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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 27.02.2017, 15:56 
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Hallo Andreas,

ja meine Loks haben nun auch alle zu öffnende Kesseltüren bekommen. Is ne feine Sache, ne?

Grüße
wolle


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 28.02.2017, 00:42 
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Hallo Wolfgang,

Ja ... das ist wirklich eine feine Sache. Ich habe das erst von Dir in Köln erfahren, sonst hätte ich die schon früher bestellt.

Gruß

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 22.11.2018, 15:59 
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Moin zusammen,

ich will diesen alten Tröt nochmal aus der Versenkung holen: Ich habe Arne für seine EKB neue Muschelschieber mit anderen (den richtigen?) Abmessungen gemacht. Falls jemand gucken möchte, wie langsam man mit einer EKB stressfrei fahren kann, möge hier gucken:


Arne hat es auf der Anlage in Köln einmal eine größere Strecke mit 3..4 sec für eine Radumdrehung geschafft, da hatte ich leider keine Kamera am Handgelenk.

Viele Grüße

Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 22.11.2018, 16:31 
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Das ist wirklich schön. Rasen kann jeder. Können an der Fertigungstechnik (und am Regler) zeigt sich erst bei der Langsamfahrt.

LG Zoltan

_________________
LG Zoltan
Somestaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft
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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 22.11.2018, 18:14 
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Hallo miteinander,

das Gerd ein Könner seines Faches ist haben wir hier schon oft sehen dürfen!
Aber was er da wieder gezaubert hat!Ich habe eine solche Langsamfahrt bisher höchstens mit Slomo-Getriebe gesehen!
Wieder mal :TOP
LG Ingo

_________________
raucht der Kopf auch stark,hat dies nicht immer Dampf zur Folge! :GR


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 22.11.2018, 19:23 
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Moin Gerd,

und der 2. Wagon ist Arnes Eigenbau-Slomo?
Aber keine Frage es funktioniert besser mit Schiebernmuscheln, die so gestaltet sind, dass nicht bei jeder Radumdrehung beide Zylinderhälften zweimal verbinden. Bersonders beim langsamen Anfahren fand ich das durchrauschen des Dampfes mit Originalschiebermuscheln sehr störend.

Grüße
Georg


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 23.11.2018, 09:25 
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Hallo zusammen,

Maestrale5 hat geschrieben:
und der 2. Wagon ist Arnes Eigenbau-Slomo?


ja genau! Allerdings tut dieser bei so langsamen Fahrten kaum etwas, da meine Kuppeleisen recht viel Spiel haben. Ich bin ja beim Rangieren ohne Waggons in Köln ähnliche Geschwindigkeiten gefahren.
Meine EKB fuhr schon immer gut, aber der Effekt seitdem ich das Fahrwerk neu aufgebaut habe (dabei habe ich auch das Spiel an der Gegenkurbel/Schwingenstange durch Teflon minimiert und fast 1kg Gewicht im Rahmen untergebracht) ist schon erstaunlich.

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 23.11.2018, 09:53 
Gerd_Neumann hat geschrieben:
... Ich habe Arne für seine EKB neue Muschelschieber mit anderen (den richtigen?) Abmessungen gemacht. ...


Hallo Gerd,

kannst du uns an den Maßen der neuen Muschen teilhaben lassen?
Die EKB-Zylinder sind ja z.B. auch an der Resita dran.

Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 23.11.2018, 22:21 
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Hallo zusammen,

das Video ist ja beeindruckend. Seit gestern ist meine EKB nach diversen Nachbesserungen nun auch einsatzfähig. Die Lok hat noch nicht viele Kesselfüllungen hinter sich, aber Anfahrverhalten, Langsamfahrt und vor allem Zugkraft sind im Vergleich zu meinen beiden Regner C-Kupplern schon jetzt beeindruckend.

Ich habe recht knackige Steigungen von 3-4% in der Kurve. Die EKB nimmt die bergwärts mit Anhängelast (3 sächs. Vierachser) in einem Tempo, das andere Maschinen höchstens talwärts schaffen...

Ich frage mich, was ich ich an den Regner-Maschinen machen kann, damit die nur annähernd so gut laufen. Sind es die Kolben?

Gruß
Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 24.11.2018, 17:39 
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Moin Mon,
die Maße für die Reppingenmuschelschieber sollte man durch Vermessung des Schieberspiegels Ermitteln. Leider gibt es da bei den Bohrungsabständen unterschiede. Wir bei älteren Regner Zylindern auch so sein.

Wie Leistungsstark eine Dampflok ist, hängt von vielen Faktoren ab. Innere Reibung, Reibung im Fahrwek, Dichtigkeit, Einstellung, Spiel in der äußeren Steuerung, Kesselleistung, Gewicht, Federung des Fahrwerks (sind die Treib- und Kuppelachsen gleichmäßig belastet?) und das Radreifenmaterial/Schienenmaterial.
Wenn Vollteflonkolben verbaut sind, sollte eine Lok im kalten Zustand fast keinen Rolleiederstand haben und nicht mit Druckluft laufen.

Grüße
Georg


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 25.11.2018, 22:08 
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Moin,

wie Georg schon schrieb "die" richtigen Abmessungen der Muschelschieber wird es vermutlich nicht geben, (meine beiden Reppingen Loks haben allerdings auf 1/10mm gleiche Dimensionen), aber man kann die relevanten Maße recht einfach messen.

Die Basis meiner ersten Kohlelok stammt ja auch aus dem Hause Reppingen, und mich hat es damals total genervt, daß die Lok in einigen Positionen einfach nicht los fuhr, obwohl ich mir 100%ig sicher war, daß die Steuerung richtig eingestellt war.
Das Ausmessen des Schieberspiegels hat dann folgendes ergeben:

Bild

Zur Erklärung:
1) Der kleine Kreis D4 = 3mm ist der Abdampfkanal
2) Die beiden Kreise D5 = 2,2mm sind die Einströmkanäle

Die Aussenkanten meiner Einströmkanäle haben 11,5mm Abstand, die inneren Kanten 7,1mm

Der Original Schieber von Reppingen hat einen Aussendurchmesser von 11,85mm, dieses Maß hat mein neuer Schieber auch.
Der originale Schieber hatte allerdings einen Innendurchmesser von ca 8,5...8,8mm ( gestrichelter Kreis im Bild, mechanisch schwierig zu messen, da die Schieber innen rund sind. Und ich hatte wenig Lust die schmierigen Dinger auf meinen Scanner zu legen, denn daß das Maß ist einfach so richtig daneben.)
Mit diesem Innenmaß verbindet der Schieber die rechte und die linke Zylinderseite 2x pro Radumdrehung und stellt einen Druckausgleich her!

Mein neuer Schieber hat einen Innendurchmesser von 8,5mm und verhindert so zuverlässig, daß beide Einströmkanäle miteinander verbunden werden.

Ich kann nichts dazu sagen, was Ralph Reppingen sich bei der Ausführung der Schieber gedacht hat, vielleicht hat der Druckausgleichsschieber einen tiefern Sinn. Allerdings fahren meine Loks viel besser, seitdem der Schieber so ausgeführt ist, wie oben angegeben. Arnes Lok fährt jetzt auch WOW.

Ich hoffe dem einen oder anderen damit weiter geholfen zu haben.

Viele Grüße aus Hamburg

Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: EKB von Reppingen
BeitragVerfasst: 26.11.2018, 00:13 
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Hallo Gerd,

Du meinst sicher, dass Dein jetztiger Schieber ein Innendurchmesser von 6,9 mm hat.

Viele Grüße
Georg


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