Hallo Gerhard!
ga40at hat geschrieben:
also der Einbau eines Wasserabscheiders ist sicher interessant- geht sich das in der Größe aus?
Knapp!
Im folgenden Bilderbogen siehst Du die Einzelheiten.
Zu aller Anfang mal zerlegen:

Die Situation im Original, die Leitung hatte ich hier schon abgetrennt und fürs Foto nochmal mit schwarzen Isolierband "drangestückelt":

Der Abscheider nochmal im Detail:

Bei der Ablassschraube habe ich mich an Accucraft orientiert. Auf den Gewindenippel eine lange Überwurfmutter mit Gewinde innen. Eine hohle Schraube mit Bohrung und Dichtung die dann von unten eingeschraubt wird. Wie die Entwässerungsschraube beim Accucraft Öler:


Wie man sieht die vordere Seite ist schraubbar, auf der Seite zum Kessel muss das Ding an die abgetrennte Leitung angelötet werden. Alles vorbereitet, das Triebwerk ist ja beim löten "mit von der Partie".:

Alles gut gegangen

Zur Probe provisorisch zusammengebaut, etwas beengt zum oben liegenden Kessel geht aber noch (dachte ich

)

Schnell noch brüniert und eingebaut:


Nach der entgültigen Montage von Rahmen, Triebwerk und Maschine die Ernüchterung. Die Bänder welche unter der Leitung (Sie verbinden die Konstruktion des Rahmens) laufen drücken den Abscheider hoch, der Kessel liegt schief in der Längsachse. Da der Träger für das Dampftriebwerk am Kessel angeschraubt wird liegt auch dieses schief
Komisch vorher hat es doch noch gepasst
Also die Verbindungen "adaptiert", Messingklotz draufgelötet und Rundung ausgefräst:

Vorne, montiert:

Hinten, die Leitung verläuft nicht längs zum Kessel daher die schiefe Einfräsung:

Hab nach, wer weiß wievielten Zusammenbau, eine Probefahrt gestartet.
Kein Spucken mehr beim Anfahren, zwischendurch -wenn der Behälter voll ist gibt es mal ein Fauchen und einen kleiner Spucker.
So jetzt muss ich noch den Brenner einstellen und das Umsteuerventil, freut mich aber heute nicht mehr!
Gruß, Gerald
