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 Betreff des Beitrags: Kessellöten
BeitragVerfasst: 25.11.2008, 18:54 
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Hallo Zusammen

Ich find, das ist ein eigenes Thema angebracht.


Eine Lötstelle kann man sich entweder mit feuerfesten Schamott-Platten oder mit Y-tong Steinen machen.

Wichtig ist auch, dass man die Lötunterlage immer nur zum Hartlöten verwendet. Hat es nämlich Weichlot auf der Unterlage, kann es sein, dass dieses das Hartlot unterwandert (das tut es, wenn es an die Lötstellen kommt) und so die Lötnaht kaputt macht.

Löten sollte man wegen der Dämpfe immer im Freien oder bei guter!! Belüftung.

Idealerweise baut man sich eine Ecke auf, in die die Lötstücke gelegt werden können. So ist das Lötstück von drei Seiten abgeschirmt und die Wärme wird auch zurückgeworfen. Falls es erforderlich ist, kann man bis zu 5 Seiten abschirmen. Vorallem bei kleineren Brennern ist es sehr gut, wenn man möglichst viele Seiten abschirmt.


Als Lot kommt für Kessel nur Silberlot in Frage.

Ich bevorzuge blanke Lotstäbe und eine Flussmittelpaste. Man kann auch mit den ummantelten Loten arbeiten, dies ist aber nicht ideal, da das Lot nun auf eine oxidierte Oberfläche kommt. Die Paste, welche man ja vor dem Erhitzen aufträgt, verhindert von Anfang an die Oxidation der Lötstellen. Immer darauf achten, dass das Flussmittel zum Lot passt. Das heisst:
1. der Temperaturbereich muss stimmen
2. das Flussmittel muss für Silberlote geeignet sein.


Selbstverständlich sollte man alle Lötstellen vor dem Löten metallisch blank und Fettfrei machen. Das Flussmittel kann nur bedingt Oxydrückstände entfernen (und das funktioniert nicht immer)

Soweit für den Moment, Fortsetzung demnächst.
Gruss Florian


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BeitragVerfasst: 25.11.2008, 20:10 
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Hallo miteinander!

Ytong geht sehr gut, macht aber eine gewisse (abbrösel-) Sauerei

Foto: Gerhard am Brenner ... :lol:

Bild

Ich persönlich verwende in der Wohnung Schamottesteine :wink:

Was noch zu erwähnen ist: wenn man den Kessel aufrecht und etwas tiefer unten im Rohr (Rauchkammer) lötet, dann muss von unten eine genügende Sauerstoffzufuhr durch die Rauchrohre gewährleistet sein, denn sonst bläst man sich mangels Sauerstoff die Flamme selbst aus, wenn man näher ran geht ... :lol:

vlg, Christian

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:serv Habe die Ehre!


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BeitragVerfasst: 27.11.2008, 17:47 
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Christian hat geschrieben:
Hallo miteinander!

Ytong geht sehr gut, macht aber eine gewisse (abbrösel-) Sauerei



vlg, Christian


Hallo Christian

Ytong macht nur Brösel, wenn der Stein noch etwas Feucht ist. Ist er trocken bröselt nix mehr!! Also erst gut trocknen .......

:lol:

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lieben Gruß
Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 21:10 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Kesselbauer,

derzeit (versuche) im meinen ersten Kessel zu löten, dies wird ein einfacher Pott-Boiler. Zum Hartlöten verwende ich diesen Lötbrenner :

http://www.bengs-modellbau.de/werkzeug/loetzubehoer/loetlampelaser3000.php

Das Gerät hat, obwohl die Flammentemperatur wohl hoch genug ist, zu wenig Leistung. Trotz Arbeitsplatz mit Schamottplatten braucht es sehr lange, bis die Werkstücke die Löttemperatur erreichen. Das Lötbild sieht entsprechend aus.

Ich benötige eine Empfehlung für ein leistungsstarkes, erschwingliches Lötgerät mit einer großen, weichen - aber heißen Flamme.

Was haltet ihr hiervon: :GR

http://www.cfh-gmbh.de/content1.asp?area=hauptmenue&site=produkte&cls=01&pgID=1&upgID=0&pid=464

Für eure Tipps bin ich sehr dankbar ! :lol:


Grüße

Oliever

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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 21:19 
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HAllo

Das Gerät ist sicher gut! Gibt es auch von Rothenberger!!!

_________________
lieben Gruß
Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 21:58 
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Hallo Oliever

Naja.. Kartuschengeräte sind gut und recht, aber ich würd dir zu einem Flaschengerät raten.
Das Gas kostet bei mir ca. 1/3tel wenn ich es als 5 Kg Flasche kaufe verglichen mit der Kartusche.
Auch ist der Druckabfall, wenn ca. 2/3tel vom Gas einer Kartusche verbraucht sind, ziemlich mühsam weil dann die Leistung sinkt.
Dies ist bei einer Flasche eigentlich kein Problem.

Als Brenner wären da z.B. der Rothenberger Airprop brauchbar, welcher inkl. Schlauch und Anzünder so um die 30 Euro kostet. Dazu bräuchtest du noch ein Druckreduzierventil (ca. 20 bis 50 Euro, je nach Marke / Qualität) und das wars dann aber auch schon. Natürlich, die Flasche noch... (Kostetn die Füllung plus Depot...)

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 15.01.2010, 22:25 
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Hallo Oliever!

