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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 15.03.2014, 13:58 
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*** SchienenDampfer
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Hallo
Das erste Foto zeigt den Drehschieber (Messing mit überlanger Welle) Das Teflonhütchen mit den händisch ausgefrästen Bohrungen. Diese Bohrungen sind zum Schluss im zusammengebauten Zustand des Ventils gemacht, so sind sie sicher am richtigen Platz, außerdem wäre ein Messingspan für das Teflonhütchen tödlich. Der zudampf seitige Einsatz mit Flansch wird später noch von seinem äußeren Überstand befreit. Auf der Planfläche ist ein Anschlag Bolzen und die Bohrung für den Zudampf des zweiten Triebwerkes. Am Umfang sie 3 Bohrungen, welche sich in der Mitte treffen. (Der Frischdampfzugang und die beiden Abgänge)
Das dritte Foto zeigt den Drehschieber mit den O-Ringen zum trennen der Zu- und Abdampfseite.
Hinweis für den technischen Zeichner: Der Messingkörper hat links am Rand eine falsche Bohrung und zum Ausgleich dazu, das Teflonhütchen eine Gott sei Dank nur angesetzte Bohrung :oops: rechts ( hat keinen Einfluss auf die Funktion, nur für das Image)
Das letzte Foto zeigt die Bohrung für den Mitnehmer-Bolzen in der Planfläche des Hütchens.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 02.08.2014, 02:45 
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Hallo Wolfgang!
Endlich habe ich es gezeichnet!

Bild

Habe ich es gut verstanden?
Fragt Pál, wer das langsam nachbauen möchte!
(Für seine ölfreie IVk!!!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 02.08.2014, 13:14 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Pál
:BT :TOP :TOP

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L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgeschlagene Fahrwerke
BeitragVerfasst: 12.01.2015, 23:57 
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*** SchienenDampfer
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Hallo zusammen!
Bei meinem zweiten vergeblichen Versuch, meiner Regner IV K Teflonkolben zu verpassen, hatte ich einige Stellen gefunden wonach ich mich fragen mußte, wie die Kiste bisher überhaupt gelaufen ist.
Ich hab die Lok seinerzeit angefangen gekauft und "fertig" gestellt.
Leider habe ich bei dieser Aktion nicht viel Bilder gemacht.
Bild
Als erstes habe ich die ausgeschlagenen Hängeeisen neu gebaut und brüniert. Bei der Verbindung zwischen Lenkerstange und Voreilhebel mußte ich die Kreuzkopflagerung ausfräsen, da der Voreilhebel da gegen stieß. Ein "Ausbaukandidat" ist die aufgeklemmte Schieberstangenführung (noch in diesem Bild zu sehen), ohne der die Lok ohne Probleme läuft. Dieses Teil stand den Schieberstangenkopf mind. 1 mm im Weg. Entsprechend war das Gestänge ausgeschlagen. Der (eingepresste) Schwingenstein der Schieberschubstange ist schnell durch ein 2mm Rundstück ersetzt. Die übrigen Bohrungen habe ich um ca 1mm weiter aufgebohrt und passende Buchsen aus Bronze eingeschlagen. Damit sollte das hoffendlich lange genug nun halten.
Gru0 Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgeschlagene Fahrwerke
BeitragVerfasst: 13.01.2015, 10:59 
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Hallo Gerd!
In Deinem Fall ist der Abstand Zylinder zur Kulissenhalterung zu klein.
Der Zylinder gehört ca. 1,5 mm nach vorne geschoben. Ich kann das nur optisch schätzen aufgrund Deiner Fotografie. Die Aufnahme für die Lineale sollte bündig mit der Stopfbuchse abschliessen. Wenn alles korrekt montiert ist sollte nirgends etwas anschlagen.
Die Schieberstangenführung kannst Du durch eine verlängerte Stopfmutter ersetzen. Ersatzlos würde ich sie nicht weggeben da sich die Schieberstange dann wieder auf und ab bewegt. Das ist für die Stopfbuchse auch nicht ideal.
Ich teflonisiere die Stopfbuchse dann gleich und habe an dieser Stelle wenig bis gar keinen Verschleis mehr.
Dann nur interessehalber eine Frage an Dich. Warum schlägt der Versuch, Teflonkolben einzusetzen, immer fehl.
VlG Friedl


