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BeitragVerfasst: 24.01.2011, 13:13 
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*** Moderator
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Hallo Markus!

Ich freu mich dass wir wieder gesittet zum Thema zurückkehren können :flt:

Und vielleicht trifft man sich einmal auf ein Bierchen :duascht

Wolfgang ist schon ein gutes Stück weiter und hat auch ein gravierendes Problem meiner Lok gefunden, aber darüber später in einem Abschlussbericht.

vlg, Christian

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:serv Habe die Ehre!


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BeitragVerfasst: 24.01.2011, 20:18 
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Hallo Dampfbahner
Habe meine Teflon Steuerkolben (BR 18) von Regner ausgepackt und wollte dieselben gleich montieren. Oha der neue Steuerkolben liess sich nur mit Druck einschieben und nicht gut bewegen. Nun wollte ich denselben anschrauben ans Gestänge. Geht nicht das M3 Gewinde hat nur 3 Umgänge müsste aber etwa 7 oder 8 haben. Auch waren die Schrauben loker. Wie fest müssen diese sein?
Ein längeres Gewinde ist nach genauem hinsehen nicht möglich, da schon kurz nach den 3 Umgängen der erste Teflonring kommt.
Mit meinen Fähigkeiten sehe ich kein Ziel mehr mit den Teflonsteuerkolben. Habe wieder die alten montiert und eingestellt. Und siehe da mit Luft läuft der Antrieb schon vielbesser als vorher. Waren die alten offenbar einfach schlecht eingestellt von Märklin ab Werk?
Hat einer von euch für seine Märklin Lok Steuerkolben aus Teflon montiert und wie funktionieren sie?
Freundliche Grüsse :D
Georg

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Ein Dampfmodell lebt
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BeitragVerfasst: 27.01.2011, 21:48 
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*** SchienenDampfer
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Liebe Freunde im Norden, Süden, Westen, Osten.

Ich gebe die freudige Nachricht, dass Christian`s liebe Lokomotive

FORNEY
geb. Frieda

am Donnerstag den 27. Jänner 2011 Mittag, nach langem schweren Leiden,
versehen mit Vollteflonkolben und Rundteflonschiebern, gestärkt durch
Teflonlagerhülsen, nach Empfang der ersten Ölung, im 11. Lebensjahr friedlich
zu neuem Leben erwacht ist.

In liebevoller Kleinarbeit

Erster Wiener Echtdampfprofessor
Wolfgang Franz Kropatschek

Im Sinn der Lebenden bitte ich von Wortspenden abzusehen und den dafür gedachten Betrag dem Schienendampfforum zu widmen.

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L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 28.01.2011, 00:01 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Schienendampfer,

der Schlussbericht über Christian`s Lok muss erst geschrieben werden!
Das ist aber eine lange Geschichte.
Vorweggeschrieben: Die Teflonschieber wurden von mir nicht konstruktiv verändert, die Hütchen sind von Produktionsrückständen befreit, vermessen und optimal gruppiert worden.

ACHTUNG: Beim zerlegen des Schiebers Hütchen nicht vertauschen!
Herr Regner kontrolliert die Teflonschieber selber - Ausnahmen können durch Messepräsenz entstehen.
Ich bin der Meinung, dass es zum Teflonrundschieber keine Alternative gibt!

Liebe Grüsse, Wolfgang Franz

Spruch: Frag nicht den Inder, frag den Erfinder :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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L.G. Wolfgang Franz K.


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BeitragVerfasst: 28.01.2011, 08:26 
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:NS Viele Tage war sie krank - jetzt dampft sie wieder - Gott sei Dank :Q :Q :Q

Danke lieber Wolfgang!

Auch dafür, dass Du (nach Hinweis von Friedl) einen gravierenden Geburtsfehler des Kessels gefunden hast (aber dazu demnächst an anderer Stelle) ...

:ala: :ala: :ala: :ala: :ala: :ala:

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 28.01.2011, 17:13 
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Hallo Wolfgang,
wäre interessant mal was genaueres zu erfahrten...
Gruß Janosch

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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)


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BeitragVerfasst: 29.01.2011, 11:47 
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Hallo Janosch!

Bitte um etwas Geduld, Wolfgang schreibt noch an seinem Schlussbericht :wink:

Inzwischen hat er uns gestern das Ergebnis vorgeführt :E

Leider war das Licht viel zu schlecht um ein Filmchen zu drehen :oops:

Bild

Bild

Bild

vlg, Christian

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BeitragVerfasst: 30.01.2011, 18:30 
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*** SchienenDampfer
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Hallo SchienenDampfer!

Christian stellte auf Seite 1 des Themas am 14.1.2011; 21:05 ein Foto ein mit dem er nur zeigen wollte, dass der Schwingenhalter neu justiert werden muss.

Das Foto auf Seite 2 23.1.2011; 19:18 zeigt, dass beim Teflonschieber die Dampfzufuhr innen verspätet und die Dampfabfuhr außen verfrüht ist. Das bewirkt, dass der verspätete Dampf über den "kurzen" Weg sofort zum Abdampf wird.

Nun einen Zeitsprung zurück: Die Unterschiede der "Teflonsteuerkanten" zum ursprünglichen Messingschieber waren schon von Weitem betrachtet zu erkennen. Man wunderte sich und hoffte das Beste. Die Steuerschieber wurden von mir persönlich eingesetzt und eingestellt. Gesamthub 3mm, und die Hubposition an Hand der beiden Ringkerben im Messingkörper.

