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 Betreff des Beitrags: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 20:57 
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Hallo zusammen,

seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit einer neuen Fernsteuerung und bin schlussendlich aus diversen Gründen dazu gekommen, einen Sender zu großen Teilen selber zu bauen. Ein erster Prototyp ist seit gestern Abend einsatzbereit und soll nun in/mit meiner EKB erprobt werden:

Bild

Entschuldigt das Aussehen, es ist ein erster Prototyp. Funktion steht derzeit im Vordergrund! Die Gehäuseabmessungen sind 118 x 85 x 33mm. Das ganze basiert auf einem DSM2/DSMX (Spektrum) kompatiblen Transmitter-Modul zusammen mit einem Atmel Microcontroller (Arduino), einigen Bedienelementen, einem Stück Software und viel Grübeln, Spucke und Fluchen :NE . Da das Ganze das Echtdampfthema ja eher nur am Rand betrifft, die Frage, ob ich über Funktionen, Aufbau, Komponenten, Software und nicht zuletzt meinem gedanklichen Werdegang im Rahmen dieses Threads ins Detail gehen soll?

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 21:45 
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Hallo Arne,

bei Microcontroller werde ich hellhörig. Erzähl mal. Wenigstens,was er macht. Aber gerne auch mehr.

Viele Grüße,
Stefan

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:arrow: | :arrow: | :idea: Wenn du einen Hammer hast, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 22:04 
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Hallo Stefan,
stth hat geschrieben:
Erzähl mal. Wenigstens,was er macht. Aber gerne auch mehr.

für dich vorab die Kurzform:
Vor allem die analogen und digitalen Pins überwachen und daraus PPM erzeugen. In der Praxis ist da dann noch die Programmierung der Servowege, Kanalumkehrung und lokspezifische Logikfunktionen (z.B. Licht).

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 00:02 
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Hallo Arne,

man kann das Rad natürlich noch ein paar mal neu erfinden....
Schau dir mal OpenTX genauer an und was hindert dich daran, eine
Taranis für deine Zwecke umzubauen ?
(ausser dem "Spassfaktor", alles selbst gemacht zu haben)

Grüsse,
Ernst

_________________
Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 07:07 
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Guten Morgen Arne,

die diversen Gründe interessieren mich, also warum deine EKB einen Eigenbau-Sender braucht.

Einen schönen Tag wünscht
Armin

_________________
Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 08:51 
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Hallo Arne und Ernst,

an sich interessiert mich das Thema. Bin aber von einem Eigenbausender etwas enttäuscht und denke wir fahren am besten mit einer üblichen aber leider nicht auf uns zugeschnittenen RC.

Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 09:00 
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Hallo zusammen,

ich will einmal mit meiner Motivation zu diesem Schritt beginnen:

Als ich 2009 mit der Schienendampferei anfing, verwendet ich zuerst meine Futaba F-14 40 MHz-Anlage, die aus früheren Zeiten des Modellschiffbaus noch vorhanden war. Schnell merkte ich, dass es einfacher ist, eine ca. 50cm lange Antenne auf einem 1m langen Schiff zu "verstecken" als im Führerhaus einer Lok. Servobrummen und Zuckbewegungen waren die Folge.

Ich entschied mich dann für einer Futaba T6EX als 2,4 GHz-Anlage. Der Komfort, Servowege programmieren zu können war für mich neu und in meinen Augen genial. Bei meinen Fernsteuerungen hat sich dann folgende Belegung ergeben:
Umsteuerung: Linker Kreuzknüppel hoch/runter, in der Regel hab ich diesen Knüppel mit einer Ratsche versehen
Dampfhahn: Rechter Kreuzknüppel hoch/runter, auch hier mit Ratsche
Pfeife: Rechter Kreuzknüppel links mit Rückholfeder

Mich haben die Kreuzknüppel immer genervt, da man schwierig einen Kanal verändern kann und dabei den anderen komplett fix lässt. Auch störte mich die offensichtliche Ausrichtung auf Flug-Modelle inklusive Beschriftung der Schalter mit "GEAR" und "FLAPS". Auch 95% der Computerfunktionen brauchte ich nicht. Mir reicht die Begrenzung des Servowegs sowie die Umkehr.

