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 Betreff des Beitrags: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 12.07.2013, 21:16 
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Hallo alle zusammen,

ich habe mein nächstes Projekt angefangen.
Nachdem ich mir den zweiten Wagen in Blech zugelegt habe,
und ich von der einfachen Bauweise faszinierd bin, habe ich kurzer Hand
mit dem Bau einer Lokomotive aus Blech angefangen.

Als Vorbild habe ich eine alte Lok gefunden,
die ich von der Technik gerne mit einem Modell der Preußischen T0 "verheiraten" möchte :flt:

Hier der Link zum TinPlate Modell:

Und hier die Wikipedia-Seite der T0:

Im Moment warte ich auf die Räder,
wieder aus Holland von ,
dort habe ich mir auch ein paar Ersatzteile für meine Wagen bestellt.

Erstmal einen schönen Gruß und bis dann
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 13.07.2013, 20:49 
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Hallo Sascha,
das von Dir eröffnete Thema interessiert mich auch sehr. Mich interessiert vor allem, ob Du die Bleche lötest oder auch Falznasen nutzt, und aus welcher Blechstärke Du die Kessel herstellen wirst. Bin auf Deine weiteren Berichte gespannt.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

Viele Grüße

Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 13.07.2013, 21:28 
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Hallo Manfred,

die Verbindung von Bodenblechen, Seitenteilen, Vorder- und Rückwand, habe ich mit M3 Schrauben realisiert,
Die Rahmenwangen, sollen da noch mit drann, stelle morgen noch ein Bild ein.
An die Verbindung mit Falsnasen traue ich mich noch nicht ran, vielleicht später mal bei einem Wagen.
Das Dach ist aber wie bei dem Personenwagen per Fals aufgeschoben.

Blechstärke vom Aufbau und Bodenblech und Rahmenwangen ist 0,5mm,
Der Aufbau hätte noch dünner sein können, aber ich hatte nur dieses Blech für lau zur Hand :wink:

Ich habe ein altes weichgelötetes Kesselfragment vermessen,
dort ist die Blechstärke 0,5mm, daran werde ich mich orientieren.
Den Kessel wollte ich auch aus MS-Blech biegen falsen und dann aber hartlöten.

Gruß und bis dann
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 13.07.2013, 21:50 
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Hallo Sascha,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Fragen.
Wenn Du das Kesselblech selbst biegen willst, empfehle ich, dass Du einen Dachklempner oder Sprengler in Deiner Nähe suchst. Die haben eine Rollmaschine, in der sie Cu-Bleche zu Rohr mit minimal 35 mm Durchmesser rollen können. Auch der Falz ist dort herstellbar. Da beides keine komplizierten Arbeiten (auf diesen Hand-Maschinen sind, gestatten sie oft die Selbstbetätigung. So fallen kene Kosten - außer eionem kleinen Opulus in die Kaffeekasse an.

VG Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 13.07.2013, 22:13 
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Hallo Manfred,

das mit dem biegen ist noch so eine Sache, bei der ich mir noch nicht schlüssig bin :GR
Der Klempner oder Sprengler ist mir eigendlich zu einfach,
es muß auch eine Moglichkeit geben das Kesselrohr im Hobbykeller herzustellen.
Mal schauen.

Gruß
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 06:41 
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Hallo Sascha!

Wieder ein interessantes Projekt das du da angehst.

Bin gespannt auf die weiteren Baufortschritte.

Welches Blech verwendest du für das Gehäuse? Zinkblech?

Gruß, Gerald :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 11:35 
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Hallo Gerald,

ich habe das Blech genommen, was gerade da war,
Zinkblechtafeln ca. 800x300mm, die ich von meinen Nachbarn geschenk bekommen habe.
Diese waren mal Bechriftungsfelder an Gitterboxen
und auf einer Seite völlig mit Warnhinwiesen und Inhaltsangaben zu gekleistert.
Mit Spiritus liesen sich diese Aufkleber aber entfernen.
Wie sich die Zinkschicht beim lackieren verhält weiß ich noch nicht.

Gruß und bis dann
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 15:54 
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Hallo Sascha.
Sehr spannend was Du da gerade machst, da ich urspünglich einmal mit den alten Loks angefangen bin.
Ersatzteile aller Art für alte Eisenbahnmodelle (Lokomotiven und Wagen) bekommst Du auch in old germany.

