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Goetz
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Verfasst: 22.09.2011, 12:47 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 102 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Guten Tag geehrte Forumskollegen,
der erste Beitrag unter dieser Rubrik wird leider keine interessante Abhandlung, sondern nur eine bescheidene Suchanfrage: Ich bin auf der Suche nach Vollmetallgleisen, also dergestalt, daß Schwelle und Schiene aus Metall (idealerweise rostfrei) gefertigt und miteinander verschweißt sind. Ich möchte damit einen Bahnübergang über einen Fußweg herstellen, der auch mal mit Schubkarren o.ä. befahren wird. Im Internet bin ich nicht fündig geworden, alle Hersteller, die ich hier fand (Thiel etc.), verwenden Kunststoffschwellen. Wenn also jemand eine Idee hat, ob und wo man Vollmetallgleise (für Spur G kompatibel mit LGB-Gleisen) erwerben kann, wäre ich ihm sehr verbunden, wenn er sich hier äußern würde.
Mit bestem Dank im Voraus,
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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Thomas
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Verfasst: 22.09.2011, 13:33 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 13.11.2008, 13:30 Beiträge: 1174 Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (D)
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Hallo Götz,
das wird es nicht mehr geben, da ja alle Gleise für Elektrische Fahrer gedacht sind, und dort gäbe es ja einen Kurzschluss. Also entweder selber bauen, oder einfach die LGB Gleise in ein Zementbeet legen und einbetonieren. Funktioniert recht gut. Du kannst ja auch eine Metallplatte verwenden und darauf die Schienenprofile festschweissen, wenn es unbedingt Metall sein soll. lg Thomas
Zuletzt geändert von Thomas am 22.09.2011, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Goetz
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Verfasst: 22.09.2011, 13:54 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 102 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Thomas,
danke für die Schnelle Antwort! Ich hatte schon befürchtet, daß derlei Gleise nicht im Handel zu haben sind, weil die Nachfrage einfach zu gering ist - aber man kann ja mal fragen. Wenn dem also so sein sollte, dann werde ich das LGB-Gleis Deiner Empfehlung gemäß niveaugleich einbetonieren wie die anderen Bahnhofsgleise auch und hoffe einfach mal, daß diese Konstruktion auch im Wegebereich stabil genug sein wird.
Gruß,
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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AsJ17
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Verfasst: 22.09.2011, 15:25 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 29.03.2010, 20:29 Beiträge: 304 Wohnort: Hamburg (D)
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Hallo Götz, ich meine mich zu erinnern, dass Playmobil mal damit geworben hat dass man über deren Gleis mit dem Auto fahren könnte. Hast das mal ausprobiert? Wichtig ist natürlich der Untergrund. Ist der genügend fest, z.B. Betonfläche kann dem LGB-Gleis eine Schubkarre wohl nix anhaben denke ich. Dennoch wäre ich auch an solchen Gleisen interessiert - die LGB-Schwellen leiden derzeit bei mir sehr unter der Strahlungswärme meines Kohlenrostes... Gruß Arne
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Thomas
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Verfasst: 22.09.2011, 15:38 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 13.11.2008, 13:30 Beiträge: 1174 Wohnort: Nähe Mühldorf/Inn (D)
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Hallo Ihr Kohlefahrer Wie ich es auch Pal schon geschrieben habe schmelzen Euch bei Kohleloks die Schwellen weg, Abhilfe schaffen nur Schwellen aus Holz, aber da müsst Ihr aber richtig Geld in die Hand nehmen: http://www.hegob.de/sp1haup.de.htmlg Thomas
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AsJ17
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Verfasst: 22.09.2011, 16:02 |
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| *** SchienenDampfer |
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Registriert: 29.03.2010, 20:29 Beiträge: 304 Wohnort: Hamburg (D)
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Hallo Thomas,
Ich hatte überlegt einfach 60cm lgb-Gleis zu schlachten und die Schienenprofile auf ein Messingblech zu löten. Das ist m.E. einfacher als schweißen und billiger als dein Vorschlag. Und ich bräuchte es ja nur als anheiz- und Bahnhofsgleis. Wenn man die Messingschwellen matt schwarz lackiert fallen die und dem ganzen Kohledreck auch gar nicht auf...
Gruß Arne
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Dampfbahner
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Verfasst: 22.09.2011, 18:09 |
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Registriert: 15.05.2011, 10:00 Beiträge: 151 Wohnort: Region Nürnberg (D)
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Hallo Götz  , auf die LGB Gleise kann man (laut LGB) einen Elefanten drauf stellen also müsste es mit der Schubkarre kein Problem sein. Hallo Arne  , du musst nicht extra ein Gleis ausschlachten, da es die Schienenprofile von LGB auch einzeln gibt. Gruß Simon  .
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Goetz
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Verfasst: 22.09.2011, 21:41 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 102 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo zusammen,
ich bin heute nachmittag mal direkt rüber in die Schlosserei nebenan gegangen und habe angefragt, was den 4 m Gleis in V2A mit Mittelsteg zur besseren Überfahrbarkeit und Betonankern kosten würde. Ich war auf einiges gefaßt, aber 700,00 € haben mir dann doch die Sprache verschlagen - das ist mir ein atombombensicherer Bahnübergang nicht wert. Da also LGB-Gleise sogar Elefanten aushalten, werden sie wohl meine Schubkarre auch überstehen!
