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 Betreff des Beitrags: Hitzefester schwarzer Lack glänzend
BeitragVerfasst: 04.06.2015, 10:18 
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Das ist nur eine Info für Selbstlackierer!
Ich war schon länger auf der Suche nach einem hitzefesten glänzendem Lack.
Ich habe bis vor kurzem immer den Spraydosenlack von VHT aus den USA verwendet. Diesen Lack bekomme ich nicht mehr, aus Umweltschutzgründen.
Bei uns sind die Lösemittelvorschriften gottseidank strenger. Das würde mit den TTIP Verhandlungen sich wahrscheinlich zum schlechteren wenden.
Durchs herumgoockelen habe ich einen Lack sozusagen vor unserer Haustüre gefunden. Es gibt bei Dupli Color den Supertherm in glänzend, allerdings nur bis 300 Grad. Da dieser Lack bei diversen Händlern nicht im Standartsortiment ist, habe ich beim Autozubehörhändler bestellt. Der Lack ist wie der Matte auf Siliconharz Basis.

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VlG Friedl


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BeitragVerfasst: 04.06.2015, 21:04 
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Hallo, darf ich fragen wie sich der Lack verhält? Vor einiger Zeit habe ich einen Kessel mit Duplicolor (seidenmatt muss der gewesen sein) lackiert und der wollte nie richtig härten. Jedes mal das ich den Kessel anheizte wurde der Lack weich. Habe ihn dann weggemacht und mir VHT besorgt, mit dem hatte ich keine Probleme.

_________________
Grüße!
Calin


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BeitragVerfasst: 04.06.2015, 21:56 
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Hallo,

ich lackiere meine Kessel und Gastanks mit mattschwarzem Einbrennlack, temperaturfest bis 650°, Einbrenntemp. ca.150°.
Einbrennlack gibt es auch in rot seidenmatt bis 300°.

Und wenn ich nicht einbrennen kann aber trotzdem eine hohe Temperaturfestigkeit benötige nehme ich Bremssattel-Lack. Der ist meistens glänzend und in schwarz, rot, gelb und blau erhältlich.
Zwei Beispiele:

Bild

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Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: 05.06.2015, 09:35 
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Die ganzen Siliconharzlacke werden unter Hitzeeinwirkung weich. Das heisst den Kessel im Betrieb nicht berühren und nicht reinigen im Betrieb. Die Siliconharzlacke haben aber sehr gute Hafteigenschaften auf Messing. Es gibt halt auch bei den Lacken keine eierlegende Wollmilchsau.
Zu den VHT Lacken die ich bisher benützte. Der Lack war sehr gut zu verarbeiten, hat aber trotz Absaugung einen sehr starken Geruch hinterlassen.
Toluolhaltige (gesundheitsgefährdende) Lacke sind im Freiverkauf der EU nicht mehr erhältlich. Durch einen schweren gesundheitlichen Schaden meinerseits, möchte ich so weit wie möglich keine gesundheitsgefährdende Substanz bewusst in meine Nähe kommen lassen.
VlG Friedl


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BeitragVerfasst: 25.06.2016, 17:55 
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Hallo Friedl,

etwas verärgert habe ich heute genau diese Erfahrung gemacht. Mit einer Kohlelok kann ich keine klebenden Kessel brauchen. Die klebende Feuertüre und Rauchkammertüre machten den Aerger heute noch komplett.
Nun bin ich aber wieder da wo ich schon war. Nämlich vor dem blanken Kessel und suche wieder einen hitzebeständigen Lack. Aber einer der trocken und hart ist. Und vor allem nicht klebt.

Hans


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BeitragVerfasst: 25.06.2016, 18:54 
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An alle Sprayer und Brusher.
Kann mir bitte jemand sagen, wo ich einen schwarzen, seidenmatten oder ganz matten, hochgradig hitzebeständigen Lack im Viertel oder Halb Kilo - Gebinde ( Dose ) zum Kaufen bekomme, mit der entsprechenden Verdünnung dazu. ? Ich spritze viel lieber mit der (Airbrush)Pistole . Ich baue, bzw. montiere gerade eine Roundhouse Lok mit einem Riverdale_Kessel.
Vielen Dank und liebe Grüsse aus Caranthanien.
Gerald / sowozi


