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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 19:36 
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Hallo alle zusammen,
Arne hat geschrieben:
Kaufe dir ein Sortiment an Widerständen...

... wer sich scheut Bauteile zum testen im Versand zu bestellen, kann mir eine PN senden.
Ich habe aus dem Nachlass meines Vater diverse Wiederstände, LEDs, Gleichrichter und eventuell auch Spannungsregler.
Und per Brief dürfte der Versand auch günstiger sein als bei Con...d und Reich...t.
Schaue am WE mal was so alles da ist,
bin jetzt auch auf den Geschmack gekommen meine Fahrzeuge zu beleuchten :flt:

Gruß
Sascha

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Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen,
es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen. Ø


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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 19:52 
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* SchienenDampfer
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Hallo Michael,

Gerd hat den Festspannungsregler aber hinter den LEDs geschaltet!
Davon gehe ich aus, dass es kein 78L05er ist, sondern ein 79L05!!!
Und der Widerstand hat in der Schaltung gar keinen Kontakt mit den LEDs!!!
Deshalb bin ich immer noch der Annahme, dass Gerd hier eine negativen einstellbaren Festspannungsregler verwendet hat.

Gruß
Clément


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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 20:56 
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Inaktiv
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Hallo alle zusammen,

um das jetzt keine Mißverständnisse aufkommen!

Hier (Gerds)Schaltung um Lokomotiven mit LED-Berleuchtung zu versehen,
ob nun an einem Digitaldecoder oder an einer RC-Anlage (in veränderter Form).

Bild

Einen ähnlichen Aufbau hat Michael aufgezeigt!

Bild

Und diese Schaltungen (von Gerd) sind für Wagen, die auf Schienen laufen an dehnen (Digital)Spannung anliegt!
(Wer jetzt die Wagen mit eigener Stromquelle z.B. Batterie einsetzt, kann natürlich auf den Spannungsregler und die Brücke verzichten)

Bild

Bild

Gruß
Sascha

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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 20:58 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Clement!
Bei meinen AMS Wagen (http://www.accucraft.de/Produkte/1_20_3 ... _ams_.html) habe ich die 4 Glühlampen, die am Festspannungsregler 7806 (a´6V 50mA) lagen, durch 4 in Reihe geschaltete LED (Conrad 180172, gelb, 250mcd bei 20mA) 1:1 ersetzt. Beim Helligkeitsvergleich mit der Originalglühlampe bin ich auf einen LED-Strom von 13mA gekommen. Beim direkten Vergleich, siehe Bild im ersten Beitrag, leuchten die LED den Wagen besser aus wie die Glühlampen, aber immer noch leicht schummerig, wie beim Vorbild. Woanders sieht das eher nach Flutlicht im Waggon aus :W .
Bild
Hier noch mal die Schaltung. Der FET BF245C regelt den Strom. Um auf die 13mA zu kommen, ist der 100Ohm Widerstand zwischen Gate und Sorce geschaltet. Lassen wir den Widerstand weg, regelt der BF245C 20mA (BF245B 8mA und BF245A 2,5mA). Siehe auch http://www.atx-netzteil.de/strombegrenz ... chluss.htm
Haupteffekt des Umbaus auf LED ist der Stromverbrauch des doch sehr selten genutzten Effekts, der aber immer ansteht. Bei den Glühlampen zieht ein Wagen 200mA, macht bei 5 Wagen 1A im DCC-Booster teuer erzeugten Digitalstrom. Da sind 13mA pro Wagen schon erträglicher.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 22:17 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Georg!
Meine Vorschreiber haben Dir schon den richtigen Hinweiß gegeben. Weiße LED haben Uf Spannungen von 2,9 - 3,3V. damit sind 2 LED in Reihe an der Empfängerbatterie nicht mehr möglich. Die schwächste warmweiße LED in 3mm die ich bei Conrad gefunden habe ist Art 185877, UF 2,9-3,3V IF 20mA, 1800mcd, 60º Abstrahlwinkel. Hier mit einem 120Ohm Widerstand und einem 2,5K Poti in Reihe an einer 4,8V Batterie kannst Du Deine Wunschhelligkeit ermitteln. Bei allen Weiß und Warmweiß LED der Gefahrenhinweis: "Nicht direkt ins Licht schauen. Gefahr von Netzhautschäden".
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 23.01.2013, 22:54 
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*** SchienenDampfer
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Hallo, und hier an alle, die Ihre P-Wagen beleuchten wollen!
Hier habe ich für die Freunde, die keine Schienenspannung zur Verfügung haben und ihre P-Wagen beleuchten wollen, habe ich folgenden Weg ausgeheckt:
Da bei mir die LED, Conrad 180172 (gelb, 250mcd), es mit 4 Stück schaffen meinen 70cm langen Wagen glaubhaft auszuleuchten, sehe ich kein Problem Wagen mit Batterien zu beleuchten. Schließlich wollen wir bei dem Wagenlicht, wie bei LED-Streifen, keine Zeitung lesen.
Bild
Für die gelben LED mit 2V Uf Spannung reichen 2 Zellen (Akku 2,4V, Batterie 3V). aus. Die LED werden mit ihren Vorwiderständen an die Batterie gelegt. Bei 13mA betragen die Widerstände bei 2,4V (Akku) R= 33Ohm, bei Batterie (3V) 82Ohm. Und nun viel Spaß beim experimentieren. Den Rest müßt Ihr entscheiden.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 05.10.2013, 12:49 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen!
Leider habe ich eben den 2. Ausfall des stromregenden BF245C mit "LED-Schlachtfest" in einem Wagen mit dieser Schaltung
Bild
feststellen müssen. Was die schnellen Mosfet´s geschlachtet hat, wird sich kaum feststellen lassen. Ich betreibe meine Massoth Digitalanlage mit einem 24V Schaltnetzteil. Da sollten Spannungsspitzen von 40V und mehr, die ein solchen Defekt nach sich ziehen, nicht vorkommen aber wie man sieht, sicher kann man sich da doch nicht sein.
Da die LED, die eigendlich ein Modelleben halten sollten und wir diese ggf. irgendwo auch endgültig einbauen (z.B. vergießen) sich solche Defekte höchst ärgerlich, weshalb ich nun von der Stromregelung mit dem BF245 zur bewährten Spannungsregelung umsteige.
Bild
Die Kondensatoren am Spannungsregler sollen evt. Schwingverhalten des Spannungsreglers unterbinden. Auch fangen diese kürztzeitige Spannungsspitzen ab.
Soweit meine momentanen praktischen Erkenntnisse, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 07.10.2013, 20:16 
Hallo Gerd,

