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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 01.09.2013, 20:48 
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Meine Frage zum Verdrängungsöler ist :

Wenn die Spindel bzw. Mengenregulierschraube am Öler zu weit aufgedreht wird , steigt demzufolge auch der Ölverbrauch , kann es eventuell auch dazu kommen , daß Öl / Wassergemisch , also eine Art Emulsion sich im Kessel wieder sammelt ?
Von der Zeit an , seit ich mit meiner Märklin 18 mit Regner - Öler mehr fahre und auch häufig den Wechsel zwischen Vor - und Zurück durchführe , steigt der Ölverbrauch und beim Entleeren des Kessels mittels Saugschlauch fand ich am Boden des Kessels Ölablagerungen vor .
Den Dampfhahn schließe ich sofort bei Fahrtende .
Was kann hier passiert sein ?

Klaus aus HH


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 01.09.2013, 23:24 
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Hallo Klaus
Ich habe die Spindel eher weit offen da Öl ja auch dichtet und somit die Leistung besser wird.
Ich blase nach Fahrtende den Öler mit dem restlichen Dampfdruck über die geöffnete Ablassschraube aus. danach ist mein Öler und die Dampfleitung leer. Ich fülle den Kessel zum versorgen mit Wasser was schon ein wenig zur Abkühlung beiträgt. Danach öffne ich den Dampfhahn und lasse denselben geöffnet bis ich die Lok wieder heize. Ich habe eher Angst, das bei geschlossenem Dampfhahn, festgeschraubtem Sicherheitsventil und überhaupt bei dichtem Kessel derselbe vom Aussendruck beim abkühlen entstehenden Vakuum eingedrückt wird. Habe so einen Kessel schon gesehen sieht sehr flach aus.
Ich habe noch nie Öl im Kessel oder im Schauglas gehabt und bleibe deshalb bei meiner Methode obwohl in dem Punkt viele Dampffreunde anderer Meinung sind.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 02.09.2013, 14:21 
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Hallo Klaus!

Klaus Asmus hat geschrieben:
beim Entleeren des Kessels mittels Saugschlauch fand ich am Boden des Kessels Ölablagerungen vor

Ich hoffe du hast dich da verschrieben :?: Öl im Kesselwasser wäre gar nicht gut.

Wenn größere Mengen Öl in das Kesselwasser gelangen, besteht die Gefahr der Überhitzung der Heizflächen, da die Filmsieden bei niedrigeren Wärmestromdichten einsetzt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Speisewasser

Ich für meinen Teil schraube nach Fahrtende einfach irgendeine Öffnung im Kessel auf, z.B. Sicherheitsventil, Wassereinfüllschraube (bei Accucraft Maschinen) um einer eventuellen Vakuumbildung beim Abkühlen des Kessels vorzubeugen, welches auch Öl in den Kessel saugen kann.

Georg's Methode:
Georg hat geschrieben:
Ich blase nach Fahrtende den Öler mit dem restlichen Dampfdruck über die geöffnete Ablassschraube aus. danach ist mein Öler und die Dampfleitung leer.

bietet sich natürlich auch an.

Gruß, Gerald :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 29.06.2015, 20:12 
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Hallo zusammen,

ich habe mir eine Dampfspeisepumpe im Maßstab 1:11 gebaut und jetzt ist der Verdrängungsöler dran.
Geplant habe ich, den als Windkessel-Imitat wie bei den alten Knorr-Pumpen auszuführen.
Dadurch wird der Öler auch relativ groß (18-20mm Durchmesser und 50mm Länge)

Ist es egal, wie groß das Volumen des Ölers ist oder gibt es irgendwelche negativen Auswirkungen im Betrieb?
Wie groß sollte die Bohrung im Dampfrohr sein?

Geplante Maße sind:
D=20mm
L=50mm
Dampfrohr: 4mm
Dampf-/Ölbohrung 1mm
Konusnadel zur Einstellbarkeit, welche in diese Bohrung eingreift

Danke!
Viele Grüße
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 30.06.2015, 08:33 
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*** SchienenDampfer
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Gerald hat geschrieben:
...Ich für meinen Teil schraube nach Fahrtende einfach irgendeine Öffnung im Kessel auf, z.B. Sicherheitsventil...

Entschuldigt meine Frage, dieser Eintrag von Gerald ist zwar älter, aber ich bin erst jetzt hierauf gestoßen wegen Roberts Update.
Ich pflege zum Vakuumausgleich das Pfeifventil ein wenig offen zu lassen beim Ausschalten, das müsste auch klappen, oder liege ich da falsch?

Danke,

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 30.06.2015, 11:25 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Zoltan!
Zoltan hat geschrieben:
Ich pflege zum Vakuumausgleich das Pfeifventil ein wenig offen zu lassen beim Ausschalten, das müsste auch klappen, oder liege ich da falsch?

Wenn meine leichtgängigen (Eigenbau-) Speiseventile es nicht von selber machen (füllt gleich den Kessel mit Tenderwasser), mach ich es genauso. Dabei muß man nicht unbedingt den Zeitpunkt abwarten bis der Kessel drucklos ist und sich das Vakuum aufbaut. Dann säuselt die Pfeife eben ein wenig :pff: .
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 30.06.2015, 11:59 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Gerd,

danke für die Bestätigung.
Also kann ich diese Praxis weiter ruhig ausüben:
Nachdem das Gas aus ist, drehe ich den Öler, den Gashahn und den Regler zu, die Pfeife ein wenig auf, und schalte die Lok (receiver) aus.
Damit bleibt die Pfeife(nservo) offen.
Dann "haucht" die Pfeife noch etwas nach, bis der Kessel abgekühlt ist bzw. der letzte Dampf erschöpft ist.
Und dann kann "Luft geholt" werden, statt Öl :)

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 30.06.2015, 13:22 
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*** SchienenDampfer
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Hallo,

vielleicht sollte man mal die Frage von Robert fachlich beantworten :roll: und beim Thema bleiben.

Also wo sind die Spezialisten ?


Viele Grüße
Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Verdrängungsöler
BeitragVerfasst: 30.06.2015, 15:14 
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**** SchienenDampfer
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Robert,

meine Aster Shay hat einen liegenden Öltank von den Außenmaßen 67x25mm, schmiert ohne Probleme.

Gruß

Andreas


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