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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 13:17 
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* SchienenDampfer
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Hallo in die Runde,

im Moment sitze ich vor meiner Funke und bin am Überlegen, wie ich am günstigsten meine 7 Funktionen auf die Bedienelemente lege und welche Knüppel ich bremse und bei welchen ich die Rückstellung deaktiviere. Ich habe schon mal die Suchfunktion werkeln lassen, bin mit den Ergebnissen aber nicht glücklich geworden. Ich hab auch schon mal mehrmals Klaus P. zu dem Thema referieren hören, aber a) hab ich's vergessen und b) weiß ich auch nicht, ob das eine persönliche Vorliebe war.

Ziel der Sache ist, jemand anderem (erfahrenem) die Funke in die Hand geben zu können, ohne groß erklären zu müssen, und natürlich umgedreht 8) .

Gibt es eine "Standardbelegenung" die bei allen 3 großen (Regner, Reppingen, Herrmann) bei Komplettmodellen gleich ausgeliefert wird?
Welche Vor- und Nachteile seht Ihr bei Euren Einstellungen?
Wenn Ihr 2 Funktionen auf einem Knüppel habt, löst ihr die Unabhängkeit mechanisch oder legt Ihr den Knüppel auf einen zweiten Kanal und programmiert jeweils die Mittelstellung der Funke um?

Bitte nicht die Kanalnummern nennen, sondern schreiben welchen Knüppel ihr meint; umstecken am Empfänger ist am Ende eh beliebig.

An alle Deltang-User: hab ich gelesen, dass es das gibt, will ich aber nicht kaufen, wenn ich ne Funke nebst Empfänger da habe.

Danke schon mal und viele Grüße,

Stefan

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 14:14 
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* SchienenDampfer
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Moin Stefan,
das dürfte schon mal für Rechtshänder anders sein als für Linkshänder.
Erfahrene R/C-Funker haben m.E. immer ihre eigene Vorliebe auf ihren Funken realisiert, ohne dabei Rücksicht auf eine event. Weitergabe der Funke zu nehmen.
Ich würde meine eigene Vorliebe herausfinden und dann ggf. einen lokspezifischen "Beipackzettel" fertigen, welcher Hebel / welcher Schalter was bei welcher Lok bewirkt.

Schöne Grüße
Johannes mit dem Beipackzettel (einlaminiert)


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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 17:55 
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*** SchienenDampfer
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Pirat-Kapitan hat geschrieben:
...einen lokspezifischen "Beipackzettel" fertigen, welcher Hebel / welcher Schalter was bei welcher Lok bewirkt...
Ich habe das genauso. Noch dazu, habe ich die Kanäle und Modellspeicher mitsamt Belegungen auch auf dem Handy abgespeichert, um es immer dabei zu haben.

LG Zoltan

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 20:28 
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Hallo Johannes und Zoltan,

ja ich werde mich nicht auf Gedeih und Verderb anpassen, dennoch wäre es schön ein paar Erfahrungswerte zu verschiedenen Konfigurationen zu haben.

Zum Beispiel kam ich auf die Idee, Regler und Umsteuerung auf einen Knüppel zu legen (beide gebremst und ohne Rückstellung). Das würde aber nur so lange funktionieren, wie man ausschließlich mit voller Füllung fährt. Sonst isses Brühe. Sowas halt.

Viele Grüße,

Stefan

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 20:58 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Stefan!

Ich habe Regler rechts, mit Ratsche und ohne Feder, oben voll, unten null.
Umsteuerung links, mit Ratsche und ohne Feder, oben vorwärts, unten rückwärts.
Pfeife rechts, von Mitte nach rechts mit Federrückführung und ohne Ratsche in die Mitte.

Bei komplizierteren Loks: rechte Seite nach links die Entwässerung, mit Y-Kabel auf 2 Servos. Links nach links Entkuppeln, nach rechts Bremse, auf zwei Servos mit Y-Kabel, Federrückführung und ohne Ratsche. Die einfacheren Loks sind also den komplizierteren Loks ähnlich, nur eben ohne Bremse, Entkuppler und Entwässerung, eben einfachere Layouts.

Aber jeder kann es different machen, es hängt auch von der Funke ab...

LG Zoltan

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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 21:15 
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Moin Stefan,

Zitat:
... Zum Beispiel kam ich auf die Idee, Regler und Umsteuerung auf einen Knüppel zu legen (beide gebremst und ohne Rückstellung). Das würde aber nur so lange funktionieren, wie man ausschließlich mit voller Füllung fährt. Sonst isses Brühe. Sowas halt.

das ist ein "Kreuzknüppelaggregat" - Klugscheißermodus aus.

