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BeitragVerfasst: 22.06.2016, 21:28 
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* SchienenDampfer
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Hans,
ich glaube der Reiberhahn bekommt genug Öl, alles was noch im Abdampf ist, der Hahn sollte sich daher gut drehen lassen. Für mich ist Ölfrei keine Option, auch weil ich es selbst nicht machen kann.
Da ich vorläufig mit der original Schaufel arbeite, habe ich mir das Handling beigebracht, die Kohle seitwärts links und rechts zu kippen, so kommt nichts mehr in die Rauchrohre.

Georg,
LINDA musste hart arbeiten in der Steigung, das facht das Feuer viel mehr an und reisst dadurch auch mehr lose Teile mit sich.
Da könnte dann eventuell wieder die Idee von Hans helfen mit einem eingebauten Umleitblech?
Jedenfalls habe ich nun ein weitere Möglichkeit die Anfachung des Feuers zu beeinflussen, und zwar ohne dass die Leistung der Zylinder beschränkt wird.

Gruss Christoph

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Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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BeitragVerfasst: 11.07.2016, 20:06 
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* SchienenDampfer
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Hallo Riverdalekohlelok interessierte,

gestern habe den Zischhahn in der Abdampfleitung der LINDA im Betrieb auf Rollen getestet. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, Viel Kondeswasser und Öl müssen nicht mehr durch die Düse in der Rauchkammer und von dort ins Freie, wo sie Lokgehäuse und Rauchkammer versabbern.
Ich habe ein kleines Filmchen gemacht. Am Anfang sieht man die Lokunterseite mit dem Hahn und dem Nanoservoantrieb. Die Filmsequenzen zeigen die auf Rollen laufende Lok. Im Bereich der Zylinder erkennt man das tropfende Kondensölgemisch. Am Schluss der Übung, nach einer Stunde Rollenfahrt habe ich den Rost gelöst und die Lok von den Rollen entfernt. Man sieht deutlich die Rückstände im Auffangblech.
Die Bohrung im Zischhahn ist sehr klein, nicht alles Kondensat kann durch diese nach unten entweichen, aber vor allem am Anfang beim Aufwärmen der Zylinder entweicht dort viel Kondensat, was ich auch wollte.




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BeitragVerfasst: 11.07.2016, 21:43 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christoph,

eine interessante Lösung! Das Gesabber, vor allem im Rangierbetrieb, hat mich auch gestört, deswegen meine Zylinderentwässerung. Ich hatte ja auch mal an anderer Stelle mit so einem Hahn experimentiert, hatte aber immer das Problem, dass er entweder klemmte oder aber sich die Mutter löste. Es gibt quasi baugleiche Hähne mit einer zylindrischen (statt konischen) Achse, die mit 2 O-Ringen gedichtet sind. Habe so ein Teil an einem Accucraft-Öler gefunden.

Hast du den Hahn auf deinem Video konstant offen? Mit deiner Lösung kannst du sicher auch Einfluss auf die Anfachung des Feuers nehmen!

Viele Grüße
Arne


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BeitragVerfasst: 11.07.2016, 22:31 
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*** SchienenDampfer
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Christoph,

eine Superlösung. Aber die Idee von Arne ist auch nicht ohne. Ich überlege mir schon.

Hans


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BeitragVerfasst: 12.07.2016, 07:58 
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Hallo Arne,

im Betrieb habe ich den Hahn natürlich nicht immer offen, vor allem aber beim Anfahren und auch um die Feuerung zu bändigen, im Zusammenspiel mit der Freuerungstüre. Im Betrieb hört man, ob er offen ist, die Auspuffschläge verstummen fast.
Wie sich der Hahn nun bewährt, dazu kommen die Erkentnisse erst mit der Zeit. Da dieser nach "getaner Dampfarbeit" verbaut ist und genügend geschmiert wird, bin ich optimistisch.

Gruss Christoph

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BeitragVerfasst: 12.07.2016, 21:15 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christoph,

auch wenn ich mal vermute, dass deine Lösung zufriedenstellend arbeitet hier noch die Idee, automatische Entwässerungsventile zumindest in den vorderen Zylinderdeckeln zu verbauen. Baulich ist das vorne in der Regel kein Problem. Solche Ventile gibt es z.B. bei . die haben auch welche für spezielle Accucraft-Loks, da müsste man mal das Gewinde erfragen.

