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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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BeitragVerfasst: 04.12.2015, 23:31 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Karsten!
Karsten hat geschrieben:
Ich denke die 14 Zylinder sind zu klein für denn schweren Brummer.

Original hat die Lok 450mm Zylinderdurchmesser und 400mm Hub. Macht bei 1:22,5 20mm Durchmesser. Das ist gegenüber 14mm ~ eine Verdoppelung der Kolbenfläche, 314mm² zu 154mm², was eine Verdoppelung der benötigten Dampfmenge bedeutet. Das wird mit unseren Kesseln in der Größe nicht zu schaffen sein. Bei den heutigen feuchten Schienen ist die Lok auch an ihre Schleudergrenze gefahren worden. Da spielt der unsaubere Lauf der Maschine auch seinen Teil mit. Bester Vergleich, meine K36 Echtdampf 18Kg und meine K27 elektrisch 8Kg, beide Mikado (1´D 1`) mit Schlepptender, ohne Haftreifen. Bei trocknen Gleis zieht die K27 das Doppelte wie die K36 hoch, die dann schleudernd in der Steigung hängen bleibt. Den Grund hierfür sehe ich im gleichmäßigen Durchzug des Elektromotors, den man eher an die Ädhäsionsgrenze ranfahren kann. Das werden wir mit unseren Dampfmaschinen nie hinbekommen. Mal ist der eine Zylinder auf dem Totpunkt und nur der Andere arbeitet, dann arbeiten Beide und wir haben eine Leistungsspitze. Dazu kommen andere Feinheiten über die man lange diskutieren kann.
Wir können das Vorbild eben nicht 100%ig verkleinern. Da müssen wir eben Abstriche machen mit denen man auch gut leben kann. Und damit macht es auch noch Spaß.
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: 07.12.2015, 19:56 
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*** SchienenDampfer
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Registriert: 22.03.2012, 20:08
Beiträge: 855
Wohnort: Winsen/Luhe (DE)
Hallo!
Nun bin ich der "Leistungsschwäche" auf die Spur gekommen:
Bild
Nach dem Abnehmen der Zylinderverkleidung sah man deutlich, wo die Leistung weggegangen ist. Daß sich Gelenkschrauben lösen ist ja nichts neues, aber die Schieberkastenverschraubung. Nach dem Ersatz einer defekten Gewindestange und der Muttern sowie gleichmäßigen Anzug aller Muttern, zeigte sich die Maschine in der bekannten Leistung.

Bild
Der ursprünglich geplante Drehschieberegler von Keifler ersetzt nun den Herrmann-Regker.

Bild
Zuerst mit 5 "Schachteln" brauste Sie ungehindert die 3% Steigung im 1880mm Radius hoch. Bei 7 Wagen setzten die feuchten Schienen der Lok die Grenze. Eine kleine Zylinderundichtigkeit (Verschleiß?) tat sein übriges. Ist eben keine neue Lok mehr :( .
Ein Problem bereitete der Drehschieberregler von Keifler:
Bild
Die Stiftschraube/Madenschraube als Hubbegrenzung und Führung schraubte sich im Betrieb durch die Bedienwelle ans Gehäuse und klemmte es da fest. Ich hab daraufhin den Führungsschlitz auf 2,1mm aufgefeilt und die Stiftschraube gegen einen Gewindebolzen von Regner (51120) ersetzt. Mit seinem kurzen M2 Gewinde kann er in der Welle festgeschraubt werden ohne am Gehäuse zu klemmen. Damit sollte das Problem gelöst sein.
Gruß Gerd


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