Mit dem von Dir gezeigten Gerät kannst Du großflächig weichlöten, mehr nicht ... :wink:

Ich persönlich verwende zum hartlöten von kleinen Kesseln zwei oder drei solcher relativ billigen Brenner vom "Bauhaus" gleichzeitig:

Bild

Bild

- gib´s natürlich auch etwas teurer von anderen Anbietern/Herstellern

Für größere Arbeiten empfehle ich - so wie Florian - größere Gasflaschen, aber auch einen ordentlichen Brenner dafür, den man leider gar nicht so einfach bekommt ...

vlg, Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 08:23 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Freunde ....

hmm, die Gasflaschen wären eigentlich kein Problem - da komme ich mehr oder weniger umsonst ´ran.

Dann muß halt auch noch ein neuer Brenner her.

Ergo: Erst die Werkstatt - dann die Lok 8)

Grüße

Oliever

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"Dumm ist der, der Dummes tut." - Forrest Gump


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 11:09 
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Hallo Oliever,
ich benutze inzwischen den von Florian angesprochenen Airprop-Brenner mit Flasche.Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden.Sehr heiße Flamme, allerdings manchmal etwas schwer einzustellende Flamme, was aber bei meinen bisherigen Brennern auch nicht anders war.
Demnächst kommt der Kessel der 03, der in Spur 1 zu einem meiner größten Kessel werden wird, welcher höchstens noch 01 und/oder 44er übertroffen wird, welche aber auch im Modell nur 6mm mehr Kesseldurchmesser haben.Dort wird sich der Brenner richtig beweisen müssen, aber ich werde wieder mit anderen Lötgeraten ebenfalls arbeiten, da es so nicht so mühsam ist.Wie ich mal geschrieben habe:Grundwärme auf das zu lötende Teil mit den schwachen Brennern, auf das Werkstück aber nicht auf die Lötstelle.Auf die Lötstelle direkt dann mit dem stärksten Brenner.
Wichtig wäre vielleicht noch(habe ich das überlesen?) möglichst nur Material verwenden, das nicht korrodiert.Kupfer ist hier erste Wahl!
Gruß Janosch

_________________
Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 15:34 
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An alle Interessierte!

Bei Fragen rund um die Löttechnik einfach mal hier rein schauen http://www.sonderlote.de
Unter dem aufgeführten Link
http://www.sonderlote.de/epages/6217341 ... Sievert%22

findet ihr Beschreibungen zu Lötgeräten von Primus Sievert.
Diese habe ich unter anderem auf dem diesjährigen Echtdampfhallentreffen in Karlsruhe vorgestellt.

Viel Spaß beim Stöbern.

Gruß
Ralf


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 15:43 
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Registriert: 11.11.2008, 21:55
Beiträge: 598
Wohnort: Glarnerland (CH)
Sonderlote hat geschrieben:
findet ihr Beschreibungen zu Lötgeräten von Primus Sievert.


Welche leider aber auch mit Kartuschen funktionieren... :?
Ich persönlich hab nämlich allen Kartuschengeräten abgeschworen, da die Kartusche nach Verbrauch von 2/3 des Inhalts nicht mehr die nötige Leistung bringen kann.
Auch ist so ne Kartusche beim Kessellöten schnell mal gebraucht; so ein Verbrauch von einer Kartusche pro Kessel ist da keine Seltenheit... :roll:

Daher habe ich mich für ein Gerät entschieden, welches mit einer 5 Kg Flasche betrieben wird.
Auch ist eine Pilotflamme fürs Kessellöten in mehreren Schritten sehr nützlich, falls einfach mal das Lötgut gedreht werden muss.
Wenn man beim Kauf des Gerätes eines auswählt, das es erlaubt, andere Brennerköpfe auf das Handstück zu schrauben, der bekommt ein sehr vielseitiges Lötgerät, dessen etwas höherer Anschaffungspreis sich bei häufigem Löten ziemlich schnell amortisiert.

Gruss Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Kessellöten
BeitragVerfasst: 16.01.2010, 16:33 
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Registriert: 24.07.2009, 06:19
Beiträge: 2
Wohnort: Eisenberg (D)
Da hast du natürlich recht.
Welchen Hersteller würdest du empfehlen?
Kennst du und wenn ja, was hältst du von Greggersen?

Gruß
Ralf

Florian hat geschrieben:
Sonderlote hat geschrieben:
findet ihr Beschreibungen zu Lötgeräten von Primus Sievert.


Welche leider aber auch mit Kartuschen funktionieren... :?
Ich persönlich hab nämlich allen Kartuschengeräten abgeschworen, da die Kartusche nach Verbrauch von 2/3 des Inhalts nicht mehr die nötige Leistung bringen kann.
Auch ist so ne Kartusche beim Kessellöten schnell mal gebraucht; so ein Verbrauch von einer Kartusche pro Kessel ist da keine Seltenheit... :roll:

Daher habe ich mich für ein Gerät entschieden, welches mit einer 5 Kg Flasche betrieben wird.
Auch ist eine Pilotflamme fürs Kessellöten in mehreren Schritten sehr nützlich, falls einfach mal das Lötgut gedreht werden muss.
Wenn man beim Kauf des Gerätes eines auswählt, das es erlaubt, andere Brennerköpfe auf das Handstück zu schrauben, der bekommt ein sehr vielseitiges Lötgerät, dessen etwas höherer Anschaffungspreis sich bei häufigem Löten ziemlich schnell amortisiert.

Gruss Florian


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