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ga40at
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Verfasst: 20.11.2010, 19:01 |
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Registriert: 26.01.2009, 22:44 Beiträge: 141 Wohnort: 2345 Brunn am Gebirge (A)
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Hallo welche Hilfsmittel wendet Ihr an um die richtigen ° Winkel auf Eure Arbeits-HSS-Drehstähle zu bekommen? Es gibt wohl eine 3 D Schleifeinrichtung z.B. von der Firma rb-Werkzeuge, aber die ist mir zu groß auf meiner Drehbank (18 cm hoch). Ja ich möchte gerne auf der Drehe schleifen, da ich hier einen MK3 Fräser-Konus für die Aufspannung der Schleifscheiben verwende und die somit wunderbar rund laufen, gegenüber vielen Schleifböcken. Natürlich decke ich viel von der Maschine ab um den Schleifstaub nicht auf die Führungen zu bekommen. Vielen Dank für Eure Hinweise im Voraus Gerhard
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MechanikerMeister
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Verfasst: 20.11.2010, 19:43 |
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Registriert: 10.04.2010, 11:59 Beiträge: 78 Wohnort: Zürich (CH)
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Hallo Gerhard Möchtest du dir Drehwerkzeuge aus einem Vierkant HSS Rohling komplett selber schleifen? Wenn ja braucht es dafür nur einen mit einer Edelkorundscheibe und allenfalls einer verstellbaren Auflage und eine aus Blech oder einen Transporteur. So habe ich das vor mehr als 30 Jahren gelernt, wendet man heute eher selten an, funktioniert aber bestens. Schleifen auf der Drehmaschine würde ich nicht machen, auch mit Abdecken werden trotzdem Schleifkörner in Führungen und Lager gelangen. Diese zerstören die Maschine schnell. Falls du doch auf der Drehmaschine schleifst, bitte keine Putzlappen zum abdecken verwenden, das ist hochgradig unfallgefährlich. Karton ist besser.
_________________ Gruss Erwin
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black.man
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Verfasst: 20.11.2010, 20:09 |
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| *** Moderator |
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Registriert: 27.03.2010, 00:35 Beiträge: 708 Wohnort: Burgdorf bei Hannover (D)
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Hallo Gerhard, ich bevorzuge auch das von Erwin erwähnte Schleifen eines HSS Rohling, hab es aber auch vor jahren mal gelernt. Ob nun auf der Drehmaschine oder am Schleifbock, frei Hand schleifen ist gar nicht so schwer, schau mal hier Und im Internet, findest du sicherlich noch mehr Hinweise, wenn du nicht schon geschaut hast Eine Vorrichtung kenne ich leider nicht Gruß Sascha P.S. der Sicherheitshinweis von Erwin ist Gold wert, hät ich jetzt glatt vergessen 
_________________ Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen, es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.
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HP1
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Verfasst: 20.11.2010, 21:18 |
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Registriert: 22.12.2009, 19:49 Beiträge: 7 Wohnort: Region Baden (D)
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Hallo Gerhard, schau mal auf folgender Seite http://www.metallmodellbau.de/schleiftisch.phpDa hat jemand einen Schleiftisch auf seinen Support an der Drehe gebaut. Das wäre doch was für dich. Gruss Hanspeter