Ich habe bei meinem Eichendampfer (Schiffsmodell) die Steuerung der Dampfmaschine auf den linken "Knüppel" gelegt, die Rückstellung ist vollkommen ausgeschaltet.
Dabei ist die waagerechte Bewegung dem "Hauptdampfventil" (Regler) zugeordnet - links geschlossen, rechts voll geöffnet.
Die "senkrechte" Bewegung ist der Umsteuerung und Füllung zugeordnet - vorne vorwärts, mitte neutral, hinten rückwärts.
Das Ruder und die Pfeife liegen auf dem rechten "Knüppel".

Grüße
Dietrich


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BeitragVerfasst: 29.04.2018, 23:30 
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* SchienenDampfer
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Hallo Stefan,

ich hatte mir anfangs die gleichen Fragen gestellt. Schon bei den elektrischen Modelleisenbahnen hat mich aber schon immer gestört, dass die Lokomotiven zwar immer vorbildgetreuer werden, aber deren Bedienung mit schnöden Trafodrehknöpfen so gar nichts mit dem Fahren einer Originallok gemeinsam hat. Bei den heutigen modernen Loks mit Joystick ist das natürlich anders, aber wer einmal eine originale Dampflok oder mehr als 70 Jahre alte Diesseloks gefahren hat, sieht das wahrscheinlich anders. Bei meinen HO-Bahnen bin ich zum Schluß Dieselloks und Schienenbusse mit Fliehkraftkupplungen gefahren, die mit einem Repa-Führerstandsfahrpult annähernd vorbildgetreu gesteuert wurden.

Bei den Echtdampfloks wurde ich zwangsläufig mit den dort verwendeten Flugzeugfernsteuerungen mit Kreuzknüppeln konfrontiert. Das ging ja nun mal schon gar nicht, auch wenn ich dafür allgemein als Spinner angesehen werde. Nachdem mit Chuffer, Kohlefeuerung, Wassernachspeisung und schließlich SloMo endlich auch in unseren kleinen Maßstäben ein angenähert vorbildnaher Betrieb möglich war, musste auch die Fernsteuerung daran glauben. Leider habe ich überhaupt keine Elektronikkenntnisse, daher konnte ich bisher jetzt nur umsetzen, was mit meinen einfachen Mitteln möglich war.

Bei einer originalen Dampflok bedient der Lokführer in der Regel mit der linken Hand den Regler, indem er ihn zum Öffnen von sich weg drückt und mit rechts die Umsteuerung mit Hebel oder Steuerungsrad sowie die Bremse. Ich habe daher die linke Kreuzknüppeleinheit meiner DX6i zerlegt und für das Reglerpoti einen neuen Halter gebaut und einen richtigen verkleinerten Reglerhebel angebaut. Dieser öffnet nach links und ist ohne Rasterung frei beweglich, wird aber durch ein Federdruckstück leicht schwergängig gemacht, auch damit er sich nicht von alleine bewegt. Bei einer Originallok benötigt man meist auch ziemlich Kraft um den Regler gegen den Dampfdruck zu öffnen! Zusammen mit dem neuen RC-Dampfregeler von Uwe Herrmann auf der Lok ein ganz tolles Fahrgefühl!

Das zweite Poti des linken Kreuzknüppels wurde anstelle eines überflüssigen Schalters montiert und mit einem Handrad aus dem 5 Zoll-Bereich versehen. Dieses ist dann bei meiner im Bau befindlichen Kohlelok für den Bläser vorgesehen und bei einer elektrischen Akkulok für die Lichtmaschine.

Bild

Die rechte Kreuzknüppeleinheit habe ich noch belassen aber anstelle des Knüppels einen selbstgebauten Klinkenhebel aufgeschraubt, der einmal für ein mechanisches Stellwerk gedacht war und dessen Gewinde zufällig passte. Für eine deutliche Mittelstellung habe ich in die Rasterlaufbahn einfach mittig eine kleine Kerbe gefeilt. Vor allem ältere und kleine Dampfloks hatten solche Händelumsteuereungen mit Klinkenhebel anstelle der Steuerungshandräder mit Gewindespindel der großen Einheitsloks.

