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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 09.04.2011, 02:58 
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Hallo Beat,
mit den verölten Schienen bezog ich mich auf die Ausstellungen, die ich kenne, manche Lokomotiven kommen vor lauter Öl auf den Gleisen mit dem Zug kaum vom Fleck.Bei den EiWis sind jetzt zum Beispiel die Schienen nicht sonderlich verölt.Liegt wohl auch daran, dass dort vor allem Asterloks fahren und diese keine Zylinderentwässerung haben, auch in Freienbach schienen die Gleise nicht merklich verölt, konnte aber den Grip nicht testen, weil mir der Zug dafür fehlte.Auch um etwas Lärm zu produzieren.
Eine eigene Anlage besitze ich ja leider nicht.Der Garten ist für mich leider Sperrzone :( So muss ich mich mit meinem Kreis begnügen, aber er reicht, um die Maschine mal fahren zu lassen und vor allem, was wichtig ist, wirklich fahrend einzustellen.Aufgebockt und auf Rollenprüfständen ergibt nicht so ein gutes Ergebnis, wie wenn die Maschine wirklich fährt.Dann spielt vor allem noch die Masse mit, welche bei den anderen Methoden nicht miteinbezogen werden kann.
Putzen ist nie beliebt, weder bei den Großen, noch bei den Kleinen.Am Ende eines Fahrtags, vor allem wenn es geregnet hat, ist es erstaunlich wie schmutzig die Maschine ist.Nach einer Heizerschicht ist es nicht gerade ein Hochgefühl noch das Fahrwerk zu putzen.Der Kessel wird dann beim Anheizen geputzt.Aber auch das gehört zum Erscheinungsbild: Eine geputzte Maschine und auch die Wagen liefern ein viel besseres ab. Nicht nur den Fahrgästen, auch dem Lokpersonal gefällt es mit einer gepflegten, sauberen Maschine zu fahren.
Ich öle mit einer Spritze und Kanüle ab, die Dosierung funktioniert nicht immer perfekt.Meistens öle ich aber daheim ab, damit ich an der Ausstellung nicht so viel Zeit verliere, das überflüssige Öl wandert dann automatisch in Richtung Boden.
Ich würde es interessant finden, wenn das jemand machen würde und das Ergebnis interessiert, so ist es nicht.Ich bleibe aber wohl, egal wie es ausgeht, bei der Methode "Gewicht erhöhen".
Ich wollte lediglich davor warnen, damit niemand schöne(teure/aufwendige) Speichenräder umbaut und hinterher enttäuscht ist.
Haftreibende Grüße Janosch

_________________
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 09.04.2011, 10:34 
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Hallo Janosch
Janosch hat geschrieben:
mit den verölten Schienen bezog ich mich auf die Ausstellungen, die ich kenne, manche Lokomotiven kommen vor lauter Öl auf den Gleisen mit dem Zug kaum vom Fleck.Bei den EiWis sind jetzt zum Beispiel die Schienen nicht sonderlich verölt.Liegt wohl auch daran, dass dort vor allem Asterloks fahren und diese keine Zylinderentwässerung haben, auch in Freienbach schienen die Gleise nicht merklich verölt, konnte aber den Grip nicht testen, weil mir der Zug dafür fehlte.Auch um etwas Lärm zu produzieren.

In Meilen fahren auch hauptsächlich Modelle von Aster, nach dem Fahrtag anfangs Monat waren die Gleise trotzdem stark verschmutzt obwohl diese noch vor der Veranstaltung sauber gereinigt wurden. Tatsächlich konnte beobachtet werden das mit zunehmender Verschmutzung die Modelle weniger Wagen ziehen konnten weil die Räder auf den schmutzigen Gleisen durchdrehten. Es wurden daher am letzten Donnerstag erst mal die Gleise gründlich gereinigt und auch alle Räder der Wagen geputzt um nicht gleich wieder den Schmutz zu verteilen.Allgemein wird auf der Clubanlage in Meilen schon auf saubere Gleise geachtet, seit man auf der Spur1 Anlage auch elektrisch (digital) fährt sowieso.
Janosch hat geschrieben:
Eine eigene Anlage besitze ich ja leider nicht.Der Garten ist für mich leider Sperrzone :( So muss ich mich mit meinem Kreis begnügen, aber er reicht, um die Maschine mal fahren zu lassen und vor allem, was wichtig ist, wirklich fahrend einzustellen.Aufgebockt und auf Rollenprüfständen ergibt nicht so ein gutes Ergebnis, wie wenn die Maschine wirklich fährt.Dann spielt vor allem noch die Masse mit, welche bei den anderen Methoden nicht miteinbezogen werden kann.