Du solltest jeweils vor und nach deinem 7812 zusätzlich einen Kondensator mit 10nF-100nF machen (hast du). Allerdings solltest du auch einen Elko dahinter setzen, als Faustregel: So groß (in Mikrofarad) wie deine Schaltung Strom braucht (in Milliampere). Also bei dir 20 Mikrofarad, eher 47. Du kannst auch noch einen davor setzen, dein Spannungsregler dankt es dir, wenn er nicht dauernd wegen jedem Staubkorn auf der Schiene eine kurze Spannungsunterbrechung bekommt.

Du kannst auch den LM317 verwenden. LEDs benötigen einen konstanten Strom, den du natürlich wie aktuell durch einen Widerstand und einen konstant-Spannungsregler erzeugen kannst, aber den du auch direkt mit einem LM317 begrenzen kannst. Ein weiterer, für dich eher uninteressanter Vorteil: Die LEDs leuchten dann auch auf Analoganlagen ab etwa 12V konstant (bis es eben von der Spannung her nicht mehr geht). Bei deiner aktuellen Spannung nur ab 14V ;-).
http://www.mikrocontroller.net/articles ... earreglern

Grüße,
Michael


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BeitragVerfasst: 16.11.2013, 02:15 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Michael!
Mittlerweile glaube ich die Ursache für das "BF245-Schlachtfest" erkannt zu haben. Durch unvermeitliche Kurzschlußwischer wirkt die Zuleitungsinduktivität ähnlich wie die Zündspule im Auto. Der Kondensator hinter dem Gleichrichter (hatten wirr bisher nicht) würgt diese schwachen Impule ab. Wegen der Eigeninduktivität eines Elkos ist ein 10-100nF Kondensator zusätzlich notwendig.
Bild

Daher habe ich nun eine neue Serie Spannungsregelungseinheiten mit einem 100uF Pufferkondensator gebaut.
Bild

Obendrein habe ich die LED-Anordnung nach dem Vorbild http://rrpicturearchives.net/showPictur ... id=1644807 geändert. Die LED befinden sich nun unter den Lampenlüftern im entsprechenden Abstand.
Bild

Dadurch ergibt sich eine vorbildgerechte abwechslungsreiche Ausleuchtungb (links alt, rechts neu, bei gleicher LED-Anzahl und -strom.)
Bild