Das Beste, welches beim Dampfbetrieb kam, war eine riesige fortwährende Dampfwolke aus dem Kamin. Ein "Anfänger" hätte sich gefreut, denn die Lok bewegte sich sogar (schwächlich), aber die erforderliche Dampfmenge konnte nicht aufgebracht werden.
Anmerkung: Häufig wird bei dampffressender Schieberkonstruktion-Einstellung, zuerst an Brennerleistung, Kesselkonstruktion und Isolierungen gedacht! Ich auch vor 14 Jahren!

Erst nach dem Umgruppieren der Hütchen und dem Verstellen des Schwingenhalters im Dampfbetrieb, entwickelte die Lok Bärenkräfte, trotz der alten nicht überarbeiteten Zylinderlaufflächen!

Bild
Der untere Kolben, so wie er von Regner geliefert wurde (für Leute die nur viel Dampf mögen), der obere - entstanden nur durch Umgruppierung der Hütchen (für Leute die viel Leistung wollen) :mrgreen:

Anmerkung: Teflonkolben und Teflonschieber lieben spiegelglatte Zylinderlaufflächen und wenn sie keine bekommen, dann machen sie selbst welche! Der erste Rundteflonschieber ging bei mir 2005 in Betrieb und poliert heute noch.

Verstellen des Schwingenhalters unter Dampf: (Das ist doch nichts Neues, aber trotzdem ...) Beide Treibstangen von den Gabelköpfen trennen. Lok auf die Schiene stellen und anheizen. Dampfhahn öffnen und Lok von einem Totpunkt der Treibstange zum Anderen schieben. An den Totpunkten sollte der Arbeitskolben sich bewegen. Kurz nach dem Totpunkt, ist auch nicht schlimm, aber kurz vor der Schiebermitte, da ist dann der Wurm drin` ("der was den großen Dampf macht"). Kurz vor dem Totpunkt, da wird die Lok schneller.

Ältere Zylinder haben manchmal nicht so präzise Dampfkanalbohrungen und so können die tatsächlichen Einstellwerte von den errechneten Werten abweichen. Vieleicht laufen Lok`s mit unsymmetrisch eingestellten "gedrosselten" Schiebern ähnlich gut wie symmetrisch eingestellte "GTI"-Schieber!

Schlussbemerkung: Es geht mir nicht gut, wenn ich nach 6 Jahren Teflonrundschieber- und 5 Jahren Vollteflonkolbenerfahrung hören muss,da könnten vielleicht die Dichtlippen beim übergleiten von Bohrungen ausreißen oder die Kolben sich zu schnell abnützen ... Glücklich bin ich, dass sich Christian`s aufregender "Elefantenkolben" in einen kleinen, aber tüchtigen "Floh" verwandelt hat. Großen Respekt habe ich vor den Personen, die eine Serienfertigung zustande gebracht haben.

Ich sehe vorraus: Janosch wird uns eines Tages mit seinen selbst gebauten Teflonschiebern und Kolben überraschen, aber das gehört nicht hierher. Für mich ist das Thema hier beendet. Über "DIE LEIDEN DER FORNEY" wird eine eigene Seite entstehen!

Liebe Grüße Wolfgang F. K.


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BeitragVerfasst: 31.01.2011, 09:56 
An alle die recherchiert und ausprobiert haben:
Danke für den schönen und sauber recherchierten Bericht, ich habe viel gelernt über diese Art der Steuerungskolben und vor allem dass ich ein sehr genaues Augenmerk auf die Steuerung meiner ersten Lok legen muß.
Weiter so mit solchen Erfahrungsberichten, die werden jedem Anfänger helfen!


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BeitragVerfasst: 31.01.2011, 15:11 
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* SchienenDampfer
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Komisch gestern abend habe ich mir Wolfgangs Schlussbericht durchgelesen -ich meine mich zu Erinnern ohne Bild- und die Erklärungen vor dem inneren Auge Revue passieren lassen. Heute sehe ich da ein Bild vom Regner Teflonsteuerkolben einmal in der gelieferten Version und einmal nachdem Wolfgang sich den Steuerkolben zur Brust genommen hat. Hab ich da was verpasst :GR

Ich dürfte aber in Sachen Dampfsteuertechnik noch ein ziemliches Greenhorn sein. Auf den Bildern am Anfang des Berichtes konnte ich nicht viel Unterschied bemerken. Wahrscheinlich habe ich den Differenzen -bei den gegenüberstellenden Fotos- zu wenig Bedeutung zugemessen.

Aber dieses letzte Bild in Wolfgangs Abschlussbericht hat mir dann sprichwörtlich die Augen geöffnet.

Eventuell sind auch die Tomaten vor den Augen über Nacht verschwunden :GR

Gruß, Gerald :wink:

PS: Wie sollte es auch anders ausgegangen sein, kenne ich doch Wolfgangs Spürnase bei der Fehlersuche und seinen schon an Genie grenzenden Erfindungsreichtum in Sachen Echtdampf. Das meine ich ehrlich.

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Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


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BeitragVerfasst: 31.01.2011, 18:02 
@ Wolfgang:
Eine Frage stellt sich mir noch, da ich den internen Kolbenaufbau nicht kenne. Ist es möglich, dass sich die Teflonscheiben stauchen durch Kaltverformung, wenn sie durch die Endschraube zusammengepresst werden? Und dadurch die Verschiebung der Steuerkanten passiert? Bei manchen Ringen habe ich den Eindruck, dass die Messinghülsen dazwischen weiter in die Ringe eintauchen... oder sind die Ringe auch seitlich ausgefräst und haben so eine Art Dichtlippe? Kann man nicht genau erkennen...


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BeitragVerfasst: 31.01.2011, 19:47 
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Hallo Peter!

Wolfgang hat von Hütchen geschrieben und nie von Scheiben ... :wink:

vlg, Christian

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