Für Sonderfunktionen wie Pfeife etc. kann man den Umsteuerhebel vorbildwidrig nach links oder rechts neigen. Momentan war es mir einfach zuviel Arbeit auch diese Kreuzknüppeleinheit zu zerlegen, zumal man die originalen Potis schlecht einzeln im Originalgehäuse befestigen kann und alle anderen käuflichen Potis mit Befestigungsgewinde zumindest bei mir elektronische Probleme verursachen. Mit entsprechenden Elektronikkenntissen könne man natürlich auch Pfeifenhebel und Bremsventil oder Feuertür mit separaten Potis und Hebeln ausstatten. Das Ganze dann natürlich nicht mehr unbedingt im Flugzeugfernsteuerungsgehäuse sondern am besten in Form einer Stehkesselrückwand, möglichst noch mit sensorgesteuertem Kesselmanometer. Ich war allerdings schon froh, dass meine jetzige Lösung nach dem wieder Anlöten der ganzen Kabel wieder funktioniert.

Leider hat sich für Echtdampf bisher noch kein Nachahmer gefunden. Bei den Kollegen, die elektrisch mit Schienenstrom fahren, gibt es einige wenige, die sich vorbildähnliche Fahrpulte gebaut haben, diese allerdings meist sehr groß und stationär. Mit heutiger Elektronik z.B. von Deltang müsste das aber auch als portable Handsteuerung machbar sein, doch wie gesagt fehlen mir dazu die Elektronikenntnisse und das Löten von winzigen Platinen und Elektronikkomponenten ist auch nicht gerade mein Ding. Ich hatte hier 34487225nx30160/allgemeine-fragen-und-antworten-f4/fernsteuerungsumbau-fuer-vorbildnaeheres-fahren-t2897.html schon mal über meinen Umbau berichtet.

Seien wir doch ehrlich, neben dem äußeren Auftreten einer Dampflok mit den ganzen Geräuschen, Vibrationen und Gerüchen, sind es doch auch die vielen zur Bedienung erforderlichen metallisch glänzenden Hebel und Handräder sowie die Manometer eines Führerstandes, die an der alten Technik so faszinieren. Irgendwie ist mir völlig unverständlich, warum man da im Modell keinen Wert darauf legt. Ebenso wundere ich mich z.B. dass beim Harzbullen alle die Kohleversion mit Gasfeuerung nachbauen. Die Ölversion mit einem absichtlich laut wummernden Gasbrenner käme dem Original doch viel näher. Selbst Stichflammen aus dem Schornstein wären dann vorbildgetreu! Oder liegt es daran, dass der Harz zu Ölzeiten in der östlichen Besatzungszone lag und sich deshalb kaum noch jemand daran erinnert?

Gruß

Joachim


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 08:59 
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* SchienenDampfer
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Hallo Joachim,

für so einen Umbau hatte ich mir mal einen zweite DX8 zugelegt, das Projekt steht aber immer noch aus, da ich auch ein komplett neues Gehäuse angedacht hatte.

Hallo Stefan,

ich finde es zum Rangieren praktisch auf einem Kreutzknüppel in der Senkrechten den Dampfhahn zu haben und in der Querrichtung die Bremse nach innen.
Auf der andren Seite habe ich die Umsteuerung in der Senkrechten und die Pfeife nach innen, wobei beide Senkrechten Kanäle ohne Rückstellung und Querrichtungen mit Rückstellung eingestellt sind.

Grüße
Georg


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 09:19 
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* SchienenDampfer
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Hallo Stefan,

da ich hie und da auch Anfänger an die Fernsteuerung lasse, ist die Rückstellung der Fahrtrichtung aktiv (bei mir der Knüppel rechts, nach oben Vor-, nach Unten rückwärts). So braucht ein Anfänger wenn er unsicher ist, einfach alle Knüppel los zu lassen und die Lok steht.
Der andere Vorteil für mich, so kann ich bei bestimmten Modellen auch mit der Steuerung fahren ohne den Knüppel mit zwei Finger bedienen zu müssen.

Gruss
Christoph

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Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 13:09 
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* SchienenDampfer
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Wohnort: Leipzig (DE)
Hallo,

Danke für die Antworten.

Maestrale5 hat geschrieben:
für so einen Umbau hatte ich mir mal einen zweite DX8 zugelegt, das Projekt steht aber immer noch aus, da ich auch ein komplett neues Gehäuse angedacht hatte.


Hallo Joachim und Georg,

ja sowas schwebt in in Ferne auch vor. Einheitsführerstand über den 3D-Drucker jagen (25 x 21 x16 cm sollten reichen) und die Bedienelemente aus der Funke mit vorbildgetreuen Hebeln/Rädern einbauen. Das Display kommt hinter die Feuertür mit orangener Hintergrundbeleuchtug :) Das muss aber warten, bis die 99222 fährt, Personenwagen umgebaut sind, Rollwagen gebaut sind, ... Zeit ist rar.

Viele Grüße,

Stefan

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