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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 18.11.2020, 21:30 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Kollegen

spannende Diskussion die ihr führt. Aber mir erging es wie Johnny. Nach drei (!) Pumpen habe ich aufgegeben. Zuverlässig lief keine. Dicht war auch keine. Woran es scheitert weiss ich auch nicht aber für den Anbau an einer Lok erwarte ich etwas anderes. Die einzige die tadellos gearbeitet hat war made in Japan by OS aber leider zu gross da für 3,5" gedacht. Ich lese interessiert mit und sollte sich das zum guten wenden bin ich dabei.

Hans


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BeitragVerfasst: 18.11.2020, 21:37 
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Danke Georg für Deine Tipps.
Am Speiseteil der Pumpe liegt nicht der Fehler, die Wasserseite war gar nicht anschlossen. Kurz um, der Dampfteil hat zwei, dreimal gestottert und das wars. Es kam etwas Heißdampfölwassergemisch und danach reiner Dampf raus. Aber seit dem Anlaufversuch geht gar nix mehr. Kalt und in den Händen liegend, geht der äußere Schieber sehr schlecht zu bewegen, die Kolbenstange dagegen ist leichtgängig.
Ich schraube die Pumpe sicher nicht auf, das soll Regner machen. Ansonst heisst es am Ende, ich habe sie kaputt gemacht. Ich kann nur den Dampfhahn auf und zu drehen, im strengsten Fall versuchen den Schieber zu bewegen, aber wenn sich da nichts tut, ist das Ding nicht funktionstüchtig. Also retour.

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BeitragVerfasst: 18.11.2020, 21:48 
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damoba hat geschrieben:
Hallo Kollegen

spannende Diskussion die ihr führt. Aber mir erging es wie Johnny. Nach drei (!) Pumpen habe ich aufgegeben. Zuverlässig lief keine. Dicht war auch keine. Woran es scheitert weiss ich auch nicht aber für den Anbau an einer Lok erwarte ich etwas anderes.
Hans
Danke, genau Das befürchte ich leider auch. Bei den ganzen Videos im Netz, läuft die Pumpe an irgendeiner Prüfeinrichtung und nicht an einer Lok. Alle zeigen wie geil langsam die Pumpe laufen kann, aber niemand zeigt z.B. 10x hintereinander wie zuverlässig die Pumpe nach einem Stop anläuft. Und eine Speisepumpe die nicht speist, braucht niemand an einer Lok.

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BeitragVerfasst: 18.11.2020, 22:46 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Johnny,

ich kann Dir bei der Nachspeisepumpe auch nicht helfen, kann aber Deinen Missmut verstehen, es ist ärgerlich wenn ein gekauftes Teil nicht funktioniert.

Mich würde aber auch mal interessieren wie Deine Lok denn jetzt aussieht und wie sie vielleicht schon läuft, das kann sie ja auch ohne Nachspeisepumpe und
warum Du für jedes Teil / Problem einen eigenen Thread aufmachst. Schau mal wie es andere machen die über den ganzen Werdegang ihrer Fahrzeuge nur einen Thread machen und man daher die ganze Entstehung, auch mit Problemen, schön nachverfolgen kann. Ich musste lange suchen um Deine Vorstellung und Dein Traummodell wieder zu finden.

Fasse es bitte nicht als Kritik auf sondern einfach als netten Hinweis um es den interessierten Mitlesern einfacher zu machen.

Viele Grüße nach Wien
Manfred

P.S. Bilder einstellen ist nicht so schwer, ich schaff's mit 78 auch noch :wink:


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BeitragVerfasst: 18.11.2020, 23:21 
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Manni hat geschrieben:
Mich würde aber auch mal interessieren wie Deine Lok denn jetzt aussieht und wie sie vielleicht schon läuft, das kann sie ja auch ohne Nachspeisepumpe ...

