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BeitragVerfasst: 29.12.2017, 18:14 
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* SchienenDampfer
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Hi Marco,
klasse Arbeit...erstaunlich finde ich immer wieder was die Mechanik der (Dampf)Maschinen alles so ausgleichen können bzgl. der klappernden Fahrwerke, aber irgendwann sind ja auch da Grenzen erreicht.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Eine Frage habe ich noch, der Rahmen ist ja aus Zinkdruckguss...den müsste ich doch problemlos mit Einbrennlack lackieren können, da der Schmelzpunkt von Zinkdruckguss bei über 300°C liegt oder?

Liebe Grüße und einen guten Rutsch
Christoph

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BeitragVerfasst: 29.12.2017, 18:40 
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* SchienenDampfer
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Hallo Christoph,

das bist Du nicht alleine am Staunen. Ein Verbrennungsmotor hätte Probleme mit so ausgenudelten Lagern.
Der Zinkdruckgussrahmen ist weich. Deswegen hat das Treibachslager im Rahmen ca 0,4mm Spiel. Gut man könnte damit weiterfahren aber wenn man schon mal alles zerlegt hat dann pfusch ich nicht rum sondern mach alles gleich richtig damit man die nächsten Jahre wieder Freude mit dem Modell hat.

Ich persönlich brenne den neuen Lack im Rahmen nicht ein. Mir ist das etwas zu heikel. Weiss auch nicht ob sich da was verziehen könnte.

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 29.12.2017, 21:08 
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* SchienenDampfer
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Guten Abend Marco,

Richtig so, wenn man einmal dabei ist kann man auch gleich solche Sachen neu anfertigen bzw. aufarbeiten.
Das verziehen des Rahmens ist natürlich ein Argument...dann muss ich mal darüber nachdenken ob Einbrennlack sinnvoll wäre.
Vielleicht 2K Lack?

Schöne Grüße
Christoph

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BeitragVerfasst: 29.12.2017, 22:37 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Marco,

Thema Lack einbrennen:

Nimm Auspuff- oder Bremssattellack (Herrmann DT z.B.) und ab mit der getrockneten Ladung ins Backrohr bei max.120° für eine Stunde braten und gut ist es. Nach meiner Erfahrung hält das bombig und der Zinkdruckguß nimmt keinen Schaden. So habe ich meine Bing lackiert und das hat sich beständiger und abriebfester als alles andere, bislang erwiesen.
Wähle ein Zeitfenster, in dem Deine bessere Hälfte besser nichts mitbekommt, spart Ärger, weil das nett stinkt. :pff:

Ansonsten prima Revision Deiner Lok. :TOP

Grüße

Fritz

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]ch weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates, Griech. Philosoph 469 - 399 v.Chr


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BeitragVerfasst: 30.12.2017, 00:25 
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* SchienenDampfer
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Hallo Fritz,

danke für den Tipp mit der Farbe und das Lob. 120° denke ich kann man dem Rahmen schon zumuten.

Dieser Tage habe ich meine kleine Blechschlagschere neu geschliffen und das Ober- und Untermesser neu mit Passfolie eingestellt sodass feinstes Blech geschnitten werden kann. Das war gleich der Anlass die Türen für die HF zu fertigen. Am Gehäuse werden hierzu lediglich 2 Röhrchen angelötet. Die Tür selbst ist ein Blechzuschnitt. Die Scharniere sind aus 0,3mm Messingblechstreifen gebogen und dann ans Blech angelötet. Somit ist es nun wieder ein Punkt weniger auf der To-do Liste.

Einsteigen bitte:

Bild

Rückansicht:

Bild

Evt mach ich noch eine Klinke ran zum Verschliessen. Die Türen werden in der Praxis leider nicht richtig aufgehen weil dahinter Gastank und Servos verbaut sein werden. Mal sehen.

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 30.12.2017, 08:56 
Moinsen Marco,

ich habe bei der Resita die Lacke von Metaflux und Technolit wie Reppingen verwendet. "Gebacken" bei 60-80 Grad. Das hält auch ganz gut.
Ne HF110 würde mir auch noch sehr hübsch gefallen, aber ich hätte meine gerne in 1:19, passend zur Resita. Das Vorbild aus Abreschviller würde mich da ganz besonders reizen.

Das mit den Türen hatte ich übrigens auch überlegt bei der Resita. Da hier ebenfalls Teile der RC-Anlage das Öffnen der Türen verhindert habe ich sie fest eingesetzt und gut.

Grüße, Gerd


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BeitragVerfasst: 21.07.2018, 23:45 
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* SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

Der Tender erhielt wie die Lok ein paar neue Details:

Bild

Nieten zieren nun die Seitenwände ( es wurden Löcher gebohrt und Nieten eingelötet) und die bislang beim Serienmodell nur angedeudeten Kabelrohre wurden in Form von 1,5mm Rundmaterial nachgebildet. Aus 0,3mm Blechstreifen wurden die Befestigungsschellen nachgebildet. Auch die Verteileilerdosen dürfen nicht fehlen. Diese entstanden ebenfalls aus 0,3mm Blechresten. Die Lampen erhielten neue Sockel in entsprechend höherer Position und für das Nummernschild gab es eine passende Halterung am Tender. Die Griffstangen wurden neu gefertigt und auch mit verlötet.

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 22.07.2018, 05:30 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Marco,
sehr saubere Arbeit :B .
Die Kabelrohre und die Befestigung mit den Schellen, einfach klasse. Solche Details machen ein schönes Modell aus. Da wird der einfache Lokschmied neidisch :(
Anerkennende Grüße,
Reinhold

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....und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!


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BeitragVerfasst: 22.07.2018, 18:33 
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* SchienenDampfer
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Hallo Reinhold,

danke für die Blumen :TOP

Zitat:
Da wird der einfache Lokschmied neidisch


Brauchst aber nicht zu sein. Du bist auch ein großartiger Lokbauer.
Die Details hab ich übrigens auch mit der Laubsäge (Goldschmiedefeinsäge) hergestellt. Nix CNC. :wink:

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 22.07.2018, 22:08 
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* SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

Die Schlauchtrommel am Sanddom war zeitweise auf der Nordstrecke der RüKb auch noch vorhanden. Die Umsetzung dieses Details stand auch auf der "To Do" Liste. Es besteht aus einem Drehteil welches besägt und befeilt wurde. Die Streben wurden dann mit Silberlot an den Schlauchhalter appliziert. Den Sanddom selber habe ich mit einem 1mm breiten Abstechmesser mithilfe der Drehbank etwas eingekürzt. Der Dom wurde hierbei auf einem leicht konischen Holzdorn aus Hartholz gespannt. Simple Lösung aber funktioniert.

Bild

Bild

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 23.07.2018, 15:32 
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* SchienenDampfer
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Hallo zusammen,

am Lokgehäuse wurde die Einbuchtungen für die alten Beschriftungen mit Lötzinn gefüllt und verschliffen:

Bild

Beste Grüße,

Marco

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BeitragVerfasst: 23.07.2018, 18:12 
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* SchienenDampfer
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Hallo Marco

Beste Handwerkskunst wie bei einem Karosseriebauer! :)

Gruß
Roland


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