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BeitragVerfasst: 04.08.2009, 12:49 
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Hat zufällig jemand Erfahrung mit diesem System?

http://www.druckeronkel.de/index.php?id=419

Ich zitiere aus der Seite vom Druckeronkel :wink:

" ... Verwandeln Sie schwarze Laserausdrucke in weiße Decals!
Sie benötigen keinen Microdry-Drucker* mehr, ein einfacher Laserdrucker reicht völlig.
Drucken Sie einfach mit schwarzem Toner und bringen Sie unsere Spezialfolie auf, die den schwarzen Toner in ein weißes Decal verwandelt! ..."

* Alps MD-Drucker, OKI DP-5000 und Citizen Printiva werden seit 2000 nicht mehr hergestellt. Die Geräte sind nur noch gebraucht erhältlich und oft in keinem guten Zustand mehr. Alps hat zum 30.3.2007 die Verbrauchsmaterialien aufgekündigt. Wie lange OKI und Citizen noch liefern ist ungewiss ...

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Rainer Werner Fassbinder


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BeitragVerfasst: 29.12.2010, 15:21 
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Hallo Christian
so in der Weihnachtszeit habe ich mich mit Decals von Microscale Industries beschäftigt.
Nun gibt es Decals mit weißem Grund, sodass man keinen speziellen Drucker mehr für weiße Schrift benötigt. Es genügt lt. Microscale ein Laser Printer, den ich von Samsung habe.
Nun musst Du nur noch die Hintergrundfarbe auf die Farbe der Lok abstimmen, so weit so schön. Nun ist es aber nicht ganz einfach z.B. verkehrsrot RAL 3020 auf den Drucker zu bringen. Mein Photoshop hat hierfür keine Umrechnungstabelle. Nun sucht man und ich wurde bei tt600r.de/technik fündig welche eine Orientierungshilfe für RAL Farbpalette ausgibt, u.zwar in RGB Werte - das ist für verkehrsrot 199,023,018 - damit kann man schon etwas anfangen - nur sagt Photoshop gleich dass das keine Standardwerte sind und angeglichen werden. Und so ist es auch - zumindest zu den life Colors 53020 gibt es Abweichungen - der Ausdruck hatte einen dunkleren Ton!
Aber man sollte eventuell überhaupt auf Acryl Farben verzichten - es könnten sich Anlösungen ergeben. Also besser mit Humbrol oder Revell airbrushen.
Auch wenn man mittels Micro-Mask, ein flüssig aufzutragender Maskierungsfilm (besser als Abedeckapier im Bereich z.B. bei Lüftungsgittern- so läft keine Farbei hinter die Vertiefungen), arbeitet um Stellen abzudecken, sollte man auf wasserlösliche Farben verzichten.
Mit life Colors verwendete ich den speziellen Verdünner und es gab keine diesbezüglichen Probleme.
Vor dem Anbringen des fertigen Decals auf dem Gegenstand wäre Micro-Set decal solvent zu empfehlen, es verhindert Luftbläschen, wenn man es sorgfältig abtupft.
Bei unregelmäßigen Oberflächen wäre Micro-Sol Decal Solvent als Weichmacher zu empfehlen.
Über MicroCoat Flat als Schutzfilm für die Decals bin ich garnicht begeistert, er ist auf Acrylbasis, glänzt aber stark und die Pinselstriche verlaufen sich nicht. Es ist besser mit einem matten farblosen Lack darüber zu airbrushen.
Ja aber zurück zum Ausdruck, abgesehen vom Farbton waren auch die Umrisslinien in Schwarz des ÖBB-Zeichens nicht immer o.K. und auch Farbstreifen waren mit einigen dots, also weissen punktuelle Auslassungen, versehen. Kann an meiner Farblaserdrucker liegen, mit dem ich aber sonst höchst zufrieden bin.
Um nicht das ganze fast A 4 große Decal wegen einiger Zeilen durch den Drucker zu schicken, was dieser ja erwärmt und eventuell für den unbedruckten, ungebrauchten Teil unbrauchbar gemacht hätte, habe ich den benötigten Teil vom Decal abgeschnitten und mit Tesa-Film an einen Briefbogen angeklebt, was auch beim Durchzug funktionierte, was nicht so sicher war, den der Decal-Träger ist etwas stärker.
Nun habe ich mir über die ebucht aus Amerika einen mini Alps printer um ca 5 US$ bestellt, bin sehr gespannt was es mit dem an sich hat.
Einen guten Rutsch ins NEUE Jahr
wünscht Gerhard


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BeitragVerfasst: 29.12.2010, 19:45 
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*** SchienenDampfer
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Hallo!

In 1120 Wien habe ich bei: http://www.schefczik.at/decals/

Decals bestellt und bekommen.

Mein erster Versuch:

Bild

Auf anderen Möglichkeiten würde ich ev. auch zugreifen.
VG Heinz


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BeitragVerfasst: 29.12.2010, 21:40 
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Hallo Heinz
sieht ganz gut aus und wolte schon schreiben " womit hast Du es gedruckt" dann habe ich gesehen, dass es bei der von Dir angegebenen Adresse auf der PDF Seite fertige Naßbild-schieber für die ÖBB gibt. Ein guter Hinweis, danke! :B
Gerhard


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BeitragVerfasst: 29.12.2010, 22:42 
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Hallo Gerhard!

