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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu destiliertem Wasser
BeitragVerfasst: 22.03.2013, 12:27 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Franz
Ich kaufe F4 beim Installateur. Der 3 Liter Behälter ist versiegelt (Keim Schutz). Zu deiner eigenen Sicherheit kannst du aus dem Behälter die Flüssigkeit nur ausschütten, sonst wird sie für die Dosieranlage unbrauchbar. 3 Liter kosten €30.00 und sind für 15 m³ Wasser. €2.00 kostet eine leere 30ml Flasche mit Pipette. Bis heute hat REGNER den Aufwand gescheut, die kleinen Fläschchen zu vertreiben. Ab und zu stehle ich bei mir eine kleine Menge F4 wenn ein neuer Behälter angedockt wir.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 08:49 
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Wie könnte man F4 in kleinen, gut dosierbaren Mengen abfüllen und den Modelldampfern zur Verfügung stellen? Wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Keimschutz nur für Trinkwasser nötig, nicht für Kesselwasser.

Also könnte man ein Gebinde und entsprechende Menge an Kleingebinden erwerben, in Heimarbeit umfüllen und leicht vertreiben, oder?

LG, WInfried

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LG, Winfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 09:38 
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Frage:


Darf man das denn ?

LG / Oliever

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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 11:28 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Winfried
Im kleinen Rahmen, ca 10 Fläschche fülle ich im Jahr ab und gebe sie zum Verteilen weiter. Den Namen des Verteilers veröffentlich ich aber nicht. Überlege einmal, Zeit ist nicht gratis und Geschenke kannst du nur für einen kleinen Kreis machen, es sei den du möchtest der Weihnachtsmann der ganzen Welt werden. Ich nehme F4, weil es ein Lebensmittelzusatz ist und mein Lokwasser dadurch nicht giftig wird, aber Phosphat ist ein guter Nährboden für Algen und was weiß ich noch was, daher hole ich die Fläschen aus der Apotheke und achte auf die Sauberkeit beim Abfüllen. Das verursacht einen erheblichen Zeitaufwand, den du nicht verrechnen kannst. Der Verteiler möchte aber auch kein Weihnachtsmann sein. Ich glaube regionale Interressengemeinschaften wären sinnvoll.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 17:11 
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Eine Frage an die Spezialisten,

was spricht eigentlich gegen den Gebrauch von gefiltertem Regenwasser ohne irgendwelche Zusätze? Wohne in den Bergen, weitab von irgenwelchen Industrien.

Gruss Christoph

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Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 23.03.2013, 18:42 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christoph
Ich habe keine Erfahrung mit Regenwasser für Dampfloks, und ich behaupte, dass auch, außer dir, keiner von uns mit deinem Regenwasser Erfahrung hat. Ich würde den PH Wert bestimmen und Langzeitversuche mit eingelegtem Messingrohr im Wasser machen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 24.03.2013, 16:12 
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Hallo.

Also ich habe gehört, dass Regenwasser sauer ist und neutralisiert werden müsste. Neutral ist ja PH 7 und Wikipedia sagt dazu, dass saurer Regen einen PH-Wert von < 5 und "normaler" Regen einen Wert von 5,6 hat. Erfahrungen mit Regenwasser habe ich allerdings auch nicht. Außer, dass ich schon mal nass geworden bin. :wink:

Aber noch was Anderes: Ich habe mal den Kesselwasserspezi unserer Museumsbahn zu dem Thema interviewt und der meint, dass man bei Buntmetallklesseln und destiliertem Wasser kaum Probleme haben dürfte, wenn das Wasser hin und wieder getauscht wird. Angeblich hat destiliertes Wasser die Eigenschaft sehr gut Sauerstoff zu binden aber da Buntmetalle nicht wie Eisen "angefressen" werden, sollte es hinsichtlich der Korrosion keine Probleme geben.

Weiterhin sagte er, dass der PH-Wert Ein Problem darstellen könnte. Kupfer geht angeblich ab PH 12 in Lösung, während Zink (in den Lötnähten und im Messing) bei Werten kleiner PH 6 und größer PH 11 gelöst wird.
Insgesamt sollte man mit dem Zusetzen von Trinkwasser oder Chemikalien vorsichtig sein, da die Inhaltsstoffe meistens nicht mit dem Wasser verdampfen. D.h. wenn man immer wieder ein paar Tropfen Chemie ins Wasser mischt und nie das Wasser tauscht, reichert sich das irgendwann im Kessel an. Das gleiche passiert mit den Mineralien, wenn man Trinkwasser zusetzt, mal abgesehen davon ob das nun Sinn macht oder unsinnig ist. Auf jeden Fall sollte man Kessel, die mit irgendwelchen Zusätzen betrieben werden regelmäßig auswaschen. Dann reichert sich nichts an und der PH-Wert bleibt auch im Rahmen.