Die anfängliche Idee, alle/mehrere Loks mit dem gleichen Sender zu steuern und somit den Modellspeicher zu nutzen verwarf ich ebenfalls bald wieder, da ich meine Loks auch gleichzeitig fahren lassen wollte und ich mir möglichst im Vorwege auch die Kombinationen nicht einschränken lassen wollte. Zuerst wurde eine zweite T6EX gekauft, dann kam die Vorgabe zukünftig für jede Lok einen eigenen Sender anzuschaffen.

Nach dem Relaunch meiner Kohle-Elke kam ich die Situation, dass ich insgesamt 8 Servokanäle, davon 6 mit Lineargebern und das Licht schalten wollte:
- Regler
- Umsteuerung
- Pfeife
- Hilfsbläser
- Entwässerung
- Bremse
- Falschluft (Schalter 3 Pos)
- Entkupplung (Schalter 2 Pos)
- Licht (1 Schalter)
Ich kaufte mir eine Futabe FX-20. Auch diese Fernsteurung hat Unmengen unbenötigte Funktionen, bringt aber genialerweise 2 Linearschieber mit. Hinzu kam, dass der Preis >500€ nichts ist, was ich unbedingt für jede Lok ausgeben möchte. Kosten von 100-200€ für die Fernsteuerungskomponenten einer Lok fände ich da angemessener.

Parallel baute ich meine "Kinderlok", eine Roundhouse Katie mit Slomo und Deltang-Steuerung:
Bild


Das System war aus meiner Sicht ziemlich ideal:
- Individuelle Sender zu günstigen Preisen
- Theoretisch 6 Kanäle mit Lineargebern möglich (meine Elke wird mit der Servo-Anzahl sicher eine Ausnahme bleiben)
- Denkbar wäre sogar eine Kombination mit zwei Sendebausteinen in einem Gehäuse und zwei Empfängern in der Lok

Als ich diesen Sommer dann Anfing meine Gartenanlage zu bauen, kam die Ernüchterung mit Deltang: Die Reichweite. Bei großen Anlagen gehe ich gerne neben der Lok her - kein Problem. Ich hatte mir nun aber einen 6m langen Bahnhof gebaut. Daran kam eine Strecke 8m durch's Unterholz, dann ein 180°-Bogen und schließlich eine Kehrschleife. Bei der Fahrt durch's Unterholz habe ich regelmäßig die Verbindung verloren, da ich um einen alten Teich rumlaufen musste um die Lok auf der anderen Seite zu empfangen.
Außerdem störte mich die Programmierung der Empfänger die durch Stecken von Kabelbrücken empfängerseitig erfolgt. Gut wenn man das nur einmal machen muss. Kein k.o.-Kriterium aber trotzdem...

Für das Empfangsproblem bietet David/Deltang nun selber eine Lösung:

Das CB-2 Sendmodul sendet nicht mehr selber sondern generiert ein PPM-Signal, dass mit einem Transmittermodul übertragen wird. Ich war drauf und dran meine Sender so umzubauen, als ich dann überlegte, dass ich eigentlich PPM auch selber mittels Microcontroller erzeugen könnte. Und so kam folgendes Lastenheft zusammen:
- Servokanäle über Dreh- / Linearpotis
- Schaltfunktion für Licht: mindestens 4 Funktionen, ggf. auch mehr. Möglichst für jede Funktion ein eigener Schalter
- Individuelle Sender für jede Lok - damit muss das ganze auch bezahlbar bleiben
- Senderseitige Programmierung für Servowege
- Sender deutlich kleiner als herkömmliche Pultsender. Es muss nicht so klein wie Deltang sein, aber komfortables bedienen mit einer Hand sollte möglich sein.
- Zuverlässige Reichweite im Garten. Theoretisch sind da mal Luftlinien von 50m möglich. Auch sollte die Verbindung auf Veranstaltungen wie dem Hamburger Dampftreffen oder dem EDHT zuverlässig funktionieren.

Schotterkind hat geschrieben:
die diversen Gründe interessieren mich, also warum deine EKB einen Eigenbau-Sender braucht.