Hallo Manni, Du hast Recht, ich habe mich im Forum nicht gleich zurecht gefunden, sorry.
Mein Modell ist die Prignitzer Schmalspurlok 994701 als Bausatz von Regner. Ansich ein bewährtes Modell und sie läuft auch schon. Einzig das Licht und die Speisepumpe fehlen noch. Bilder kommen dann, wenn sie ganz fertig ist. Zur Zeit ist die linke Seite noch offen, denn mir gefällt die Lösung mit dem Öler noch nicht. Durch die Probleme mit der Speisepumpe, bin ich aber jetzt ganz froh, daß ich noch kein Loch in den linken Wasserkasten für die Ölerspindel gebohrt habe. Wenn Regner keine zuverlässig anlaufende Dampfspeisepumpe liefern kann, verzichte ich darauf und nehme die Geldrückerstattung als Anzahlung für eine zweite Lok. Allerdings von einer anderen Firma. Vermutlich wird es die kleine Wyko BR 995001 (Spremberg) werden. Mit den Bausätzen komme ich ja klar, aber bei dem Speisepumpen Fertigteil bin ich dem Hersteller ausgeliefert. Wenn es der nicht auf die Reihe bekommt, dann funkts halt nicht. Leider, denn die Regnerpumpe wäre äußerlich ja sehr formschön. Ärgerlich, aber für 7000 Schilling oder 1000 Mark sollte der Winzling zumindest funktionieren.

Grüße aus Wien
JOHNNY

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BeitragVerfasst: 19.11.2020, 03:53 
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Johnny hat geschrieben:
damoba hat geschrieben:
Hallo Kollegen

spannende Diskussion die ihr führt. Aber mir erging es wie Johnny. Nach drei (!) Pumpen habe ich aufgegeben. Zuverlässig lief keine. Dicht war auch keine. Woran es scheitert weiss ich auch nicht aber für den Anbau an einer Lok erwarte ich etwas anderes.
Hans
Danke, genau Das befürchte ich leider auch. Bei den ganzen Videos im Netz, läuft die Pumpe an irgendeiner Prüfeinrichtung und nicht an einer Lok. Alle zeigen wie geil langsam die Pumpe laufen kann, aber niemand zeigt z.B. 10x hintereinander wie zuverlässig die Pumpe nach einem Stop anläuft. Und eine Speisepumpe die nicht speist, braucht niemand an einer Lok.

Hallo Johnny,

ich kann Dir aus Erfahrung sagen dass meine Pumpe, ebenfalls an Regners C-Kessel, anstandslos läuft. Gerade wenn die Lok erstmal warm ist läuft die Pumpe problemlos an.
An der Lok und im Betrieb wenn die Lok fährt, am liebsten aber in Bahnhofsnähe ohne ratternde Geräusche. Und da Du ein Video wolltest, hier ab 1:20min:


Da rangiert sie zwar nur Lz ein wenig, aber das ist der Pumpe ziemlich egal solange genug Dampf vorhanden ist. Ab 2:50min immerhin hinten als Schublok mit arbeitender Pumpe.

Ich möchte sie schon rein aus optischen und akustischen Gründen nicht missen (im Grunde war sie sogar das Hauptargument das Echtdampfgezumpel des Vaters nach 20 Jahren wieder vom Sockel zu holen), aber auch hinsichtlich der Funktion hat sie mir schon so manche Nachspeisung per Flasche erspart. Ich habe jetzt sicher noch nicht 10x nacheinander den Regler auf und zu gemacht um zu testen ob sie auch wirklich, wirklich immer wieder anläuft. Aber ich habe die jetzt drei Jahre und kann mich nicht erinnern gedacht zu haben "warum läuft sie nicht an?" bzw. wenn, war das Problem mit dem Öffnen der Kesselzuleitung ( :W ) schnell erledigt. Die Schraube knall ich nach Betrieb nämlich gerne an weil ich die schon zweimal verloren habe. :M

Aaallerdings: Ganz zu Anfang lief sie bei mir auch nicht an. Ich hatte (Mutmaßung) den Fehler gemacht den Öler mit damals noch recht zähem Dampföl zu stark zu füllen, was dazu führte dass das Öl in die Leitung lief und diese verstopfte. Mehrere Bäder in kochendem Spüliwasser konnten das Problem lösen und seitdem läuft sie ab 1 bar. Vielleicht war auch noch Flussmittel oder ein Span in der Zuleitung, keine Ahnung. Sie ist ohne Isolation der Zuleitung und nicht überhitzt ganz normal über den Regler am Geweih des Kessels angeschlossen.