Ich besitze auch keine eigene Anlage, darf in Meilen zu Gast sein und dort meine Modelle fahren lassen. Wagons sind dort auch vorhanden, allerdings alles in Spur1, geht aber trotzdem, ich habe dafür einen "Kupplungswagen" gebaut. Du hast recht, auf dem Rollenprüfstand daheim ist es nicht das selbe wie wenn ein Modell auf einer Anlage fährt.
Für mich ist es Ehrensache das ich beim Unterhalten der Anlage mithelfe, schliesslich kann ich die Anlage auch nutzen und da gehöre ich zu jenen die es Regelmässig dampfen lassen :D

Janosch hat geschrieben:
Ich öle mit einer Spritze und Kanüle ab, die Dosierung funktioniert nicht immer perfekt.Meistens öle ich aber daheim ab, damit ich an der Ausstellung nicht so viel Zeit verliere, das überflüssige Öl wandert dann automatisch in Richtung Boden.

Anfangs habe ich auch Einwegspritzen und Kanülen für das Oel verwendet. Schnell musste ich feststellen das jene Einwegspritzen mit Gummidichtung nicht geeignet sind. Die Gummidichtung quillt auf und die Spritze wird schwergängig, man wendet etwas mehr Kraft auf und drückt dann plötzlich das ganze Oel ruckartig raus. Mit Einwegspritzen ohne Gummidichtung passiert das viel weniger. Ich bin nun auf den "Oil-Pen" umgestiegen, damit lässt sich das Oel sehr fein dosieren und präzise dort hin bringen wo ich es haben will, meine Modelle besonders die Räder sind dadurch deutlich weniger veroelt = kleinerer Aufwand beim reinigen.

Janosch hat geschrieben:
Ich würde es interessant finden, wenn das jemand machen würde und das Ergebnis interessiert, so ist es nicht.Ich bleibe aber wohl, egal wie es ausgeht, bei der Methode "Gewicht erhöhen".

Die Methode "Gewicht erhöhen" ist auch mein Favorit. Soweit es möglich ist würde ich es so machen. Mein "Max" wird deshalb als letztes noch sinnvoll einzubauendes Zusatzgewicht einen Lokführer aus Zinnguss erhalten, muss nur noch ein passendes Exemplar finden.
Über die Ergebnisse mit Haftreifen werde ich berichten sobald ich es gemacht habe, das kann aber noch dauern.

Janosch hat geschrieben:
Ich wollte lediglich davor warnen, damit niemand schöne(teure/aufwendige) Speichenräder umbaut und hinterher enttäuscht ist.
Haftreibende Grüße Janosch

Ich würde sicher auch nicht mit den teuersten Rädern beginnen, für solche Versuche reicht ein Modell dessen Räder man leicht tauschen kann und , wichtig, diese auch als Ersatzteile für einen vernünftigen Preis bekommt. Deswegen habe ich mein Regner "Max" als "Versuchskaninchen".
Warnen werde ich niemanden, jeder darf mit seinen Modellen machen was er will und ich gehe mal davon aus das es jeder hier im Forum durchaus in der Lage ist selber abschätzen zu können was er sich zutraut und seinen Modellen antut. Ein konstruktiver Gedankenaustausch wie es hier in diesem Thema vortrefflich funktioniert bereichert sicherlich das Wissen von jedem Leser und erspart vielleicht den einen oder anderen teuren "Fehlschlag".

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 09.04.2011, 19:10 
Hallo
Vielen Dank für Eure Ideen
aber das umbauen auf Vierradantrieb hört sich gut an. werde dies wahrscheinlich
auch realisieren, da noch Material vorhanden
nochmals vielen Dank
werde berichten sobald es realisiert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 02.06.2011, 19:31 
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Hallo Leute

Ich möchte dieses Thema nochmals aufgreifen denn ich bin am experimentieren.

Michel H hat geschrieben:
Wenn du zugriff auf eine Drehmaschine hast. In das Rad eine Kerbe reindrehen und einen O-Ring in diese Kerbe. Solte nur etwas über die Lauffläche gucken.


Zugriff auf Drehmaschinen habe ich, der richtige Umgang damit gehört zu meinen beruflichen Tätigkeiten. Räder für den "Max" sind noch aus anderen Versuchen (weiter vorne zu lesen) vorhanden. Ich habe diese Räder nun mit einem Einstich versehen in welchem ein passender O-Ring seinen Platz findet. Der Durchmesser am Grund des Einstich's ist so gewählt das der O-Ring recht stramm sitzt.

