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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 14.11.2013, 19:44 
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Hallo Hermann
Toll Du gehörst jetzt offenbar auch zu den Speedbauern das ging ja Ruck-zuck :TOP . Die spezielle Anordnung der Fernsteuerkomponenten gefällt mir sehr :B . Ich freue mich jetzt schon auf bewegte Bilder von Deiner Lok unter Dampf sieht für mich das ganze nochmals besser aus.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 21.11.2013, 17:14 
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Hallo Leute

So - nun ist es soweit. Meine Aster „Duchess“ hat die ersten Fahrtests auf dem Rollenprüfstand erfolgreich überstanden. Für mich war zuerst der Umgang mit dem Spritbrenner etwas Neuland. Die Feuerung der Aster-Lok brennt nur richtig, wenn auf der Abgasseite genügend Zugluft mithilft. Bei Kaltstart mit einem elektrischen Ventilator der auf den Kamin aufgesetzt wird (diese Info nur für jene, die sich mit Spritbrennern von Asterloks nicht auskennen).

Anzünden: Nach dem Öffnen des Sprithahns natürlich etwas warten, bis die drei Dochte richtig gesättigt sind. Dann den Ventilator einschalten und Zünden. Für das Anzünden habe ich mir eine kleine Lunte hergerichtet, die ich mit Sprit anzünde und dann durch die hintere Brennertüre auf die Dochte gebe. So zündet sich der Brenner sauber und ohne Probleme.

Die Wartezeit bis der Kesseldruck auf ca. 2 Bar kommt beträgt etwa 4-5 Minuten. Dann kann ich den internen Bläser einschalten, der anstelle des Ventilators weiter für Brennerzug sorgt. Das geht alles bestens und wie im Asterheft beschrieben.

Fahren: Bei ca. 2 Bar kann ich auch schon die Vierzylinder Maschine starten. Diese läuft sehr fein an und lässt sich bestens regulieren. Bei Volldampf ist die Umdrehung der Räder so schnell, dass ich Bedenken habe, ob sich nicht irgendwas löst und die Maschine blockiert, also Dampf zurück auf Mittel- bis Langsamfahrt.

Kesselspeisung: Der Kessel wird durch die Achspumpe mit Wasser nachgespiesen, was sehr wichtig ist. Die vier Zylinder verbrauchen recht viel Dampf und bei Langsamfahrt oder Stop muss der Bläser zusätzlich laufen, was nochmals Dampf abzweigt. So ist es wichtig, den Wasserstand im Kessel dauernd zu beobachten. Das Bypassventil muss geschlossen bleiben, dann kommt gemäss meinen Beobachtungen genügend Wasser nach. Auch der relativ kleine Tank im Tender muss oft nachgefüllt werden.

Öler: Nach Anleitung ist der Öler normal zu. Periodisch gibt man mit dem Handventil etwas Öl ins System. Mehr ist da nicht zu tun. Beim ersten Test hatte ich (wie von anderen Loks her gewohnt) den Öler leicht offen gelassen was dazu führte, dass die ganze Lok verölt wurde. Also zuerst die Anleitung richtig lesen und befolgen.

Fernsteuerung: Das einzige Problem hatte ich mit den Servos. Es hat sich gezeigt, dass die Servos nicht ungeschützt im Lokführerstand platziert werden können. Die durch den Brenner ausstrahlende Hitze hat zwei Servos mit den Kabeln „verbruzzelt“. Die Ersatzservos habe ich nun mit dem von Aster gelieferten Keramikmaterial eingepackt, nun sind sie gut vor Hitze geschützt und bisher haben sie nun ohne Klage ihren Dienst ausgeübt. So ergeben sich beim Testen immer wieder neue Erfahrungen die uns weiterbringen.

Die Maschine: Die Lok ist noch nicht richtig eingelaufen aber scheint jetzt schon sehr viel Kraft zu entwickeln. Speziell der gute Rundlauf der vier Zylinder bei schon wenig Druck (weit unter 1 Bar genügt) ist beachtenswert. Offenbar habe ich auf Anhieb alles richtig zusammengebaut, was mich natürlich freut.

Diese Lok macht nebst der schönen Optik auch im Lauftest sehr viel Spaß. Alles in allem gesehen ist die Aster „Duchess of Atholl“ eine wahre Freude.

Freundliche Grüsse

Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 21.11.2013, 17:32 
Moin,

Wir wollen eine Video :E

Grüsse,

Borris


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 21.11.2013, 17:40 
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Borris hat geschrieben:
Wir wollen eine Video


Hallo Borris

Zu deiner Beruhigung: Video kommt schon noch. Ich muss mir zuerst eine Kamera besorgen, das braucht etwas Zeit und Geduld.

