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Die private Lounge für Echtdampf auf Spurweiten bis 3 1/2“ mit Schwerpunkt 45mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 17:04 
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Weiter geht's mit Henry: Jetzt kommt die Holz-Karosserie.

Die fein gelaserten Holzteile müssen gesäubert, angeschliffen, teils bepinselt, und - na ja, und zusammengeklebt werden:

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Nachdem die "Karosserie" grob fertig ist, kann man das Nachspeiseventil installieren.

Zuerst den Platz festlegen, dann das Speiserohr abmessen:

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Ablängen und mit dem Schneidring festschrauben:

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Das andere Ende wird am Wasserstand angeschlossen:

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Und nun kann man eine Stellprobe der "Karosserie" machen:

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Gleich geht's weiter, bis dann:

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 17:15 
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Hallo Zoltan!

Schön bebilderter Thread!

Noch ein Tipp aus eigener Erfahrung:

Holzteile VOR dem zusammenleimen farblich behandeln (Beize, Chinatusche o.ä.) und erst danach zusammenleimen.
Denn auf überquellenden Holzleim hält nix an Farbe, gibt dann unschöne Flecken.

Bitte dies nicht als Kritik auffassen, aber mir kommt vor, nach deinen Bildern, leimst du die Karosserie schon zusammen.
Oder sehe ich den Farbunterschied zwischen Bild 4 und 6 nicht :GR Trage ja auch schon eine Brille.

Gruß, Gerald :wink:

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Zwisch'n Soizburg und Bod Ischl ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 17:24 
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Hallo Zoltan,

in Riesenschritten schreitet Dein Bau voran.

Zitat:
Zuerst musste ein "Halbloch" in die Kesselhaube gefräst werden (mit einer Zahnarztfräse...)

Das Teil scheint Genial zu sein. Was ist das genau?

Gruß

Godehard


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 17:27 
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Danke für den Tipp, Gerald.

Manche Teile werden vor, und manche nach dem Färben geleimt, und ich versuche, kein Leim ausquellen zu lassen, was doch kommt, wird sofort weggeschabt, und ansonsten nochmals angeschliffen. Ich arbeite nicht mit dem mitgelieferten Regner Leim (obwohl ich nicht genau weiß was das ist), weil es glänzend auftrocknet, sondern mit Ponal Express transparent matt. Der lässt sich relativ gut mit Rewell Aqua Color Acrylfarben behandeln.

Godehard, das ist das Oberteil des Stehkessels, wirst gleich im Hintergrund besser sehen :)

Die "Karosserie" ist nun nämlich fertig, jetzt müssen die "Beschläge" montiert werden:

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Dann wird das Dach mit den Spanten verklebt und gerichtet:

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Jetzt können die Kleinigkeiten als Ausrüstung vorbereitet werden.
Die sind als Messingguss geliefert, gehören also geputzt, saubergeschliffen und bemalt, und dann werden sie entsprechend "montiert":

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Und bald sind wir (fast) fertig, bis dann...

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 17:51 
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Nachdem alles fertig bepinselt, geklebt, geschraubt und gestriegelt ist, sind wir eigentlich fertig:

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Der Herr Konrad scheint zufrieden zu sein mit seinem neuen Schlitten.

Noch zwei Detailaufnahmen:

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Und Henry kann eingeköffert werden, bis zur Probefahrt:

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Wann das geschehen wird, weiß ich noch nicht, die Hand ist noch nicht 100% für verantwortungsvolles Echtdampffahren, wird also evtl. erst nach meiner Schweiz-Reise in 2018 erst stattfinden, aber ich werde berichten.

Bis dahin ruhe ich mich etwas aus...

Alles Gute!

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 18:26 
Hallo Zoltan,

kaum ist die Flosse halbwegs einsetzbar ging's ja schlag auf schlag bei dir.
Dein Henry ist jedenfalls sehr schön geworden. Vielen Dank auch für die gute Beschreibung vom Bau, so hat man einen guten Eindruck, was einen erwartet. Ich hatte auch mal kurz mit einem Henry geliebäugelt, aber da war die Resita schon bestellt und zu viele Echtdampfloks parallel ist ja auch nix...

