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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 23.02.2015, 19:48 
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Hallo Zoltan,

das Brunieren scheint nicht überall gelungen zu sein. Hast Du genügend gereinigt ? Wie wird diese Brunierung angewendet ?

Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 23.02.2015, 20:54 
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Hallo Hans,

ja, leider war ich nicht vorsichtig genug, und trotz gewissenhafter Reinigung kam es vor, dass ich Teile nach dem Säubern mit nackter Hand statt Gummihandschuh berührt habe. Ich benutze die Kaltbrünierflüssigkeit von Regner. Leider genügt die hauchdünnste Fettschicht eines Fingerabdruckes, dass das Teil dann solche Spuren aufweist. Aber auch Gebrauchsspuren wird die Lok mal ertragen müssen. Ich habe den Regner Reparaturlack aber auch zum hier und da ausbessern. Aber solche "Schönheitsoperationen" kommen erst, wenn die Lok mechanisch und thermisch soweit "fertig" ist dass mich auch diese äußere Ungereimtheiten zu stören anfangen.

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 08:44 
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Hallo lieber Zoltan!

Die beiden Zylinder sind mit vier Dampfnippeln mit dem Zu- und Abdampfrohr verbunden. Diese Einheit lässt sich vor der Montage in sich leicht verdrehen (ist also nicht starr verschraubt sondern nur gesteckt). Fest sind die Zylinder erst wenn sie im Rahmen mit je zwei Schrauben fixiert werden. Die Zylinder müssen nicht bis zum Anschlag unten im Rahmen platziert werden, sondern jeder Zylinder kann einzeln für sich minimal geneigt werden. Dadurch lässt sich ein Klemmen des Kreuzkopfes auf der Führungsleiste meist schon beheben.
Auch kann der Kreuzkopf innen mit einer Nadelfeile vorsichtig überarbeitet werden.
Die Kröpfung der Treibstange muss meines Wissens nach immer nachgebogen und angepasst werden. Natürlich hat man immer etwas Angst die Stange dabei zu zerbrechen, es ist aber doch ganz wenig und wirkt sich auf die Steuerung des Kolbens minimalst aus.

Mit lieben Grüßen
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 09:49 
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Hallo Thomas, danke wieder :)
tmarocke hat geschrieben:
Die beiden Zylinder sind mit vier Dampfnippeln mit dem Zu- und Abdampfrohr verbunden. Diese Einheit lässt sich vor der Montage in sich leicht verdrehen (ist also nicht starr verschraubt sondern nur gesteckt). Fest sind die Zylinder erst wenn sie im Rahmen mit je zwei Schrauben fixiert werden.
Ja, das ist klar, diese "Dilatation" habe ich auch erwähnt.
tmarocke hat geschrieben:
Die Zylinder müssen nicht bis zum Anschlag unten im Rahmen platziert werden, sondern jeder Zylinder kann einzeln für sich minimal geneigt werden. Dadurch lässt sich ein Klemmen des Kreuzkopfes auf der Führungsleiste meist schon beheben.
Aha. Das war nicht klar! Ich habe die Zylinder laut Bauanleitung beide ganz nach unten gedrückt und mit den Schrauben gleich fixiert. Dh. ich werde die 4 Schrauben wieder lockern und die Zylindern einzeln zu "dilatieren" versuchen. Leider fehlt die Beschreibung dieser Justierungsmöglichkeit in der Anleitung.

Ich sehe ein, dass bei einem "Fortgeschrittenerbausatz" nicht alles hineingeschrieben werden kann, aber dies hätte ich schon für wichtig gehalten.
Für einen erfahrenen Modellbauer ist sehr vieles ganz selbstverständlich, was ein mehr oder weniger Anfänger eventuell übersieht.
Na ja, aber dazu ist das Forum da, dass man so die mitgegebenen, etwas mehr "draftigen" Baunleitungen mit den Anleitungen einzelner, die mehr Sichten auch aus den eigenen Erfahrungen und dem Praxis mitbringen, ergänzen kann :)
Ich darf hier nur zB. deine MEG-46-Anleitung erwähnen, was mir damals sehr viel zusätzlich zur mitgegebenen Anleitung geholfen hat.
tmarocke hat geschrieben:
Auch kann der Kreuzkopf innen mit einer Nadelfeile vorsichtig überarbeitet werden.
An sich "glitscht" der Kreuzkopf auf der Leiste sehr flott (wenn er alleine ist), also habe ich daran gar nicht gedacht.
Und ohne "Anfordern" hätte ich das auch nicht gewagt, ich werde es aber in Erwägung ziehen - nur sehr vorsichtig, denn der Kreuzkopf ist zum exakten waagerechten Führen des Treibpunktes bestimmt und darf nicht sehr weitlöchig auf der Leiste herumeiern.
tmarocke hat geschrieben:
Die Kröpfung der Treibstange muss meines Wissens nach immer nachgebogen und angepasst werden. Natürlich hat man immer etwas Angst die Stange dabei zu zerbrechen, es ist aber doch ganz wenig und wirkt sich auf die Steuerung des Kolbens minimalst aus.
Ich habe geahnt, dass das nur "vorgebogen" ist und ich nachbiegen muss, aber genau das sind die Sachen, an die man sich alleine nicht rantraut, sondern eben wartet, bis jemand "senior" es einem vorschlägt, dass man das ruhig machen kann / soll. Die Auswirkung auf die Steuerung hat mir auch wenig Kopfzerbrechen gemacht, beim Betrachten der langen Stangen sind die Cosini (Cosinüsse? :)) so winzig einwirkend, dass es im Paar-Hundertstel-Bereich bleibt (und sowieso ausgleichbar wäre).