Schöne Grüße
Armin

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Gruß
Armin


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BeitragVerfasst: 19.11.2020, 10:16 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Johnny!
Ich habe zur Sicherheit noch einmal Mischa angeschrieben , ob ich die Pumpe zerlegen darf. (wegen der Garantie) Na klar, seine Antwort. Aber er hat kein Problem, selbst die Bohrungen zu testen, ob sie das richtige Maß haben.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 19.11.2020, 12:35 
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Hallo Wolfgang
Du meintest sicher meine Pumpe? Das ist sehr lieb von Dir, Danke. Aber die Pumpe ist schon im Luftpolsterkuvert samt Kunden- und Rechnungsnummer auf dem Weg nach Aurach zur Firma Regner. Mal sehen was zurück kommt.

Hmm, welche Löcher will man dort testen? Ich dachte die Pumpen sind vor dem Verkauf alle probegelaufen.

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Zuletzt geändert von Johnny am 19.11.2020, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19.11.2020, 12:46 
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@Armin
Das freut mich, wenn Deine Pumpe zuverlässig anläuft, so muß das sein.

Ein Einlaufen über mehrere Gasfüllungen, ist bei meiner z.B. gar nicht möglich gewesen. Was nicht läuft, kann auch nicht einlaufen.
Ich werde mir für die nächste Pumpe eine Dampfente kaufen, denn ständig die Lok anheizen zum Probieren, versaut mir alles. Wenn es dann laufen sollte, kann ich die Pumpe immernoch an die Lok schrauben.

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BeitragVerfasst: 24.11.2020, 17:14 
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Die Firma Regner hat die Speisepumpe geprüft ...
Zitat: Dampfspeispumpe wurde
nochmals geprüft (Probelauf 2-3
Std.), es konnte keine
Fehlfunktion festgestellt werden. - Vielleicht wurden die
Dichtungen zu stark zugedreht?
Pumpe falsch herum
angeschlossen? Verrohrung
könnte verstopft sein? - Dies sind
alles Bsp. / Vermutungen warum
Sie eventuell nicht bei Ihnen
angelaufen ist.
Neue Dichtungen liegen bei.

Naja, mal sehen, ich habe die Pumpe ja noch nicht zurück. Das Einzige was ich mir noch vorstellen kann ist, daß die Leitung zwischen Öler und Pumpe an der Reduzierung von 3mm auf 2mm, oder der 2mm Nippel zu wenig durchgängig ist. Sprich Lötrest. Blastest funkt, aber etwas schwerfällig. Da diese Seite der Leitung ohnehin zu kurz geraten ist, werde ich die 2mm Leitung neu machen.

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BeitragVerfasst: 24.11.2020, 19:28 
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Hallo Johnny,

ich empfehle alle Hartlötstellen nach dem Verlöten für wenigstens 15-20 Minuten in Zitronensäure (30 g/l) einzulegen. Bei Rohrleitungen empfiehlt sich mit einer Spritze aus dem Medizinbereich und einem Stück Silikonschlauch z.B. 4x1 mm erst reichlich Zitronensäure und nach dem Säuern mit Wasser durchzuspülen und gerne etwas darin liegen lassen.
Muss man dabei Kraft aufwenden oder rutsch sogar der Schlauch ab, ist die Rohrleitung nicht frei. Das gilt besonders für 2x1 mm Kupferrohr.
Flussmittelrest machen sich nicht gut in Dampfzylindern.

Auch wenn alt bekannt, geht es bei der Fehlersuche besser vom Leichten zum Schweren.
Vielleicht hat es einen Grund, warum auch Heizer ein Lehrberuf ist. Auch beim 1:1 Modellbau es das Betreiben einer Dampfspeisepumpe nicht nur Dampfhahn öffnen und schließen.
Ich würde eine Pumpe, welcher art auch immer nie ohne Medium betreiben und gerade bei der Dampfspeisepumpe fehlt da möglicherweise etwas Kühlung.

Viele Grüße
Georg


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