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Goetz
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Verfasst: 26.09.2011, 19:27 |
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Registriert: 06.01.2010, 14:58 Beiträge: 96 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo, besser spät als nie: Ich habe einmal ein Bild vom Gleisbau gemacht! Ihr seht, daß das Gleis auf einer ca. 12 cm dicken Bettung aus bewehrtem Einkornbeton liegt. Darunter steht direkt gewachsener Boden an, der in meinem Garten steinig und gut drainfähig ist, daher konnte ich auf eine Sauberkeitsschicht aus Schotter verzichten.  Danach werden die Gleise seitlich mit Betonestrich niveaugleich mit der Schienenoberkante vergossen.  Zum Schluß wird noch der Zwischenraum zwischen den Schwellen vergossen, so daß letztendlich folgendes Bild entsteht:  Wie Euch ebenfalls auffallen wird, liegen die Gleise bereits "im Straßenplanum", aber eben nicht quer zur Hauptwegerichtung! Da der anstehende Bahnübergang aber einen Weg queren soll, hatte ich überlegt, eine andere Methode zu wählen oder zumindest Vollmetallgleise zu verwenden. Gruß, Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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black.man
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Verfasst: 09.10.2011, 11:10 |
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| *** Moderator |
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Registriert: 26.03.2010, 23:35 Beiträge: 659 Wohnort: Burgdorf bei Hannover (D)
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Hallo alle zusammen, hier nochmal die Bilder die Heinz in meinem Vorstellungs Thread veröffentlicht hat, damit man sie auch später nochmal wiederfindet! Zitat: Die Betonteile mit Frostschutz Unterbau versetz. Diese Art ist meine Idee für Schiebetruhen und Rasenmäher. Größer und breiter sollte auch ein LKW diesen Übergang queren können ohne Schaden bei den Schienen anzurichten.
VG Heinz
  Gruß Sascha 
_________________ Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen, es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.
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Goetz
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Verfasst: 09.10.2011, 19:16 |
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Registriert: 06.01.2010, 14:58 Beiträge: 96 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Heinz, hallo Sascha,
so kann man die Strecke auch unterbauen, doch hat die Methode m.E. folgende Nachteile: Die Gleise liegen in einer nicht drainierten Betonwanne, Vergussmaterialien wie Mörtel etc. werden hier schlecht haften und schnell wieder losbrechen oder hochfrieren. Der Betonklotz selbst muß noch im Gelände verlegt werden, wobei in hochbelasteten Bereichen (z.B. Überfahrung durch Pkw) keinesfalls auf Schotter oder Sand gebaut werden darf, sondern unbedingt im gewachsenen Boden fundamentiert werden muß. Für meine Ansprüche nicht so entscheidend, aber wiederum bei größerer Belastung: Es handelt sich um normales LGB-Gleis, aber das kann man natürlich austauschen.
Prinzipiell baue ich meine Strecken übrigens mit einer ähnlichen Methode, nur daß ich den Bahndamm nicht abschnittweise vorgieße, sondern direkt in Ortbeton herstelle und die Gleise im frischen Beton verlege.
Grüße,
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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black.man
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Verfasst: 09.10.2011, 19:38 |
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| *** Moderator |
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Registriert: 26.03.2010, 23:35 Beiträge: 659 Wohnort: Burgdorf bei Hannover (D)
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Hallo Götz, es sieht so aus als müßte ich beide Betonkonstruktionen verbinden. Deine Bauweise, die direkt auf gewachsenem Boden angewendet wird, und der obere Bereich als Wanne (natürlich mit Drainage) um daß die vergrößerten Betonränder die Kräfte der PKW-Räder aufnehmen. Gruß Sascha 
_________________ Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen, es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.
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AsJ17
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Verfasst: 09.10.2011, 19:51 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 29.03.2010, 19:29 Beiträge: 224 Wohnort: Hamburg (D)
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Hallo Sascha, ich weiß ja nicht wie häufig du da mit dem Trecker rüber musst, aber wenn's nicht so häufig ist kannst du ja auch überlegen das Gleis etwas tiefer zu legen und dann zwei dicke Holzbohlen drüberzulegen. Oder links und rechts vom Gleis ne Gehwegplatte und irgendwas zu drüberlegen. Ist ggf. einfacher... Klar wenn jetzt am Wochenende 12x täglich der Zug kommt und 8x der Trecker isses nervig Würde auch für Götz gehen, einfach einen "Deckel" auf's Gleis... Würde aber nicht zu seinen so perfekt verlegten Gleisen passen (  ). Gruß Arne
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Goetz
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Verfasst: 09.10.2011, 23:07 |
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Registriert: 06.01.2010, 14:58 Beiträge: 96 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Sascha,
natürlich kannst Du auch beide Konstruktionen verbinden, da gibt es viele Möglichkeiten. Aber wenn Du's angehen solltest, erlaube ich mir, Dir folgendes nahe zu legen:
Bau nicht im Mutterbodenhorizont, Mutterboden hat einen hohen Humusanteil und ist nicht tragfähig, d.h. Du mußt den Mutterboden abtragen bis Du auf den mineralischen Unterboden (= gewachsener Boden) kommst. Je nach Mächtigkeit können das bis zu 40 cm sein.
