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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 07.02.2020, 08:58 
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Hallo,

nach meinem Wissensstand braucht ein B-Kuppler gar keine Seitenverschiebbarkeit der Achsen.
Erst bei 3 Achsen beginnt das Problem, dass Schiene und mittlere Achse in Seitenrichtung nicht mehr zusammen passen.
Bei einem 2-achsigen Fahrzeug hast du höchstens das Problem, dass die Spurkränze anlaufen und dadurch höherer Rollwiderstand sowie eine Tendenz zum Aufklettern entsteht. Die 2-achsigen LGB Wahen haben darum diese merkwürdigen 'Drehgestelle'. Aber das scheint mir für eine Lok keine Option...

/Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 07.02.2020, 21:43 
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Hallo,
danke für die Tipps. Man will ja alles richtig machen.
Ich hatte schon den Tipp, mit Gleitlager von igus. Ich werde Bundbuchsen nehmen. Die Bundbreite ist 1mm. Ohne den Bund haben die Achsen 3mm Axialspiel. Mit Buchsen bleibt noch 1mm Spiel übrig. Das müsste dann passen. Vielleicht werde ich noch eine Anlaufscheibe nehmen. Die habe ich in 1/10 Größen da.

Viele Grüße
Michael

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Viele Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 18:24 
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Hallo,

heute habe ich die Schieber gefertigt. Ich habe sie wieder aus Messing und Teflon gebaut. Sie gleiten schön leicht auf der Spiegelplatte.


Bild

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Viele Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 20:56 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Michael,

Horizontales Achsspiel:

meine B kuppelnden Roundhäuser haben a.W. 1mm Spiel bei Achsständen von 8 - 10 cm.
Damit bin ich problemlos bislang überall ob 32 oder 45 mm die unterschiedlichsten Radien gefahren. Da werden dann eher die teilweise doch ganz netten (DJ z.B.) Überhänge zu kritischen Teilen, die die Waggons aushebeln können, habe ich aber nur einmal in R1 Gegenweichen beobachtet. Mag auch an den ACC Hakenkupplungen und deren Spiel liegen.
Ansonsten gefällt mir Deine Arbeit, die ich nie könnte, weil mir dazu das Werkzeug und die dazugehörende Expertise schlicht fehlt, sehr gut. :TOP

Viele Grüße

Fritz

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]ch weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates, Griech. Philosoph 469 - 399 v.Chr


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 08.02.2020, 23:40 
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* SchienenDampfer
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Hallo Fritz,

danke für dein Lob. Ich muß mir das alles selber beibringen. Und ohne CNC geht bei mir auch nicht viel. Das Teflonteil für den Schieber ist auf der CNC gemacht. Das Messingteil ist auf der BF20 entstanden. Der Gerd hat da schon Bedenken angemeldet, dass es klemmen könnte. Bei meiner Mogul funktionieren die Schieber in dieser Bauweise hervorragend. Ich habe den Eindruck, dass je länger sie fährt, sie immer leichter geht und man weniger Dampf braucht. Vielleicht habe ich es so gut getroffen, dass die Wärmeausdehnung der Teflonschieber genau sitzt.
Auf den Bildern sieht alles schön aus. Ob die Zylinder so funktionieren, weiß ich auch noch nicht. Ich habe sie ja von Rund.- auf Flachschieber umgebaut und wollte die Außenmaße nicht verändern. Das zu ändern, war mir erst einmal zu kompliziert. Und so wurschtelt man sich so durch.

Ich habe von dir schon so manches über das Wasser hier gelesen. Chemie war in der Schule für mich immer ein Angstfach, wie Russisch. Ich habe nichts verstanden. Und ohne dieses Forum wäre ich auch noch nicht so weit gekommen. Da kann ich mich nur für all die Tipps bedanken. :TOP

Als nächstes will ich mit den Kuppel.- und Steuerstangen weiter machen. Die will ich dann mal vernickeln.

Vielleicht kannst mir mal helfen, auch wenn es nicht zum Thema passt. Ich möchte mir Bettbahnöl für meine Maschinen kaufen. Ich weiß mit den Bezeichnungen nichts anzufangen. Nimmt man Gleitbahnöl CGLP 32, oder Gleitbahnöl CGLP 220?

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Viele Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 09.02.2020, 16:33 
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* SchienenDampfer
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Hallo,

heute wurde nur mal gefräst. Ich habe die Kuppelstangen, die Pleuelstangen, die Schwingenstangen, sowie die Fensterrahmen gefräst.

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Die Stangen habe ich aus Abfallstücken gefräst. Zuerst die alles auf ein Stück Messing gelötet.

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So lassen sich die kleinsten Teile problemlos fräsen.

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Die Fensterrahmen sitzen ohne Nacharbeit so fest, dass man sich das Löten sparen könnte. Man muß sie absolut gerade in das Blech drücken. Das kleinste Verkanten und man hat keine Chance.

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Viele Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Jennifer2
BeitragVerfasst: 09.02.2020, 20:25 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Michael,

so gut wie ich in anorganischer Chemie bin oder eher war, so schlecht bin ich in Petrochemie. :OW

mifuchs1502 hat geschrieben:
Vielleicht kannst mir mal helfen, auch wenn es nicht zum Thema passt. Ich möchte mir Bettbahnöl für meine Maschinen kaufen. Ich weiß mit den Bezeichnungen nichts anzufangen. Nimmt man Gleitbahnöl CGLP 32, oder Gleitbahnöl CGLP 220?


Ich kann Dir dazu nur sagen, dass das Industriegetriebeöle mit 2 verschiedenen Viskositäten sind und gemunkelt wird, dass wir selbige mit 220er Visko oder 400er Visko, die zähe Pampe, als Dampföl in unsere Kisten hineinschütten.

Ich an Deiner Stelle würde einmal in die BA der Maschinen kucken und nachlesen, was die da empfehlen und das Zeugs dann nehmen. Ansonsten die Frage neu, detailliert im Werkzeugunterforum stellen, da bekommst sicher eine Menge Antworten darauf. Hier sollten wir Dein Werk nicht dadurch verwässern. Zudem findet es hier keiner mehr.

Viele Grüße und weiterhin fröhliches Schaffen

Fritz

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