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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 00:09 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas, hallo Friedl,

ich konnte an den mir bekannten Achenseelok's noch keine Abnutzung feststellen, muss aber Friedl beipflichten dass die Steuerung ohne Klack-Geräusche laufen muss und auch kann. Bring doch Dein Fahrgestell einfach mit nach Karlsruhe, ich habe einen Mini-Kompressor dabei, dann können wir die Schwingen auswechseln und vielleicht gleich ausprobieren.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn der Muschelschieber so eingebaut ist dass er sich leicht in den Krallen bewegt, aber kein sichtbares Spiel hat und die Einstellung genau vorgenommen wird, die Maschinen sofort läuft und nur noch minimal nachgestellt werden muss.

Der Stopfbuchsen-Tipp von Wolfgang funktioniert übrigens sehr gut, habe es heute zum ersten mal ausprobiert und bin begeistert.

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 01:35 
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*** SchienenDampfer
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Hallo
Ich bin auch der Meinung, dass der Fehler nicht an der Qualität der abgenützten Teile liegt und es daher keinen Anspruch auf kostenlosen Ersatz gibt. Das Klopfgeräusch ist im Takt gleich mit der Endlage des Schiebers zu hören (Filmdokument). Nachdem die Maschine prinzipiell läuft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Montagefehler anzunehmen, welcher den freien Lauf bis zum Endpunkt der oder des Schiebers verhindert. Bremsende Stopfbüchsen können zusätzlich den Verschleiß beschleunigen.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 04:42 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

vielen Dank für die konstruktiven Kommentare und Vorschläge.

Der Verschleiß ist bei beiden Schwingen, rechts etwas mehr als links. Beim Einstellen habe ich darauf geachtet (offener Schieberkasten), daß der Schieber nicht anschlägt, auch geht die Schieberstange leicht durch die Stopfbuchse.

Hier noch Video ein vom Einlaufvorgang, natürlich hört man Geräusche, aber ich kann da jetzt nicht auffälliges raushören.

https://www.youtube.com/watch?v=iqcr1TPJiMI



Ich werde mir rasch Ersatzteile bei Regner bestellen (ich bin auch in der Lage, diese zu bezahlen) und dann sehen wir mal weiter.

Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 11:04 
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*** Moderator
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Hallo Andreas!

Das hat mich jetzt neugierig gemacht und ich hab mir die Videos auch genau angeschaut.

Kann es sein, dass der Kreuzkopf anschlägt?

Bild

Schaut und hört sich für mich so an :WN

vlg, Christian

_________________
:serv Habe die Ehre!


Angst essen Seele auf
Rainer Werner Fassbinder


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 11:39 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas / Christian!
Nun bin ich auch neugierig geworden. Wenn der Kreuzkopf anschlägt, würde nur die Treibstange ausschlagen. Ausgeschlagen sind aber die Steuerungsgelenke. Daher sollte man mehr in Richtung Schieber schauen. In den bewegten Bildern im Beitrag vom 1.11. läuft die Maschine noch ruhig ohne das Klappergeräusch.
Ich habe schon öfter Probleme mit gelösten Schrauben gehabt, die sich im Betrieb von selbst herausschrauben und Klemmer verursachen.
Bild
Wie wäre es z.B. mit der Schraube in Bildmitte, die beim Herausdrehen mit der Schieberstopfbuchse kollidieren könnte?
Bei solchen Fehlern muß man sehr genau hinsehen.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 12:13 
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SchienenDampfer
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Hallo Andreas,
zuerstmal : das ist ärgerlich, ohne Zweifel.
Ich kann bei Deinen Videos aber keinen Unterschied zum Lauf meiner Lok (auch Geräusche)erkennen.
Deshalb kommt mir auch keine Schieberfalscheinstellung bei Dir in den Sinn.
Zumal Du da ein alter Hase bist....
Aber Friedls Bemerkung mit dem Servo würde ich mal überprüfen.Sonst bin ich ratlos...
Es ist kein Trost für Dich, aber: auch meine Lok liegt schon wieder halb zerlegt in der Küche.
Der Grund ist Folgender. Nach zwei Stunden Fahrt verstellte sich eine der Blindwellen.
Also nochmal neu eingestellt.Nach anderthalb Stunden das gleiche Spiel wieder.
Diesmal nahm ich mir zum neu einstellen 45 Min. (unter Dampf- versteht sich !) Zeit.
Danach lief die Lok recht ordentlich langsam an. Doch nach 30 Minuten verstellte sich die
Blindwelle erneut- ich hätte in dem Moment wirklich wie das alte HB Männchen an die
Decke gehen können !
Ich habe früher eine Zeit lang historische Baukästen gesammelt und gebaut.Holz ,Stein
und Metall. Die Märklin /Meccano Kästen hatten bei stark belasteten Zahnrädern immer
ZWEI Madenschrauben gegenüber, die wußten schon warum.Hier ist mein persönliches Fazit:
die Kraft des großen Kolbens und der Geschwindigkeit (vier Umdrehungen )kann die eine Imbusschraube an der
Blindwelle längere Zeit nicht standhalten, nach 1-2 Stunden lößt sie sich von der Achse.
Da kann ich festziehen wie ich will.
Die Maschine von Heinz hat wegen der anderen Übersetzung dieses Problem wohl nicht,
dank Friedl.Da ich bei einem Gespräch mit Manfred erfuhr, daß er das gleiche Problem hat
sind das sicherlich keine Einzelfälle.Es wäre daher gut, wenn Manfred hier mal zeigt, was
er sich nun hat einfallen lassen.Denn auch Andreas könnte dieses Problem bekommen.
Ein schwieriger Bausatz, der doch nichts für Anfänger ist, so meine jetzige Meinung.
Grüße
Tobias


