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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 08.08.2020, 10:16 
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Hallo Christoph

Ein nettes Feature wäre, wenn der Regler mit dem Hilfsbläser gekoppelt ist, mit der Option den Hilfsbläser noch zu variieren. Für die Flieger gibt es da eine Funktion, dass man verschiedene Kanäle mischen kann, eventuell kann man das verwenden. Ich habe mich nie genauer damit befasst, da der Hilfsbläser nicht mit einem Servo bedient wurde. Darum würde ich wahrscheinlich den Hilfsbläser eben selber zu machen, wenn der Regler weiter auf ist und auf der Talfahrt auf machen. Ich habe den Hilfsbläser vor Abfahrt einfach zu gemacht (war ja nicht von einem Servo bedient) und bin so gefahren. Auch bei Fahrten mit Berg- und Talfahrten war das kein Problem. War die Talfahrt länger, kann man den Regler ganz leicht auf machen, damit das Feuer etwas Zug bekommt. Das geht aber, je nach Steigung, natürlich nicht immer. Wahrscheinlich waren die Anlagen, auf denen ich unterwegs war, auch von einem anderen Streckenprofil.

Das Fahren mit Kohle braucht viel Aufmerksamkeit, sicherlich auch Streckenkenntnis, das ist mir bewusst - aber es ist eben auch vorbildgetreu. Hilfsbläser bei Talfahrt leicht auf, bei Bergfahrt zu - wie beim Vorbild. Ich stimme dir ebenfalls zu, das ist auch Erfahrungssache. Und irgendwie ist es auch ein wenig wie beim Vorbild: Jeder Kessel ist anders.
Was ich noch von der Lokkohle sagen kann: Wenn das Feuer richtig brennt, ist es auch kein Problem, wenn die Lokkohle mal eine halbe Minute, vielleicht auch länger, keinen Zug bekommt. Auch ein ganz minimaler Zug reicht ihr aus, wenn man kaum Dampf benötigt, sondern das Feuer nur am Leben halten möchte. Mit der Cocoskohle sollte eine Talfahrt ganz ohne Hilfsbläser gehen.
Wenn ich mit Steffen auf der Anlage in seinem Garten gespielt habe, habe ich auch manchmal eine Art Ruhefeuer gemacht. Die Strecke war eingleisig und bei Zweilokbetrieb musste eben einer warten. Mit dem, was beim Zerklopfen übrig geblieben war, der feine Gries, habe ich die Feuerbüchse gefüllt und ganz minimal den Bläser angemacht. Damit konnte ich minutenlang stehen bleiben. Danach kam aber das einzige Mal, dass ich "Feuerpflege" betrieben habe. Frische Kohle aufwerfen und anschließend den zusammengebackenen Klumpen lockern und dabei möglichst nicht alles durch den Rost rühren. Spätestens wenn einem das Feuer zum zweiten Mal durch so eine Aktion durch den Rost gefallen ist, weiß man, wie viel man rühren darf. Ansonsten habe ich es wie Andy gehalten und nicht viel gerührt - vielleicht mal, wenn die Kohle sehr zum Zusammenbacken geneigt hat (beispielsweise mit Schmiedekohle habe ich auch experimentiert, die bäckt sehr stark zusammen). Aber eigentlich war dann die Kohle unbrauchbar für meine Verwendung und ich habe den nächsten Brocken zerkleinert, mit der Hoffnung, dass dieser besser war.

Der Christian S. war zu der Zeit, als ich noch ab und zu bei den EiWis zu Gast war, dabei eine Aster Maschine auf Kohle umzurüsten und wir hatten dementsprechend regen Kontakt.

Die Idee mit den Löchern im Feuerschirm zur Behebung des Ascheproblems ist wahrscheinlich nicht schlecht - ich bin mir aber nicht so sicher, ob diese sich nicht mit der Zeit zusetzen. Besonders bei Betrieb mit Lokkohle. Aber vielleicht verbrennt der Ruß auch, das wird sich zeigen. 3 mm Abstand zwischen den Roststäben sollte ausreichend sein, kommt aber auch auf die Stabbreite an.
Ich habe immer auf ein sehr "effektives" Blasrohr geachtet, allein schon wegen dem Klang. Die Problematik mit Asche in der Feuerbüchse gab es bei mir nicht. Im Gegenteil, selbst Kohlestückchen wurden durch den Kamin geschossen. Vielleicht hilft deshalb auch eine weitere Überprüfung der Saugzuganlage. Eventuell besteht auch eine Undichtigkeit an der Rauchkammer?

