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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 29.06.2019, 10:45 
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Hallo Tom

Vielen Dank!
Das Turbinenrad ist selbst hergestellt und nicht käuflich.

Viel Erfolg bei deinem Projekt!

Gruß
Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 29.06.2019, 16:28 
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Hallo Andy,

wie sehen deine Düsen aus?
Einfach ein Loch gebohrt oder ne echte Lavaldüse gebaut?
Aus einer Lavaldüse (du kannst hilfsweise versuchen die Ausströmkante abzurunden) kommt der Dampfstrahl mit Überschallgeschwindigkeit raus, im Gegensatz zum einfachen Loch, das nicht mal Schallgeschwindigkeit schafft. Da sollte sich noch ein wenig Turbinenleistung finden lassen, falls du eben noch keine Lavaldüse hast.

Gruß
Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 29.06.2019, 17:35 
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ruebennase hat geschrieben:
Hallo Andy,

Einfach ein Loch gebohrt oder ne echte Lavaldüse gebaut?



Hallo Rüdiger,
ja das wäre toll , aber bei Durchmessern von 0,8 - 1.2 mm weiß ich nicht wie das umzusetzen wäre (Werkzeuge usw).
Kannst Du es uns anschaulich erklären?

_________________
Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 29.06.2019, 20:06 
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Hallo Andy

solche Lavaldüsen finden auch in Injectoren Anwendung.
Tips für die Herstellung, auch der dazu nötigen Werkzeige findest Du im Netz teilweise eine deutsche Übersetzung des Buches von Ted Crowford, The Model Injector.
Mehr über Düsen und Injectoren findest Du in einem Buch aus UK: Titel Miniatur Injectors Inside and out.
Auch da ist beschrieben, wie man Reibahlen herstellt, Bohrungsdurchmesser 0,2mm!!
Weitere Infos darüber gerne

Gruß

Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 29.06.2019, 20:28 
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Hallo Andy,

Erfahrungen mit dem Bau solcher Düsen hab ich nicht, d.h. ich würde jetzt auch zu suchen beginnen und natürlich erstmal mit Günters Tipp anfangen.
Trotzdem glaube ich zumindest einen guten Punkt getroffen zu haben.
Mein erster Versuch (also quasi noch ahnungslos was die Ausführung angeht) sähe so aus, dass ich die Düsenrückseite relativ weit groß aufbohren würde und alle Kanten abrunde. Dann bleibt ein kurzes zylindrisches Stück und eine verrundete Auslasskante. Da muss nicht viel Rundung sein. Ich würde es erstmal mit Schleifen probieren. Dann ein Versuch in der Turbine.
Mit Günters Vorschlag könnte es aber erstens einfacher und vor allem auch besser sein!
Bin überzeugt, dass die Recherche sich lohnt.

Gruß
Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 30.06.2019, 15:56 
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Hallo Dampffreunde,

die von Rüdiger vorgeschlagene Lavaldüse hat mit keine Ruhe gelassen und ich habe heute in der Werkstatt (der kühlste Ort bei uns)
einige hergestellt:

Bild

Der Erfolg kann sich sehen lassen, es sind unter Lastbedingungen ca. 8 % mehr Leistung zu messen.
Der Bohrer hat 1 mm Durchmesser.

_________________
Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 08.07.2019, 12:38 
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Hallo Dampffreunde,

auf der Suche nach mehr Turbinenleistung bin ich nun auch am Ziel angekommen.


Bild


Der mittige schwarze Kunststoffkegel bewirkt den Abtransport der Luft, der aufgeklebte Messingring verhindert seitliche Verwirbelungen.

Am effektivsten wirkt die Lavaldüse , hier habe ich Reibahlen für Düsen besorgt und gefühlte "zig" Bauweisen getestet.
Der Kegel bringt ca. 2 % und der Messingring weitere 2 %.
Alle Maßnahmen zusammen ca. 12 % gegenüber meinen ersten Versuchen.
Die Turbine ist für mich jetzt so leistungsfähig das ich einen Testrahmen baue und damit auf der Schiene weiterteste.

_________________
Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 08.07.2019, 21:59 
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Hallo Andy

Ich dachte die Leistung ist nicht dein größtes Problem, sondern mit wieviel Aufwand sie erzeugt wird!?

Gruß
Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 07:00 
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Kolbenfresser hat geschrieben:
Ich dachte die Leistung ist nicht dein größtes Problem, sondern mit wieviel Aufwand sie erzeugt wird!?


Hallo Roland,
ja die Leistung war nicht das Problem aber mehr Leistung bedeutet das ich jetzt mit Düsen von 1,1 mm (vorher 1,2 mm) arbeiten kann.
Der Kompressor schaltet jetzt alle 70 s ein , zuvor alle 55 s, also weniger Luft/ Dampf - Verbrauch und das war das Ziel.

_________________
Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: Neubau einer Turbinendampflok
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 10:45 
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Hallo Andy
Das ist schon klar.
Jetzt müsste man mal rechnen wieviel Wasser du in 70 sec verdampfen musst, damit sie läuft.

Gruß
Roland


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