung was Zylinder brünieren angeht? Kann man mit der Reppingen Suppe ein einheitliches Braun/Schwarz erreichen? Grüße, Steffen
_________________ Nur echt, wenns dampft und stinkt!
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Christian
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Verfasst: 21.01.2012, 16:32 |
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| Administrator |
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Registriert: 11.11.2008, 01:00 Beiträge: 2429 Wohnort: Wien (A)
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Steffen Waidelich hat geschrieben: Als Brünierung hätte ich die von RR da. Wie sind eure Erfahrung was Zylinder brünieren angeht? Kann man mit der Reppingen Suppe ein einheitliches Braun/Schwarz erreichen?
Hallo Steffen! Wenn Du sauber arbeitest, eindeutig JAIch hab alle meine Zylinder in der Reppingen-Suppe gebadet  vlg, Christian
_________________  Habe die Ehre!
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Dampfadi
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Verfasst: 21.01.2012, 18:26 |
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Registriert: 27.01.2011, 13:47 Beiträge: 65 Wohnort: Region Bern (CH)
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Wie funktioniert das brünieren mit der RR "Suppe"???
Gruss Adrian
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Gerald
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Verfasst: 21.01.2012, 21:22 |
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Registriert: 02.01.2009, 17:14 Beiträge: 367 Wohnort: Eugendorf (A)
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Dampfadi hat geschrieben: Wie funktioniert das brünieren mit der RR "Suppe"??? Ich will hier Steffens Bericht nicht weiter stören. Gruß, Gerald 
_________________ Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....
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Steffen Waidelich
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Verfasst: 25.01.2012, 18:12 |
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Registriert: 29.12.2008, 18:37 Beiträge: 128 Wohnort: Karlsruhe (D)
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Hallo Schienendampfer, endlich ist es soweit. Ich kann das Projekt "U10 bekomment einen Kohlekessel" nun als fertig bezeichnen! Die letzten Tage habe ich fleißig Teile gebacken und erfolgreich die Brüniersuppe von Reppingen ausprobiert. Die Zylinder sind schön schwarz geworden... Nochmal ein Dankeschön an Hannes für den Super Lack! Die Matte Farbe kommt schön raus. Hier sind ein paar abschließende Bilder. Ein Video folgt die Tage noch. Ich freue mich nun auf viele Fahrtage mit Kohleduft     Viele Grüße, Steffen
_________________ Nur echt, wenns dampft und stinkt!
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Steffen Waidelich
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Verfasst: 11.02.2012, 14:36 |
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Registriert: 29.12.2008, 18:37 Beiträge: 128 Wohnort: Karlsruhe (D)
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Hier noch ein Bilchen bei -10 °C  Beste Grüße!
_________________ Nur echt, wenns dampft und stinkt!
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