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 Betreff des Beitrags: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 03.06.2013, 17:07 
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Falk 1:20,3


http://www.modellbahnen-aus-metall.de/spur-2m/


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BeitragVerfasst: 04.06.2013, 13:04 
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Hallo Ede,

hat die Dampfwinde einen echten Antrieb, oder ist es nur eine Attrappe? Selbst auf der homepage von Bowande kann man dies nicht herausfinden.

Gruß,

Andreas


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BeitragVerfasst: 05.06.2013, 09:05 
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Hallo Andreas,

die Winde ist nur ein dummy. Ohne Funktion.

schönen Gruß


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BeitragVerfasst: 05.06.2013, 10:08 
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Hallo Freunde,

dies ist - ich sag ´mal - ein gewöhnungsbedürftiges Modell .... :GR

Sieht ein wenig nach Restekiste aus.


LG / Oliever

PS: Ich bin ja - wie bekannt - ein Waldbahnbanause!

_________________



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BeitragVerfasst: 05.06.2013, 14:56 
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Oliever hat geschrieben:
dies ist - ich sag ´mal - ein gewöhnungsbedürftiges Modell ....

Sieht ein wenig nach Restekiste aus.


Mag sein, hat aber auch ein konkretes Vorbild

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Bild entlehnt aus dem Mamod-Forum.

Gruß, Gerald :wink:

_________________
Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 26.07.2013, 16:42 
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Hallo,

Weihnachten ist noch nicht, auch wenn es wie ein Geschenk aussieht, darin verbirgt sich die Falk, schön in zwei Lagen PE-Folie verpackt, wenn man sie aus Umkarton und der mit zwei Klettbändern zusammengehaltenen Styroporbox holt.

Ich hatte mir die Lok vor kurzem in Sinsheim bei M.A.M. / Frank Ebert im Detail angesehen, eine Probefahrt auf der Aster-Anlage fand auch statt und spontan zur Erweiterung meiner Waldbahnloks bestellt.

Die Lok sieht recht ordentlich verarbeitet aus, an einigen Teilen sieht man deutlich, dass maschiniert wurde, auch gibt es paar Klebstoffrückstände. Ich stelle einfach mal ein paar Bilder ein, damit sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen kann. Wie Gerald oben schrieb, gab es diese Lok in der Tat, einfach mal nach "Falk No 1 steam locomotive" googlen.

Das Original lief auf Vollspur, daher ergaben sich nun im Modell gewaltig lange Kurbelzapfen der Kurbelstange. Die Achsen selbst aus 5mm Stahl sind in Messinglagern federnd gelagert. Es gibt viel Mechanik fürs Geld, eine innenliegende Stephensonsteuerung sowie eine Achspumpe (Bronzelager auf dem Exzenter, aber auch eine etwas abgeknickte Rohrleitung) mit Bypass. Der winzige Ölbehälter liegt vorne quer im Rahmen und ist über eine aufwendige Verrohrung angeschlossen. Die Dampfwinde ist leider eine Attrappe, aber das kann man wohl ändern.... da muß ich mal im Winter ran. Schrägstehender Wasserstand und Winzmanometer dienen der Kontrolle.

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Es ist auch eine ausreichende Dokumentation dabi in ordentlichem Englsch nebst einer Erklärung der Historie der Lok. Auch ein Zertifikat über die Kesselprüfung und Gastankprüfung liegt bei.

Mal sehen, wann ich zu einem Fahrtest komme.

Gruss

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 24.08.2013, 14:32 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

inzwischen habe ich die Lok von Deutschland nach Japan geschafft - nahe ihrer Heimat - wie immer, auf dem Luftweg im Handgepäck, ein aufregendes Unterfangen, man weiß nie, wie die Sicherheitskontrolleure am Flughafen damit umgehen. Aber alles gut gegangen, dank an die Kontolleure am Flughafen Frankfurt, die viel Verständnis für dieses Hobby aufbringen.