Bild

Morgen wird es sich zeigen wie gut das Funktioniert (Echtdampftreffen). Den richtigen Vergleich möchte ich nächste Woche wieder auf der Clubanlage in Meilen machen. Mal sehen wie weit sich übertreffen lässt.

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 02.06.2011, 19:43 
Hallo

Über den Ausgang des Test bin ich auch gespannt!

Lg

Michel


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 02.06.2011, 21:04 
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Wohnort: Zürich
Michel H hat geschrieben:
Über den Ausgang des Test bin ich auch gespannt!

Ich auch :D
Gerade habe ich die Achse eingebaut, einen ersten Unterschied habe ich schon festgestellt: Ziehe ich "Max" an der Kupplung dreht jetzt die Dampfmaschine mit. Vorher, mit den originalen Rädern (Metall-Lauffläche) konnte man jeweils das Modell nur mit blockierten Antriebsrädern über die Gleise schleifen. Mehr "Grip" scheint also vorhanden zu sein.

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 02.06.2011, 22:35 
erwa20 hat geschrieben:
Mehr "Grip" scheint also vorhanden zu sein.


Fragt sich nur wie lange... Sag uns später auch wie die O-Ringe sich mit Öl verhalten.

Lg

Michel :Q


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 03.06.2011, 09:07 
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Michel H hat geschrieben:

Fragt sich nur wie lange... Sag uns später auch wie die O-Ringe sich mit Öl verhalten.

Lg

Michel :Q

Keine Ahnung wie lange das so hält. Da mein Modell "Max" nicht täglich im Einsatz steht und wenn dann auch nicht stundenlang fährt möchte ich mich zu keiner Aussage über die Dauerhaftigkeit verleiten lassen. Natürlich könnte es passieren das sich diese Räder nach kurzer Zeit als untauglich erweisen, daher ja auch der Versuch. Ohne letzteren würde ich es nie wirklich wissen ob es funktioniert oder nicht, bisher konnte mir das nämlich niemand beantworten, es gab nur Vermutungen dazu. Jene die schon von Anfang an skeptisch waren werden darauf warten das es scheitert, ich mache mir lieber erst mal den Aufwand es zu probieren. Noch anfügen möchte ich das jegliche Art von solchen "Haftreifen" in der Echtdampfszene, besonders bei manchen aus der Spur 1 Gruppe, als verpönt gelten (das Vorbild hatte ja auch keine). Nun hat "Max" ja kein Vorbild, und darf sich daher auch "Gummischuhe" leisten :D :D
Die O-Ringe welche ich verwendet habe sollten gegen Oel beständig sein, mal sehen. Sind sie es nicht werden sie nach kurzer Zeit aufquellen und dann lose im Einstich sitzen.
Sollte dieses Experiment nicht erfolgreich sein habe ich wieder was gelernt, die Kritiker haben recht und "Max" bekommt wieder seine ursprünglichen Räder welche ja auch nicht schlecht waren. :)

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 05.06.2011, 17:30 
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*** SchienenDampfer
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Hallo,

hat jemand das hier :
http://modellbahntechnik-aktuell.de/art ... frog-snot/
schon probiert ?

MfG Jörg

_________________
Manchmal muß man ein paar Schritte zurück gehen, um vorwärts zukommen


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 05.06.2011, 22:07 
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SchienenDampfer
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Jörg hat geschrieben:
Hallo,

hat jemand das hier :
http://modellbahntechnik-aktuell.de/art ... frog-snot/
schon probiert ?

MfG Jörg

Das taucht wohl in jedem Forum irgend wann mal auf, meine Meinung dazu: Nicht wirklich brauchbar. Die Gründe: Haftet nicht lange an den Rädern, damit "behandelte" Räder haben einen schlechten Rundlauf, das Produkt ist schwierig zu bekommen. Für kleine Baugrössen bis H0 mag es ja gehen (allerdings gibt es genau dafür jede Menge richtiger Haftreifen von div. Herstellern), für grössere Modellbahnen würde ich es nicht verwenden. Übrigens war der Inhalt meines angebrauchten Gläschens innert weniger Wochen unbrauchbar geworden.

_________________
Grüsse
Beat


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 Betreff des Beitrags: Re: Antriebsprobleme Rocket
BeitragVerfasst: 10.06.2011, 21:30 
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SchienenDampfer
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Registriert: 13.02.2010, 15:30
Beiträge: 309
Wohnort: Zürich
Hallo

Die Achse mit den, mit O-Ringen nachgerüsteten Rädern ist nun eingebaut und erste "Testfahrten" konnten gemacht werden.
Ich habe das in im Thema beschrieben (mit Video).

_________________
Grüsse
Beat


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