Nebenbei erlaubt die Konstandpannungsvariante die Anschaltung meherer Stromkreise, wie hier die mit nur 0,5mA gespeisten Schlußlichter, damit sind diese im Original petroleumbefunzelt, erst bei fortschreitener Dämmerung zu sehen sind.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 16.11.2013, 09:03 
Moin,

ich sehe das hier wohl lineare Spannungsregler zum Einsatz kommen... dann versucht man die Spannung auf die LEDs aufzuteilen...?
Der Gleichrichter ist jetzt nur dazu da, die Gleichspannung auch bei umgekehrter Polarität sinngemäß an die Schaltung wiederzugeben? Hier fallen auch jeweils 0,7V pro Gleichrichterdiode ab. Wodurch dann 1,4V weniger an der folgenden Schaltung hängt. Also statt 12V geht man jetzt von 10,6V aus.
Je nach Wellenlänge hat die LED einen andere Betriebsspannung. Daher ist der Berechnungsaufwand bei jeden LED-Typ neu durchzurechnen.
Weiterhin hat der Lienarregler die Eigenschaft Leistung zu "verbrennen" sprich er verbraucht Strom in Form von Wärme wegen der Verlustleistung. Bei hoher Stromentnahme muss der gekühlt werden. Wobei hier die Kühllasche auch Masse beherbergt! Siehe Datenblatt zu den Linearreglern.

Grundsätzlich steuert man LEDs besser mit einer Konstantstromquelle an und nicht mit einer Linearen Spannungsquelle + Widerstand (obwohl der gerne als Strombegrenzung genommen wird). Der Aufwand ist auch um ein vielfaches kleiner wenn man für die Beleuchtung einen Konstantstromquelle nimmt, bei der man den Strom vorgibt und dann LEDs in Serie ranhängt.

Den Umgang mit dem Linearregler und den Nachteilen kann man sich ersparren, wenn man einfach zwei Transistoren zwei Widerstände nimmt und sich eine LED Konstantstromquelle aufbaut. Oder fertig kauft für paar EUR bei einem bekannten Auktionshaus.

Hier mal ein Link für Interessierte des Selbstbaus:

http://www.hobby-bastelecke.de/grundsch ... uelle2.htm

Oder gekauft 5 Stück:

http://www.ebay.de/itm/S674-5-Stuck-Min ... 58a510dd24

Brückengleichrichter 2A:

http://de.farnell.com/multicomp/2w01mg/ ... dp/1861428


Denke das ist klein und fein für die LED Steuerung in der Eisenbahn :TOP

Im größeren Masstab mache ich das von Berufswegen mit 3W LEDs. Das wäre aber dann zu "Extrem Hell" für die Eisenbahn :flt:

Grüsse,

Borris


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BeitragVerfasst: 16.11.2013, 10:46 
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* SchienenDampfer
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Beiträge: 1265
Wohnort: St. Margrethen (CH)
Hallo Borris
Danke für den Link :Q habe gleich mal 5 Stück bestellt.
Ich bin Elektronikdummi und habe schon lange auf so etwas gewartet.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

_________________
Ein Dampfmodell lebt
http://www.youtube.com/channel/UCwj9ecb2BeW_bWSSw-AhsZQ


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BeitragVerfasst: 16.11.2013, 11:29 
Moin Georg,

ich bin da das Gegenteil vom Elektronik-Dummy. >> Und da beschäftige ich mich jetzt mit Dampf *Lach

Von Berufswegen progammiere ich Mikrokontroller-Systeme und muss da zwangsläufig Ahnung von der Materie haben :D
Für meine 99211 habe ich eine Schaltung mit AVR programmiert, die parallel zum Umsteuerservo wie ein Servo angeschlossen wird und dann die LEDs für Vorwärts und Rückwärts umschaltet. Für die Wagenbeleuchtung wollte ich einen Extra-Kanal dazu nutzen und ev. die LEDs über PWM dimmbar gestalten. Je nach Ausschlag eines Proportionalgebers an der Fernbedienung kann man dann die Helligkeit einstellen. Wenn man eh schon einen Kanal dafür opfert wäre nur Schalten zu langweilig.
Man könnte auch mit einem Kanal und Dreifachschalter and der Fernbedienung zwei Funktionen schalten mit Memory Effekt. Also Schalter von Mitte nach oben und dann nach Mitte >> Funktion 1 eingeschaltet. Von Mitte nach unten und wieder zu Mitte >> Funktion 2 eingeschaltet. Ausschalten dann wieder genauso.

Wenn Interesse ist stelle ich mal einen Plan etc. ein.

Grüsse,

Borris


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