Hier ein link zu Schiffmann. Dort gibt es zwei button für:
- Ersatzteilhersteller und Restauratoren und
- Kleinserienhersteller

http://www.schiffmann-verlag.de/

Gruß Holger


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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 16:07 
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Hallo alle zusammen,

beim einräumen von weiterem Rohmaterial,
was ich aus der Werkstatt meines Vater geborgen habe,
hatt mich noch ein Stück 0,5mm MS-Blech angelacht.

Und so ging es ans Rohr biegen:

Vorbereiten der Falz an den Enden vom Kesselblech
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Fertigbiegen mit 1mm Distanzblech
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Rundbiegen mit Stahlrohr und Muskelkraft :wink:
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Da die Enden mit meiner Methode nicht rund zubiegen sind, habe ich sie abgewinkelt
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Dann den Übergang von kleinem Radius zu abgewinkelter Kante mit einem kleinen Rohr nachgebogen
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Fertig zum verschließen des Falz
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@Manfred, hier das Bild von der Verschraubung
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Gruß und bis dann
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 16:14 
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Hallo Holger,

vielen Dank für den Link,
aber ich werde bei Zeiten mal wieder Modellbörsen besuchen gehen,
um zu schauen was es dort so an altem Blech gibt.
Hauptintresse wäre dort, Blechräder und Marklinkupplungen
Und wenn der Lokbau flott von der Hand geht,
wollte ich ja wenigsten noch einen Wagen selber bauen.
Intressant wäre da die Herstellung von Blechrädern :GR

Gruß
Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 16:55 
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Hallo Sascha,

da hätte ich etwas für Dich:
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Raddurchmesser: 22mm
Spurkranzbreite: 3mm
Achsbohrung: ca 2,5mm
Spurkranzhöhe: 3mm
Radbreite : 7,3mm

Die Räder sind innen hohl und aus 2 Blechteilen gefertigt.

Ich hatte diese vor Jahren bei einem osteuropäischen Hersteller von Blecheisenbahnen gekauft und wollte Rollböcke daraus bauen. Aber dazu gab es dann irgenwann von LGB mal die kleinen Räder. So blieben diese in der Bastelkiste.
Leider kann ich den Hersteller nicht mehr ausfindig machen. Bei dem gab es alles in Einzelteilen oder als Fertigmodell. Ich glaub der war auf dem Echtdampfhallentreffen oder Faszination Modellbau um 1997 herum.

Beste Grüße,

Marco

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"Wenn ein Mann je den Regler geöffnet, das Feuer geschürt und somit das Dampfross zum Leben erweckt hat, so ändert das seine Seele." (John Snell)


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 Betreff des Beitrags: Re: Preußische T0 in Blechbauweise
BeitragVerfasst: 14.07.2013, 17:10 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Replikabauer, aber auch an alle anderen,

ich möchte hier - vielleicht hat es auch schon ein anderer mal getan - auf die Gewinnung von gutem Weißblech in 0,5er Stärke hinweisen.
Bei den Döner- und Asiakostanbietern fallen 5 l - glatte, also ungeriffelte Weißblechölkanister in den Abmaßen mit ca. 350 x 250 x 500 mm an. Diese sind froh, wenn die Kanister durch uns entsorgt werden. Mit einer Goldschmiedeblechschere lassen sich die Deckel und Böden gut entfernen. Allein aus dem Mantelblech erhält man eine Tafenl von 500 x 500 x 750 mm.
Nach einer einfachen Reinigung mit Spülmittel ist das Blech fettfrei. Da es nicht mit einer Schutzschicht versehen ist - oftmals nicht einmal außen bedruckt - lässt es sich sehr gut löten und für unsere Zwecke "missbrauchen".

Sascha, das Biegen und Falzen Deines Kesselrohres ist Dir gut gelungen.
Als ich meinen ersten Kessel aus 1,7er Cu-Blech (Dachblech) "gewalzt" habe, ist die Unterseite, an der die Schnittstellen zusammengelötet wurden (jedoch ohne Falz) etwas abgeflacht. Dadurch sieht der Kessel etwas unförmig aus. Abhilfe bringt in solch einem Fall nur die Ummantelung mit einem dünnen Blechmantel oder die Abdeckung durch eben sol lange Wasserkästen. Ich habe den Kessel noch nicht verbaut, aber irgendwann wird er schon mal Verwendung finden.


VG Manfred


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