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 13:32 
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*** SchienenDampfer
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An alle Georgbauer!
Die Treibkurbelräder habe ich mit einer Planfräsung der Welle im 90° Versatz abgesichert. Da kann sich dann bei angezogenen Madenschrauben fast nichts mehr bewegen.
VlG Friedl


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 14:16 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Friedl,

das ist wohl der richtige Weg, der auch von Manni verfolgt wird - Formschluß schlägt Kraftschluß.

Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: 20.12.2015, 15:45 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

ich habe einige Excenterwellen mit 90° Anschliff angefertigt. Wenige aus Edelstahl und mehr aus Silberstahl (Edelstahl ging aus) und bringe diese nach Karlsruhe mit. Wer eine möchte soll sich melden, am Besten noch vor dem EDHT.
Damit sollte das Problem der sich verstellenden Treibkurbelräder gelöst werden können.

Tobias Du solltest ja schon welche im Briefkasten haben, eine passende und eine zu lange :oops:

Was das Problem von Andreas betrifft ist eine Ferndiagnose schwierig, aber ich denke auch an eine Ursache zwischen Schwingen und Schieber.
Bei mir klemmte z.B. nach wenigen Minuten Lauf der Dampfschieberhebel rechts, da ging nichts mehr.

Andreas Du könntest ja das Fahrgestell nach Karlsruhe mitbringen oder wenn es einfacher für dich ist mal Friedl fragen :BT
Aufgeben gilt nicht :NE

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: 22.12.2015, 02:50 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Andreas
Ich würde an deiner Stelle den kurzen unbenützten Brenner nach Karlsruhe mitnehmen und gegen einen Langen tauschen. (Vorankündigung natürlich). Es kann doch nicht sein, dass das"Theater" immer so weiter geht. Die Einkürzung schaffst du sicher und eine neue Lochreihe bohrt man, wenn es freihändig sein muss, mit einer Schablone. Ein Abdeckband wird auf den Brenner geklebt, mit dem Bleistift die Bohrungen sichtbar gemacht und die vorletzte Reihe durchstochen. Das Band wird eine Reihe tiefer neu aufgeklebt und die Löcher sind markiert.
Geht gemeinsam in Karlsruhe zu "Regners" und sprecht über die Brenner. Heinz kann ja seine Lok vorführen.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 22.12.2015, 03:02 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Manfred,

ja, ich werde das Fahrgestell nach Karlsruhe mitbringen, habe es gerade im Koffer gut verpackt, damit es heute noch den langen Flug überlebt. Allerdings sind die Schwingen schon ausgebaut, die habe ich aber auch dabei.

@Wolfgang: Das wäre eine Möglichkeit, allerdings habe ich mir schon einen Schlitzbrenner auf Maß schneidern lassen, er wird wohl schon in meinem Briefkasten liegen, wenn ich heute ankomme.

Gruß,

Andreas


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BeitragVerfasst: 22.12.2015, 16:44 
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SchienenDampfer
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Tobias,

ich glaub ich lese nicht richtig ! Die Lok ist zerlegt ? Dann weisst Du hoffentlich was du an Weihnachten 2015 machst.
Du kannst doch nicht ohne Lok nach Karlsruhe kommen.

Hans


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