Ich wundere mich etwas, daß Kohleloks die Schwellen zum Schmelzen bringen sollen!? Haben diese Maschinen denn keinen Aschkasten unter dem Rost, der die Strahlungswärme abhält?
Gruß
Götz
_________________ Es geht nichts über Zugkraft - es sei denn noch mehr Zugkraft!
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Florian
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Verfasst: 22.09.2011, 22:02 |
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| Ex-Mitglied |
Registriert: 11.11.2008, 22:55 Beiträge: 627 Wohnort: Glarnerland (CH)
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Hallo Götz
Ich schätze mal dass das eher dann der Fall ist, wenn das Feuer gekippt werden muss. Oder wenn das "alte" Feuer auf dem Anheizgleis "entsorgt" werden soll.
Um dein "Vollmetall-Gleis" zu erhalten, könntest du doch die Gleise auf Messing-Schwellen Löten. Braucht dann halt einen starken Lötbrenner...
Hartlöten ist zwar nicht besonders geeignet wegen der grossen benötigten Hitze und der danach notwendigen Reinigung. Allerdings, wegen der Festigkeit würde ich Weichlöten auch nicht empfehlen.
Eine Möglichkeit wäre noch, die Gleise von unten an die Schwelle zu schrauben. Mit M2 sollte das schon klappen. Die Messingschwellen könntest du dir entweder aus Vollmaterial oder aus Messing U-Profil machen / machen lassen
700 Euro ist wirklich viel, aber es kommt halt auf den Aufand an, den sie noch treiben müssen! Wenn du alles fix-fertig lieferst (inkl. Lehre für die Platzierung der Schwellen) und sie nur noch die Schwellen anschweissen müssen, dann ist der aufwand nicht sehr gross.
Wenn dies jedoch alles gemacht werden muss, dann ist der Aufwand nicht unerheblich und wenn sie 100 Euro pro Stunde rechnen dann würde ich fast sagen dass das hinkommen könnte. (Ist da auch Material dabei in den 700 Euro?) Nicht zu vergessen, dass Chromstahl nach dem Schweissen noch gebeizt werden muss, damit er wetterfest ist (An den vom Schweissen angelaufenen Stellen kann es sonst zu Korrosion kommmen, obwohl eigentlich als "Rostfrei" bezeichnet!!!)
Wenn man alldies beachtet, dann denke ich ist der Preis gar nicht so weit hergeholt!
Gruss Florian ps: Das ist halt der Punkt wo sich das selbermachen lohnt...
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Goetz
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Verfasst: 22.09.2011, 22:24 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 102 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Florian,
wenn man es so stilvoll halten möchte, das Feuer aus der Lokomotive auf dem Gleis zu entfernen, dann sollte man eine Schlackegrube auf der Anlage vorsehen! Womit wir wieder beim Thema Gleisbau wären...
Natürlich hast Du Recht: Wer's selber baut, ist klar im Vorteil! Aber leider kann ich weder Schweißen, noch Hartlöten, noch vieles andere. Nachdem die Meinungen hier zum Thema Gleisstabilität dahingehen, daß ein normales LGB-Gleis bei festem Einbau der Last gewachsen sein sollte, wird's darauf wohl hinauslaufen, wenn ich nicht noch auf eine ganz neue Idee stoße. Ich kenne da noch jemanden, den ich auch noch fragen könnte...
Was den Preis der Schlosserei angeht, so waren Material und Steuern im Preis inbegriffen, daher mag es wohl sein, daß 700,00 € gerechtferigt wären, dennoch bleibt es ein hübsches Sümmchen. Statt in ein überperfekten Bahnübergang werde ich diese Mittel aslo lieber anderweitig investieren - und mir wird bestimmt etwas einfallen.
Gruß,
Götz
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Florian
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Verfasst: 22.09.2011, 22:37 |
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| Ex-Mitglied |
Registriert: 11.11.2008, 22:55 Beiträge: 627 Wohnort: Glarnerland (CH)
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Hallo Götz
Schlussendlich könntest du auch "einfach" Gleiselemente auf Gartenplatten (solche Beton-Platten) legen und da drauf mit Zement eingiessen. dann sollte das wohl auch halten, muss nicht dick werden und kann durch die Platten dennoch wieder relativ einfach entfernt oder umverlegt werden.
Oder dann baust du dir einfach einen "übergang" wo das Gleis versenkt ist, wie bei Bahnübergängen beim grossen Vorbild!
Gruss Florian
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Goetz
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Verfasst: 22.09.2011, 22:57 |
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Registriert: 06.01.2010, 15:58 Beiträge: 102 Wohnort: Region Schalksmühle (D)
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Hallo Florian,
die Gleise werden auf 15 cm frischen Einkornbeton verlegt. Nach dem Aushärten werden sie von außen mit Betonestrich niveaugleich mit dem Pflaster vergossen, innen werden nur die Schwellenzwischenräume vergossen, damit die Spurkränze nicht aufliegen. Trotz dieser Verarbeitungsweise hatte ich an Vollmetallgleise gedacht, um die Stabilität noch zu erhöhen und weil ich bei einer Sonderanfertigung die Möglichkeit gehabt hätte, einen Mittelsteg einschweißen zu lassen, so daß, wie bei der Straßenbahn, nur noch die Spurrillen offen geblieben wären. Das hätte obendrein noch die Stolpergefahr beim Begehen des Weges verringert...
Ich mache auf jeden Fall Bilder, wenn der Bahnübergang steht!
Gruß,
Götz
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