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BeitragVerfasst: 12.01.2011, 08:23 
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Hallo Joe

Anfänglich wollte ich auch einen Keramikbrenner einbauen. Ich fand jedoch kein passendes Produkt was unter den Kessel passte ohne letzteren mittels neuer Halterungen höher zu setzen. Alle Keramikbrenner mit passenden Aussenmassen die ich fand waren zu hoch. Allerdings kenne ich den BIX-Keramikbrenner nicht (und vermutlich auch viele andere nicht). Den Kessel wollte ich nicht höher montieren da sonst die gesammte Höhe meines "Max" dem Betrieb auf manchen Anlagen im Wege gestanden wäre.
Ich bin deshalb neugierig auf deinen Umbaubericht.

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BeitragVerfasst: 23.02.2011, 11:48 
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Ich bin seit gestern auch "Max" Besitzer! bei mir muss alles sofort ausprobiert werden, das heisst gestern Abend Gleise im Wohnzimmer aufgebaut und mein ganz persönliches Wohnzimmer Dampf Festival durchgeführt ;-)

Ich muss sagen ich finde Max ein tolles Modell! Obschon ich keineswegs Live Steam Anfänger bin macht die Lok mächtig Spass! Auch das mit der Sauerei aus dem Abdampfrohr hält sich in grenzen! (Meine Beck ANNA ist um einiges schlimmer)
Das mit der Feuerung mit Brennpaste ist nicht Ideal, aber dennoch für Regner eine Kostengünstige Variante! (Die Lok von Beginn an mit Gasfeuerung anzubieten währe sicherlich um einiges teurer!)

Ob wie und Wann ich meinen "Max" umbaue weis ich noch nicht! Aber auf jedenfal wird heute wieder Eisenbahn gespielt ;-)

Gruss Dampfadi
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BeitragVerfasst: 23.02.2011, 20:54 
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Dampfadi hat geschrieben:
Ich muss sagen ich finde Max ein tolles Modell! Obschon ich keineswegs Live Steam Anfänger bin macht die Lok mächtig Spass! Auch das mit der Sauerei aus dem Abdampfrohr hält sich in grenzen!


Die Sauerei hat mich schon gestört, wie du weiter oben lesen kannst ist es jedoch kein Problem die spuckerei mit einem einfachsten Kondensator aufzufangen. Dann ist "MAX" beinahe "stubenrein" und darf auch auf dem Wohnzimmerparkett (dein Bild) dampfen :D


Dampfadi hat geschrieben:
Das mit der Feuerung mit Brennpaste ist nicht Ideal, aber dennoch für Regner eine Kostengünstige Variante! (Die Lok von Beginn an mit Gasfeuerung anzubieten währe sicherlich um einiges teurer!)



Die Feuerung mit Brennpaste funktioniert so wie sie aus der Packung kommt, ist äusserst einfach zu handhaben und macht das Modell recht betriebssicher (Feuer vor dem Wasser aus). Meiner Meinung nach ein ideales Modell für Anfänger und eine kostengünstige Basis für erste Umbauversuche. Nur zum Vergleich, "MAX" ist zu einem Preis erhältlich zu dem du bei manchen Herstellern nicht mal eine H0 Lok bekommst. Sicherlich ist die Brennpastenfeuerung in der Herstellung sehr kostengünstig, baut man auf Gasfeuerung um und ergänzt das Modell mit weiteren Armaturen (Wasserstand, Manometer) kommt nochmals eine rechte Summe nur für die Teile zusammen.
In einem Punkt stimmen unsere Meinungen zu 100% überein: "MAX" macht richtig Spass.