Habe die Loks schon einige Male angeheizt. Gasbefüllung über ein Ronson-Ventil, das Wasser füllt man über eine M10 Schraube am Kessel ein oder lässt per Achspumpe nachspeisen, eine direkte Nachspeisung ist nicht vorhanden, könnte aber installiert werden (Anschluß am Manometer oben). Der Dampfölbehälter liegt vorne quasi zwischen der Achse, ist über eine Stichleitung mit der Dampfzufuhr der Zylinder verbunden, und faßt ca. 3ml, was ausreicht. Der Hersteller hat zum Befüllen mit Öl eine Plastikpipette beigefügt, die habe ich direkt in den gelben Sack entsorgt und dafür meine Messingspritze von Accucraft genommen - geht tadellos. Wie man an den Fotos sieht, ist das Öl überall verteilt, hat wohl den Weg über Schieber und Zyilinder gefunden....

Die Zylinder schätze ich auf 16x10mm (HubxDurchmesser), am Schieber gibt es eine Stopfbuchse, jedoch nicht an der Kolbenstange, diese sitzt recht beweglcih, ist wohl nur über ein O-Ring-Paket gedichtet. Ich wollte weder Schieber noch Zylinder öffnen, aber irgendwann kommt die Neugierde...

Alle Schrauben am Zylinder sind aus Edelstahl, sehr flacher Sechskant.

Zum Zünden öffnet man an der Rauchkammer die Klappe, welche man einrasten kann, Zündung ist hervorragend! Allerdings ist nach kurzer Zeit bereits der Lack an der Klappe abgebröselt, habe daher die Klappe einfach brüniert, ebenso die Messingteile der Winde. Der Funkenfänger oben am Kamin verhindert ein Zünden durch den Kamin. Die Minidampfpfeife funktioniert, allerdings aufgrund der kurzen Bauform in einem Frequenzbereich, der eher für Fledermäuse geeignet ist

Irgendwann war die Düse verstopft, nichts ungewöhnliches, aber die sehr karge Bedienungsanleitung sieht dies nicht vor. Man kommt aber recht einfach an die Düse ran - Schläuche am Wassertank abziehen, zwei Schrauben entfernen und das komplette Rückteil mit Tank abnehmen. Gasleitung an der Düse lösen (SW7) und Düsenstock rausziehen. Der Düsenstock ist nicht am Brenner befestigt, er hält nur wegen der Vorspannung durch die Leitung, man könnte aber eine Bohrung zum Klemmen anbringen. Ausgeblasen -okay! Der Brenner selbst ist ein schön verarbeiteter Schlitzbrenner, schräge Schlitze, progressiv nach hinten größer.

Ansonsten, alles schön und solide verarbeitet, Anbauteile mit Edelstahl-Sechskantschrauben M1.6 befestigt, alle leicht lösbar.

Die Kabine ist in hellgelb lackiert, mit einer schönen Holzmaserung. Leider etwas zu hell, vielleicht baue ich mal eine Holzkabine.

Die Dampfwinde ist nicht funktionsfähig und lädt daher zum Umbau ein.... sollte machbar sein, vielleicht auch elektrisch mit einem (Endlos)-Servo?

Die weißen Silikonschläuche der Speisepumpe werde ich durch kürzere Schläuche aus schwarzem Gummi ersetzen.

Die nachfolgenen Bilder erläutern die genannten Dinge, habe auch einige Schrauben mehr entfernt - Jugend forscht...

Demnächst steht nun die erste Ausfahrt an.

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Gruß,

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 30.08.2013, 13:21 
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Hallo Joe,

ja, die Falk ist ein nettes Lökchen, weitaus besser verarbeitet als erwartet, und dazu ordentlich detailliert. Ein kompletter Vergleich fällt mir allerdings schwer, da meine bisherigen Loks von Regner, Aster und Reppingen alles Bausätze waren und die Falk halt eine Fertig-Lok. Dennoch, sie lässt sich sauber demontieren, ohne Schraubenabbrüche, die Teile sind maßhaltig und passen. Natürlich, individuell verbessern kann man immer. Werde versuchen, am Wochenende die erste Testfahrt zu machen, allerdings hatten wir hier heute in Tokyo knapp 37 C, da muß ich wohl die Lok über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit ich Gas in den Tank rein bekomme.