Dann ruh dich über die Feiertage mal gut aus.

Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 19:36 
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Hallo Zoltan,

danke für die Antwort, ich meinte aber das Werkzeug :flt:
Was ist das genau? Kann man damit gut Metall fräsen?

Deine Henry ist echt Super Gut geworden. Hut ab :serv


LG

Godehard


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 20:09 
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Hallo Godehard, sorry für das Missverstehen :)

Das Werkzeug stammt von meinem pensionierten Zahnarzt.

Alles was sein Nachfolger nicht brauchte, habe ich vom Somdermüll gerettet: Scaler, Bohrer, Schleifsteine, Zahnfräser... das gezeigte Stück ist ein Diamantfräser für Porzellankronen, habe ich in verschiedenen Größen und Formen. Edelstahl habe ich damit noch nicht probiert, aber von Kupfer bis Messing, Plastik bis Keramik, Epoxydharz bis Glasfaserplatte und Karbon - der frisst alles...

Die Flosse schmerzt, das heisse Badewasser tat ihm gut - jetzt schone ich es erstmal eine Weile. Aber der Henry liess mich nicht ruhen. Ich habe zwar einige (viele...) Projekte, aber die werden jetzt warten.

LG Zoltan

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 20:20 
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.....wow Zoltan.....dass ging ja flott :shock: :shock: ...und das mit deinem Handikap..... :B :B
...mir gefällt dein Werk sehr gut.... :TOP :TOP

Gruß nach Wien


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 20:32 
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Hallo lieber Zoltan!

Herzlichen Glückwunsch zu dem sehr gelungenen Modell des Henry's!

Es gibt von dem Hersteller Ponal noch die Variante Ponal wasserfest. Auch hier gilt, wenn die Holzteile gebeizt und farblos lackiert werden, dass zuerst gebeizt und dann farblos lackiert wird. Der Klebstoff darf nicht verschmiert werden. Austretenden Kleber ca. 20 Minuten antrocknen lassen (so ist er angetrocknet, noch elastisch und verschmiert nicht mehr) und dann mit einem Messer oder Stichel wegschaben.
Du hast das Holz deckend mit Revell Aqua Color gefärbt, da spielt der Klebstoff keine Rolle mehr. Außerdem hast Du den Kleber sorgfältig und sparsam aufgebracht! Sehr saubere Arbeit!

Das angesprochene Ausfräsen mit einem Zahnarztfräser kann zum Springen und Hüpfen des Fräsers auf dem Messing führen. Hier hilft nur sehr vorsichtiges Fräsen oder das Nutzen eines kleinen Schleifstiftes und leichtes Einspannen des Kessels zwischen einem Tuch, um Beschädigungen des Lackes zu vermeiden.

Aber dazu kannst Du zu Deiner Vorgehensweise bestimmt noch etwas schreiben.

Mich interessiert wohin der Abdampf "verschwindet"!

Mit lieben Grüßen
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 22.12.2017, 08:49 
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Hallo Thomas!

Danke für dein Lob :)

Ponal Wasserfest kenne ich auch, benutze es aber nur dort, wo es wirklich "wäßrig" ist, hier schien es nicht angebracht.

Das Wegschaben mache ich genauso, wie du es beschrieben hat, im etwas angetrockneten Zustand, aber zum Glück brauchte ich jetzt es nur an sehr wenigen Stellen.

Das Fräserspringen beim Freihandfräsen ist ein (leider...) bekanntes Phänomen, wo ich aber schon gelernt habe, gegenzuwirken.
Das Kesseloberteil war in Gummibacken im Schraubstock ziemlich gut festgehalten, auf dem Bild gut zu sehen, und mit sehr vorsichtig und zweihändig (na gut, anderthalbhändig...) geführtem Werkzeug war das "Ausrutschen" gut zu vermeiden, besonders da man weiß, in welche Richtung das drehrichtungsbedingt wegspringen will. Und eben "entgegenfräsen". Es ist auch zum Glück nichts schlimmes passiert.

