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BeitragVerfasst: 03.04.2014, 06:10 
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Beitrag von Arne Fahrwerksumbau abgetrennt

*** ENDE EDIT ***





Servus Arne, klingt sehr spannend!

Der starke Verschleiß wundert mich schon ein wenig, Pierre hat Maschinen die schon seit Jahrzehnten laufen ..... vielleicht liegt an den oft hohen Anhängerlasten, welche wir unseren Kohleloks gerne aufbürden?


Viele Erfolg - Oliever

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BeitragVerfasst: 03.04.2014, 08:29 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Oliever,

ich denke, du darfst bei den RH-Maschinen nicht starken Verschleiß mit "Maschine läuft" vergleichen. Ggf. ist das einen eigenen Thread wert.

Viele Grüße
Arne


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BeitragVerfasst: 03.04.2014, 14:48 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Arne,
auch mich verwundert dein Verschleiss. Meine beiden Fowler, die ältesten Roundhouses in meinem Besitz, haben Jahrgang 1991-92 und 92-93. D.h. Fabrikations- & Lieferdatum.
Sie haben beide einige tausend Kilometer auf dem Buckel. Ausser den Gasventilen ( mehrere, wegen dem ewigen Pumpen) und dieses Jahr den Brennern, ausgebrannt, habe ich noch keine Teile gewechselt.
Ich bemerke auch praktisch kein Spiel in den Lagern.
Allerdings wasche ich so alle 6-8 Wochen das ganze Fahrwerk mit Petrol sauber und schmiere es anschliessend wieder mir Oel. Dabei darf es am Anfang ruhig tropfen, damit dieses überall hineinkriecht. Vor der ersten Fahrt wird das überschüssige Oel abgerieben . So sind die Maschinen nachher wieder staubtrocken.
Beim Einfahren seinerzeit habe ich die Loks buchstäblich im Oel ersäuft und jeweils nach ca. 3-4 Fahrtagen wieder gereinigt.

Ich stelle in beiden Vereinen, denen ich angehöre, allerdings fest, dass viele Kollegen zu sparsam mit Schmiermitteln umgehen. Wie heisst es so schön: "Schmieren und Salben hilft allenthalben."

LG Pierre

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OLD WAYS DONT OPEN NEW DOORS.


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BeitragVerfasst: 03.04.2014, 19:27 
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*** SchienenDampfer
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Wohnort: Hamburg (DE)
Hallo Pierre und alle anderen,

ja mir scheint, meint Verschleiß ist extrem. Aber neben der Lok von Joep, ist meine die "betriebsälteste" Riverdale Lok. Kohle und Gas ist ein großer Unterschied. Ich habe meine Lok nach jedem Fahrtag mit Petroleum "geduscht". Mit einer Spritzflasche in die Lager. Danach, wenn des Petroleum verflogen (1-2 Tage) war mit Öl -viel Öl- hinterher. Nur: Im Öl bleibt natürlich Asche gut haften. Ob ich die immer ausspülen konnte? Ich bemängele die Technik auch nicht, sie läuft ja immer noch! Mir wäre es recht, wenn wir die Diskussion - an der ich mich gerne beteilige - trennen könnten von meinem Baubericht (der ja noch nicht mal richtig angefangen hat). Denn mir geht es vor allem auch um eine modellbauerische Verfeinerung des Fahrwerk.

Heute ist der Laserauftrag rausgegangen, außerdem hab ich eine Versandbestätigung von Shapeways bekommen über ein paar Teile. Die werde ich euch selbstverständlich vorstellen, wenn es soweit ist. Außerdem habe ich heute erste Erfahrungen mit dem CNC-Fräsen gemacht und auch gelernt, wie man einem Ölerdeckel außen so eine "griffige Verzahnung" verpasst.

Ich werde hier detailliert berichten und freue mich auf euer Feedback! Geplant ist, das "erste" Fahrwerk zu bauen. Dieses soll dann meine Elke erhalten. Da es mir schon immer auch die Katie von RH angetan hat (und die Fahrwerke nahezu identisch sind), wird mit den Erfahrungen des ersten dann vermutlich auch ein zweites gebaut.

Viele Grüße
Arne


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BeitragVerfasst: 03.04.2014, 20:11 
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* SchienenDampfer
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Hallo Arne
ich habe bei meiner Billy, die allerdings mit Gas läuft, alle Lager mit Teflon-Buchsen ausgestattet. Die Anschaffung von Bohrern in 0,1mm Abstand kann nicht das Kostenproblem sein.
Allerdings bei der Kohlen Irene (Lukas) habe ich nur die normalen Teile, ohne Teflon verwendet, also etwas verkehrt, aber beim Einsatz von Teflon z.B. beim Kreuzkopf war ein nacharbeiten fällig, da durch die Wärme die Ausdehnung und der Widerstand zu groß wurde, ich bin aber der Meinung, dass die neuen Teile von R. mit Teflonbuchsen ausgestattet eine gute Lösung, preiswert und einfach sind.
Beste Grüße
Gerhard


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BeitragVerfasst: 04.04.2014, 21:57 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

Oliever, danke für's abtrennen!

Mir fallen für meinen Verschleiß folgende Erklärungen ein:

1. Last
Ich habe die Lok viel unter starker Last gefahren. Steigung, viele schwere Waggons. Dabei klingt sie einfach am besten. Im Vergleich zur Gasversion, hat mein Kessel aber 1bar mehr Betriebsdruck. Wie sich der Schieberkastendruck im Vergleich zum RH-Original verhält, kann ich nicht sagen.

2. Kohledreck
Im Vergleich zur Gaslok ist die Lok recht schnell mit einer Ruß-Asche-Ölschicht überzogen. Das man mit Asche prima schleifen kann, ist ja kein Geheimnis.

3. Fahrzeiten
Vor dem Reinigen und neu Abschmieren habe ich die Lok an einem Fahrtag 2-3 mal angeheizt. Dabei läuft sie jeweilsbis zu 1,5h! Da sammelt sich viel an Dreck

4. Materialpaarungen
Dass VA/VA ziemlich unoptimal ist, ist kein Geheimnis

5. Lagerbohrungen
Die Lagerbohrungen bei meinen Stangen sind "nur" gelasert. Wie ich gerade an einem Teststück feststellen konnte, sind die Löcher tw. um 0,1mm oval. Die Oberfläche ist rau und hart.

Dass einige von euch mit Teflon tolle Lager bauen, ist bekannt. Ob diese aber auch so verschleißfrei mit Kohledreck arbeiten? :WN Ich setze derzeit auf einfach zu tauschende Lagerteile und bin damit auf der sicheren Seite.

Viele Grüße
Arne


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