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgeschlagene Fahrwerke
BeitragVerfasst: 13.01.2015, 12:02 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Friedl!
Ich hab mir den Rahmen näher angesehen und mußte feststellen daß ich keinen Spielraum habe, den Abstand Achse Zylinder zu vergrößern, bei beiden Triebwerken. Der Vorbesitzer hat beim ND Triebwerk die Schieberstangenführungen gleich weggelassen. Hier war das Gestänge bis auf die Hängeeisen nicht ausgeschlagen.
Habe eben eine PN erhalten, wonach auch Andere bei der IV K und TSSD diese Probleme haben. Kann das sein, daß die IV K Serie mal überarbeitet worden ist?
Die Teflonkolben habe ich anfangs probiert wobei erst Druckluft funktionierte und nach Dampf nicht mehr. Im HD tat das Umsteuerventil sein übriges. Nun hatte ich die Neuen mit den O-Ringen drin versucht und nachdem Sie sich unter Dampf eingearbeitet haben ging es nicht mehr. Ich vermute, das schwankende Dampfthemperaturen in der IV K bei den Teflonverhalten daran Schuld sind. Immerhin wird der HD Teil über ein 13cm langen Silikonschlauch, über den ich später noch ein Vitonschlauch, zur Isolierung, darüber gezogen habe versorgt. Der ND Teil wird meistens mit dem HD Abdampfgespeist, bekommt aber auch gelegendlich Frischdampf mit höherer Themperatur. Wenn er sich hier anpasst, bleiben Probleme mit dem kühleren HD Abdampf nicht aus.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausgeschlagene Fahrwerke
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 15:46 
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Hallo Gerd!
Eine späte Antwort, aber ich musste ein Hochdruckfahrwerk einer IV k montieren um auf einen Fehler zu stossen. Also es ist wirklich knapp, aber bei richtiger Montage stösst der Voreilhebel an der Linealhalterung nicht an. Es sind 0,4 bis 0,5 mm Platz, siehe Foto.