Na heute Nachmittag wird mein Werk begutachtet und die Problemchen werden sicher behoben - dann mache (und berichte) ich weiter.

Bis dann,

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 10:14 
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Hallo Zoltán
Eine "Trockenübung", welche ich schon oft mündlich erklärt habe, ist: Man nimmt vor der Montage den Kolben in die Hand und schraubt den Kreutzkopf bis zum Anschlag auf die Stange. Beim Festziehen kann es vorkommen das der Kopf aus der Flucht wandert. Schiebt man das Lineal in den Kopf, muss es in beiden Ebenen parallel mit der Kolbenstange laufen. Das kann man trotz des Spieles mit ein bisschen Übung herausfinden. Die Korrektur wird dir, wenn notwendig, der Fachmann machen.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 11:52 
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Hallo Wolfgang,

die "Trockenübung" habe ich genau so vorgenommen und es passte auch alles.
Auch montiert war es lose noch OK, bis dann die Leiste am Rahmen festgemacht wurde - ab dann klemmt es mal.
Aber wir werden schon dahinterkommen, es gibt zum Glück genug Verstellmöglichkeiten, und der Konstrukteur hat sich doch sicher Gedanken gemacht, wie das funktionieren soll - wenn es bei anderen Exemplaren geht, wird es hier auch gehen müssen.

DLG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 12:00 
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Hallo
Jetzt ist die "Katze aus dem Sack" und kann dem nächsten Anfänger helfen :lol:

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 12:21 
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Wolfgang hat geschrieben:
Jetzt ist die "Katze aus dem Sack" und kann dem nächsten Anfänger helfen :lol:
...und genau dafür ist so ein Forum genial!

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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 13:37 
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Hallo Zoltan!

Ich mache immer einen Zeichnung von bauendem Modell:

Bild

Fahrgestell und Zylindermaßen sind einfach messbar.
Die andere gehen langsamer. Aber es lohnt die Mühe!

Die Maßen helfen bei kennenlernen die Lok. So eine Skizze machen bedeutet, man muss im Kopf das Modell theoretisch zusammenbauen!
Dann geht es physikalisch auch schon besser!

Beim Zusammenbau prüfe ich nach jedem Schritt die Leichtgängigkeit! Nach jeden Schrauben. Wenn etwas Klemmt, der letzte Schritt war falsch!
Bei Kreuzkopfführung ist es auch nicht so einfach die Fehler zu finden.
Die Zylinder können zu hoch oder schräg stehen.
Die Führungsleistenblock (Halter) steht nicht senkrecht.
Die Treibstange ist nicht gut „vorgebogen“, usw.
Es gibt überall Spiele. Wenn diese sich zusammenaddieren, kann eine schöne Summe auskommen.
Man darf nie eine Schraube festziehen. Erstmal nur „handwarm“ anziehen dann probieren (Fahrwerk weiterschieben), justieren, probieren, fast festziehen, probieren, justieren, festziehen.
Wenn nicht 100 prozentig ist, dann nochmal von vorne.
Immer nur einen Schritt weitermachen. Man muss immer nachdenken, welche der nächste Schritt ist!
Jetzt schein es Geduldspiel, aber langsam geht es schon automatisch!

Gruß
Pál


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 17:22 
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*** SchienenDampfer
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An alle Schrauber!
In dem konkreten Fall lag die Schuld des Klemmens nicht an Zoltans Arbeit.
Beim Vermessen vom klemmenden Zylinder stellte ich fest dass der Zylinder nicht massig war. Er war auf der einen Seite untermassig. Es war zwar nicht viel, aber selbst die 0,2 mm reichen um beim Kreuzkopf zu klemmen. Das konnte aber erst beim Zerlegen der Zylindereinheit festgestellt werden.
Wenn Zoltan die Zylinder andersrum angeschraubt hätte, könnte es sogar sein dass es zu keinem Problem gekommen währe.
Ich habe dann einfach eine Beilage mit 0,2 mm beigelegt und das Klemmen war behoben.
VlG Friedl


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 24.02.2015, 17:45 
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Noch eine kleine Ergänzung zu einer Lokmontage.
Es ist immer von grossem Vorteil wenn die komplette Zylindereinheit vorab zusammenmontiert wird. Also die Zylinder mit den Kolben, den Stopfbuchsen die Linealhalterung der Kreuzkopf mit den Linealen und die hintere Linealhalterung. Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Wenn die ganze Einheit dann auf eine Richtplatte gelegt wird, können Abweichungen sehr leicht festgestellt werden. Da ist es sehr leicht möglich Fehler festzustellen und zu korrigieren.
VlG Friedl


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 Betreff des Beitrags: Re: 99 5603 "Vulkan" von Regner
BeitragVerfasst: 25.02.2015, 09:42 
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*** SchienenDampfer
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Hallo liebe Leute!