Wenn ich mich recht erinnere, hast Du die Falk vor einigen Monaten bereits in MLS bzw. Mamod-Forum diskutiert?

Soweit ich weiß, ist die Auflage auf 200 St. limitiert, da solltest Du ev. rasch bestellen. Ich habe meine von M.A.M. in Deutschland, man kann aber auch direkt in China ordern. Nur, wenn man Luftfracht, MwSt. und Zoll drauf rechnet, ist man mit einem lokalen Partner, den man auch ansprechen kann, wohl besser bedient.

Gruß,

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 13.10.2013, 13:26 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

auch die kleine Falk wurde nun mit einem Summerlands-Chuffer ausgestattet. Verwendet wurde der schmale SCGP5-Chuffer, der leicht modifiziert wurde mit einem auf 10mm verkürzten 3,0mm Anschlußstutzen. Die Montage ist rasch und einfach, Stirnlampe abschrauben, ebenso die Rauchkammerfront -jeweils zwei M1.4 Stahlschrauben, Kamin rausschrauben, dazu die innere Rändelmutter mit einer Spitzzange festhalten. Chuffer unter leichtem Drehen auf den originalen Auslass aus 3,0mm Kupferrohr setzen und dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen, alles sollte nicht mehr als fünf Minuten in Anspruch nehmen. Bestellt hatte ich den Chuffer direkt bei Chris Bird, die bauliche Anpassung geschah innerhalb weniger Tage durch Nigel nach einigen emails hin und her. Kosten mit Versand ca. 30Euro.

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Außerdem habe ich die optisch sehr auffälligen hellen Silikonschläuche durch schwarze NBR-Schläuche ersetzt. Die nur mit einem Schraubendreher schwierig erreichbare Regulierungsschraube für den Bypass erhielt eine große Rändelmutter mit eingefräßter weißer Markierung - senkrechtoben = zu, waagrecht links = offen.


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Inzwischen habe ich schon einige Kesselfüllungen auf meiner kleinen Teststrecke verbraten - das Ding läuft flott und ist ohne RC kaum zu beherrschen.

Habe auch schon einige Wagen gebaut, die ich demnächst vorstellen werde.

Gruss,

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 18.01.2014, 15:24 
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Andreas,

in Karlsruhe 2014 hat sich eine Falk No.1 in mein Handgepäck 'geschmuggelt' - ich hätte da zwei Fragen an Dich:

# Was hast Du für die Brünierung verwendet?

# Bist Du mit dem RC-Einbau schon weiter?

LGEduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 19.01.2014, 00:12 
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**** SchienenDampfer
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Hallo Eduard,

zum Brünieren habe ich Fohrmann-Messingbraun Nr. 90909 genommen, man kann aber auch andere, z. Bsp. von Regner nehmen. Das Fohrmann Produkt ist nicht im Online Katalog, kann aber trotzdem bestellt werden. Vorher gut entfetten, das ist wichtig, sonst wird die Brünierung fleckig.

An der RC-Umrüstung bin ich noch dran, habe erst mal eine Grundplatte für die Servos aus MS gebaut, die auf den Wassertank kommt. Wenn ich weiter bin, so in 2 Wochen, stelle ich Fotos ein, mir fehlt mal wieder die Zeit....

Gruß,

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bowande Falk 1:20,3
BeitragVerfasst: 22.01.2014, 14:12 
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**** SchienenDampfer
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Hallo,

hier der Zwischenstand bez. RC-Einbau, die Fotos sprechen für sich:

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Die Servos sind von Hitec mit Metallgetriebe, alle Verbindungen MS weichgeloetet, Temparaturen und Momente lassen dies zu.

Akkus (Eneloop) und Empfänger kommen rechts unten in die Kabine. Die Trägerplatte wird dann - minimal invasiv - von aussen mit M1,4 Schrauben von Pal befestigt. Fortsetzung folgt.

Gruss,

Andreas


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