Viele Grüße
Janosch

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 09.08.2020, 17:51 
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Hallo Andy und Janosch

Um das Feuer userer Loks mit Luft (mehr oder weniger) zu beeinflussen habe wir drei Möglichkeiten eingebaut, die wir mittels Fernsteuerung bedienen. Unser Plan war von Anfang an mit den ferngesteuerten Kohleloks, Talfahrten, ebene Strecken und Bergstrecken so Fahren zu können, dass ständiges Abblasen der Überdruckventile oder aber zuvenig Dampfproduktion während der Fahrt, möglichst selten vorkommen.
Mehr Luft durchs Feuer: mittels Hilfsbäser welcher stufenlos über das Fernsteuerpotentiometer geregelt wird. Der Hilfsbläser kann so im Stillstand und während der Fahrt dem Druck entsprechend bedient werden.
Weniger Zug im Feuer während der Fahrt: Ferngesteuerter Abdampfhahn welcher nach den Dampfzylinder und vor dem Blasrohr einen Teil des Abdampfs in Freie (nach unten zwischen die Schienen) lässt. So kann Zug vom Blasrohr genommen werden ohne die Leisung der Zylinder zu begrenzen.
Weniger Zug durchs Feuer im Stillstand und während der Fahrt: Die ferngesteuerte Feuerungstür. Primär um Kohlen nach zu legen, aber eben auch um Druckspitzen zu vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit um ein Abblasen zu vermeiden ist der Einsatz des Injektors. Dieser kann im Stillstand und mit Übung auch während der Fahrt verwendet werden. Er braucht viel Dampf, ein Abblasen hört sofort auf, dafür wird Wasser in den Kessel befördert.
Um dies alles optimal zu Bedienen braucht es neben der richtigen Kohle der dichten Rauchkammer dem optimalen Blasrohr und dem bestens eingestellten Hilfsbläser noch viel Übung, um im richtigen Moment das Richtige zu tun. Und an dem Arbeiten wir weiter...

Gruss Christoph & Theo

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Mein Vorsatz: Mehr Pausen zwischen dem Nichtstun...Vor allem längere... :E


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 09.08.2020, 19:28 
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Hallo Christoph & Theo,
da habt Ihr ja sehr viele Möglichkeiten um die Dampfproduktion zu beeinflussen.
Ich benötige den Hilfsbläser nur im Stand, nicht bei Tal und Ebenenfahrt, das sind meine Erfahrungen hierzu.

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Dampfgruß von Dampfandy


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 10.08.2020, 18:22 
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Hallo Kohlenlokinteressierte

heute habe ich meine Umbaupläne umgesetzt. Als erstes habe ich den Feuerschirm ausgebaut um die vorgesehenen Löcher bohren zu können. Dazu wurde ein Werkzeug aus einem Imbusschlüssel und einer anderen Imbusschraube hergestellt. Schon beim Bau haben wir darauf geachtet, den Feuerschirm ausbaubar zu machen, um ihn verändern zu können, was nun geschehen ist.

Feuerschirm mit 3mm Löcher, sie sollen mehr Asche aus dem Feuer durch die Rauchrohre entweichen lassen. Der Feuerschirm hat nur noch die Aufgabe beim Kohlen nachlegen die beiden tief liegenden Rauchrohre vor den grossen Kohlenstücken zu schützen.

Bild


Blick durch die Feuertüre an Rohrwand ohne Feuerschirm:


Bild


Montage des gelöcherten Feuerschirm mit dem verlängerten Imbuswerkzeug durch die Feuertüre:


Bild


Blick durch die Feuertüre mit umgebautem Feuerschirm:


Bild


Dieser Umbau muss nun noch getestet werden, weitere Löcher könnten noch problemlos gebohrt werden.

Als weiteres habe ich die Leitung zum Hilfsbläser in der Rauchkammer verlängert und sie durchs oberste Rauchrohr geschlauft. ich erhoffe mir eine gewisse Trocknung des Dampfes vor dem Austritt aus der Hilfsbläserdüse. Auch dieser Umbau muss seine Tauglichkeit noch beweisen.