_________________ Drehen und Fräsen (Holzhacken) ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.
Albert Einstein
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ga40at
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Verfasst: 20.11.2010, 23:50 |
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Registriert: 26.01.2009, 22:44 Beiträge: 141 Wohnort: 2345 Brunn am Gebirge (A)
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Hallo ich danke Euch sehr für Eure Empfehlungen. Am Schleifbock habe ich wahrscheinlich durch eine zu feinkörnige Edelkorrundscheibe mit einem Durchmesser von 200, zu geringer Geschwindigkeit und einem zu kleinem Auflagetisch Facetten geschliffen - auch die Scheibe war trotz abziehen nie ganz ruhig - kommt vom Lager und da spart man eben oft am falschen Platz. Besonders bei einer Diamantscheibe zum nachschärfen von aufgelöteten Hartmetalldrehlingen fiel mir das auf - so kam ich auf den MK 3 Konus. Aber Ihr habe schon recht auf der Drehe ist das gefährlich, obwohl mir der Schleiftisch von Hanspeter schon gefällt, obwohl die Kurve für die Winkeleinstellung fräsen auch einen Drehtisch erfordern würde. Aber ich glaube ich werde mir mit einigen Winkel-Einstellgeräten einen neuen Tisch basteln, wenn er auch dann nicht 3 sondern wahrscheinlich nur 2-Achsen hat. Vielen Dank und beste Grüße Gerhard
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black.man
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Verfasst: 21.11.2010, 00:05 |
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| *** Moderator |
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Registriert: 27.03.2010, 00:35 Beiträge: 708 Wohnort: Burgdorf bei Hannover (D)
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Hallo Gerhard, Zitat: auch die Scheibe war trotz abziehen nie ganz ruhig ...hab ich in der Ausbildung nie richtig hinbekommen. Aber was ich noch fragen wollte, man hat mir gesagt, das heute selbst bei den Modellbauern nur noch Wendeschneidplatten benutzt werden. Stimmt das wirklich, und wir beide sind die einzigen die noch mit HSS Stählen drehen? Gruß Sascha 
_________________ Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen, es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.
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Davaaser
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Verfasst: 21.11.2010, 02:23 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 09.06.2009, 20:22 Beiträge: 267 Wohnort: Raum Winterthur (CH)
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Hallo Sascha,
ich muss gestehen, ich drehe meistens mit Hartmetallwendeplättchen auf meiner alten Hobbymat MD65, manchmal zwar auch mit HSS, aber ich kann bis heute noch nicht schleifen, also ist es einfacher für mich mit den Plättchen (sind aber ordentliche, keine China-Billig-Dinger ).
Gruss, Ernst
_________________ Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...
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MechanikerMeister
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Verfasst: 21.11.2010, 11:40 |
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Registriert: 10.04.2010, 11:59 Beiträge: 78 Wohnort: Zürich (CH)
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Hallo Gerhard Die Unwucht der Schleifscheibe wird kaum vom Lager kommen sondern von der Schleifscheibe selbst. Schleifscheiben müssen von Zeit zu Zeit abgerichtet werden. Das kann mit einem oder einem mit einem gemacht werden. Mit dem einfachen Werkzeug ist es etwas schwieriger die Scheibe sauber abzurichten, dafür ist es um einiges günstiger. Auf der Drehmaschine wirst du auch Unwucht haben wenn die Scheibe nicht sauber abgerichtet ist. Für hohe Ansprüche werden Schleifscheiben mit verschiebbaren Gewichten ausgewuchtet. In der Schweiz sind die HSS Werkzeuge der seit Jahrzehnten bekannt. Für den Hobby Bereich sind diese Werkzeuge ideal. Es muss nur der Spanwinkel nachgeschliffen werden, die Freiflächen sind von Werk aus poliert. Diese Werkzeuge von gibt es in allen wichtigen Formen für Aussen- und Innenbearbeitung. @Ernst Lass dich nicht täuschen, günstige HM Wendeschneidplatten kommen schon seit Jahren aus Korea und heute sicher auch aus China. Wendeschneidplatten die nur gesintert sind erhält man für sehr wenig Geld, solche mit geschliffenen Freiflächen sind dann gleich um Faktoren teurer, die kommen dann eher aus Europa. Selbst der renommierte Hersteller Fraisa verlagert immer mehr nach Ungarn und hat kürzlich ein Werk in der Schweiz geschlossen. Die Hersteller lassen die Kunden sehr gerne im Glauben es sei weiterhin alles Made in Switzerland, Germany usw. Das stimmt meist nur für die hochpreisigen Werkzeuge die im Hobby Bereich nicht eingesetzt werden.