Bild

Beim Schieberstangengelenk ist es sehr knapp. Hier genügt aber eine kleine Korrektur. Man verkürzt den Gelenkopf beim Gewinde um 1 mm und der Schaden ist behoben. Voraussetzung ist aber die richtige Einstellung der Gegenkurbel.
Richtigerweise sollte aber die ganze Zylindergruppe um 1 mm im Aussenrahmen nach vorne wandern. Das ist auch leicht zu lösen, ein paar Feilenstriche bei der Zylinderbefestigungsausnehmung im Rahmen müssten
auch hier reichen. Dieser Massfehler kann durch die von mir gemachte nachträgliche Änderung des IV k Handmusters auf ein 12 mm Hochdruckfahrwerk und das 14 mm Niederdruckfahrwerk passiert sein. In dieser Verbundversion, und die Änderung der Steuerung auf den Iststand ist es möglich, dass die dafür notwendigen kleinen Änderungen einfach übersehen wurden.
Die von Dir angesprochenen Zudampfleitungen sollten in der Orginalversion eigentlich aus einem Teflonschlauch sein. Der im kalten Zustand etwas steife Schlauch wird bei Wärme sehr weich und flexibel und ist halbwegs druckfest. Bis 6 bar habe ich kein Problem gefunden.
Ich habe nur die Abdampfschläuche in Silicon ausgeführt.
VlG Friedl
Ps.: Ich kann es mir aber trotzdem nicht erklären warum man eine Maschine montiert die zwickt und zwackt und man die Ursache nicht abklärt. Aber ich bin in dieser Hinsicht Kummer gewöhnt. Wenn dann die ausgeschlagenen Teile auf meiner Werkbank liegen, neue wieder angebaut werden und sich das ganze nur hackend dreht und man hinterfragt, habe ich schon oft zu Antwort bekommen das war schon am Anfang so. Zum montieren von so einer Maschine, und sei es die Einfachste, gehört halt doch ein klein wenig Feingefühl für Mechanik. Zu denken, das wird sich schon einlaufen, ist meiner Meinung immer der falsche Weg weil er immer zu ausgeschlagenen Gelenken führen muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 19:47 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Friedel!
Wie schon angedeutet habe ich die Lok fast fertig gekauft. Das Öl im Zudampfschlauch ließ eine gewisse Laufleistung vermuten. Daher bin ich erstmal im Fahrwerk außer Teflonkolbenversuche und Umbau auf Schaku und Umsteuerventil nicht weiter aktiv geworden. Die brüchigen Schläuche habe ich durch Silikonschläuche ersetzt.
Im Fahrbetrieb festgestellte "Seltsamheiten" und der Versuch mit den neuen Teflonkolben von Regner brachten mich dazu, die gesamten Triebwerke auf Klemmer u.Ä. durchzuarbeiten. Den Versatz der Zylinder mittels Langlöcher hatte ich auch überlegt. Bei einer derartigen flexiblen "Wurfpassung", besonders am Zylinder gehören in meiner "Pfuschklasse" Paßstifte dazu. Hierzu müßte zum Bohren das Triebwerk zerlegt und der Zylinder angebohrt werden. Daher habe ich die Kneifer anderweitig beseitigt. An Abfeilen des Schieberstangenkopfes habe ich auch gedacht aber wegen der dann reduzierten Gewindelänge für die Schieberstange dieses unterlassen.
Mal sehen, wie Sie sich in Zukunft macht.
Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 05:59 
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* SchienenDampfer
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Hallo Schienendampfer,
ich habe bei dem Bau meiner IV K ein Problem und zwar bekomme ich das Niederdruck Fahrwerk nicht eingestellt. Der Versuch die Steuerung so einzustellen dass der Schieber sich nicht bewegt sobald der Treibzapfen auf 9 oder 3 Uhr gedreht wird klappt nicht.
Bei dem Hochdruck Fahrwerk war dies kein Problem. Auch bei der Probe unter Dampf kann ich deutlich feststellen dass das Hd Fahrwerk deutlich "Runder" läuft.
Irgendwo in der Geometrie muss wohl ein Fehler sein?
Hat vielleicht wer ein Tip für mich wo der Fehler liegen könnte anbei ein Foto von dem Fahrwerk. Ich kann auch weitere Fotos machen falls benötigt.
Bild
Gruß Niclas


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 08:34 
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*** SchienenDampfer
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Hallo Niclas!
Die Länge der Kurbel und die Länge der Kurbelstange sind ausschlaggebend. Ich müsste meine Steuerung erst bauen, um weiterhelfen zu können.

_________________
L.G. Wolfgang Franz K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 10:33 
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* SchienenDampfer
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Hallo Niclas,

ich dächte es gab damals nach Erscheinen eine Tauschaktion von Steuerungsteilen.


Beste Grüße und gutes gelingen

du kannst mal im buntbahnforum schauen da gibt es auch Bauberichte

_________________
Waldenburg(MDT Schweer);Tssd, IV K(Regner);Kolb-Spreewald-Lok;Ed 3/4 *5 Zoll*


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 Betreff des Beitrags: Re: Tuning einer Regner IV K
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 10:44 
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* SchienenDampfer
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Hallo Wolfgang vielen Dank für deine Antwort!
Ich sollte vielleicht noch sagen dass ich die Lok gebraucht gekauft hatte. Leider war sie in einem sehr schlechten Zustand so das ich sie komplett neu aufbauen musste.
Ich habe zum Glück alles neu von Regner bekommen können da sehr viele Teile vom Fahrwerk von der Betty übernommen wurden (Kreuzköpfe, Kreuzkopfführungshalter und Kreuzkopfführungen) :wink: Nur das Gehäuse die zwei Drehgestelle und die Zylinder sind noch Orginal und selbst die mussten ausgebessert und neu lackiert werden.
Die Orginal Steuerung hatte soviel spiel das ich nicht feststellen konnte ob sie richtig eingestellt war. Wobei die auch nicht richtig montiert gewesen sein konnte da die Hebel auch an der Kreuzkopfführungshalter anschlugen.

Hallo Andreas,
Im Buntbahnforum den Bericht kenne ich schon in und auswendig. Das verunsichert mich nun etwas mit der Austauschaktion, bei Regner hatte mir keiner was davon gesagt.


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