Für normale Streckenabschnitte (wo also nur Züge fahren oder manchmal jemand eine Schubkarre rüberschiebt) kannst Du dann direkt auf der Unterbodensohle bauen. Wenn Du reinen Ton- oder Lehmboden hast, sollte zunächst eine Tragschicht aus Schotter (Mineralgemisch 0/45 mm) eingebracht und verdichtet werden. Das empfiehlt sich ohnehin, wenn die Unterbodensohle tief liegt - man will schließlich keine endlosen Massen an Beton verbrauchen. Darauf kannst Du dann auf einer 5 cm dicken Sandbettung Deine Betonklötze verlegen, mit Ortbeton bauen oder was auch immer.
Für Deinen Treckerübergang solltest Du folgendes rechnen: 30 cm Schottertragschicht + 30 cm Beton mit Bewehrung (bei Verwendung vorgegossener Betonklötze entsprechend weniger). Dazu kommt noch angemessenes Gleismaterial und der Verguß mit Betonestrich. Meiner Ansicht nach sollte das reichen, wobei die absolut sichere Methode wäre auf 80 cm Tiefe auszukoffern und ein frostfreies Streifenfundament zu gießen - Geschmackssache!
Ich freue mich auf das erste Forumstreffen bei Dir im Garten!! Aber nun kommt erstmal der Winter, wer will da schon buddeln!?
Viele Grüße,
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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Davaaser
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Verfasst: 10.10.2011, 09:54 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 09.06.2009, 19:22 Beiträge: 256 Wohnort: Raum Winterthur (CH)
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Hallo Kollegen, betreffend Beton-Elemente für den Gleisbau habe auch ich mich umgeschaut und werde wohl die gleiche Bauart verwenden wie "Bergsteiger" im BBF (ja, ich weiss, ist nicht optimal, auf ein anderes Forum zu verweisen...), der sich Betonelemente giesst mit Bord und Sickergraben und das Ganze ist offensichtlich winterfest. http://www.buntbahn.de/modellbau/viewto ... c&start=10Gruss, Ernst
_________________ Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...
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Goetz
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Verfasst: 10.10.2011, 14:43 |
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Registriert: 06.01.2010, 14:58 Beiträge: 96 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Ernst,
diese vorgegossenen Betonelemente sind Geschmackssache. Ich selbst bevorzuge die Arbeit mit Ortbeton, weil ich damit die Gleisanlage (auch bei Verwendung von Standardkurven etc.) deutlich individueller und ansprechender gestalten kann.
Winterfest sind diese Betonbauteile in sich allesamt, es kommt vielmehr auf einen winterfesten Einbau an und der ist bei derart großen, sperrigen Bauteilen nicht ganz einfach.
Ich bin versucht, einmal einen eigenen Beitrag zum Thema Gleisbau zu verfassen. Dieser Beitrag entwickelt sich irgendwie immer mehr in diese Richtung...
Grüße,
Götz
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Dampfbahner
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Verfasst: 10.10.2011, 19:21 |
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Registriert: 15.05.2011, 09:00 Beiträge: 108 Wohnort: Region Nürnberg (D)
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Hallo zusammen  , bei mir zuhause grabe ich für den normalen Gleisbau einen ca. 15 cm bis 20 cm tiefen Graben in die Erde und lege eine Lage Teichvlies gegen unkraut ein. Danach kommt eine Schicht aus Schotter mit Körnung 2-4cm (bis ca. 5cm unter die Oberfläche)danach kommen Kabel darauf eine Schotterschicht mit der Körnung 2-4mm und dann die Gleise, die Eingeschottert werden. Bis jetzt halten die Gleise sehr gut und ich habe durch die Schwimmende verlegen keine Probleme mit den verschiedenen Temparaturen. Diese Methode ist schon öfter erprobt worden und wurde auch schon in Gartenbahnheften erwähnt. Nach dem Winter müss zwar die Schotterung erneuert werden aber das Schottern geht eigentlich schnell. Gruß Simon  .
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Heinz
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Verfasst: 10.10.2011, 19:30 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 29.12.2008, 13:24 Beiträge: 478 Wohnort: Breitenbrunn (A)
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Hallo die Runde! Hallo Simon! Deine Art ist sicher eine der besten und hat auch sicher keine Frostprobleme. Ich liebe mit Beton zu bauen, wer wissen will wie: http://elsner.heimat.eu/GBH/baubilder_0.html Der Beginn war 2000 bis heute gute Erfahrungen. Das Unkraut neben den Gleiskörpern macht mir viel Arbeit und wird geändert. VG Heinz
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Goetz
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Verfasst: 10.10.2011, 21:03 |
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Registriert: 06.01.2010, 14:58 Beiträge: 96 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Simon,
die Methode mit ungebundenen Tragschichten zu arbeiten hat viel für sich, ist nur leider im Bereich von Fußwegen nicht sinnvoll anwendbar. Berührte meine Bahn nicht soviel Wegeflächen, hätte ich wahrscheinlich auch so gebaut.
Hallo Heinz,
das sind natürlich perfekte Betonbauwerke, die einem Bauunternehmen zur Ehre gereichten! Deine Ur-ur-ur-urenkel werden sich noch daran erfreuen können!
Grüße,
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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black.man
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Verfasst: 11.10.2011, 10:17 |
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| *** Moderator |
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Registriert: 26.03.2010, 23:35 Beiträge: 659 Wohnort: Burgdorf bei Hannover (D)
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Hallo alle zusammen, ich habe die letzten Beiträge, die sich fast ausschließlich mit dem Unterbau der Gleise in Beton befassen, mal zu einem eigenen Thema gemacht. Somit kann jeder der sich bisher zurück gehalten hat, hier seine Erfahrungen und Anregungen aufzeigen! Gruß Sascha 
_________________ Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen, es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen.
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