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BeitragVerfasst: 10.04.2011, 19:10 
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Hallo

Mein "Max" macht mir immer noch Spass und wird regelmässig in Betrieb gesetzt. Ich wollte nun einmal wissen was "Max" wirklich zu ziehen vermag. Bisher hatte ich nur zwei Wagen (oben abgebildet) von "Max" ziehen lassen jedoch vermutet das es mehr sein könnte. Wieder einmal durfte ich die Clubanlage in Meilen benutzen und als Anhängelast das dort vorhandene Spur 1 Rollmaterial verwenden. Ich entschied mich für 4-Achsige Eaos Wagen.
Seht selbst:



Mehr ist nicht drin 8)
Die einzige Antriebsachse dreht bei mehr Last durch.

Natürlich habe ich Gleise und Räder zuvor gründlich gereinigt, auf der Anlage gibt es keine wesentlichen Steigungen und auch keine engen Radien (Rmin~3000mm)

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BeitragVerfasst: 10.06.2011, 21:24 
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Hallo

Angeregt durch habe ich an meinem Modell "Max" einen weiteren Umbau vorgenommen. Die Antriebsachse bekam Räder mit O-Ringen als Haftreifen, hier nochmal das Bild:

Bild

Um es gleich vorweg zu nehmen: Vom Ergebnis war ich selber überrascht, auch einige Besitzer von grösseren Echtdampfmodellen staunten nicht schlecht.
Die Vorbehalte welche einige von euch in äusserten scheinen unbegründet zu sein, O-Ringe auf die Antriebsräder aufgezogen bringen viel Grip. Über was ich allerdings noch nicht berichten kann ist wie sich die O-Ringe auf längerer Zeit verhalten, bisher absolvierte mein "Max" damit erst 3 "Ausfahrten" davon 2 mit "Last".
Hier nun das Video:



"Max" kann nun 7 4-Achsige + 7 2-Achsige Spur 1 Wagen vom Märklin befördern, zusammen 42 Achsen.
Das Modell muss damit ziemlich "arbeiten" und macht deutlich mehr Geräusche. Leider ist das auf dem Video nicht zu hören, ich habe den Ton weggelassen da hauptsächlich die Gespräche der Leute, welche den "Max" beobachteten, zu hören sind.
Die O-Ringe habe ich jeweils nach dem Einsatz gereinigt, so wie ich das jeweils bei den Stahlrädern auch gemacht habe, grössere Verschmutzungen der Räder mit den O-Ringen konnte ich nicht feststellen.

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BeitragVerfasst: 10.06.2011, 21:47 
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Tja und wer hatte die Idee... *scherz*

Hallo Beat

Freut mich das meine Idee doch so gut funktioniert. Ich muss zugeben auch ich habe an meiner Idee gezweifelt nachdem hier ein paar einsprüche aufkammen...Gute Leistung

Evtl könnte es zu Problemen führen wenn sich Öl von den schienen in den zwischenraum Zwischen O-Ring und Spurkranz ablagert und den O-Ring von innen "auflöst" (wahrscheinlich aber net)

Lg

Michel :Q

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BeitragVerfasst: 10.06.2011, 23:04 
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Hallo Michel

Kein Zweifel, die Idee war von dir :D

Wegen dem Oel von den Schienen habe ich eigentlich keine Bedenken denn so viel Oel gibt's dort nicht, die Gleise werden regelmässig gereinigt, die Lokräder übrigens auch. Ich frag mich sowieso manchmal weshalb einzelne hier im Forum immer wieder das Thema der Oelverschmutzung erwähnen. Meiner Meinung nach sind die Ursachen übermässiges Schmieren einerseits und keine Pflege der Gleise andererseits. Beides ist für mich weniger ein Thema da wie schon erwähnt die Gleise gereinigt werden und die auf der Anlage verkehrenden Modelle gar nicht so eine grosse Sauerei hinterlassen wie hie und da befürchtet wird.
Trotzdem könnte es passieren das die O-Ringe aufquellen und dann lose auf dem Rad sitzen. Wählt man die O-Ringe jedoch richtig aus (Oelbeständig) und nimmt sich die Mühe nach dem Betrieb die Räder zu reinigen dann sollte es eigentlich halten. Ich werde es dann ja sehen, vorerst behält mein "Max" diese Räder.
Vorerst erfreue ich mich an der neuen Leistung meines Modells

