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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 14:58 
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SchienenDampfer
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Guten Tag in die Runde...

Erst kürzlich habe ich intensiv ein Thema in diesem Forum zu Kesselschäden studiert... Heute wollte ich meine Br 44 auf dem neuen Rollenprüfstand testen. Da kam mir beim Befüllen des Kessels jede Menge Wasser entgegen.
Ein Blick in die Rauchkammer enthüllte dann den Schaden. Kesselbruch am Ende des Flammrohrs im Bereich der Rauchkammer.

Ich habe das ein oder andere Werkzeug, aber ich schätze, dass dieser Schaden meine eigenen Möglichkeiten ziemlich übersteigen wird. Bin jetzt mit meinem Latein ziemlich am Ende.

An wen könnte ich mich diesbezüglich hilfesuchend wenden.

Vielen Dank im Voraus für alle Tipps oder Ratschläge..

Grüße,
Niklas

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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 15:09 
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Hallo Niklas!

Erst mal herzliches Beileid!
Für eine Ferndiagnose ist das Bild schwierig zu bewerten. Sicher ist : Kessel ausbauen, die Stelle reinigen und blank machen und erst dann kann man eine Befundung die Hand und Fuss hat machen...
Ob man das neu Löten kann, sieht man dann....

_________________
Grüße Holger

Ohne Heu kann das beste Pferd nicht furzen :flt:


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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 15:15 
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SchienenDampfer
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Hallo Holger,

Danke.. Dachte vielleicht geht dieser Kelch an mir vorbei. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen mit dem Kesselausbau bei einer Märklin Br 44?

Wär schön wenn man den Kessel ausbauen könnte ohne die Kesselaußenhaut vom Fahrwerk trennen zu müssen. Also sprich nach dem Ausbau sämtlicher Amaturen vorne ihn quasi herausziehen kann.

Grüße,
Niklas


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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 15:48 
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SchienenDampfer
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Also so wie es derzeit aussieht, nach Sichtprüfung dürfte der Innenkessel tatsächlich nicht mit der Schale verschraubt sein.. das würde das Ausbauen schon einmal massiv erleichtern.

Grüße,
Niklas


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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 17:33 
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* SchienenDampfer
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Hallo Niklas,

der Kesselschaden ist leider ein Klassiker. Riss kurz vor der Naht. Ich hatte auch schon einige Kessel mit diesem Schadbild in den Händen. Ich würde mal beim Uwe Herrmann anrufen.

Entweder neuer Kessel oder das Rohr heraustrennen und ein neues Kupferrohr einlöten.
Zerlegen musst Du die Lok in jedem Fall.

LG,

Marco

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"Wenn ein Mann je den Regler geöffnet, das Feuer geschürt und somit das Dampfross zum Leben erweckt hat, so ändert das seine Seele." (John Snell)

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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 17:35 
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**** SchienenDampfer
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Beiträge: 2220
Wohnort: Budapest (HU)
Hallo Niklas!

Ich kann Dir helfen.

Ich habe vor 12 Jahren meine BR 44 gekauft. Meine Anlage habe ich auch in Spur 1 gebaut! Dann dachte ich werde eine BR 01 auf Echtdampf umbauen.
Dann kam die erste selbstzusammengebaute Lok U8! Und kamen die Freunde von Österreich, fuhren alle mit IIm! Dann habe ich Friedl und Wolfgang „die ohne Öl” Fans kennengelernt!!! Spur 1 ist zu Ende!
Seit dann liegen die Spur 1 Material so wie vor 10 Jahren!

Natürlich kannst Du den Innenkessel ausziehen, nach hinten!
Erstmal Rauchkammer gegen Uhr bisschen drehen und ausziehen, hält nur ein Magnet.
Dann Führerhaus abmontieren. Dazu müsstest Du zwei Schrauben entfernen.
Dann müsstest Du alle Verbindungen vorne und hinten lösen.
Ich kann diese Schritte nicht erzählen, erinnere mich schon nicht genau, wenn Probleme gibt, werde ich nachdenken und probieren.
Ich schlage vor, alle schritte fotografieren, und immer nachdenken was Du machst!
So kannst Du Deiner Lok kennenlernen, und wenn es neue Probleme gibt, selbst weitergehen.
Ich hoffe die Bilder helfen Dir dabei.

Gruß Pál

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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 20:50 
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SchienenDampfer
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Beiträge: 40
Danke Pál , Danke Marco,

Ich hab jetzt mal den Kessel entnommen. Nach Befüllen im ausgebauten Zustand war die Schadstelle ganz deutlich vorne im Flammrohr erkennbar.. Jetzt heißt es wohl entweder den schadhaften Kessel versuchen mit Hart-Löten zu reparieren , oder einen aus Kupfer anfertigen/ anfertigen lassen.

Grüße,
Niklas
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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 21:32 
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SchienenDampfer
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So Lötversuch 1:
Gescheitert.

Vermuteter Grund: Das Werkstück wurde an der Stelle nicht heiß genug und hat sich mit dem Lötmaterial nicht verbunden. Der Kessel gibt zu viel wärme ab.
Mit einer Propan-Flamme wird’s wohl nix. Bin wohl auf einen Sauerstoffbrenner angewiesen.

Grüße
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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 21:47 
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Naaabend Niklas!

:wink: :wink: :wink: Versuchs nochmal und bau dir aus Ytong Steinen ( bekommst im Baumarkt hinterher geworfen) ne Kabine, dann geht die Hitze nicht flöten!
Gsnz Wichtig ist : Nur Silberhartlot verwenden!!

Viel Glück

_________________
Grüße Holger

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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 22:16 
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SchienenDampfer
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Hey Holger!

Danke für den Tipp, nur bei uns haben alle Baumärkte geschlossen, werde also nach Hessen rüberfahren dürfen am Montag.... Nervig.

Grüße,
Niklas


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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 22:27 
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Beiträge: 706
Wohnort: Bei Tübingen
Kannst zur Not auch mal an nem Neubau vorbeigehen und nen Maurer fragen...

Mit 2 Brennern wirds vlt klappen.
Hatte anfangs nen kleinen Baumarktbrenner plus nen Unkrautbrenner vom Garten verwendet :wink:

Lass dich nicht unterkriegen

_________________
Grüße Holger

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BeitragVerfasst: 28.03.2020, 23:58 
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* SchienenDampfer
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Beiträge: 224
Wohnort: Nähe Dresden (DE)
Hallo Niklas,

dein Brenner sieht mir ziemlich klein aus. Ich löte mit diesen Brennern. Die haben richtig Bums.

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Wenn es nicht reicht, heize ich von hinten, mit einem einfachen Katuschenbaumarktbrenner.
Den Tipp von Holger mit den Ytong Steinen habe ich auch schon angewendet. Ist ein muß.
Ich nehme das Lot von Bengs mit dem dazu gehörigen Flußmittel. Das läuft eigentlich von alleine. Der Erfolg ist garantiert.
https://www.bengs-modellbau.de/werkzeug ... -1mm/1-5mm
https://www.bengs-modellbau.de/werkzeug ... -silberlot

_________________
Viele Grüße
Michael


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