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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur Märklin BR 18 55003
BeitragVerfasst: 15.10.2019, 20:51 
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* SchienenDampfer
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Hallo Rainer!

Bei der Kontrolle an meinem Öler zeigte sich eben das selbe Bild - die Bohrung geht bis in den Dampfraum des Ölers! Ich habe darauf hin das Gewinde im Öler und die Befestigungsschraube mit Terpentinersatz und anschließend mit Bremsenreiniger entfettet und dann die Schraube eingeklebt. Die Märklinvorgehensweise ist mir unverständlich, so tief in den Öler zu bohren!!! Bei mir war trotz zweimaliger Demontage wahrscheinlich durch den Restklebstoff an der Schraube und im Ölergewinde das Ganze bisher dicht.

Mit lieben Grüßen
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur Märklin BR 18 55003
BeitragVerfasst: 16.10.2019, 10:03 
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*** SchienenDampfer
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Hallo!
Ursprünglich hatten die Öler unten die Ablassöffnung.
Bild
Für Märklin wurde in die erste Version seitlich eine Entleerung eingebaut.
Regner hat seine Produkte für den Nachbau nicht frei gegeben.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur Märklin BR 18 55003
BeitragVerfasst: 16.10.2019, 12:34 
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SchienenDampfer
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Moin,
da der Öler ja schon mal ausgebaut ist, würde ich ihn mit einem Blech, was an einer Seie übersteht, zulöten. Und dann mit einer kleinen Senkschraube auf dem Umlauf befestigen. Hat ja nicht viel zu halten. Auf jeden Fall ist er dann dicht.

Gruß
Henry

_________________
Und immer eine handbreit Stahl unter den Rädern....


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur Märklin BR 18 55003
BeitragVerfasst: 18.10.2019, 12:20 
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* SchienenDampfer
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Beiträge: 75
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Hallo Thomas, Wolfgang und Henry,

vielen Dank für eure Beiträge und Vorschläge! Um es kurz zu machen: OP gelungen und "Patient" erfreut sich bester Gesundheit!

Die Tücken lagen wie immer bei solchen Dingen natürlich im Detail...

Schon das Abschrauben der zum Öler führenden Dampfleitung vor ein paar Tagen machte deutlich, dass das Wieder-Anschrauben Probleme bereiten könnte:
Der von Thomas kommende richtige Hinweis, am Kupferrohr vor dem Schneidring noch 1mm Rohr übrig zu lassen, ließ sich nicht realisieren, weil das Rohr schlichtweg zu kurz dafür ist: die Hohlschraube lässt sich wegen der Rohrkrümmung nämlich nicht weit genug in Richtung Kessel schieben, so dass der Schneidring (wahrscheinlich wie schon zuvor) bündig mit dem Rohr endet.

Bei genauerer Betrachtung fiel nach dem Anschrauben des Rohres auf, dass der Öler, wenn man versucht ihn mit der alten Schraube am Umlaufblech zu fixieren, leicht schief steht und nicht vollständig aufliegt. Das könnte auch der Grund dafür gewesen sein, warum man damals die elastische Scheibe untergelegt hat. Es war wahrscheinlich diese leichte Schiefstellung, die im Lauf der Jahre - zusammen mit den laufbedingten Vibrationen - zu der Undichtigkeit geführt hat.

Der Öler war, wie bereits gesagt, so geneigt, dass das Oberteil mit der Einfüllschraube nach außen weist. Wenn man das Unterteil leicht nach außen zog, also dafür sorgte, dass das gesamte Teil nun senkrecht zum Umlaufblech stand, war nur noch ein ganz schmaler Spalt zwischen Blech und Öler sichtbar.
Ein neues Loch für die Befestigung des Ölers war nötig und schnell gebohrt. Zur Sicherheit habe ich noch eine alte ganz schmale Dichtung zwischen Öler und Umlaufblech gelegt und danach die Schraube mit einem Tropfen flüssiger Gewindedichtung in den Öler geschraubt.
Der Öler schließt jetzt bündig dem Rand des Umlaufbleches ab und folglich ragt das Ablaufloch nun über das Umlaufblech.
Positiver Nebeneffekt: beim Ablassen des Öl-Wassergemischs aus dem Öler "sabbert" das Blech nicht mehr voll.


Bild


Versetztes Bohrloch im Umlaufblech...


Bild


...mit angeschraubtem Öler


Gestern Testlauf auf dem Rollenprüfstand:




DICHT!!! Bild

Viele Grüße aus Borsigwalde



Rainer


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