Viele Grüße
Arne


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BeitragVerfasst: 12.07.2016, 22:38 
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*** SchienenDampfer
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AsJ17 hat geschrieben:
Hallo Christoph,

auch wenn ich mal vermute, dass deine Lösung zufriedenstellend arbeitet hier noch die Idee, automatische Entwässerungsventile zumindest in den vorderen Zylinderdeckeln zu verbauen. Baulich ist das vorne in der Regel kein Problem. Solche Ventile gibt es z.B. bei . die haben auch welche für spezielle Accucraft-Loks, da müsste man mal das Gewinde erfragen.

Viele Grüße
Arne

Hallo Arne!
In meiner sächs. VII K hab ich automatische Entwässerungen von DJB verbaut. Der Paul Bailey fertigt die Ventile mit den Anschlußgewinden, wofür er die Schneidwerkzeuge hat. Meine hat er in M4X0,5 angefertigt.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 18.08.2016, 17:46 
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Hallo Riverdalekohlelok interessierte,

in der Zwischenzeit habe ich LINDA mehrere Male angeheizt und den Zischhahn, aber auch die Feuerung mit verschiedenen Kohlearten ausprobiert. Diese Versuche veranlassten mich, den Zischhahn auf 2mm abzubohren. Nun ist die ganze Entwässerung für mich noch optimaler.
Auch befriedigte mich die Kohlenschaufel immer weniger, auch weil der Tender an der Lok, das Schaufeln nur von "oben" zulässt. Dies erfordert eine Schaufel welche einigermassen horizontal ins Feuerloch passt. Da Rechtshänder, muss ich immer auf der linken Seite der Lok stehen um sie zu feuern. Nun verspreche ich mir ein besseres bedienen der Schaufel.
Hans und Pierre haben mir schon lange geraten eine andere Schaufel zu verwenden.
Zu den Kohlenversuchen kann ich bis jetzt nur sagen, dass kleine Brikettstücke (Original vom RhB Dampfschleuder Xrot d 9213 aus Pontresina) definitiv nicht in Frage kommen, die Stücke verbacken zu einem Klumpen.

Bilder zur Kohlenschaufel:



Bild

Bild

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Gruss Christoph

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BeitragVerfasst: 30.08.2016, 13:50 
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Hallo Piz
vorweg Gratulation zu Deiner in vielen Details verbesserten Lok.
Aber eine Frage beim Anlöten mit Silberlot der Überwurfmutter hast Du da vorher die Kolben ausgebaut? Ich habe da Bedenken, dass sich die 700 Grad auf die Kolbendichtringe negativ auswirken?
Beste Grüße
Gerhard


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BeitragVerfasst: 30.08.2016, 20:12 
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Hallo Gerhard,

vor dem Anlöten habe ich die Überwurfmuttern der Abdampfleitung gelöst und die O-Ringe auf die Leitungen zurückgezogen. Mehr nicht, nach dem Löten wieder angezogen, sie haben es überstanden (siehe Bild vor dem Löten). An den Kolben habe ich aber überhaupt nichts gemacht.
Die Löttechnik: sauber polierte Flächen, Flussmittel auftragen, wenig Lötzinn ab Draht mit Zange abschneiden und positionieren, mit ganz feiner, gezielter Flamme die grösste zu lötende Fläche wärmen, wenn Zinn schmilzt ist die Arbeit gemacht.

Gruss Christoph

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BeitragVerfasst: 31.08.2016, 12:50 
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* SchienenDampfer
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Hallo Christoph - vielen Dank!
Gerhard


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BeitragVerfasst: 25.07.2017, 12:31 
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* SchienenDampfer
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Hallo Riverdale Kohlelokfreunde,

inzwischen sind noch weitere LINDA Schwestern entstanden oder sind am entstehen.

Siehe: https://youtu.be/nBynivfbE2M

und STEPHI, hier der Bauvortschritt: https://myalbum.com/album/If89GcYai7xu

Viel Spass beim betrachten der Bilder.

Gruss Christoph

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