_________________ Gruss Erwin
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Hannes
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Verfasst: 21.11.2010, 12:00 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 18.03.2009, 07:07 Beiträge: 620 Wohnort: Marktredwitz (D)
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Hallo Freunde,
da ich auch im Besitz von 2 Drehmaschinen bin (1 China-Erzeugnis und eine kleine Proxxon 230) habe ich auch mit dem Problem zu tun. Viel Erfahrung habe ich mit der "Dreherei" leider nicht und so habe ich mir ein Paar HSS-Stähle von Fachleuten aus dem Werzeugbau meines Arbeitgebers schleifen lassen. Desweiteren benutze ich auch Halter mit Wendeplatten die ich bei "IIbee" gekauft habe. Die Nachrüstung meiner größeren Maschine mit dem Multifix-Halter war eine gute Entscheidung. Über die Anschaffung bzw. den Selbstbau einer kleinen Schleifmaschine zum Nachschleifen der Stähle habe ich schon oft nachgedacht. (Leider sind Industrieprodukte recht teuer) Momentan bin ich dabei noch fehlende Drehstähle (6x6mm) für meine kleine Proxxon zu beschaffen da dieses Maschinchen für sehr kleine Teile doch besser ist.
freundliche Grüße
Hannes
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ga40at
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Verfasst: 21.11.2010, 14:39 |
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Registriert: 26.01.2009, 22:44 Beiträge: 141 Wohnort: 2345 Brunn am Gebirge (A)
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Hallo Erwin Das Abrichten von Diamantscheiben ist nicht ganz so einfach, ich habe dazu einen spez.Kunststoffstab und für die Edelkorrund einen Diamantstift und trotz präzister Aufnahmedorne bei den großen Scheiben eine gewisse Unstabilität. Daß die Schweiz berühmt für die Qualität ist, ist ja hinreichend bekannt, aber für uns EU-Bürger immer mit Zoll verbunden, was einen gewissen Abstand hervorruft. Genauso ist es z.B. mit der ASTER-Europa Vertretung. Für die japanischen Produkte wird 1x Zoll in die Schweiz und dann nach EU-Ländern nocheinmal eingehoben, so ist das Ding oder der Teil gleich 50% ohne Handelspanne teurer. Danke Dir trotzdem für Deine schätzenswerten Informationen. Beste Grüße Gerhard
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MechanikerMeister
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Verfasst: 21.11.2010, 17:34 |
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Registriert: 10.04.2010, 11:59 Beiträge: 78 Wohnort: Zürich (CH)
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Hallo Gerhard
Mit dem Abrichtdiamant bringe ich es auch fast nie fertig Schleifscheiben sauber abzurichten, mit dem Abrichtapparat geht das viel einfacher, der Abrichtkörper wird durch die Drehung in Rotation versetzt und kompensiert damit die ungenaue Handführung. Leider ist das Gerät nicht gerade billig.
Ich nehme nur Beispiele von Schweizern Anbietern weil mir diese geläufig sind. Die meisten Werkzeuge sind auch über Deutsche oder Österreichische Werkzeughändler erhältlich. Welche an Private liefern weiss ich leider nicht, da können dir sicher andere Forumsmitglieder weiter helfen.
_________________ Gruss Erwin
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Gerald
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Verfasst: 01.12.2010, 14:36 |
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Registriert: 02.01.2009, 17:14 Beiträge: 367 Wohnort: Eugendorf (A)
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Hallo an Alle! Auch eine Möglichkeit: http://www.zerspanungsbude.at/viewtopic.php?f=4&t=527Zwar wird hier das nachschleifen von HM-Meissel, mit Diamantscheibe, vorgestellt. Die Schleifvorrichtung an sich ist aber genial "einfach". Gruß, Gerald 
_________________ Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....
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