Der Schriftzug ist mit "CorelDraw" hergestellt.
Habe eine Seite mit verschiedenen Bezeichnungen zusammengestellt und in Auftrag gegeben.
Ausgeschnitten, montiert und anschließend matt, farblos überlackiert. Der Rest wird erst verarbeitet.

VG Heinz


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BeitragVerfasst: 30.12.2010, 09:25 
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Hallo Gerhard!

Danke für Deinen Beitrag, nur hat der leider überhaupt nichts mit meiner Frage zu tun.
Nassschiebebilder sind für meine Zwecke (z.B. beschriften von strukturiertem und gealtertem Naturholz) nicht brauchbar ...

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 30.12.2010, 11:12 
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Hallo Christian,

Otto Hadorn hat einmal in der GartenBahn eine Beschriftungsmethode mit den Tintenstahl -Drucker beschrieben, auf Holz für ein Climax oder Shay-Gehäuse. Wenn ich Zeit habe und es finde, melde ich mich.

Gruss Pierre

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Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

Winston Churchill


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BeitragVerfasst: 30.12.2010, 12:36 
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*** SchienenDampfer
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Christian hat geschrieben:
Ich zitiere aus der Seite vom Druckeronkel :wink:

" ... Verwandeln Sie schwarze Laserausdrucke in weiße Decals!
Sie benötigen keinen Microdry-Drucker* mehr, ein einfacher Laserdrucker reicht völlig.
Drucken Sie einfach mit schwarzem Toner und bringen Sie unsere Spezialfolie auf, die den schwarzen Toner in ein weißes Decal verwandelt! ..."


Hallo Christian!

Auch ich habe das falsch verstanden. Nehme an Du möchtest die Schrift in einem Aufreibeverfahren um auf unebenen Untergrund beschriften zu können.
Möglich wäre auch eine Art Stempeldruck (Stempel mit auswechselbaren Lettern) oder eine Schablone zu schneiden. Kommt auf die Menge an. :WN

VG Heinz


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BeitragVerfasst: 30.12.2010, 16:17 
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Pierre hat geschrieben:
Otto Hadorn hat einmal in der GartenBahn eine Beschriftungsmethode mit den Tintenstahl -Drucker beschrieben, auf Holz für ein Climax oder Shay-Gehäuse...


Hallo Pierre!

Eine weiße Beschriftung?

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 30.12.2010, 16:19 
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Hallo zusammen!

Meine konkrete Frage war:

Hat zufällig jemand Erfahrung mit diesem System?

http://www.druckeronkel.de/index.php?id=419


Mich würden Erfahrungen damit interessieren - aber die hat hier scheinbar niemand :WN

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 04.01.2013, 14:08 
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SchienenDampfer
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Hallo Christian
auch wenn Du meinen Beitrag vom 29.12.10 verworfen hast, weil Du ihn anscheinend nicht richtig gelesen hast - so muß ich Dir mitteilen, dass der Drucker-Onkel ebenso wie Microscal weiße oder metallfarbene Folien verwendet, wobei die Umrandung der Schrift, eben schwarz, oder in der Farbe des Wagenkastens über den Laserdrucker durchgeführt wird und das weiße oder metallene Schriftbild der Folie dann übrig bleibt.
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Microscale Folien beim aufbewahren leicht austrocknen, spröde werden und dann beim Bedrucken mit dem Laserprinter (nach aufkleben auf ein DIN A 4 Blatt an den Rändern mit einer dünnen Tesa-Folie) Probleme machen können, indem Farbausfälle (also schwarz oder andere Hintergrundfarbe) vorkommen.
Micoscale hat zwar ein Mittel das alte Folien wieder geschmeidig macht, liefert es aber nicht von Californien nach Übersee.
Man kann sich teilweise dadurch helfen, dass man die Microscale Decals vor dem Ausdruck leicht anfeuchtet.
Beste Grüße
Gerhard


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BeitragVerfasst: 25.06.2013, 16:38 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen!
Ich hatte mich mit dem Problem, eine helle Schrift auf einen dunkleren Untergrund zu bringen, an den Druckeronkel gewandt. Als Vorlage hatte ich eine jpg-Datei. Er hat mich an einen Grafiker verwiesen und mir mehrere genannt. Davon habe ich mir Christian Paulibl - modellbau-decals.de herausgesucht und angeschrieben, info@modellbau-decals.de.
Als Vorlage hatte ich eine halbe Wagenbeschriftung mit ein paar Zusätzen zusammengestellt, die er dreifach anfertigen sollte. So hatte ich eine Unfallreserve. Das Ganze kam auf eine 2/3 DIN A 4 Seite und kostete 20 Euro + 2Euro Versand.
Bild
Auch eine kleine Anleitung lieferte er mit (20Sek ins Wasser legen und dann 60Sek einweichen lassen). Leider hatte ich Trottel übersehen, das die Wagennummer an jeder Seite 2X vorhanden ist. So mußte ich die Nummern noch mal nachbestellen wobei ich die Wagentürbeschriftung, welche in der Vorlage zu groß war, verkleinert hinzugefügt habe. Dieses wurde auf einem 1/3 DIN A 4 Blatt, was das kleinste Format ist, gedruckt und kostete 12 Euro (+ Versand).
Bild
Der Ausdruck war nach meinen Vorgabe genau maßhaltig. Beim Aufbringen hat sich z.B. der Schriftzug "Rio Grande" von 176mm auf 181mm gedehnt, was dem Endergebnis keinen Abbruch tut. Auf jeden Fall bin ich froh, diesen Wagen endlich fertig zu stellen zu können.
Gruß Gerd


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