"Brauchen" ist hier sicherlich das falsche Wort. Die EKB wurde bisher über eine T6EX gesteuert: Dampfhahn, Umsteuerung auf den beiden Kreuzknüppeln hoch/runter mit Ratsche und ein Schalter der an einem Kanal 4 Lichtfunktionen (rot/weiß je vorne und hinten) steuert. Die Lok lag grade zur Instandsetzung restlos zerlegt vor mir und soll auch noch ein paar zusätzliche Funktionen erhalten: Pfeife und über RC einschaltbare Wasserstandbeleuchtung. So kam sie mir als Testobjekt ganz gelegen. Die nächste Lok ist zwar in Planung aber dafür müssen erst eine Menge Späne gemacht werden.

Davaaser hat geschrieben:
man kann das Rad natürlich noch ein paar mal neu erfinden....
Schau dir mal OpenTX genauer an und was hindert dich daran, eine
Taranis für deine Zwecke umzubauen ?
(ausser dem "Spassfaktor", alles selbst gemacht zu haben)


Hallo Ernst,

danke für den Hinweis. Mit den genannten Lasten ist das mit OpenTX nicht einfacher, vor allem die Anforderung an die Baugröße, wenn man keine Platinen selber ätzen möchte. (Theoretisch steht hier alles dafür, aber es ist mir schlicht zu aufwändig. Wo möglich baue ich mit Streifenrasterplatinen.)
Ich würde somit auch nicht vom Rad neu erfinden sprechen sondern sagen, viele Wege führen nach Rom. Ich hab mir halt den für mich schönsten, sinnvollsten und machbaren ausgesucht. Mehr als davon zu berichten, in der Hoffnung, dass jemand diese Informationen nutzen, kann ich nicht.
Und ja, der Spassfaktor, meine beruflichen IT-Kenntnisse (ich arbeite in der Softwareentwicklung allerdings nicht so technisch) mal für mein Hobby auszuleben hat sicherlich auch eine Rolle gespielt.

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 11:40 
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Ich hätte da eine ziemlich naive Frage, was ich zwar mühsam und lange wohl ergoogeln könnte, aber aus einer singlen Expertenhand es wohl schneller beantwortet werden kann.
Wie ist es mit den verschiedensten RC-Protokolle bzw. Kommunikation zwischen Sender und Empfänger?

Ich habe damals bei Regner den Hitec Optic Sport Sender gekauft mit zugehörigen Empfängermodul, die sprechen AFHSS und seitdem muss ich immer wieder solche Empfänger jagen (zZ. nicht mehr ganz so einfach).

Wenn ich nach deiner Beschreibung einen RC-Sender bauen würde (Arduino & Co. ist kein Problem für mich, RC jedoch Neuland), wie sähe es aus mit der Kommunikation, welche Empfänger müsste ich dann nehmen, bzw. ist es möglich, verschiedene Protokolle/Kommunikation zu haben? Oder muss ich alle bestehende Loks dann umrüsten (oder eben beide RCs behalten)?

Danke!

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 12:44 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Zoltan,

das von mir verwendete Transmittermodul ist von Orange = China-Spektrum-Abklatsch. Es unterstützt DSM2 / DSMX in diversen Dialekten und Walkera (was das ist, weiß ich nicht). Theoretisch unterscheidet sich das PPM-Protokoll, dass die meisten Sender intern verwenden wohl nur in der Reihenfolge der Kanäle. Somit könntest du, wenn du ein Transmittermodul (früher zu MHz-Zeiten wurden die auch HF-Modul genannt) für deine "Funksprache" hast, das wohl auch für andere System machen - praktische Erfahrungen musst du selber sammeln!

Ich für meinen Teil fühle mich nach meinem nostalgisch verursachten Robbe/Futaba-Start mit Spektrum ganz wohl, da es nicht nur Original Spektrum, sondern eben auch Orange und Deltang als Empfänger gibt. Noname-DSM2/DSMX-Empfänger gibt es mit 6 Kanälen ab 10 € in China. Nimmt man original Spektrum, ist man bei etwa 40 €.

Leider ist die Beschaffung der/meiner Transmittermodule nicht ganz einfach bzw. komplizierter als die schöne heile Welt des WWW suggeriert. Und mit dem Ziel, alle Loks mit einem eigenen Sender zu versehen (das sind derzeit 4x Echtdampf, mindestens 3x Echtdampf in Planung", 4x elektrisch), braucht man doch ein paar mehr dieser Module (die mit 30-40€ realen Anschaffungskosten auch das teuerste Bauteil des Senders sind).
Da hier ja verhaltenes Interesse vorhanden ist, werde ich werde der Beschaffung demnächst mal einen Post widmen.