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BeitragVerfasst: 20.02.2012, 13:45 
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Michel H hat geschrieben:
Evtl könnte es zu Problemen führen wenn sich Öl von den schienen in den zwischenraum Zwischen O-Ring und Spurkranz ablagert und den O-Ring von innen "auflöst" (wahrscheinlich aber net)

Hallo

Etwas mehr als ein halbes Jahr ist nun mein Modell "Max" mit O-Ring bestückten Rädern unterwegs. In dieser Zeit wurde das Modell oft angeheizt und etliche Runden hat es zu meiner Zufriedenheit zurück gelegt. Die Skepsis betreffend der Haltbarkeit der O-Ringe scheint unbegründet zu sein, zumindest wie es bisher aussieht. Ich habe nach jedem Einsatz beim reinigen des Modells jeweil auch die Laufflächen der Räder mit einem trockenen Lappen abgewischt um Verschmutzungen und Oel zu beseitigen. Die O-Ringe habe ich zwei Mal entfernt um zu sehen ob sich zwischen O-Ring und Rad schmutz oder Oel ansammelt, dies ist nicht der Fall. Es sieht also so aus als würden die O-Ringe halten, die als Ersatz bereitgehaltenen O-Ringe mussten bisher nicht verwendet werden. Ich überlegte mir sogar ob ich auch andere Modelle mit O-Ringen als "Haftreifen" nachrüsten soll, in Frage kommen würden "Billy" von Roundhouse oder Tom Rolt vom selben Hersteller. Allerdings haben diese beiden Modelle von Haus aus eine, für meine Ansprüche, mehr als genügende Zugkraft, ein Nachrüsten von "Haftreifen" drängt sich somit kaum auf.

Noch ein Hinweis zu den weiter oben nicht mehr vorhandenen Vodeos:
Ich habe diese auf die Aufforderung von Youtube hin entfernt, offenbar hat sich ein anderer Youtube-Nutzer (und Echtdampffreund?) daran gestört. Ich möchte hier ganz klar versichern dass das Modell "Max" sich in meinem persönlichen Besitz befindet und die Videos davon von mir aufgenommen und bearbeitet wurden.

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BeitragVerfasst: 20.02.2012, 14:42 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Beat,

technische O-Ringe und Gummidichtungen sind normalerweise aus NBR/HNBR hergestellt und resistent gegenüber üblichen Schmierölen und Fetten, wenn man ggf. von einer geringen Quellung und Änderung des Kompressionsverhaltens absieht. Um es einfach auszudrücken, mit den Schmiermitteln aus unserer Echtdampgumgebung kriegen wir die Dichtungen in normalen Zeiträumen nicht kaputt.

Gruß,

Andreas


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BeitragVerfasst: 20.02.2012, 17:26 
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Beiträge: 222
rhb fan hat geschrieben:
Hallo Beat,

technische O-Ringe und Gummidichtungen sind normalerweise aus NBR/HNBR hergestellt und resistent gegenüber üblichen Schmierölen und Fetten, wenn man ggf. von einer geringen Quellung und Änderung des Kompressionsverhaltens absieht. Um es einfach auszudrücken, mit den Schmiermitteln aus unserer Echtdampgumgebung kriegen wir die Dichtungen in normalen Zeiträumen nicht kaputt.

Gruß,

Andreas

Richtig, O-Ringe aus NBR sind gegen Schmieroele auf Diesterbasis und gegen solche auf Petrolbasis recht resistent. Noch etwas besser wären O-Ringe aus FPM (Viton). Eine "geringe Quellung" könnte bei meiner Anwendung schon dazu führen dass die O-Ringe lose auf den Rädern sitzen was die gewünschte Funktion beeinträchtigen würde.
In der Regel findet man auf den Webseiten der Lieferannten (oder in deren Katalogen) ausreichende Hinweise auf die Beständigkeit der Produkte.

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