Verlängerte Hilsbläserleitung welche ins Rauchrohr geschlauft ist:


Bild


Eingebaute Hilfsbläserleitung. Im Vordergrund die Hilfsbläserdüse:


Bild


Eingebautes und verkürztes Blasrohr, links, leicht schräg die Hilfsbläserdüse:


Bild


Stellprobe des Blasrohres mit einem Messingstab:


Bild


Blick durch den Schornstein auf Blasrohr und Hilfsbäserdüse:



Bild



Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 23.08.2020, 15:34 
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Neues von der Kohle G4/5

Der Umbau des gelöcherten Feuerschirms und der Düsenleitung habe ich kurz danach auf den Rollen getestet. Nach diesem ersten Versuch konnte ich deutlich mehr Aschepartikel in der Rauchkammer feststellen, dies obwohl die Feueranfachung nur auf den Rollen und mittels Bläser erfolgte.
Die Bläserleitung, verlängert durch eine Schlaufe im Rauchrohr, hat ebenfalls Wirkung gezeigt. Der Nassdampf wird eindeutig getrocknet und zwar so stark, dass die mit Castolin 157 (ca. 200°C) eingelötete Düse sich durch den Schlot selbständig machte und im Rasen nicht mehr auffindbar war. Die Anschlüsse am Hilfsbläser waren bis jetzt schon mit diesem Lot gelötet worden, aber da der Hilfsbläserdampf niemals diese Temeperatur erreichete gab es auch keinen Grund etwas zu ändern.
Nun habe ich eine 0,25mm Düse aus dem 3D Drucker meines Sohnes eingelötet und zwar mit Hartlot.


Blick in die Rauchkammer mit neuer hartgelöteter Düse:


Bild


Blick durch den Schlot:


Bild


Bei diesem Umbau habe ich auch noch ein zweites Manometer auf der anderen Führerstandseite montiert. Grund: jedesmal wenn sich die Lok auf der Anlage von Theo drehte hatte ich keine Information mehr über den Druck im Kessel, da ich dann auf der anderen Lokseite mit der Fernsteuerung stand. Auf dieser Anlage ist es wichtig den Druck im Auge zu behalten, weil die Talfahrt vor der Bergfahrt erfolgt.


linke Lokseite:


Bild


rechte Lokseite:


Bild


Verrohrung der beiden Manometer:


Bild



Der Test auf den Rollen verlief nun wie ich es mir vorstellte. Nun folgt dann noch der Test auf der Anlage, sobald Theo aus den Ferien kommt.


Anfeuern:


Bild


Bild


Druck erreicht:


Bild



Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 15.09.2020, 21:21 
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* SchienenDampfer
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Der Test auf der Anlage

mit der RhB Kohle G4/5 ist zu meiner vollen Zufreidenheit ausgefallen. Die Löcher im Feuerschirm bewähren sich und das zweite Manometer auf der anderen Lokseite ermöglicht nun die Druckanzeige, unabhängig vom Standort des Lokführers (Fernsteuerungshalter).

Zuerst wollte ich eigentlich auch die RhB Verbund G4/5 testen, nachdem diese beim letzten Anlagebesuch einen Bolzenbruch erleiden musste. Diesmal klemmte der Dampfhahn im Führerstand, vermutlich durch die lange Stillstandszeit in geschlossener Position. Dies muss nun nochmals so abgeändert werden, dass es auch noch nach Wochen zuverlässig funktioniert. Um dieses Maleur zu repparieren hätte ich den Führerstand Abschrauben müssen, solche Arbeiten mache ich aber lieber Zuhause in der Wekstatt. Deshalb sind auch noch Bilder der Verbundlok dabei, einmal auch als Last für die Kohlelok.