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BeitragVerfasst: 26.06.2016, 08:42 
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Hallo Hans und Gerald!
Es gibt in Deutschland die Firma " korrosionschutz-depot " da gibt es sehr gute hitzebeständige Lacke in Spray oder Dosenform.
http://www.korrosionsschutz-depot.de/ro ... lacke-kbs/
Weiters gibt es bei der Firma Bindulin einen Seidenglanzlack bis 600° in dosenform.
VlG Friedl


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BeitragVerfasst: 26.06.2016, 10:33 
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* SchienenDampfer
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Hab`Dank Friedl ! !
Wurde bei Korrosionschutz-Depot aber sowas von fündig, unglaublich was die alles haben.
liegrüGerald


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BeitragVerfasst: 26.06.2016, 14:40 
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* SchienenDampfer
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Hallo, Hans

sprich doch mal mit U. Herrmann. Ich hatte das gleiche Problem. Die Lacke von U. Herrmann sollen nicht kleben, er verwendet diese selbst.

Gruß Günter


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BeitragVerfasst: 26.06.2016, 17:39 
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*** SchienenDampfer
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Günter,

ich möchte den Lack in meiner Nähe beziehen. Einerseits wegen Beratung und anderseits wegen eventueller Garantie. Es ist eine Sache der Produktewahl. Nachdem ich von Friedl gelesen habe dass Siliconharz weich wird, hilft mir Google weiter.

Hans


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BeitragVerfasst: 26.06.2016, 21:12 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Männer,

weltweit ein führender Produzent hitzebeständiger Speziallacke ist die .

Mit deren diversen Lacken werden weltweit Öfen, Herde, Feuerstellen und andere Hochtemperaturanforderungen beschichtet. Da darf weder etwas weich/klebrig werden oder abplatzen und die verkaufen tausende von Tonnen davon.

Jeder Ofenbauer hat den im Regal stehen. Dort würde ich einmal nachfragen. Ich habe den aber auch schon in gut sortierten Baumärkten in der Ofenabteilung gesehen.

Meine Tin Plate Bing Lok mit ihrer Direktbefeuerung des mit Senotherm UHT 1102 lackierten und mit 100° eingebrannten Kessels ist bis dato x mal gelaufen, ohne dass sich der Lack sichtbar groß verändert hat. Der verchromte Handlauf am Kessel wurde jedoch zwischenzeitlich bräunlich bis bläulich.
Diese Type wurde mir seinerzeit vom zuständigen Laborleiter dieser Fa. ich hatte die als Kunden, empfohlen, weil ich den ja nicht mit 250° für die Classic Serie, die besser wäre, einbrennen konnte.
Also besser beim Ofenbauer nachfragen, als im Farbenfachhandel, wobei ein guter Handel die letztendlich auch haben müsste, oder zumindest bestellen kann.

So wie sich mir die Problematik mit dem o.e. "Erweichen" darstellt, kann dieser Mangel verschiedenste Ursachen haben, als da wären:
-Nicht genügend gemischt
-Falsche Applikationstemperatur (Vortrocknung in der prallen Sonne oder im Winter im Freien lackiert)
-Verfallsdatum überschritten
-Unsauberer Untergrund (vor allem Öl-oder Lösemittelreste sind da tödlich!)
-Nicht genügend eingebrannt, bzw. die Einbrenntemperatur wurde im Betrieb nicht erreicht!

Noch ein Hinweis:
Diese Lacke trocknen zwar augenfällig sehr schnell aus, was sie ja auch für den Weiterverarbeitungsprozess des Teils müssen, sie sind aber noch lange nicht ausgehärtet, das geschieht erst mit Temperatur. Siehe neuer Herd....Kaminofen.....etc. die soll man ja vor dem ersten Betrieb auch erst voll anheizen und dabei lüften.

Zum Thema Garantie: Diese erstreckt sich nur auf ein einwandfrei richtig befülltes, beschriftetes Gebinde, mehr nicht. Wenn man eine Garantie auf die Lackierung bekommen will, so muss man die Teile zum Lackieren geben und dann garantiert der Lackierfachbetrieb.

Grüße

Fritz

_________________
]ch weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates, Griech. Philosoph 469 - 399 v.Chr


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