Gruss / Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 21.11.2013, 18:08 
:TOP


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 29.11.2013, 08:23 
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Aster „Duchess“ auf dem Prüfstand

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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 29.11.2013, 22:08 
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Hallo Hermann
Läuft super Deine Lok gratuliere :TOP
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 29.12.2013, 09:33 
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Liebe Dampffreunde

Problem mit Aster Lok: Zuerst wollte ich das nicht weitergeben. Doch wenn ich an die Bauphase von Georg mit seiner Aster BR 52 denke, dann sollten das alle Echtdampfer erfahren.

Meine Aster „Duchess of Atholl“ war plötzlich nicht mehr so kraftvoll. Da habe ich erkannt, dass sich das Heissdampfrohr vorne am Kessel von der Platte gelöst hat, siehe nachstehende Fotos

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Das bedeutet ein Zerlegen der vorderen Partie und Ausbau der Leitung aus dem Kessel. Nach Hartlöten hält das nun sicher, aber unverputzt sieht es noch nicht so schön aus, siehe Foto

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Aber das sieht man ja nicht, weil in der Rauchkammer innen liegend. Haltbarkeit kommt vor Schönheit.

Dies als Information, auch an Georg, um zu zeigen, dass gewisse Aster-Teile recht fein (fast zu filigran) bearbeitet sind. Also vor dem Einbau gut beobachten ob alles so stark hält wie es aussieht.

Alles Gute zum Jahreswechsel wünscht euch allen

Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 29.12.2013, 18:13 
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Hallo Hermann
Danke für den Tip werde genau darauf achten ich habe ja schon meine Erfahrung gemacht mit der Hohlschraube die ich offenbar zu fest angezogen hatte. Es heisst ja die Lokomotive und das ist weiblich also versuche ich so zart wie möglich mit meinem Bausatz umzugehen.
Freundliche Grüsse :lol:
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 18.01.2016, 15:16 
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Hallo Joe

Es freut mich, dass du diese Lok als „Ein Traum auf Schienen“ bezeichnest.
Die blaue Duchess ist wirklich traumhaft schön und sie läuft bei mir seit über zwei Jahren bestens.

Hier ein paar neue Fotos dieses Aster Modells.

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Ganz aktuell habe ich echt leuchtende, passende Frontlampen installiert.
Die Lampen sind aus einem Materialsatz (Zinkgussteile zum Zusammensetzen und Malen) von Tenmille England.
LED Einsatz Eigenbau, Strom vom Empfängerakku.
Kabelzuführung ist ein dünner schwarzer Teflondraht 0,5 mm.


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Interessant ist der Code für die Frontlampen der britischen Züge.
Die Schnellzüge (Class A Express Passenger) hatten immer zwei Frontlampen.
Andere Züge hatten je nach Zugsart spezielle Lampenanordungen, siehe Plan in der Beilage.
Der „Royal Train“ hatte 4 Frontlampen, unten 3 und eine Stirnlampe oben Mitte.


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Meine Aster Duchess wird nächstens in Meilen am Zürichsee im Einsatz sein.


Bild


Freundliche Grüsse

Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: Aster "Duchess of Atholl"
BeitragVerfasst: 19.01.2016, 08:22 
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Hallo Joe

Nach meiner Meinung ist unser Hobby deshalb so schön und vielseitig, weil sich jeder auf seine ganz eigene Art verwirklichen kann. Ich bin fachlich zu wenig Könner und meine Werkstatt ist maschinell nicht besonders ausgerüstet. So beschränke ich mich auf schöne Bausätze oder Fertigmodelle. Mir gefällt nicht nur die Herstellung, der Umbau oder die Wartung und Reparatur von Echtdampfloks. Meine Modelle sollen jederzeit auch einsatzbereit sein, denn das erfolgreiche Fahrenlassen eines schönen Zuges ist für mich ebenso entspannend und macht immer wieder viel Freude. Alles zusammen ist das Echtdampfen ein spannendes und vielseitiges Vergnügen, das jeden Tag wieder neue Überraschungen bringt.

Nirgends ist Murphy´s Law besser sichtbar als bei unseren lieben Dampfloks: „Whatever can go wrong will go wrong

Auch das ist ein Teil unseres Vergnügens - in diesem Sinne grüsse ich dich und alle Dampffreunde

Hermann


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