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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 22:27 
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* SchienenDampfer
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Bevor die Diskusion ganz entgleitet. Ich habe gschrieben, dass ich meine Lötstellen mit einem Entkalker reinige. Ein universeller Entkalker für diverse Geräte, auch Kaffeemaschinen. Für jene die es nicht glauben sind meine Arbeiten sichtbar im Dampfforum.

da


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 22:31 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen!
Zum Entfernen von Hartlotflußmittelresten und Oxydschichten nehme ich seit Jahren Zitronensäure. Und zwar das Zeug und in dem Mischverhältnis wie es zum Entkalken von Kaffeemaschinen verwendet wird. Diese Mischung habe ich schon seit einigen Jahren in einem Eimer liegen, wo dann hartgelötete Teile für ein bis zwei Stunden drin landen. Reicht :flt: . Anschließend mit Wasser abspülen und gut ist es. Auch Speisehandpumpen, welche nach ein paar Wochen im Tenderwasser aufgeblüht und unbrauchbar geworden sind, waren nach wenigen Stunden im Z-S- Bad wieder fit. Auch ein älterer Lokkessel, welcher innen verkalkt war, war auch hier schnell gereinigt und zeigte anschließend andere Schäden auf.
Aus dieser Sicht, kann ich Zitronensäure nur empfehlen.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 22:47 
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Um es noch klarer zu stellen - ich hab mich erst vor einiger Zeit mit mehreren Flaschen fix-fertig Zitronensäure-Entkalker von Aldi/Hofer um kleines Geld - für die Behandlung meiner Lötteile - eingedeckt ... :wink:

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 27.05.2015, 10:16 
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*** SchienenDampfer
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Ich danke für alle Informationen!
Und Entschuldigung, wenn ich etwas missverstanden habe (@ Christian).

@Fritz: unter "Wolfgangwasser" habe ich das Wasser gemeint, was er unter
viewtopic.php?nxu=34487225nx30160&f=85&t=1913&p=20770&hilit=w%C3%A4schetrockner#p20770
beschreibt und wovon ich von ihm dankenswerterweise einen Kanister voll bekommen habe.
Diesen kanister (etwa noch halb voll) bewahre ich in einem dunklen Müllsack im Keller auf und seit etwa einem Jahr habe ich noch keinerlei Veralgung entdeckt.

Es ist übrigens interessant, dass dieses Wasser beim Abschrauben des Deckels ganz frisch, wie eine Waldquelle, noch riecht :)

Danke an alle Informatoren und LG: Zoltan

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BeitragVerfasst: 30.05.2015, 01:28 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Männer,

klar geht jede saure Lösung zum "Entzundern". Die eine eben besser, die andere schlechter.

Mir ging es bei dem Beitrag um eine Antwort auf das hier geschriebene:

flachschieber hat geschrieben:
Den Kessel habe ich heute auch das erste mal seit Inbetriebnahme ausgewaschen. Mit schwacher Citronensäuere. Ca ein TL auf 400ml . Nun ist das Wasser im Wasserstand auch wieder sichtbar. Man da kam ein Dreck raus. 4 mal nachgespült und nun ist der Kessel für die nächsten Einsätze fertig.

Beste Grüße,

Marco


Das war eindeutig eine Kesselreinigung und deswegen habe ich hier gesucht wo das denn noch am besten rein gehören könnte.

@Christian, da haste wahrscheinlich 90% Wasser + Duft eingekauft. Beim Apotheker oder im Chemikalienhandel kostet das Kilo Granulat 99,5% rein ca. 5-10€.

Professionell nimmt Mann solche Vormischungen halt sehr ungern her, weil man nie sicher sein kann, was da sonst noch mit reingemogelt wurde und dann für Überraschungen sorgen kann.

@ Zoltan
Danke für die Info. Filtriertes Trocknerwasser ist für meine Kessel aber überhaupt keine Option. Da schlägt dann doch noch das alte Profiherz, weil ich nicht weiß, was da alles drinnen ist. Als da wären Resthärte wegen nicht kondensiertem sondern weggeblasenem Nebelwassers, ätherische Öle (Waldduft) aus Weichflauschzusätzen, Nitrate etc. und anderes.

Grüße

Fritz


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BeitragVerfasst: 30.05.2015, 08:40 
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*** Moderator
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f.schulz hat geschrieben:
@Christian, da haste wahrscheinlich 90% Wasser + Duft eingekauft. Beim Apotheker oder im Chemikalienhandel kostet das Kilo Granulat 99,5% rein ca. 5-10€.


Na und? Für was brauch ich ein Kilo Granulat?

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BeitragVerfasst: 05.06.2015, 01:21 
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*** SchienenDampfer
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Wohnort: München (DE)
Hallo Christian,

Christian hat geschrieben:
Na und? Für was brauch ich ein Kilo Granulat?


Das kann ich Dir sagen. :WN

Tss tss tss, so jung bist Du ja auch nicht! ::14

Das ist eine tolle, aber sehr heimtückische Säure. Wie u.e. für Speisen etc. angeführt, entwickelt diese bei Temperaturen > 80°C. eine Reaktivität, die sogar Metalle, z.B Kesselstahl, Ms sowieso zerlegt! Deswegen im Kessel immer nachbehandeln, Stichwort Nachpassivierung!

Mutter und Großmutter hatten das in ihrem Küchenportfolio und ich habe das auch.

Das ist ungeachtet der Entkalkungs- und Beizeigenschaften für Dampfer auch sehr gut zur Ansäuerung von Speisen angebracht, wo der übliche Essigtaste nicht dazu passt. Heute nehme ich, nachdem ja alles industriell vorgefertigt gut erhältlich ist dieses Granulat es ist physikalisch eigentlich wie Streusalz meist für sehr leichte saure Beizen für blauen Fisch, saure Braten, blaue Zipfel etc. her.

In die Spülmachiene 1-2EL anstelle von Waschpulver gekippt, bitte nur < 60°C und laufen lassen, ist die wie neu, klappt natürlich auch in Waschmaschienen. :TOP
Natürlich ohne Geschirr und Klamotten!

Größere Mengen habe ich bis noch vor einiger Zeit (10 Jahren) benutzt, um Holundersirup selbt herzustellen, den gab es damals nämlich nicht (mehr???). Funktioniert natürlich auch für anders Sirups, die man unalkoholisch aus den Blüten oder Blättern der Pflanze extrahieren will.

Grüße

Fritz


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