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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 09:30 
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* SchienenDampfer
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Frage zur Verbindung von Lokgehäuse mit Fahrgestell:

Einige Hersteller (z.B. Fulgurex) verwenden kleine Laschen (Winkelprofil) die an der Innenseite des Lokgehäuses angelötet sind. Diese Laschen werden am Fahrgestell angeschraubt (Schraube von unten in das Gewinde der Lasche oder Schraube von oben durch die Lasche in ein Gewinde am Fahrgestell).

Nun meinen Frage: Was tun wenn sich eine Lasche gelöst hat?

a) Wieder Anlöten (Farbe des Lokgehäuses wird fast sicher beschädigt)
b) Mit Cyanolit o.ä. ankleben (wie lange hält das bei Echtdampf wegen Hitze)
c) Anschrauben (aussen ist Schraubenkopf sichtbar wo keiner sein sollte)
d) Gibt es noch andere Methoden ..........

Danke für eure Ratschläge und freundliche Grüsse

Simba


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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 10:18 
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* SchienenDampfer
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Simba hat geschrieben:
Frage zur Verbindung von Lokgehäuse mit Fahrgestell:


b) Mit Cyanolit o.ä. ankleben (wie lange hält das bei Echtdampf wegen Hitze)

d) Gibt es noch andere Methoden ..........


Hallo Simba

Wenn du die Lackierung nicht beschädigen willst und auch keine zusätzlichen Schraubenköpfe sichtbar sein sollen bleibt noch eine Verklebung der Teile als sinnvolle befestigungsmöglichkeit übrig. Mit geeigneten Klebstofen und blanken, gut vorbereiteten Klebeflächen könnte das gehen. Wie warm werden denn die zu verklebenden Teile? Wie gross ist die Klebefläche?

_________________
Grüsse
Beat


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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 11:53 
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* SchienenDampfer
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Hallo Beat

Du meinst also ich soll mit kleben versuchen. Die Klebestelle ist ca. 8 x 4 mm gross.
Gute Frage: Wie warm wird es im Bereich der Klebestelle. Sie liegt ca. 3,5 cm vom (hier nicht isolierten) Kessel entfernt. Ich kann nicht sagen welche Hitzestrahlung hier noch besteht.

Gruss / Simba


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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 13:17 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Simba,

alternativ kannst du auch von innen in dein Gehäuse schrauben, also Gewinde ins Gehäuse. Wenn du vorsichtig bohrst und Gewinde schneidest hast du kaum/keine Lackschäden. Die Schraube dann (z.B. M2) so ablängen, dass sie nicht vorsteht. Anschließend siehst du nur noch die Schraube im Querschnitt - ist unauffälliger als ein Schraubenkopf und könnte einfach mit etwas Farbe/Edding "betupft" werden :WN

Viele Grüße
Arne


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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 14:50 
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* SchienenDampfer
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Wohnort: Region Nürnberg (DE)
Hallo Simba :flt: ,

bei meiner 211 haben sich auch 2 Laschen abgelöst, ich habe sie mit Montagefix
wieder angeklebt die eine Lasche ist ca. 4 cm vom Kessel entfernt und bis
jetzt hält es. Als Vorbereitung habe ich die Klebestellen mit einer Feile
glatt gemacht.

Gruß Simon :flt: .


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BeitragVerfasst: 02.11.2011, 15:27 
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*** SchienenDampfer
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Beiträge: 402
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Hallo Simba,

klassischer Fall zum Nieten :flt: :flt: :flt:
Kupferniete mit 1mm Durchmesser nehmen und nieten.
Ist Hitzebeständig, brauchst keinen Gewindebohrer und
einen normalen Bohrer mit 1mm wirst du auch noch finden.

Gruss,
Ernst

_________________
Die erste Dampflok ist misslungen, versuche deshalb die zweite zu bauen...


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BeitragVerfasst: 03.11.2011, 16:00 
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* SchienenDampfer
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Hallo zusammen

Für eure Antworten möchte ich ganz herzlich danken. Das sind verschiedene sehr gute Ratschläge die ich gerne prüfen werde.

Ein Versuch mit Cyanolit würde kaum schaden, weil nichts an der Sichtseite des Gehäuses verändert wird.
Ein Gewinde ins Blech schneiden geht nicht, weil das Gehäuse nur ca. 1mm Wandstärke aufweist.

Auf die Länge wird wohl der Vorschlag mit Nieten das Beste sein. Vor dem definitiven Gehäuse-Bohren und Vernieten werde ich dies an einem Stück Messingblech ausprobieren.

Nochmals vielen Dank und freundliche Grüsse

Simba


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