Dem obigen kann ich nicht viel hinzufügen.

Ich habe versucht, sehr gewissenhaft und langsam, Schritt für Schritt zu arbeiten. Genau wie Pál es beschreibt:
Pal hat geschrieben:
Beim Zusammenbau prüfe ich nach jedem Schritt die Leichtgängigkeit...Immer nur einen Schritt weitermachen...
Skizzen mache ich mir natürlich auch (einen mit der Kolbenmittigkeit habt ihr ja gesehen).
Nicht so professionell, wie Pál es gezeigt hat, ich habe auch kein Computerprogramm für so etwas, aber Handskizzen tun's ja auch.
Hauptsache, man hat eine Idee, wie das funktioniert. Papier und Bleistift sind eins der wichtigsten Werkzeuge des Maschinenbauers.

Noch etwas wichtiges: ich habe mich verguckt, und falsche Fotos angesehen.
Wolfgang hat natürlich Recht, auf der Schieberschubstange ist natürlich keine Mutter, und etwas gehört von der steuerungsseitigem Gewinde weggeschliffen, damit die Stange mit dem Kopf bündig ist, genau wie er das bemerkt hat. Danke!

Die Aussage von Friedl:
Friedl hat geschrieben:
...In dem konkreten Fall lag die Schuld des Klemmens nicht an Zoltans Arbeit...
beruhigt mein Gewissen ungemein.

Fehler bei den Bauteilen kann man leider weder voraussehen (noch eigentlich davon ausgehen!), also war das völlig unerwartet, so etwas kam angeblich noch nie vor.
Friedl hat geschrieben:
...Ich habe dann einfach eine Beilage mit 0,2 mm beigelegt...
Das ist sehr bescheiden formuliert.
Friedl hat das ganze auseinandergenommen und wieder aufgebaut und es stimmte immer noch nicht.
Da waren mehrere 0,2 mm-Bleche, Abplanen von Stopfbuchsenstirne, verschiedenste Biegungen und Schleifungen mit im Spiel, und selbst Friedl hat mal das Wort "mysteriös" verwendet.
Und wenn es ihm Stunden dauert, den Fehler zu finden, dann braucht sich keiner zu wundern, dass ich das keineswegs konnte.
Aber ich habe wieder ungemein viel gelernt.

Genau wie Wolfgang sagte:
Wolfgang hat geschrieben:
Die Korrektur wird dir, wenn notwendig, der Fachmann machen.
So geschah es, und ich bedanke mich sehr beim Friedl, der unermüdlich der Sache auf den Grund ging.

Im Endeffekt sind wir also etwa beim Ende der vorigen Beitragsseite angelangt:
Fahrwerk mit Zylinder schon verbunden, keine Klemmungen und Haken, sanftes Rollen.
Es kann mit dem Aufbau der Steuerung weitergehen.

Achtung Anfängerkollegen, nicht verzweifeln: Es ist jetz schon etwas zäh.
Es flutscht natürlich nicht mehr so, wie das "leere" Fahrwerk!
Kolben und Kreuzkopf am Lineal, sowie die Kuppellager haben schon einiges an Widerstand dazugebracht, dass es nicht mehr einfach losgeschubst werden und frei rollen kann.
Aber den Rahmen bei der Hinterachse auf die Schiene gedrückt rollt es schön gleichmäßig.

Das war auch in der Bauanleitung das Kriterium um mit der Steuerung weitergehen zu dürfen.

Jetzt werden also die Teile der Steuerung hervorgeholt.
In Seifenwasser mit ihnen, dann trocknen und leicht einölen.
Dann werden sie (eine Seite, dann die andere) zuerst "trocken" aneinandergelegt

Es wird skizziert und dann leicht zusammengeschraubt, um noch verbliebene, versteckte Grate zu entfernen und Achsen und Ebenen zu prüfen.

Das Prinzip der Heusinger-Steuerung kenne ich von den "Großen" ziemlich gut.
Obwohl auch dort -zig Varianten existieren, zB. mit Kuhnscher Schleife oder ohne (diese ist ohne, dafür mit Hängeeisen).
Trotzdem will ich das "trocken" einmal nachüben um nichts zu versehen.

(Nach Fertigbauen der Steuerung wird das ganze dann in Öl "ersoffen" und kommt für 20-30 Minuten auf dem Kompressor, um sich einlaufen zu können.)

Bis bald,

LG Zoltan

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