Grüße!
Bastian

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ich dampfe, du dampfst, er/sie/es dampft, wir dampfen, ihr dampft, sie dampfen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 24.03.2013, 21:56 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Bastian!
Auch im gewissen Grade aus Faulheit :roll: fülle ich als Nachspeisewasser das entmineralisierte Wasser aus meinem Luftentfeuchter nach, ohne weitere Beimischung. Da die Kessel zum Teil schwer bzw umständlich entleert werden können, bleibt das Wasser drin. Somit kann bedenkenlos mit nur entmineralisierten Wasser nachgespeist werden. Leidiglich bei Messingkesseln bemühe ich mich, diese bei längeren Betriebspausen zu entleeren.
Tatsache ist, Wasser, besonders Brunnenwasser (Trinkwasser) ist von Ort zu Ort verschieden ist. Nicht umsonst waren in den Bw´s Tabellen für die Speisewasserzutaten angegeben, die den örtlichen Wasserqualitäten angepasst waren. Daher, denke ich, kann keine generelle Beimischungsempfehlung gegeben werden.
Ich hab mir in der Bucht Teststeifen für PH und KH bestellt und werde mein Wasser damit prüfen. Dann sehen wir weiter.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 24.03.2013, 23:55 
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Hallo Wolfgang,

meine Kupferkessel habe ich öfters mit gefiltertem Regenwasser betrieben.Und das ohne Probleme. Mir fiel dabei auf das der Regenwasserdampf ganz gut riecht. So eine Note wie behandeltes Speisewasser bei den großen Loks. Ich weiss nicht aber irgendwie riecht das nach Vanille. Einen Kessel habe ich nach zig Betriebsjahren ersetzten müssen weil ich mit der Speiseflasche die Enddeckel gewölbt hatte :oops: . Der war mir dannach nicht mehr sicher und ich habe diesen aufgesägt. Außer einer dunklen Patinaschicht war da nix zu sehen. Von da her dürfte Regenwasser bei CU Kesseln so schlimm nicht sein.

Beste Grüße,

Marco

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"Wenn ein Mann je den Regler geöffnet, das Feuer geschürt und somit das Dampfross zum Leben erweckt hat, so ändert das seine Seele." (John Snell)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 25.03.2013, 03:33 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Marco
Ich wollte hinweisen, dass jeder nur über die Erfahrungen mit seinem eigenen Wasser reden kann. Ich kann dir nicht dein Wasser empfehlen, wenn ich es nicht kenne. Wir haben es aber jahrelang gemacht.
Wenn Metalle keine Schutzschicht aufbauen können, weil sie mit Schmutz, Korrosionsrückständen, Kalk......bedeckt sind, dann kann es mit dem falschen Wasser (PH Wert, Chlorid, Sulfat, Kalk) zur Lochkorrosion kommen.

Bemerkung zum filtern: Optisch beurteilen kann man das Wasser nur durch eine Glasflasche. Kann man keine Trübung sehen, dann ist es schon ein guter Anfang, schüttelt man die Flasche nach einem Monat und es steigt keine Wolke in der Flasche auf, dann ist das Wasser staubfrei. Durch UV Licht wird es Keimfrei aber die Algen wachsen.
Die Qualität des Regenwassers ist meiner Meinung nach nicht kontinuierlich und ich würde mich nicht trauen für fremde Loks das Wasser bereitzustellen. In St Pölten verbrauchten wir 20 Liter, hoffentlich ohne Schäden.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu Dest. Wasser
BeitragVerfasst: 25.03.2013, 09:42 
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Servus Wolfgang,

zumindest was den Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung angeht hat das Polyphosphat ja eine Verwendungsfrist nach Kanisteröffnung. Meinst du, dass die "heilenden" Eigenschaften hinsichtlich Kesselwasser auch zeitlich befristet sind .... es wird ein wenig dauern, bis ich mein Gebinde tröpfchenweise aufgebraucht habe ....

LG / Oliever

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 Betreff des Beitrags: Re: Zusatz zu destiliertem Wasser
BeitragVerfasst: 25.03.2013, 12:34 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Oliever
Ich glaube, die Verwendungsfrist bezieht sich auf die Verkeimungsgefahr. Ich habe aber noch nie ein Gebinde vor der vollständigen Entleerung weggegeben. Ich habe aber beobachtet, dass in dem kleinen Fläschchen das ich für mich abgefüllt habe nach längerer Zeit kleine fadenartigen Schlieren bilden können, daher achte ich jetzt besonders auf die Sauberkeit beim Abfüllen. Beim Aufziehen der Pipette muss man halt durch das Fläschchen schauen. 1 Tropfen Phosphat in einer Glasschale schrumpft beim Eintrocknen zu einer dünnen Scheibe zusammen. Die Masse lässt sich zu einer 2mm großen Kugel formen. Das ist die Menge, welche überbleibt wenn ein viertel Liter kalkfreies Wasser verdunstet.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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