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 01.10.2018, 17:35 
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*** SchienenDampfer
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Vielen Dank, Arne, für die Erklärung.

Ich bin wohl mit der Hitec damals vor vier Jahren in einer Sackgasse hineingefahren, aber da ich keine Ahnung von RC hatte, nahm ich einfach was im Regnerkatalog vorgeschlagen war. Funktioniert auch gut, und bis jetzt konnte ich noch alle meine Loks darauf abstimmen. Für eine eventuelle Erweiterung muss ich wohl aber auf einem zweiten, anderen Senderart umplanen, mit einer universelleren oder verbreiteteren "Sprache", die mehr Empfänger verstehen.

Bitte berichte weiter, ich nehme an, dass ich nicht nur alleine hier interessiert mitlese!

DLG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 20:31 
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*** SchienenDampfer
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Moin,

ich möchte nun einmal kurz die Bedienung bzw. die Bedienelemente für die "Testlok" = EKB 19c vorstellen:

Bild

- Die beiden Schiebepotis regeln die Servos für die Umsteuerung. Der Drehpoti oben rechts ist für die Pfeife.
- Die LED leuchtet in der Regel dauer, kann soll aber später auch Blink-Codes für die Programmierung ausgeben. Sie ist derzeit mit zwei Streifen Klebeband abgeklebt, weil sie viel zu hell ist. Ist so ne superhelle 3mm LED, die ich rumliegen hatte. Einmal reingeguckt und ich hab das bereut :oops: Neue LEDs liegen schon hier und werden im nächsten Prototypen verbaut.
- Die Taster 1-4 schalten das Licht. Meine EKB kann vorne und hinten je Rot und weiß. Ich habe diesen Baustein verbaut, den Heinz hier mal vorgestellt hat:

Den Baustein kann man an einen Kanal mit Schalter/Taster oder Kreuzknüppel mit Rückstellfeder anschließen. Dann gilt: Einmal tippen = Funktion 1 ein oder aus, zweimal tippen Funktion 2 usw.. Für meine Fernsteuerung wollte ich nun für jede Funktion einen Taster, das heißt ein Druck auf Taster 4 simuliert 4 Impulse.
Die Taster lassen sich derzeit übrigens nur mit Schraubenzieher oder ähnlichem bedienen. Neue Taster mit längerem "Stößel" (nennt man das so?) sind gestern angekommen.
- Zusätzlich wollte ich mit dem 5. Taster noch das Licht an dem noch zu bauenden beleuchteten Wasserstand ein bzw. ausschalten. Da hier auch in der Lok noch die Funktion fehlt ist der erstmal ohne Funktion.

Bild

Auf der Unterseite befindet sich noch die Ladebuchse (für 5,5mm Hohlstecker), der Einschalter (ein Schiebeschalter ist gestern gekommen) sowie der USB-Anschluss für den uC.

Derzeit ruht das Projekt etwas, da ich zum einen auf Teile warte um die Lok wieder fahrfähig zu bekommen, zum anderen auf bestellte Elektronikbauteile für weiterentwickelte Sender warte. Ich würde gerne noch ein paar Tests mit den bestellten Komponenten abwarten bevor ich euch die verbauten Komponenten vorstellen. Auch die Beschaffung ist leider ein eigenes Kapitel wert. Ich hoffe nun einen gangbaren Weg gefunden zu haben. :roll:

Viele Grüße
Arne


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 Betreff des Beitrags: Re: "Eigenbau"-2,4 GHz-Sender
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 20:46 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Zoltan,

ein Nachtrag noch zu anderen Fernsteuersystemen: Aus Neugier hab ich eben mal eine meiner Futaba T6EX (FASST) aufgeschraubt. Das HF-Modul darin sieht ehrlich gesagt fast genauso aus wie die Platine meines verwendeten Transmitter-Moduls. Es ist mit einem 3 adrigen Kabel (Vermutung: GND, VCC und Signal) und einem 2 adrigen (Bind?) mit dem Rest der Fernbedieung verbunden. Wenn ich das Robbe-Geraffel nicht mehr brauche mache ich vielleicht mal ein Test. Die Frage ist halt, ob die neueren Computerfernbedieunungen immernoch PPM zur internen Kommunikation verwenden, aber das sollte man ja rauskriegen können.

Viele Grüße
Arne


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