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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 24.12.2012, 10:50 
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* SchienenDampfer
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Hallo Ernst,
ja genau, das war meine MD65!
Wenn man einen unterbrochenen Schnitt hat, ist es in etwa der selbe Geräuschpegel. Mit langsamer Drehzahl, wenig Zustellung und kleinem Vorschub ging das ganz gut!
Natürlich hatte ich auch am Anfang "angst" weil die Methode doch recht brachial aussieht und sich anhört, aber sie funktioniert wunderbar! Wer keine Fräse mit Rundtisch hat, bzw. überhaupt keine Fräse oder keinen Ausdrehkopf, kann so auch realtiv große Radien an Bauteile machen! Nützlich bei Zylindern, Kesselteilen, Rauchkammerträger, ...
Wenn man den Schlagzahn einstellbar macht(mit einer Madenschraube klemmen), kann man ihn recht exakt auf den benötigten Durchmesser einstellen. Fummelig, aber geht.

Es geht mir jetzt vor allem um Anfänger, damit die nicht verunsichert werden. Es geht wunderbar, die MD65 ist heute noch im Einsatz, nur nicht bei mir und sie hat keinerlei Schaden genommen!
Aber irgendwie steh ich auf Schweizer Maschinen, ich habe mir eine Scintilla gekauft. Die ist etwas größer und vielseitiger, zum Beispiel habe ich den Kreissägenaufsatz mit dabei.

Also nur die Ruhe...man kann es der Drehe durchaus zumuten! Man kann, muss aber nicht. Für den kleinen Geldbeutel, oder diejenigen, die noch auf ihre Fräse sparen, jedoch definitiv eine Alternative!
Gruß Janosch

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 24.12.2012, 13:13 
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*** Moderator
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Hallo alle zusammen,

ich habe immer das Gefühl,
das die Rubrik "IN DER WERKSTATT" ein wenig vernachlässigt wird :GR

Und so versuche ich, wie Christian es schon angedeutet hat,
meine "Selfmade-Werkzeuge zum kleinen Preis" hier vorzustellen,
auch wenn es nicht meine eigenen Ideen/Konstruktionen sind.

Und wenn ich dann noch meine Gedanken dazu schreibe, bitte nicht böse nehmen.

Gruß und Dank für euer Verständnis
Sascha

_________________
BildMoin Moin
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Als Eltern machen wir Fehler, keiner kann alles richtig machen,
es kommt nur darauf an, es mit viel Liebe falsch zu machen. Ø


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 24.12.2012, 15:28 
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**** SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

hier der Vertikalsupport für meine Myford.Weil die Maschine angesprochen wurde, nur zur Illustration. Ich benutze iden Support allerdings fast nur in Verbindung mit der Planscheibe.

Bild

LG Pierre

_________________
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.
Winston Churchill


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 26.12.2012, 12:14 
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* SchienenDampfer
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Fröhliche Weihnachten!
Bei diesem Werkzeug-Tip handelt es sich doch um ein Teil, das im Werkzeug-
Handel als "Ausdrehkopf" bezeichnet wird. Zum Ausdrehen auf der Fräse.
Damit wird die Fräse als Drehbank vergewaltigt und nicht umgekehrt. Man nimmt immer die Maschine, auf der man das Werkstück am besten spannen kann.
Und wo man am besten mit dem Werkzeug rankommt. Egal ob Hobel-, Fräs-, Schleif- oder Drehmaschine.
Wer aber nur über einen Bohrständer verfügt, der nimmt eben das, was er hat, auch mit Hammer und Meißel geht´s. Hat man früher gelernt. Das waren noch Zeiten!
Grüßle, Klaus

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 26.12.2012, 14:21 
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* SchienenDampfer
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Sir Henry hat geschrieben:
Bei diesem Werkzeug-Tip handelt es sich doch um ein Teil, das im Werkzeug-
Handel als "Ausdrehkopf" bezeichnet wird. Zum Ausdrehen auf der Fräse.

Nein, ich habe es so verstanden das Sascha wirklich einen Schlagzahnfräser gemeint hat wie er im Werkzeughandel auch als solcher bezeichnet wird, z.B. . Ein Ausdrehkopf, , ist was anderes, er dient zum herstellen von präzisen, genau runden und exakt geraden Bohrungen. Solche Ausdrehköpfe kommen auf der Fräsmaschine, auf der Bohrmaschine und auf dem Bohrwerk zum Einsatz. Von "vergewaltigen" der Maschine kann keine Rede sein vorausgesetzt das man es richtig macht und eine geeignete Maschine benutzt.

Ich habe es so verstanden das Sascha den Schlagzahnfräser zum Herstellen von Flächen oder Rundungen mit grossem Radius verwendet. Zum Bearbeiten von Bohrungen jedoch nicht.

Hinweis zu den Links: Es gibt natürlich auch andere Lieferanten, der von mir genannte dient nur als Beispiel.

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 26.12.2012, 22:23 
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* SchienenDampfer
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Registriert: 18.11.2012, 23:31
Beiträge: 50
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OK, statt Ausdrehen hätte ich "Plandrehen" sagen sollen. Sorry. Plandrehen in der Fräse mit dem Ausdrehkopf.

_________________
Auf die Dower hilft nur Power!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlagzahnfräser im Eigenbau
BeitragVerfasst: 28.12.2012, 10:47 
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* SchienenDampfer
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Registriert: 13.02.2010, 14:30
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Sir Henry hat geschrieben:
OK, statt Ausdrehen hätte ich "Plandrehen" sagen sollen. Sorry. Plandrehen in der Fräse mit dem Ausdrehkopf.

Ein Schlagzahnfräser ist kein Ausdrehkopf. Nicht nur die erhebliche Preisdifferenz macht den Unterschied, der Schlagzahnfräser ist eher mit einem Fräser vergleichbar der jedoch nur eine Schneide hat. Das eigentliche Werkzeug mit der Schneide wird im Halter gespannt, eine feine, seitliche Verstellung wie beim Ausdrehkopf ist nicht möglich. Die Schneide des Werkzeuges hat eine einfache Geometrie, vergleichbar mit einem einfachen Drehmesser.
Schau dir nochmals die von mir verlinkten Katalogseiten an, man sieht den Unterschied gut. Hier nochmal der

_________________
Grüsse
Beat


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