Was noch gut ist, zu wissen:
PTFE lässt sich auf Werkzeugmaschinen spanend bearbeiten.
Die Halbzeuge können gebohrt, gefräst, gesägt, gehobelt und gedreht werden, ebenso ist Gewindeschneiden oder das Einbringen von Gewindeeinsätzen möglich.
Nach entsprechender Oberflächenbehandlung (Ätzen mit speziellen Ätzmitteln) kann PTFE geklebt werden.
Bei 19,7 °C unterliegt PTFE einer Phasenumwandlung, welche üblicherweise mit einer Volumenvergrößerung um bis zu 1,2% einhergeht. Dies hat zur Folge, dass Fertigteile, die bei 23 °C maßhaltig sind, bei Temperaturen unter 19 °C erhebliche Maßabweichungen aufweisen können.
Bei der konstruktiven Gestaltung und Bemaßung von Teilen aus PTFE ist dies zu berücksichtigen.
Bei der spanenden Bearbeitung ist darauf zu achten, dass bei eng tolerierten Teilen eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet ist, da es sonst aufgrund der guten Isoliereigenschaften zu Wärmestau bzw. Wärmedehnung und infolgedessen nach Abkühlung zu Fertigteilen mit Maßabweichungen kommen kann.
Da bei der spanenden Bearbeitung Polymerstaub entstehen kann, ist darauf zu achten, dass im Arbeitsbereich nicht geraucht wird!
Interessantes zu dem Thema kann man hier lesen:
http://www.polytetra.de/pix/presse/MM41-05S34-39.pdf