Theo und ich haben die Kohle Lok fast 3 Stunden lang unter Dampf gehalten und konnten so wieder viel lernen. Die Kokosnussschalenkohle und auch gewöhnliche Ofenbriketts verbrennen zu Aschestaub, welcher sich restlos im Aschkasten und der Rauchkammer sammelt. Die Heizfähigkeit ist aber nicht so gut wie von Antrazit oder Walisischer Steinkohle (Lokohle vom Original). Nach einer Fahrt, meistens ohne dass das Überdruckventil angesprochen hat, wird bei noch hohem Druck sofort der Injektor in Betrieb genommen um Wasser zu Speisen. Dieser (Danke Walter) funktioniert einwandfrei auch bei >4 bar. Die Bedienung ist eine Gefühlssache, man muss die Augen und das Gehör dazu verwenden und es verlangt absolut kleinste Servobewegungen. Der Druck kann wie angedacht mit Öffnen des Abdampfhahns oder der Feuertüre während der Fahrt konstant gehalten werden. Auf der Talfahrt oder bei niedrigerem Druck kommt der Hilfsbäser zu Einsatz. Speisen geht eigentlich nur im Stillstand, oder mit genügend Übung auch auf der Talfahrt.
Zwei Sachen sind bei meiner Konstruktion nicht befriedigend: Die Zylinder sollten eine Entwässerung haben. Ohne muss doch sehr viel Kondenstat durch den Schlot ins Freie, denn bis es aus dem geöffnetem Abdampfhahn tropft, ist die Lok schon fast einen halben Meter gefahren. Dies hat zur Folge, dass die Lok um den Schlot recht versaut aussieht. Die Zylinder dafür nochmals demontieren werde ich aber nicht.
Das zweite ist die Dampfentnahme welche einfach gehalten ist (Produkt von Niggel), reagiert aber bei mehreren Dampfabnehmer (Pfeife, Injektor, Bläser und Regler) und hohem Wasserstand oder Bergfahrt zum Wasserreissen (Bilder beachten).
Der Lokführer wird sich an die Lok gewöhnen müssen, umgekehrt geht nicht...

Theos Fahrwerk der Lok 108 ist im Moment noch bei RR und sollte nächstens wieder zurück sein, so dass auch er die Probefahrten wieder aufnehmen kann.

Nun ist genug geschrieben, ein Film ist heute entstanden. Leider hat der Malojawind in einigen Szenen die Akustik negativ beeinflusst. Es ist immer dieselbe Anlage mit denselben Modellen, aus den bekannten Fotoperspektiven, ich hoffe es langweilt nicht zu sehr.




Gruss Christoph u. Theo

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 15.09.2020, 22:00 
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Nachtrag:

Blick in die Rauchkammer...so sollte es sein nach fast 3 Stunden Dampf:




Bild




Gruss Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 15.09.2020, 22:33 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Christoph,

da kann ich nur "alle Achtung" sagen und "Hut ab" vor Deiner super Arbeit, ganz große Klasse !!!!!

Wir sehen uns in Schramberg,
viele Grüße Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 27.09.2020, 10:55 
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Hallo Christoph

Meinen herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Testfahrt :B
Leider habe ich deine Lok in Schramberg nicht gesehen. Das muss ich unbedingt beim nächsten Treffen nachholen!

Viele Grüße
Janosch

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 Betreff des Beitrags: Re: RhB G4/5 als Kohlelok
BeitragVerfasst: 28.09.2020, 15:27 
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* SchienenDampfer
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Hallo Janosch,

ja, du warst glaube ich nur ein Tag in Schramberg. Als ich die Lok am Samstag angefeuert habe, hat der Hilfsbläser nicht funktioniert. Zuerst dachte ich an eine verstopfte Düse, die habe ich dann vor Ort ausgebaut und mit Wasser von der Düse richtung Anschluss durchgespühlt. Beim nächsten Versuch am Sonntagmorgen wieder dasselbe! Nochmals, oder schon wieder verstopft?
Dank Fachdiskussion am Reparaurtisch auch noch das Hilfsbläserventil mit einer Spritze getestet und danach mit Wasser durchgespühlt. Dieses Ventil hat auf die 90° Drehung nicht geöffnet, oder es war verstopft?
Am Sonntagnachmittag dann endlich...Die Lok hat funktioniert wie ich es wollte und mit Anhängelast etliche Runden gedreht. Auch der Injektor (ist eher noch heikel zum Starten) hat wunderbar Wasser in den Kessel gespeist. Während der Fahrt hat die Lok dann den Aschkastenboden verloren (war mein Fehler, da schlecht eingeführt), deshalb habe ich dann abgebrochen.
Die Abdampfleitung zwischen den Zylinder und der Abdampfdüse ist jetzt aus einem Silikonschlauch, wird nicht mehr geteilt ist und im Querschnitt grösser, auch dieses Teil funktioniert nun, kein gesabber von mehr vom Abdampfölgemisch in die Rauchkammer und durch den Schlot.
Ich habe kein Foto der Fahrten, vermutlich tauchen sie dann noch auf...
Die Lok kommt sicher nochmals mit auf ein nächstes Treffen wo auch immer...(hoffentlich!)

Beste Grüsse Christoph

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