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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 30.10.2010, 21:36 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christian,

je nach Größe des Teils lasse ich es bei ca. 180° C für 20-30 Min im "Ofen". Elektroniklot ( z.B. Sn 60 Pb40 )hat einen Schmelzpunkt von ca.185° C. Da wird es eng. Im Baumarkt findet man aber sog. Installationslot ( z.B. Sn10 Pb90 ) mit Schmelztemperaturen über 300° C ( das hab ich mal schnell gegoogelt da auf meinem Rest nix mehr zu lesen ist ) und damit gibt es bei mir keine Probleme. Allerdings braucht man Flußmittel wenn man damit sauber löten will.
Je höher der Bleianteil um so höher der Schmelzpunkt.
Die Nieten in meiner 99211 sind jedenfalls "am Platz" geblieben.

freundliche Grüße

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 30.10.2010, 21:41 
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Hannes hat geschrieben:
... Je höher der Bleianteil um so höher der Schmelzpunkt ...


Ja, lieber Hannes, damit sind wir wieder einmal beim Hauptproblem angelangt :X

Die liebe EU hat mitlerweile Blei aus dem Lot verbannt ...

vlg, Christian

-

Nachtrag: Scheinbar gibt es Ausnahmen:

http://www.cosmiq.de/qa/show/2112837/St ... steht-das/

_________________
:serv Habe die Ehre!


Die Gier ist die Mutter aller Probleme, die Angst der Vater!


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 30.10.2010, 21:53 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christian,

es gibt dafür "Fittingslot" L-SnCu 3 DIN 1707. Das hält auch ohne Pb . :D

freundliche Grüße

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 30.10.2010, 22:08 
Christian hat geschrieben:
Ich rechne immer damit, dass eine meiner Loks in voller Fahrt aus 80 cm Höhe auf Beton kleschen kann :W

War jetzt wohl etwas provokant - ich weiß - ist aber so ... :wink:


Christian,

Unter diesen Gegebenheiten würde ich auf eine Stahlbauweise wie es Bockholt mit seinen Spur I Modellen macht umsteigen. Diese überstehen solche Stürze fast schadlos wie mir ein Bekannter aus eigener Erfahrung berichtete.

Perfektionist, davon bin ich weit entfernt, ich lege einfach nur auf gute und dauerhafte Qualität wert, damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 31.10.2010, 10:43 
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**** SchienenDampfer
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Hallo miteinander,

bei Humbrol gibt es die Nr.1, graue Grundierfarbe. Sie ist auf den Farbtabellen meist nicht aufgeführt Ich habe mit der Farbe gute Erfahrungen gemacht, sofern diese z.B. nicht auf einer Rauchkammer haften muss. Sie geht für alle Modellfarben aller Marken ,die auf der gleichen Lösung basieren.

Herzlichst Pierre

_________________
Erst die frustrierende Arbeit an hartnäckigen Problemen gibt den Anstoss
zu kreativen Einfällen.
J.Habermas


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 31.10.2010, 11:26 
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* SchienenDampfer
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Hallo,
anrauhen der Oberfläche gehört ja wohl zum Standart...
Das Zinkspray hält erstklassig, nur der Decklack hält nicht in dem Maße, wie ich es gern hätte.Sämtliche Details sind weich angelötet.Besonders am Kessel würde ich "Unnötigkeiten" wie Details niemals hart anlöten...Auch den Rahmen würde ich nicht ausglühen, um Details anzulöten...
Ich möchte eine stimmige, deckende Lackierung.Über die Qulität kann man sich streiten, mir genügt jene, welche ich erreiche.Nur die Haltbarkeit ist begrenzt :( Genau jenes Thema wollte ich ansprechen.
Gruß Janosch

_________________
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 31.10.2010, 11:34 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Janosch,

hab ich was überlesen? Wer will Details hartlöten?
Ich hatte nur vorgeschlagen Weichlot mit höherem Schmelzpunkt zu verwenden um Problemen beim "Einbrennen" des Lacks vorzubeugen.

mfG
Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 31.10.2010, 11:53 
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*** SchienenDampfer
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ok. Kollegen,

gebe meinen Senf auch noch dazu....
Nieten werden im Normalfall bei mir genietet, da brauchts kein Lot mehr dazu, wenn ich etwas
weichlöten will/muss an einer Lok, nehme ich Castolin 157, hat meines Wissens einen Schmelzpunkt von ca 215°
hat auch eine höhere Festigkeit als normales Lötzinn, braucht wie schon erwähnt spezielles Flussmittel.
Meine HF110 habe ich mit Duplicolor schwarz und rot Temperaturfest lackiert und im Ofen
(extra günstig gekauft dafür..) bei ca 160° ca 20min eingebrannt. Bis jetzt ist mir noch nichts abgeplatzt.
Also nur gut entfettet und lackiert.
Ich rechne nicht damit, dass meine Loks "Harakiri" machen wollen und von der Brüstung herunterspringen, aber ich rechne
doch damit, dass sie entgleisen können und sich etwas dabei mehr oder weniger "verformt", Da das meiste Eigenbau ist,
dürfte die Herstellung der Ersatzteile kein grösseres Problem sein. Umgekehrt vermeide ich genau aus diesem Grund,
exotische Sachen aus einmaligen Reststücken zu bauen, sondern "handelsübliche" Rohstoffe zu verwenden.

Gruss,
Ernst

_________________
Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundieren von Messing
BeitragVerfasst: 21.02.2012, 19:18 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Scheinendampfer

Da Gerhadt ja gezeigt hat wie es nicht aussehen solte will ich mal über meine erfahrungen schreiben. Nicht Eisenmetalle haben die eigenschaft mit Ölhaltigen Bindemitteln zu verseifen, dies geschiet genau an der grensfläche von Farbe u Metal. Alle Farben die mit Terpentinersatz oder Univerdünnung verdünnt werden enthalten Öle. Beispiel, verzinktes Tor mit Kunstkarzfarbe gestrichen- nach 2 Jahren löst sich die Farbe und der untergrund ist schmierig und es riecht nach Seife. Deshalb zum grundieren immer farben nehmen die Akrülharz (Wasser wie auch Löselmittel) Nitro oder Epoxiharz als Bindemittel haben.
Ich habe die besten ergebnisse mit dem 2K-Epoxi-Haftgrund 855 von Brillux gemacht . Die Dose ist aber jetz schon 10 Jahre alt. Angewendet habe ich ihn auf Alu ,Kupfer ,Messing und auch auf vernikelten oberflächen. Da mal so ein bischen mit Farbe abkratzen ist da nicht, da muß man schleifen.

ciao Karsten


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