Der Abdampf wird mittels dem 3-mm-Kupfer-Abdampfrohr durch dieses eben gefräste Halbloch (im oberen Teil des Kesselmantels ist das Halbloch schon "fabrikmäßig" eingefräst gewesen) unter die Kesselhaube geführt und dann nach oben gebogen durch die Abdampfpfeife nach oben ausgespuckt. Damit ergibt sich gegenüber Willy oder Chaloner der Effekt, dass die Abdampfwolke aus dem Kamin kommt statt "unabhängig" aus dem Austritt des Kondensatabfangsbehälters. Eine wirkliche Zugluft-Treibfunktion hat der Abdampf bei Stehkesselmaschinen auch beim Vorbild zwar nicht wirklich, aber es ergibt einen netten Qualm über dem Schlot, was bei der Gasfeuerung ja sonst fehlt. Also die Lok "Raucht" dadurch durch den Schlot.

Man musste nur aufpassen (da eben kein Kondensatbehälter da ist, man könnte ein kleines zwar anbringen, aber zuerst versuche ich es ohne), dass das herausspritzende Kondensat nicht durch die senkrechte Rauchrohre auf dem Brenner tropfen kann, also das Rohr entsprechend drehen und die Pfeifenöffnung auch. Das meiste spritzt dann auf der Kamininnenwand und verdampft dort. Wenn es doch auf die Kesseldeckeloberfläche spritzt, verdampft es auch dort schnell. Kesselmantel und Rauchrohre haben erhobene Kanten so dass nichts hinunterfließen kann, auf dem ersten Bild zum Wasserstand sieht man das.

Das ist zwar alles Theorie vorerst, da noch kein Probeheizen erfolgt ist, aber ich hoffe, dass ich richtig liege. Es wird sich zeigen, da berichte ich naürlich von den Erfahrungen.

Laut Regner Webseite sind die ersten 35 Henrys schon alle verkauft, also bald wird sich jemand (hoffentlich) mit einem zweiten Baubericht melden. Dann können wir die Erfahrungen vergleichen.

LG Zoltan

PS.: Es wird sich langsam wirklich lohnen, einen extra Fahrtag für die fahrenden Schnapsbrennereien zu machen, wie Sascha es schon vorgeschlagen hat, nun habe ich auch schon drei von der Sorte :) Nur bitte icht zu weit von Wien weg... Wenn wir unseren Tisch in Trumau fertig haben, werde ich dort so einen Fahrtag organisieren, aber das steht vorerst noch in den Sternen, da die Maschine noch nicht fährt und das geht vor, erst danach wird am Tisch erst gebaut. Pläne sind alle schon fertig, wie woanders beschrieben (Voll-R3-Doppeloval mit 8 R3-Weichen und Abstell- und Ausweichgleisen - eher weniger für Andy's 52-er oder 01-er, aber für B-C-Kuppler schon gut genug).

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 Betreff des Beitrags: Re: Regner Henry
BeitragVerfasst: 23.12.2017, 18:01 
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Hallo Kollegen, noch ein Nachtrag...

Über Umwege (PN usw.) sind Fragen zu mir durchgedrungen, wie eigentlich die Wasserstanddichtung gemacht wurde.

Es ist an sich ganz einfach, man sieht es auch auf dem Bild, aber sicherheitshalber die Beschreibung:

Das Teflonband wird nicht, wie in der Bauanleitung beschrieben, gezwirbelt, und dann mit einem feinen Schraubendreher oder einem Zahnstocher in die Stopfmutter um das Glasrohr gestopft.
Sondern:
Es wird ein Stück Teflonband abgeschnitten (etwa 6 cm für einen 4-mm-Wasserstand, etwa 7 cm für einen 5-mm-Wasserstand).
Das Teflonband wird waagerecht auf dem Arbeitstisch gelegt, und im unteren Drittel längs hochgeklappt, und glattgestreichelt.
Das so verbliebene 2/3 breites Band wird nun von oben wieder um die Hälfte (also wieder um 1/3 der Originalbreite) heruntergeklappt.
So entsteht ein 1/3 schmales, aber dreifach dickes Teflonband.
Dieses wird dann flach um das Glasrohr gewickelt, die Stopfmutter vorsichtig darübergezogen und dann (handwarm) festgeschraubt.

Ich glaube, jetzt ist alles klar.

Ich wünsche allen schöne Festtage!

LG Zoltan

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