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 Betreff des Beitrags: Re: Regenrohr ?
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 10:50 
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* SchienenDampfer
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Rein rechnerisch magst du Recht haben. Wenn aber etwas passiert bist du dran auch wenn die Rechnung stimmt. Darum wollen wir hier auf der sicheren Seite sein. Arbeiten mit Druckbehältern ist kein Spass.


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 Betreff des Beitrags: Re: Regenrohr ?
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 12:02 
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* SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

darf ich auch mal in die andere Kerbe schlagen? Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird!
Wenn man sich die Standard Gasflaschen anschaut mit denen wir unsere Maschinen betanken, so herrscht dort an einem warmen Sommertag gut 9bar Innendruck. Die Teile sind dünnwandiges, tiefgezogenes und zusammengepresstes Alu ohne jede Lötnaht.
Und gerade weil der Gasdruck mit zunehmender Temperatur exponentiell steigt, würde ich mir viel mehr Sorgen um die hiesigen Gastanks und Ventile machen als um einen gelöteten 1 oder 1,5mm Kessel in dem ein vergleichsweise kleines Dampfvolumen Druck erzeugt. Aus jeder handelsüblichen Dampfente strömt auch "explosionsartig" 3,5bar Wasserdampf. Ich habe nicht das Gefühl dass man damit einen Hasen hinter der Hecke aufschrecken könnte. Und wenn eine Naht großflächig reißt ist auch der Druck direkt weg.
Viel schlimmer ist da doch wenn man den Kessel trocken und heiß befüllt, das Wasserstandsglas berstet oder ein Ventil abfliegt - aber das ist vollkommen unabhängig davon wie dickwandig der Kessel ist.

Ungeachtet dessen würde ich das Regenrohr aber auch im Keller lassen!

Schönen Sonntag
Armin

_________________
Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Regenrohr ?
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 12:17 
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Das Regenrohr bleibt im Keller, das steht fest.
Trotzdem : Gaskartuschen sind aus 0.3mm - Blech, kann man rechnen, gibt immer noch reichlich Sicherheit.

Ernsthaft denke ich drüber nach, die Lötnaht von Rohr zu Ronde (Deckel/Boden) mit einem in Form getriebenen Kupferring zu verstärken.
Schaut auch vielleicht ganz vorteilhaft aus.

Ob ich wohl mit einem kleinen Kesselvolumen (bei ausreichend HF) arbeiten kann, und mit Speisepumpe einfach Wasser aus dem See, in dem ich rumfahre, nachfülle ?
Das Boot fährt eh bloß ein paar Mal pro Jahr, und dann muß ich halt jedes Zweite Mal entkalken ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Regenrohr ?
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 12:47 
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* SchienenDampfer
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kannnix hat geschrieben:
kann man rechnen

Das ist auch mein Ansatz. Letztendlich ist es doch "nur" Physik und mit der kann man rechnen und sie ist vor allem unbestechlich.
Es schadet natürlich nicht direkt zu überdimensionieren, nur wenn dann doch das Ventil ins Auge fliegt hilft auch eine 2mm Kesselwandung nicht. :roll:

Seewasser wäre aber vermutlich das Letzte was ich ansaugen und durch meine Speisepumpe jagen wollen würde. Da dürfte Kalk noch das kleinste Übel sein.
Viel wahrscheinlicher ist es da doch dass irgendwelche Partikel, im Vergleich zum Kalk "dicke Brocken", angesaugt werden die schnell die Pumpe verstopfen.

_________________
Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Regenrohr ?
BeitragVerfasst: 30.09.2018, 12:51 
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Registriert: 29.09.2018, 15:00
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Wahrscheinlich richtig, da müßte sicherlich ein Filter davor.
Hatte mal einen mit Seewasser gekühlten Verbrenner in einem Schiff, das ging ganz gut.


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